Energiesparmaßnahmen Allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von somerset33
Energie sparen im Haushalt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Leider können wir nicht von heute auf morgen auf erneuerbare Energien umsteigen. Die Wirtschaft auf energiesparenden Verbrauch umzubauen wird Jahrzehnte dauern. Aber es ist wichtig, daß wir durch Einsparungen den Kohlendioxidausstoß zumindest leicht reduzieren, in dem wir weniger Energie benutzen. Das Einsparpotential in Deutschland liegt bei etwa 20 bis 30 Prozent, in anderen Ländern wahrscheinlich noch höher. Das kann man ausnutzen, bis die erneuerbaren Energien soweit entwickelt sind, daß man sie verstärkt zum Einsatz bringen kann. Und hier ist der Einzelne gefragt, da ALLES, was wir tun, mit Energieverbrauch gekoppelt ist !!
Alte Geräte
Besonderen "Appetit" auf Strom entwickeln meist ältere Geräte. Da kann sich die Anschaffung neuer, energiesparender Modelle schnell rentieren. So verbraucht eine 10 Jahre alte Gefriertruhe bis zu 800 Kilowattstunden im Jahr, energiesparende Geräte heutzutage nur noch 260 kWh jährlich. Ein durchschnittliches Fernsehgerät hat einen Strombedarf von 83 kWh im Jahr, ein sparsames Neugerät kommt mit gerade einmal 1 kWh aus!
Stand-by
Weitere „Stromfresser“ sind die Stand-by-Geräte wie Fernseher, Videorecorder, Hifi-Anlagen, Anrufbeantworter und Computer. Schafft Euch Steckerleisten mit Schalter an. Werden die Geräte nicht benutzt, dreht man ihnen ganz einfach den Saft ab. Das spart in einem durchschnittlich mit Haushaltsgeräten ausgerüsteten Haushalt bis zu 150 Mark im Jahr. Es ist eigentlich nur Bequemlichkeit, daß man seine Geräte im Stand-by-Modus eingeschaltet läßt.
Kühlschrank & Co.
Beim Einrichten Eurer Küche solltet Ihr darauf achten, daß Kühl- und Gefriergeräte nicht neben Wärmequellen wie Backofen oder Heizung stehen. Um die hohe Temperatur in der Umgebung auszugleichen, benötigt Euer Kühlschrank zusätzlich Energie.
Überprüft die Einstellung des Thermostaten im Kühlschrank. Zur Kühlung Eurer Lebensmittel ist eine Temperatur von 6° C absolut ausreichend, -18° C sollten in Gefriertruhe oder -fach herrschen. Zeigt Euer Gerät die Temperatur nicht an, hilft ein Kühlthermometer. Warme Speisen, die Ihr im Kühlschrank frisch halten möchtet, sollten vorher bei Zimmertemperatur ausreichend abkühlt werden. Also, auf keinen Fall noch warme Speisen sofort in den Kühlschrank stellen.
Geschirrspüler
Ist das Geschirr in der Geschirrspülmaschine nur leicht verschmutzt, könnt Ihr mit dem Sparprogramm den Energie- und Wasserverbrauch erheblich reduzieren. Intensivprogramme sind für die Reinigung von hartnäckigen Speiseresten, vor allem an stark verschmutzten Töpfen und Pfannen, gedacht. Tip: weicht Teller, Töpfe und Schüsseln etc. in Abspülwasser ein, bevor Ihr sie in die Geschirrspülmaschine stellt.
Waschmaschine
Wäsche, die im Wäschetrockner getrocknet wird, solltet Ihr vorher stets gut schleudern. Bei einer Schleuderdrehzahl von 800 U/min benötigt der Wäschetrockner im Programm "Baumwolle schranktrocken" 3,5 kWh, bei 1600 U/min nur 2,5 kWh.
Kochen & Backen
Am meisten Energie und Kosten können im Haushalt beim Kochen und Backen gespart werden. Tip: Auf einen Topf sollte immer ein Deckel - das hält die Hitze da, wo sie gebraucht wird.
Kocht mit wenig Wasser - das spart nicht nur Energie, sondern erhält auch noch Vitamine und andere wertvolle Inhaltsstoffe. Zum Garen von Nudeln könnt Ihr das Wasser - das hier in größeren Mengen gebraucht wird - vorab in einem (Blitz-) Wasserkocher schnell und energiesparend erhitzen. Im Kochtopf auf dem Herd garen die Teigwaren bei mittlerer Flamme dann fertig.
Kochtopf und -platte sollten möglichst den gleichen Durchmesser haben - sonst geht am Rand unnötig Energie verloren. Also: große Töpfe und Pfannen auf große Kochplatten, kleine Töpfe auf kleine Platten.
Ist die Kochplatte erst einmal richtig aufgeheizt, genügt zum Weitergaren eine niedrigere Temperatur. Durch rechtzeitiges Abschalten einige Minuten vor Ende der Garzeit nutzt Ihr außerdem die Restwärme aus und könnt so weiter sparen.
Für viele Gerichte ist das lange Vorheizen im Backofen überflüssig. Schiebt die Fertigpizza oder Fertiggerichte ruhig einmal gleich nach dem Anschalten in den Ofen. Dadurch verkürzt Ihr auch die Zubereitungszeiten. Ich bin bisher IMMER mit den angegebenen Zeiten auf den Verpackungen, nachdem ich das Gericht aus dem Kühlfach in den Ofen geschoben habe, hingekommen. Die Ausnutzung der Restwärme durch rechtzeitiges Ausschalten spart auch hier doppelt. Stellt Euch dafür einen aufdrehbaren Wecker in die Küche.
Kaffee oder Tee kocht Ihr mit der Kaffeemaschine bzw. dem Wasserkocher schneller und energiesparender als mit dem Wasserkessel auf dem Herd.
Glühlampen & Co.
Gegenüber herkömmlichen Glühlampen haben Energiesparlampen bei identischer Lichtleistung einen bis zu 80 % geringeren Stromverbrauch und eine zehnmal höhere Lebensdauer. Wie jeder weiß, gibt es sie inzwischen in verschiedenen Formen, Größen und Lichtfarben - vom kühlen "Tageslichtweiß" bis zum behaglichen "Extra warmweiß" oder ich-weiß-nicht-was für Farben. Da Energiesparlampen zu den langlebigen Produkten gehören, solltet Ihr beim Kauf auf Fabrikate mit Herstellergarantie achten.
Kontrolle
Um den Stromverbrauch einzelner Haushaltsgeräte festzustellen, kann man bei Stromanbietern und Verbraucherzentralen Energiemeßgeräte leihen, die - zwischen Steckdose und Gerät geschaltet - den Verbrauch in Kilowattstunden anzeigen.
Fazit
Man kann mit einigen wenigen Tricks heute sehr viel Strom sparen und letztendlich merkt man das dann auch an seinem eigenen Geldbeutel, von der Schonung der Umwelt ganz zu schweigen.
Alte Geräte
Besonderen "Appetit" auf Strom entwickeln meist ältere Geräte. Da kann sich die Anschaffung neuer, energiesparender Modelle schnell rentieren. So verbraucht eine 10 Jahre alte Gefriertruhe bis zu 800 Kilowattstunden im Jahr, energiesparende Geräte heutzutage nur noch 260 kWh jährlich. Ein durchschnittliches Fernsehgerät hat einen Strombedarf von 83 kWh im Jahr, ein sparsames Neugerät kommt mit gerade einmal 1 kWh aus!
Stand-by
Weitere „Stromfresser“ sind die Stand-by-Geräte wie Fernseher, Videorecorder, Hifi-Anlagen, Anrufbeantworter und Computer. Schafft Euch Steckerleisten mit Schalter an. Werden die Geräte nicht benutzt, dreht man ihnen ganz einfach den Saft ab. Das spart in einem durchschnittlich mit Haushaltsgeräten ausgerüsteten Haushalt bis zu 150 Mark im Jahr. Es ist eigentlich nur Bequemlichkeit, daß man seine Geräte im Stand-by-Modus eingeschaltet läßt.
Kühlschrank & Co.
Beim Einrichten Eurer Küche solltet Ihr darauf achten, daß Kühl- und Gefriergeräte nicht neben Wärmequellen wie Backofen oder Heizung stehen. Um die hohe Temperatur in der Umgebung auszugleichen, benötigt Euer Kühlschrank zusätzlich Energie.
Überprüft die Einstellung des Thermostaten im Kühlschrank. Zur Kühlung Eurer Lebensmittel ist eine Temperatur von 6° C absolut ausreichend, -18° C sollten in Gefriertruhe oder -fach herrschen. Zeigt Euer Gerät die Temperatur nicht an, hilft ein Kühlthermometer. Warme Speisen, die Ihr im Kühlschrank frisch halten möchtet, sollten vorher bei Zimmertemperatur ausreichend abkühlt werden. Also, auf keinen Fall noch warme Speisen sofort in den Kühlschrank stellen.
Geschirrspüler
Ist das Geschirr in der Geschirrspülmaschine nur leicht verschmutzt, könnt Ihr mit dem Sparprogramm den Energie- und Wasserverbrauch erheblich reduzieren. Intensivprogramme sind für die Reinigung von hartnäckigen Speiseresten, vor allem an stark verschmutzten Töpfen und Pfannen, gedacht. Tip: weicht Teller, Töpfe und Schüsseln etc. in Abspülwasser ein, bevor Ihr sie in die Geschirrspülmaschine stellt.
Waschmaschine
Wäsche, die im Wäschetrockner getrocknet wird, solltet Ihr vorher stets gut schleudern. Bei einer Schleuderdrehzahl von 800 U/min benötigt der Wäschetrockner im Programm "Baumwolle schranktrocken" 3,5 kWh, bei 1600 U/min nur 2,5 kWh.
Kochen & Backen
Am meisten Energie und Kosten können im Haushalt beim Kochen und Backen gespart werden. Tip: Auf einen Topf sollte immer ein Deckel - das hält die Hitze da, wo sie gebraucht wird.
Kocht mit wenig Wasser - das spart nicht nur Energie, sondern erhält auch noch Vitamine und andere wertvolle Inhaltsstoffe. Zum Garen von Nudeln könnt Ihr das Wasser - das hier in größeren Mengen gebraucht wird - vorab in einem (Blitz-) Wasserkocher schnell und energiesparend erhitzen. Im Kochtopf auf dem Herd garen die Teigwaren bei mittlerer Flamme dann fertig.
Kochtopf und -platte sollten möglichst den gleichen Durchmesser haben - sonst geht am Rand unnötig Energie verloren. Also: große Töpfe und Pfannen auf große Kochplatten, kleine Töpfe auf kleine Platten.
Ist die Kochplatte erst einmal richtig aufgeheizt, genügt zum Weitergaren eine niedrigere Temperatur. Durch rechtzeitiges Abschalten einige Minuten vor Ende der Garzeit nutzt Ihr außerdem die Restwärme aus und könnt so weiter sparen.
Für viele Gerichte ist das lange Vorheizen im Backofen überflüssig. Schiebt die Fertigpizza oder Fertiggerichte ruhig einmal gleich nach dem Anschalten in den Ofen. Dadurch verkürzt Ihr auch die Zubereitungszeiten. Ich bin bisher IMMER mit den angegebenen Zeiten auf den Verpackungen, nachdem ich das Gericht aus dem Kühlfach in den Ofen geschoben habe, hingekommen. Die Ausnutzung der Restwärme durch rechtzeitiges Ausschalten spart auch hier doppelt. Stellt Euch dafür einen aufdrehbaren Wecker in die Küche.
Kaffee oder Tee kocht Ihr mit der Kaffeemaschine bzw. dem Wasserkocher schneller und energiesparender als mit dem Wasserkessel auf dem Herd.
Glühlampen & Co.
Gegenüber herkömmlichen Glühlampen haben Energiesparlampen bei identischer Lichtleistung einen bis zu 80 % geringeren Stromverbrauch und eine zehnmal höhere Lebensdauer. Wie jeder weiß, gibt es sie inzwischen in verschiedenen Formen, Größen und Lichtfarben - vom kühlen "Tageslichtweiß" bis zum behaglichen "Extra warmweiß" oder ich-weiß-nicht-was für Farben. Da Energiesparlampen zu den langlebigen Produkten gehören, solltet Ihr beim Kauf auf Fabrikate mit Herstellergarantie achten.
Kontrolle
Um den Stromverbrauch einzelner Haushaltsgeräte festzustellen, kann man bei Stromanbietern und Verbraucherzentralen Energiemeßgeräte leihen, die - zwischen Steckdose und Gerät geschaltet - den Verbrauch in Kilowattstunden anzeigen.
Fazit
Man kann mit einigen wenigen Tricks heute sehr viel Strom sparen und letztendlich merkt man das dann auch an seinem eigenen Geldbeutel, von der Schonung der Umwelt ganz zu schweigen.
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