Erfahrungsbericht von Patrick0162
Im Kampf gegen die Schergen der Matrix braucht au ein Auerwählter Unterstützung. Wollen Sie helfend
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Inhalt
Niobe und Ghost dienen auf der „Logos\", einem Luftkissenboot der freien Menschen. Um die Stadt Zion zu verteidigen und dem Auserwählten Neo zu helfen, begeben sich die beiden immer wieder in die computergenerierte Scheinwelt - die Matrix - und bestehen hier Kämpfe,die sich eigentlich kaum gewinnen lassen, indem sie die Naturgesetze kurz außer Kraft setzen und dann Wände waagerecht entlanglaufen oder Kugeln im Flug ausweichen können. Das ging Ihnen zu schnell? Sie haben keine Ahnung, wovon hier eigentlich die Rede ist? Dann haben Sie bereits ein Problem
dieses Spiels erkannt: Es richtet sich zu 100 Prozent an die Matrix-Fangemeinde und überhaupt nicht an Gelegenheitsspieler. Natürlich können Sie komplett ohne Vorwissen Niobe oder Ghost spielen, mit Ihrem Helden in die Matrix eindringen und furiose Kämpfe bestehen - nur werden Sie sich wahrscheinlich die ganze Zeit fragen, was das für Leute sind, die Ihnen begegnen, und was Sie hier überhaupt sollen. Nein, um an diesem Spiel wirklich Spaß zu haben, sollten Sie zumindest den ersten Teil der Kinoreihe kennen, noch besser wäre es allerdings, Sie hätten auch bereits den zweiten gesehen und sich auch den Kurzfilm „Der letzte Flug der Osiris\" besorgt - der erzählt nämlich die Vorgeschichte zum Spiel:
Die letzte Botschaft dieses Schiffes liegt in einem Postfach im örtlichen Briefverteilungsgebäude der Matrix. Als knallharte Kämpferin Niobe oder Präzisionsschütze Ghost wollen Sie das Päckchen mit dem brisanten Inhalt bergen - und treffen alsbald auf Horden von Sicherheitskräften. Mit Kampfkunst, Bleikugeln und vor allem Ihrer besten Waffe - dem Focus, der Sie dazu befähigt, sich so schnell zu bewegen, dass Ihnen alle anderen Bewegungen wie Zeitlupe vorkommen - müssen Sie die Gegner besiegen und so die Information bergen. Und das ist erst der Anfang Ihres Trips in die Matrix...
Auf den ersten Blick ist„Enter the Matrix\" ein ordentlicher Actiontitel. Doch das wird dem Konzept des Ganzen nicht gerecht. Denn das Ausgrenzen der Gelegenheitsspieler zu Gunsten der Fans hat für die natürlich gewaltige Vorteile: Sie sehen Teile des Films noch einmal,allerdings aus einer anderen Perspektive, erleben im Spiel mit, was zwischen zwei Filmszenen passiert, und bekommen, wenn sie gut genug aufpassen, sogar schon Hinweise auf den dritten Film und überdies noch ein paar Geheimnisse des zweiten serviert.
Dazu drehten die Macher exklusives Filmmaterial für das Spiel und machten die Film-
Randfiguren Niobe und Ghost zu den Hauptdarstellern des Spiels. Neo,Trinity und Morpheus kommen zwar vor, lassen sich aber nicht von Ihnen steuern. So können die Spieler zwar ihre Helden treffen, aber besonders die fast gottgleichen Fähigkeiten Neos eben nicht spielen - was wohl auch recht langweilig wäre. Die wichtigste Leistung des Spiels ist aber, dass die Atmosphäre der Matrix jederzeit spürbar ist und sich Enter the Matrix deshalb nahtlos in die Kino-Trilogie einfügt.
Bedienung
Die Steuerung ist vor allem für Spieler nicht leicht, die vorher noch keine große Erfahrung mit Actionspielen gesammelt haben. Wer es gewohnt ist, seinen Helden mit dem Gewehr im Anschlag durch dunkle Gassen schleichen zu lassen, der wird auch mit Niobe und Ghost keine großen Schwierigkeiten haben. Wer aber sowohl in der Matrix als auch im Actiongenre neu ist, muss sicher eine Weile üben, bevor er die spektakulären Bewegungen der Figuren sicher beherrscht - und er sollte unbedingt auf Schwierigkeitsstufe „Leicht\" beginnen.
Urteil
Würde man Enter the Matrix völlig losgelöst von den Kinofilmen betrachten - das Spiel würde wohl nichtviel Staub aufwirbeln: Kein richtiger Anfang, kein richtiges Ende - und auch mittendrin wird nicht immer erklärt, was passiert. Da würden auch tolle Kampfmanöver und gute Grafik nicht viel retten. Aber so eingebettet in die Filme, wie man das Spiel eben sehen sollte, gehört es zu den besten Kino-Umsetzungen, die je zu haben waren. Die Story ist dicht
am Film, alle Figuren sind auch auf der Leinwand zu sehen, und das zusätzliche Filmmaterial im Spiel ist ohnehin Pflichtprogramm für Matrix-Fans. Da ist es doppelt schön, dass das Spiel
auch noch Spaß macht. Kein Wunder also, dass ich den Computer-Ausflug in die gar
nicht so schöne, neue Welt einfach „gut\" findet.
Niobe und Ghost dienen auf der „Logos\", einem Luftkissenboot der freien Menschen. Um die Stadt Zion zu verteidigen und dem Auserwählten Neo zu helfen, begeben sich die beiden immer wieder in die computergenerierte Scheinwelt - die Matrix - und bestehen hier Kämpfe,die sich eigentlich kaum gewinnen lassen, indem sie die Naturgesetze kurz außer Kraft setzen und dann Wände waagerecht entlanglaufen oder Kugeln im Flug ausweichen können. Das ging Ihnen zu schnell? Sie haben keine Ahnung, wovon hier eigentlich die Rede ist? Dann haben Sie bereits ein Problem
dieses Spiels erkannt: Es richtet sich zu 100 Prozent an die Matrix-Fangemeinde und überhaupt nicht an Gelegenheitsspieler. Natürlich können Sie komplett ohne Vorwissen Niobe oder Ghost spielen, mit Ihrem Helden in die Matrix eindringen und furiose Kämpfe bestehen - nur werden Sie sich wahrscheinlich die ganze Zeit fragen, was das für Leute sind, die Ihnen begegnen, und was Sie hier überhaupt sollen. Nein, um an diesem Spiel wirklich Spaß zu haben, sollten Sie zumindest den ersten Teil der Kinoreihe kennen, noch besser wäre es allerdings, Sie hätten auch bereits den zweiten gesehen und sich auch den Kurzfilm „Der letzte Flug der Osiris\" besorgt - der erzählt nämlich die Vorgeschichte zum Spiel:
Die letzte Botschaft dieses Schiffes liegt in einem Postfach im örtlichen Briefverteilungsgebäude der Matrix. Als knallharte Kämpferin Niobe oder Präzisionsschütze Ghost wollen Sie das Päckchen mit dem brisanten Inhalt bergen - und treffen alsbald auf Horden von Sicherheitskräften. Mit Kampfkunst, Bleikugeln und vor allem Ihrer besten Waffe - dem Focus, der Sie dazu befähigt, sich so schnell zu bewegen, dass Ihnen alle anderen Bewegungen wie Zeitlupe vorkommen - müssen Sie die Gegner besiegen und so die Information bergen. Und das ist erst der Anfang Ihres Trips in die Matrix...
Auf den ersten Blick ist„Enter the Matrix\" ein ordentlicher Actiontitel. Doch das wird dem Konzept des Ganzen nicht gerecht. Denn das Ausgrenzen der Gelegenheitsspieler zu Gunsten der Fans hat für die natürlich gewaltige Vorteile: Sie sehen Teile des Films noch einmal,allerdings aus einer anderen Perspektive, erleben im Spiel mit, was zwischen zwei Filmszenen passiert, und bekommen, wenn sie gut genug aufpassen, sogar schon Hinweise auf den dritten Film und überdies noch ein paar Geheimnisse des zweiten serviert.
Dazu drehten die Macher exklusives Filmmaterial für das Spiel und machten die Film-
Randfiguren Niobe und Ghost zu den Hauptdarstellern des Spiels. Neo,Trinity und Morpheus kommen zwar vor, lassen sich aber nicht von Ihnen steuern. So können die Spieler zwar ihre Helden treffen, aber besonders die fast gottgleichen Fähigkeiten Neos eben nicht spielen - was wohl auch recht langweilig wäre. Die wichtigste Leistung des Spiels ist aber, dass die Atmosphäre der Matrix jederzeit spürbar ist und sich Enter the Matrix deshalb nahtlos in die Kino-Trilogie einfügt.
Bedienung
Die Steuerung ist vor allem für Spieler nicht leicht, die vorher noch keine große Erfahrung mit Actionspielen gesammelt haben. Wer es gewohnt ist, seinen Helden mit dem Gewehr im Anschlag durch dunkle Gassen schleichen zu lassen, der wird auch mit Niobe und Ghost keine großen Schwierigkeiten haben. Wer aber sowohl in der Matrix als auch im Actiongenre neu ist, muss sicher eine Weile üben, bevor er die spektakulären Bewegungen der Figuren sicher beherrscht - und er sollte unbedingt auf Schwierigkeitsstufe „Leicht\" beginnen.
Urteil
Würde man Enter the Matrix völlig losgelöst von den Kinofilmen betrachten - das Spiel würde wohl nichtviel Staub aufwirbeln: Kein richtiger Anfang, kein richtiges Ende - und auch mittendrin wird nicht immer erklärt, was passiert. Da würden auch tolle Kampfmanöver und gute Grafik nicht viel retten. Aber so eingebettet in die Filme, wie man das Spiel eben sehen sollte, gehört es zu den besten Kino-Umsetzungen, die je zu haben waren. Die Story ist dicht
am Film, alle Figuren sind auch auf der Leinwand zu sehen, und das zusätzliche Filmmaterial im Spiel ist ohnehin Pflichtprogramm für Matrix-Fans. Da ist es doppelt schön, dass das Spiel
auch noch Spaß macht. Kein Wunder also, dass ich den Computer-Ausflug in die gar
nicht so schöne, neue Welt einfach „gut\" findet.
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