Emperor: Schlacht um Dune (PC Strategiespiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von danny44

Putz den Sand aus dem Gewehr, Soldat!

Pro:

weiche Konturen, lange Spielzeit, tolles Spielkonzept

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung:
Fast jeder kennt die Geschichte von Dune dem Wüstenplaneten, die bereits mehrfach verfilmt und in Spielkonzepte gesetzt wurde. Ein weiteres Mal wurde die Spielreihe nun fortgesetzt mit Dune 3000 auch genannt Emperor - Die Schlacht um Dune. Der Imperator ist nach dem Aufstand der Fremen in Bedrängnis gekommen und teilt nun nach Druck der 3 großen Häuser Atreides, Harkon und Ordos den Planeten in Zonen ein von den jedes Haus einen gleich großen Anteil bekommt. Jedoch wird die Stellung des Imperators dadurch nicht gefestigt, sondern die Häuser lehnen sich stärker auf und jedes von ihnen will Dune und damit die Galaxie beherrschen.

Spielprinzip:
Sie können am Spielanfang sich für eines der Häuser entscheiden, entweder die stolzen Atreides, die miesen Harkonen oder die hinterlistigen Ordos. Auf einem Zonenbrett von Dune planen sie ihre Angriffe und überwachen ihre Territorien. Auf dieser Strategiekarte findet das Spiel auch in Runden statt. Hier darf jede Partei nacheinander weg einmal angreifen. Geht der Angriff auf, so wird das Gebiet erobert, geht er nicht auf bleibt alles wie es war. Ziel ist es eine Zone nach der anderen zu erobern um so Herr von Dune zu werden. Am Ende stehen sie dann vor der Festung ihrer Gegner, wird diese Zerstört, so ist dieser verbannt von Dune. Jedoch finden nicht alle Kämpfe auf Dune statt, sondern auch auf ihrer Heimatwelt und auf denen ihrer Gegner, wo es ihre Aufgabe ist die Familie zu töten, wodurch das Haus zerfällt.

Neben der strategischen Karte, kommen sie natürlich auch direkt zum Einsatz, einmal wenn sie angreifen und einmal wenn sie angegriffen werden. Das Schlachtfeld ist komplett in 3D. Nun können sie ihre Basis aufbauen, Spice fördern und ihren Gegner bekämpfen. Bauen können sie dabei nur auf solidem Fels, da sich der Wüstenboden dafür nicht eignet. Jedoch finden sie dort das Spice, welches sie fördern müssen und zu Baren machen, allerdings finden sich dort auch die riesigen Wüstenwürmer, die nicht nur gern ihre Soldaten verschlingen, sondern aus die Sammler und alles andere was sie finden. Neben den Gebäuden (mehr als 10), gibt es auch verschiedene Einheiten, wie Fußsoldaten, Panzer und Gleiter. Zudem können sie auf Dune auch Bündnisse schmieden zu fünf kleineren Parteien, wie den Fremen, Sadurkar oder Handelsgilde. Jede hat Spezialeinheiten, die sie dann ausbilden können.

Neben dem Spielprinzip aus Runden- und Echtzeitstrategie, kann das Spiel auch durch seine Grafik überzeugen. Die Konturen sind sehr fein und die Umgebung sehr realistisch. Besonders schön sind die riesigen Sandwürmer, die aus dem Wüstenboden schießen. Auch der Sound ist gut durch die zum Kampf passende Musik und Effekte. Die Bedienung ist zudem auch sehr einfach, wie man es bei C&C oder Dune-Vorgänger kennt, ist an der rechten Seite der Produktionsbildschirm, in dem sie einfach per Klick die gewünschten Gebäude oder Einheiten produzieren.


Zusammenfassung:
Emperor ist mittlerweile auch nur noch ein Oldie, kann aber immer noch überzeugen. Durch das Spielprinzip, der tollen 3D-Grafik und der spannenden Geschichte von Dune (mit Videos verstärkt), ist das Spiel auf jeden Fall empfehlenswert.


Sound: gut (spannende Hintergrundmusik und Effekte)
Grafik: sehr gut (weiche Konturen und realistische Umgebung)
Spieltiefe: sehr gut (man will gar nicht mehr aufhören)
Bedienung: sehr gut (alles per Maus und im angezeigten Produktionsfenster)
Spielzeit: sehr gut (ca. 50 Stunden)

Kurzinfo:
Genre: Echtzeitstrategie
Anspruch: Fortgeschrittene
Sprache: Deutsch

Optimale Vorraussetzungen:
Pentium III
1,20 GHz
64 MByte RAM
3D-Karte (16MB RAM)

14 Bewertungen