Emperor: Schlacht um Dune (PC Strategiespiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von undi2

EMPEROR - Schlacht um Dune

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Geschichte
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Imperator Frederick IV aus dem hause Corrino entfesselte einen blutigen Krieg zwischen den drei großen Herrscherhäusern der bekannten Galaxy.
Die drei Herrscherhäuser sind:
- Atreides vom Wasserplaneten Caladin
- Harkonnen vom düsteren und grausamen Planeten Giedi Prime
- Ordos von Eisplaneten Draconis IV
Diese drei kämpfen um die Vorherrschaft auf Arrakis. Durch den Kampf sollten Fredericks Feinde geschwächt werden, und seine eigene Macht gestärkt werden. Er ahnt allerdings nicht das seine Konkubine, Lady Elara und ihre Schwestern aus der Schwesternschaft der Bene Gesserit seinen Sturz vorbereiten.
Es soll in Zukunft ein gerechterer Imperator über Dune, den Wüstenplaneten und dessen riesige Spice-Vorkommen herrschen.

Inzwischen ist Frederick IV tot, er wurde von Elara ermordet. Nach seiner Ermordung griff auch die Raumgilde in den Kampf um die Melange ein, den nur das Spice ermöglicht den Navigatoren der Gilde die Reise durch den Hyperraum.

Der neue Krieg wird Assassinenkrieg genannt, er wird das Schicksal von Arrakis und der Melange besiegeln. Schon bald könnte der neue Imperator den Thron besteigen.......aber wer wird es sein?


Das Spiel
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Man kann wählen zwischen Einzelspieler und Multiplayer.

Einzelspieler
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Auch hier kann man wählen zwischen Kampagne, Einzelgefecht oder Tutorial.

Tutorial:
Die ist nur eine kurze Übungsmission, damit man sich mit der Steuerung vertraut machen kann.

Einzelgefecht:
Hier muss man sich entscheiden ob man im Namen der edlen Atreides, der grausamen Harkonnen ider der heimtückischen Ordos in die Schlacht zieht.
Nach der Wahl eines Herrscherhauses kann man die Gefechtseinstellungen nach den eigenen Vorstellungen ändern.

Kampagne:
Hier muss man sich entscheiden ob man im Namen der edlen Atreides, der grausamen Harkonnen oder der heimtückischen Ordos in die Schlacht ziehen möchte.
In diesem Modus führt man einen Feldzug gegen die beiden feindlichen Häuser. Nach jeder Mission erscheint eine Karte, auf die aktuellen Stellungen der Feinde eingezeichnet sind. Man wählt nun auf der Karte sein nächstes Angriffsziel aus.
Wenn man alle Missionen gewonnen hat so ist man Sieger des Spiels.

Wenn man in der Kampagne ein Gebiet verteidigt oder angreift, entsenden sie benachbarten Gebiete unter seiner Herrschaft in regelmäßigen Abständen Verstärkung. Je besser die Beziehungen zu den Nachbarregionen sind, desto größer ist auch die Chancen ein Gebiet einzunehmen.
Droht einem aber der Verlust eines Gebietes, so kann man seine Einheiten zurückziehen. Gelingt den Einheiten die Flucht, so werden sie zu de Reservetruppen hinzugefügt. Die Reservetruppen stehen einem zur Verfügung. Reserveeinheiten rücken in jeder Schlacht höchstens ein Gebiet vor.


Multiplayer
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Man kann hier im LAN oder im Internet spielen. Vom Prinzip her ist es das gleiche wie der Einzelspieler Modus, nur das man hier nicht gegen den Computer sondern gegen Menschen aus aller Welt antreten kann.
Ich finde den Multiplayermodus super, den erst dort kann man richtig sehen wie gut man. Der Computer hat irgendwann seine stärke erreicht und im Multiplayer trifft man meist immer wieder auf stärkere Gegner.


Parteien
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Wie ihr eben schon gelesen habt gibt es drei verschiedenen Parteien, diese möchte ich euch hier noch ein wenig erläutern.

Atreiden:
Die Atreides haben ihr Haus auf noblen Grundsätzen aufgebaut und dadurch werden deren Einheiten als loyalste angesehen.
Die ranghöchsten Veteranen der Atreides können ihre Kameraden und den Kasernen ausbilden bis diese den nächst höheren Rang erreicht haben.
Hier sind einige Einheiten:
- Kundschafter
Sie sind unbewaffnet aber sehr schnell. Sie haben die Aufgabe in fremde Gebiete einzudringen und die zu Überwachen.
- Scharfschütze
Sie haben die größte Reichweite. Sie sind im Kampf gegen andere Infanterieeinheiten und leichte Fahrzeuge äußerst effektiv.
- Kindjal-Infanterie
Sie haben zwei Waffen, eine kleine Pistole für den Nahkampf und einen mobilen Langstrecken-Racketenwerfer. Wenn er die Rakete abfeuert kann er sich nicht bewegen, das dieser sehr schwer ist.
- Trike
Das sind schnelle Aufklärungsfahrzeuge mit leichten Bordkanonen.
- Mungo
Der Mungo ist die Panzerabwehr-Einheit. Nach jedem Treffer den er abbekommt wird er langsamer.


Harkonnen:
Die harten und zugleich kampfstarken Harkonen sind dragonische Strafen gewohnt. Nicht zuletzt deshalb kämpfen sie bis zum letzten Atemzug.
Hier einige Einheiten dieser Partie:
- Soldat
Sie sind stark gepanzert und marschieren mit Raketenwerfern durch die Gegend. Sie sind etwas langsamer als die Einheiten der leichten Infanterie.
- Kreissäge
Die Hauptwaffe der Einheit ist das zentrale Sägeblatt, das für den Kampf gegen Infanterieeinheiten und für die Zerstörung von Spicefelder entwickelt wurde.
- Kampfhubschrauber
Sie wird als Luftabwehr genutzt, allerdings ist sie sehr langsam. Sie kann aber auch gegen Bodenziele eingesetzt werden.
- Devastator
Er ist das schwerste Panzerfahrzeug der Harkonnen. Der Plamastrahl verursacht bei Gebäuden einen enormen Schaden.


Ordos:
Diese Einheiten sind mit einer modernen Regenerationstechnologie aufgerüstet. Damit können sie Einheiten reparieren, was natürlich um einiges günstiger ist, als die Ersetzung beschädigter oder zerstörtet Einheiten.
Ihre Einheiten sind:
- ABC-Soldat
Sie sind eine Nahkampfeinheit mit Gaswerfer. Dieses Giftgas was sie verwenden, ist vor allem für Infanterieeinheiten gefährlich.
- Kobra
Dies ist das schwerste Panzerfahrzeug der Ordos. Es ist nicht schwenkbar und feuert ausschließlich in Fahrtrichtung.
- Himmelsauge
Dies ist eine langsame, leicht gepanzerte Lufteinheit, die von einem Saboteur gesteuert wird. Man setzt die Himmelsaugen vor allem in der Nähe feindlicher Gebäude ein.
- Saboteur
Das sind typische Selbstmordeinheiten, die Fahrzeuge, Gebäude und Infanteristen ausschalten können.

Es gibt auch noch 5 Unterhäuser im Spiel, die da wären:
- die Fremen, das sind Eingeborene des Planeten
- das Haus Ix, dieses spezialisiert sich auf den Waffenhandel
- die Sadaukar, das sind ehemalige Elitetruppen des verstorbenen Kaisers
- die Gilde der Navigatoren, sie möchte das Spice unter ihre Kontrolle bringen um ihr Monopol auf die Raumfahrt gesichert zu wissen.
- das Haus Tleilaxu, dieses führt mittels Klonen und Reanimation und einen Kampf gegen die Maschinen im Universum.

Diese Unterhäuser sind keine Söldnertruppen, sie haben einen eigenen Charakter. Man kann in diesem Spiel bis zu 2 Unterhäuser auf seiner Seite haben.

Der Kampf findet nicht nur auf Dune statt, er findet auch auf den Heimatplanet der drei großen Häuser auf Caladan, Giedi Prime und Draconis IV statt.


Missionsplanung
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Es gibt eine Strategiekarte die in 33 Territorien unterteilt ist. Hier wählt man zwischen den Schlachten aus, welches Gebiet man als nächstes Angreifen möchte.
Hat man sich für ein Feld entschieden, kommen wir in eine Art Briefing. Hier erhalten wir Informationen unseres Missionsziel, Wurmaktivitäten, Stärke der Nachschubtruppen usw.

Es gibt verschiedene Aufträge wie z.B. Eskort-Aufträge,Kommando-Trupps (die man schon aus C & C kennt) und Massenschlachten.

Emperor wird aber auch nicht so schnell langweilig und eintönig weil man auch auf den Heimatplaneten der drei Häuser oder der Raumstation kämpft.


Bedienung
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Die Bedienung ist sehr einfach. Am rechten Bildschirmrand wählt man die Einheiten und Gebäuden die man produzieren möchte, wobei man die meisten Bauten erweitern kann.
Die Fahrzeugfabrik stellt neue Fahrzeuge her usw.


Grafik
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Die Grafik ist in 3D, diese ist frei zoom- und drehbar. Hierbei wir die Kamera automatisch in den richtigen Blickwinkel geführt. Das finde ich sehr gut, besser wir bei den Vorgänger.
Die Einheiten und Gebäude sind sehr gut animiert, hier sieht man auch das sie sehr viel an den Details gearbeitet haben. Aber auch die Explosionen und die Lichteffekte sind super gemacht.


Sound
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Auch hier kann ich nichts Negatives berichten. Die Geräusche und Explosionen sind Synchron und klingen super. Aber auch die Sprecher hören sich alles andere als schlecht an.


Systemvoraussetzung
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- Windows 95/98/2000/ME
- Prozessor 400 MHz
- 64 MB RAM
- 600MB Festplattenspeicher
- 4-fach CD-DVD ROM Laufwerk
- 16 MB Grafikkarte
- Direkt 3D
- DiektX 7.0a kompatible Soundkarte
- DirektX Version 7.0a

Ich finde diese Anforderungen zu Niedrig. Spielbar wird es erst ab 800 MHz, 128 MB RAM und einer Voodoo3 z.B.

Wer aber das Spiel wirklich ruckelfrei spielen will der braucht schon einen PC ab 1GHz, 256 MB RAM und einer sehr guten 3D Karte.


Fazit
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Die Grafik, der Sound und die Bedienung ist perfekt.
Die drei Häuser sind auch sehr ausgewogen, also keiner ist im Nach- oder Vorteil und die 5 Unterhäuser bringen noch einiges an Feinheiten ins Spiel.

Es macht durchaus Spaß und wenn man einmal angefangen hat dann kann man so schnell auch nicht aufhören. Das liegt aber daran das es bis zu 55 Missionen gibt, die typische Kampagne hat ca. 20 Missionen.

Ich habe für das Spiel ca. 47€ gezahlt, ich finde das es sein Geld wert ist.

14 Bewertungen, 3 Kommentare

  • A.B!!

    22.03.2002, 17:17 Uhr von A.B!!
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr nützliche Meinung. Kannst ja meine beiträge auch mal lesen!

  • PrinceofLies

    22.03.2002, 17:14 Uhr von PrinceofLies
    Bewertung: sehr hilfreich

    normalerweise würde ich das Fehlen einer Beschreibung der Installation (selbsterklärend oder kompliziert?) sowie die Frage wie stabil das Spiel läuft bemängeln,aber bei der Unmenge an Informationen,die du dem Beitrag bereits verpasst ha

  • proggi

    22.03.2002, 17:05 Uhr von proggi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wirklich ein toller Bericht. ciao proggi