Epcot Themenpark (WDW) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von DERWUNDERBARE
Sven und Antje reisen um die Welt.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ahoi, liebe Leser!
Januar 2002 - Kinderträume gehen in Erfüllung! Antje und Sven verbringen ihren Urlaub in Orlando, Florida - dem Mekka aller Vergnügungsparkfans!
Unser erster Tag führte uns in die Mutter aller Parks, nämlich ins Magic Kingdom. Der zweite Tag unserer Reise lenkte unsere Schritte in den nächsten der insgesamt 4 Disney-Parks: Ins EPCOT Center!
EPCOT - diese Abkürzung steht für Experimental Prototype Community Of Tomorrow, also für den experimentellen Prototypen der Gemeinschaft von Morgen.
Walt Disney träumte sein Leben lang davon, eine Stadt zu schaffen, in der es keine Gewalt, keine Arbeitslosigkeit und keine anderen, weltlichen Probleme gibt. EPCOT war ursprünglich als solche Stadt geplant, entfernte sich dann aber von dieser Idee und lehrt heute auf unterhaltsame Art, wie der Mensch mit der Umwelt umgehen sollte.
EPCOT ist in 2 verschiedene Bereiche unterteilt: „Future World\" und „World Showcase\"
Beginnen wir mit der Future World:
Vom Eingang des Parkes aus schreitet man direkt auf das Wahrzeichen des Parkes zu: Die riesige, Golfballähnliche Kugel „Spaceship Earth\".
Im inneren dieser Kugel befindet sich eine langsame Fahrt, die dem Betrachter die Kommunikation der Menschen zeigt, von den ersten Worten und Malereien der Höhlenbewohner über die Erfindungen vom Papier, maschinellen Druckpressen bis hin zu den modernsten Telekommunikationsmitteln der Zukunft.
Geht man an der Kugel vorbei, kann man sich nun entscheiden: Linksrum, rechtsum oder geradeaus? Geradeaus geht man Richtung World Showcase, aber das kommt erst später dran - also rechtsrum!
Schon ist man im „Innoventions East\", einer Art Ausstellung, wo man neueste Technologie betrachten und selbst ausprobieren kann. Neue Videospiele, Virtual Reality, zukünftige Techniken in Autos, im Haushalt, in der Unterhaltungsbranche - all das wird hier schon heute ausgestellt!
Hinter Innoventions geht’s weiter mit „The Living Seas\".
Der Weg zu dieser Attraktion führt durch eine Ausstellung, die die Geschichte der Eroberung des Meeresbodens zeigt. Von den ersten, primitiven Tauchanzügen bis hin zu den ersten Versuchen, U-Boote zu bauen kann man hier viele interessante Stücke betrachten.
Als nächstes kann man sich (optional) einen 7-minütigen Film über die Entstehung der Meere ansehen, ehe man in die „Seabase Alpha\", einer hochentwickelten Unterseestation, eingeladen wird.
Hier kann man alles erfahren, was man über das Meer und seine Bewohner wissen möchte. Interaktive Stationen, unterhaltsame Lehrfilmchen und Shows lassen kaum Fragen offen. Prunkstück von Living Seas ist aber das größte, von Menschen erschaffene Korallenriff, in dem sich Hunderte von verschiedenen Meeresbewohnern tummeln, so kann man u.a. einen Schwarm Thunfische, ein paar große Meeresschildkröten, Rochen und sogar Haifische entdecken - an bestimmten Zeiten findet man auch Taucher und Delphine in dem Riesen-Aquarium! Das ganze kann man übrigens von 2 Etagen aus betrachten.
Besonders interessant ist auch der Bereich, in dem man Tiefsee-Tauchanzüge selbst testen kann. Innerhalb von 40 Sekunden müsst ihr mit den Greifzangen des Anzuges 4 verschiedene Aufgaben lösen...
Der nächste Pavillon heisst „The Land\" und erklärt sich eigentlich von selbst. Eine ruhige Bootsfahrt zeigt verschiedene Landschaftsformationen (Steppe, Wüste, Regenwald etc.), danach wird man in die Geheimnisse der modernen Landwirtschaft entführt. Neue Bepflanzungsmethoden, platzsparende Bepflanzungen, resourcenschonende Bewässerungen, umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung - all das wird hier erforscht und erklärt.
Neben einem Restaurant findet man hier auch noch zwei Shows: „Food Rocks\" erklärt mit animierten Puppen (Animatronics) die richtige Ernährung, und im „Circles of Life\" erklären die Helden aus dem König der Löwen die Zusammenhänge von Mensch und Natur!
Weiter geht’s mit „Imagination!\" Die Fahrt war bei unserem Besuch leider geschlossen, da sie gerade komplett erneuert wird (Eröffnung im Sommer 2002), geöffnet war allerdings weiterhin das hervorragende 3-D-Kino „Honey,I shrunk the Audience!\". Doktor Zalynski, bekannt aus dem Film „Liebling, ich hab die Kinder geschrumpft\" schafft es mal wieder, alles falsch zu machen - er schrumpft versehentlich das Publikum!
Spätestens jetzt wird es Zeit, auf die linke Seite der Future World zu wechseln, beginnen wir mit der neuesten Attraktion von EPCOT:
„Test Track\" zeigt mit einer teilweise sehr schnellen Fahrt, wie neuentwickelte Autos getestet werden, bevor sie für den Strassenverkehr zugelassen werden. Als Crash Test Dummie erlebt man u.a. den Unterschied einer Vollbremsung mit und ohne ABS...
Direkt daneben entsteht gerade in Zusammenarbeit mit der NASA eine neue Attraktion: „Mission: Space\". Eröffnung im Sommer 2002
Weiter geht es mit „Wonders of life\", wo man in einer Art Flugsimulator auf eine Reise durch den menschlichen Körper geschickt wird. 2 Filme zeigen das Wunder der Geburt und die Arbeitsweise des menschlichen Gehirnes.
In der letzten Attraktion der Future World, „Universe of Energy\", erfährt der Besucher viele interessante Fakten über die verschiedenen Formen der Energie, er wird ausserdem auf eine Zeitreise in die Welt der Dinosaurier geschickt!
So, nun wird es aber höchste Zeit, sich den zweiten Teil des Parkes einmal genauer anzusehen: World Showcase.
In diesem Bereich wurde rund um einen See, den sogenannten World Showcase Lagoon, eine ständige Weltausstellung geschaffen.
Insgesamt 13 Länder präsentieren sich hier mit (mehr oder weniger) typischen Gebäuden, Unterhaltungsmöglichkeiten, Einkaufswaren, Speisen und Getränken.
Um noch mehr Authensität zu erreichen, kommen alle Mitarbeiter aus den jeweiligen Ländern, das heisst, in Mexico arbeiten nur Mexicaner, in Deutschland nur Deutsche etc.
Die Länder im einzelnen:
-Mexico
In dem mexicanischem Tempel befindet sich ein sehr schönes Restaurant, ausserdem stellt sich das Land in einer ruhigen Bootsfahrt vor.
-Norwegen
Wer gerne Fisch isst, sollte hier mal reinschauen, das Restaurant bietet ein „all you can eat\"-Buffet mit reichlich Fischangebot.
Ausserdem zu entdecken: Die Geschichte Norwegens mit einer Bootsfahrt.
By the way: Wer in den norwegischen Geschäften stöbert, wird schnell feststellen, daß hier etwas geschlampt wurde. Als typisch norwegisch werden hier u.a. Legosteine angeboten - obwohl die eindeutig eine dänische Erfindung sind...
-China
Jetzt wird’s asiatisch. Neben dem unvermeidlichem China-Restaurant bietet China einen Film im 360°-Format!
-Deutschland
Jippie, wir sind in... Bayern???
Typisch deutsch ist für die Amis eine urbayrische Stadt mit Brunnen, alle rennen in Lederhosen und Dirndln rum, und die deutschen Nationalgerichte sind Bratwurst oder Eisbein mit Sauerkraut!
Typisch deutsche Einkaufswaren sind anscheinend neben den unvermeidlichen Kuckucksuhren Teddybären, Hummelfiguren und Haribo Goldbärchen...
-Italien
Schnell weg, ab nach Italien, wo man den Eindruck hat, ganz Italien sieht aus wie Venedig. Wenigstens kann man hier lecker Pasta und Pizza essen ;o)
-USA
Amerika stellt sich den Besuchern aus aller Welt gewohnt patriotisch vor. Im berühmten „American Adventure\" wird die Geschichte der USA erzählt, von der britischen Kolonie bis hin zum Amerika der Jetztzeit.
-Japan
Von Amerika nach Japan sind es etwa 50 Meter, schon steht man vor typisch japanischen Gebäuden, man kann Sushi essen oder eine japanische Ausstellung über traditionelle Krieger und Waffen besuchen.
-Marokko
Als einziges afrikanisches Land stellt sich Marokko vor, mit einem typischem Basar, einer Ausstellung über die Künste und Schätze des Landes und einem Restaurant, in dem man die typischen Speisen des Landes geniessen kann.
-Frankreich
Wieder zurück in Europa präsentiert sich Frankreich mit einer Mini-Ausgabe des Eifelturmes, französischen Weinen und Champagners sowie einem Film über Frankreich im 180°-Format
-Großbritannien
Ja, auch die Engländer dürfen nicht fehlen. Wer unbedingt Fish und Chips essen möchte, und dabei ein Ale trinken mag, der ist hier genau richtig!
-Kanada
Als letztes Land reisen wir nach Kanada, wo wir in einem kanadischem Steakhaus essen können oder uns einen sehr guten Film über Kanada im 360°-Format ansehen können.
Neben den Einkaufsmöglichkeiten und Speisen des jeweiligem Landes bietet Disney aber auch Strassenkünstler und Musik, die den jeweiligen Ländern zugeordnet werden kann.
Neben den Parkplänen am Eingang gibt es auch Showpläne, auf denen die Shows, die am Tag stattfinden, genau aufgeführt sind.
Besonders gefallen hat mir das amerikanische Drums and Fifes Korps, das uramerikanische Lieder darbietet, sowie die keltischen Drums and Pipes-Band, die in England auftrat.
An gewissen Tagen kann man in Italien auch Rondo Veneziano betrachten. Die Band, die Barokmusik mit modernen Instrumenten verbindet, ist auch in unseren Breitengraden ein Begriff.
Verzichtet haben wir übrigens auf die typisch deutsche Musikeinlage: Die Oktoberfestmusikanten!
Höhepunkt des Tages bzw Abends ist das täglich um 21 Uhr stattfindende „Illuminations\" - ein Feuerwerk der Spitzenklasse, das man auf keinen Fall verpassen darf!!
Einziger Wermutstropfen: Mit ca 50 $ pro Person ist der Park wie alle anderen auch verhältnismäßig teuer.
Ein Tipp: Disney bietet Mehr-Tages-Tickets an, die entweder für 4 oder für 5 Tage gelten.
Vorteil dieser Tickets ist, daß man nicht an einen Park pro Tag gebunden ist. Mit diesen sogenannten Hopper-Pässen kann man z.B. morgens Magic Kingdom geniessen, Mittags im Animal Kingdom Spaß haben und dann Abends EPCOT besuchen.
So kann man seinen Besuch in den Disneyparks optimieren, weil einige der Disneyparks früher schliessen als andere, Animal Kingdom schloss im Januar zum Beispiel bereits um 17 Uhr, EPCOT ist hingegen jeden Tag bis 21 Uhr geöffnet.
Ein weiterer Vorteil: Bei den 4-Tages-Pässen bekommt man 1 Tag, bei den 5-Tages-Pässen sogar 2 Tage gratis Eintritt in die 3 großen Disney-Wasserparks, für Disney Quest oder für Pleasure Island. Und als ob das nicht schon genug Vorteile wären, bietet Disney eine Lebenslange Gültigkeit der Pässen an.
Preislich sind die Pässe allerdings nicht wesentlich günstiger als die normalen 1-Tages-Eintrittskarten. Mein Tipp: Informiert euch in eurem Reisekatalog, denn man kann diese Tickets schon in Deutschland buchen.
*°*° Fazit *°*°
Auf den ersten Blick klingt EPCOT recht unspektakulär. Keine Achterbahnen, keine Kinderkarussels, keine besonderen Rides.
EPCOT ist allerdings alles andere als langweilig! Die Rides und Attraktionen, die geboten werden, verbinden Wissen mit Unterhaltung, selten hat lernen so viel Spaß gemacht!
Die World Showcase fanden wir beide eher weniger interessant, hier herrschte einfach zu sehr das Klischee, in der Future World hätten wir uns dagegen den ganzen Tag aufhalten können, so viel gab es hier zu sehen und zu machen.
Auch, wenn EPCOT nicht durch spektakuläre Attraktionen glänzt, ist der Park sehr zu empfehlen!!
Januar 2002 - Kinderträume gehen in Erfüllung! Antje und Sven verbringen ihren Urlaub in Orlando, Florida - dem Mekka aller Vergnügungsparkfans!
Unser erster Tag führte uns in die Mutter aller Parks, nämlich ins Magic Kingdom. Der zweite Tag unserer Reise lenkte unsere Schritte in den nächsten der insgesamt 4 Disney-Parks: Ins EPCOT Center!
EPCOT - diese Abkürzung steht für Experimental Prototype Community Of Tomorrow, also für den experimentellen Prototypen der Gemeinschaft von Morgen.
Walt Disney träumte sein Leben lang davon, eine Stadt zu schaffen, in der es keine Gewalt, keine Arbeitslosigkeit und keine anderen, weltlichen Probleme gibt. EPCOT war ursprünglich als solche Stadt geplant, entfernte sich dann aber von dieser Idee und lehrt heute auf unterhaltsame Art, wie der Mensch mit der Umwelt umgehen sollte.
EPCOT ist in 2 verschiedene Bereiche unterteilt: „Future World\" und „World Showcase\"
Beginnen wir mit der Future World:
Vom Eingang des Parkes aus schreitet man direkt auf das Wahrzeichen des Parkes zu: Die riesige, Golfballähnliche Kugel „Spaceship Earth\".
Im inneren dieser Kugel befindet sich eine langsame Fahrt, die dem Betrachter die Kommunikation der Menschen zeigt, von den ersten Worten und Malereien der Höhlenbewohner über die Erfindungen vom Papier, maschinellen Druckpressen bis hin zu den modernsten Telekommunikationsmitteln der Zukunft.
Geht man an der Kugel vorbei, kann man sich nun entscheiden: Linksrum, rechtsum oder geradeaus? Geradeaus geht man Richtung World Showcase, aber das kommt erst später dran - also rechtsrum!
Schon ist man im „Innoventions East\", einer Art Ausstellung, wo man neueste Technologie betrachten und selbst ausprobieren kann. Neue Videospiele, Virtual Reality, zukünftige Techniken in Autos, im Haushalt, in der Unterhaltungsbranche - all das wird hier schon heute ausgestellt!
Hinter Innoventions geht’s weiter mit „The Living Seas\".
Der Weg zu dieser Attraktion führt durch eine Ausstellung, die die Geschichte der Eroberung des Meeresbodens zeigt. Von den ersten, primitiven Tauchanzügen bis hin zu den ersten Versuchen, U-Boote zu bauen kann man hier viele interessante Stücke betrachten.
Als nächstes kann man sich (optional) einen 7-minütigen Film über die Entstehung der Meere ansehen, ehe man in die „Seabase Alpha\", einer hochentwickelten Unterseestation, eingeladen wird.
Hier kann man alles erfahren, was man über das Meer und seine Bewohner wissen möchte. Interaktive Stationen, unterhaltsame Lehrfilmchen und Shows lassen kaum Fragen offen. Prunkstück von Living Seas ist aber das größte, von Menschen erschaffene Korallenriff, in dem sich Hunderte von verschiedenen Meeresbewohnern tummeln, so kann man u.a. einen Schwarm Thunfische, ein paar große Meeresschildkröten, Rochen und sogar Haifische entdecken - an bestimmten Zeiten findet man auch Taucher und Delphine in dem Riesen-Aquarium! Das ganze kann man übrigens von 2 Etagen aus betrachten.
Besonders interessant ist auch der Bereich, in dem man Tiefsee-Tauchanzüge selbst testen kann. Innerhalb von 40 Sekunden müsst ihr mit den Greifzangen des Anzuges 4 verschiedene Aufgaben lösen...
Der nächste Pavillon heisst „The Land\" und erklärt sich eigentlich von selbst. Eine ruhige Bootsfahrt zeigt verschiedene Landschaftsformationen (Steppe, Wüste, Regenwald etc.), danach wird man in die Geheimnisse der modernen Landwirtschaft entführt. Neue Bepflanzungsmethoden, platzsparende Bepflanzungen, resourcenschonende Bewässerungen, umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung - all das wird hier erforscht und erklärt.
Neben einem Restaurant findet man hier auch noch zwei Shows: „Food Rocks\" erklärt mit animierten Puppen (Animatronics) die richtige Ernährung, und im „Circles of Life\" erklären die Helden aus dem König der Löwen die Zusammenhänge von Mensch und Natur!
Weiter geht’s mit „Imagination!\" Die Fahrt war bei unserem Besuch leider geschlossen, da sie gerade komplett erneuert wird (Eröffnung im Sommer 2002), geöffnet war allerdings weiterhin das hervorragende 3-D-Kino „Honey,I shrunk the Audience!\". Doktor Zalynski, bekannt aus dem Film „Liebling, ich hab die Kinder geschrumpft\" schafft es mal wieder, alles falsch zu machen - er schrumpft versehentlich das Publikum!
Spätestens jetzt wird es Zeit, auf die linke Seite der Future World zu wechseln, beginnen wir mit der neuesten Attraktion von EPCOT:
„Test Track\" zeigt mit einer teilweise sehr schnellen Fahrt, wie neuentwickelte Autos getestet werden, bevor sie für den Strassenverkehr zugelassen werden. Als Crash Test Dummie erlebt man u.a. den Unterschied einer Vollbremsung mit und ohne ABS...
Direkt daneben entsteht gerade in Zusammenarbeit mit der NASA eine neue Attraktion: „Mission: Space\". Eröffnung im Sommer 2002
Weiter geht es mit „Wonders of life\", wo man in einer Art Flugsimulator auf eine Reise durch den menschlichen Körper geschickt wird. 2 Filme zeigen das Wunder der Geburt und die Arbeitsweise des menschlichen Gehirnes.
In der letzten Attraktion der Future World, „Universe of Energy\", erfährt der Besucher viele interessante Fakten über die verschiedenen Formen der Energie, er wird ausserdem auf eine Zeitreise in die Welt der Dinosaurier geschickt!
So, nun wird es aber höchste Zeit, sich den zweiten Teil des Parkes einmal genauer anzusehen: World Showcase.
In diesem Bereich wurde rund um einen See, den sogenannten World Showcase Lagoon, eine ständige Weltausstellung geschaffen.
Insgesamt 13 Länder präsentieren sich hier mit (mehr oder weniger) typischen Gebäuden, Unterhaltungsmöglichkeiten, Einkaufswaren, Speisen und Getränken.
Um noch mehr Authensität zu erreichen, kommen alle Mitarbeiter aus den jeweiligen Ländern, das heisst, in Mexico arbeiten nur Mexicaner, in Deutschland nur Deutsche etc.
Die Länder im einzelnen:
-Mexico
In dem mexicanischem Tempel befindet sich ein sehr schönes Restaurant, ausserdem stellt sich das Land in einer ruhigen Bootsfahrt vor.
-Norwegen
Wer gerne Fisch isst, sollte hier mal reinschauen, das Restaurant bietet ein „all you can eat\"-Buffet mit reichlich Fischangebot.
Ausserdem zu entdecken: Die Geschichte Norwegens mit einer Bootsfahrt.
By the way: Wer in den norwegischen Geschäften stöbert, wird schnell feststellen, daß hier etwas geschlampt wurde. Als typisch norwegisch werden hier u.a. Legosteine angeboten - obwohl die eindeutig eine dänische Erfindung sind...
-China
Jetzt wird’s asiatisch. Neben dem unvermeidlichem China-Restaurant bietet China einen Film im 360°-Format!
-Deutschland
Jippie, wir sind in... Bayern???
Typisch deutsch ist für die Amis eine urbayrische Stadt mit Brunnen, alle rennen in Lederhosen und Dirndln rum, und die deutschen Nationalgerichte sind Bratwurst oder Eisbein mit Sauerkraut!
Typisch deutsche Einkaufswaren sind anscheinend neben den unvermeidlichen Kuckucksuhren Teddybären, Hummelfiguren und Haribo Goldbärchen...
-Italien
Schnell weg, ab nach Italien, wo man den Eindruck hat, ganz Italien sieht aus wie Venedig. Wenigstens kann man hier lecker Pasta und Pizza essen ;o)
-USA
Amerika stellt sich den Besuchern aus aller Welt gewohnt patriotisch vor. Im berühmten „American Adventure\" wird die Geschichte der USA erzählt, von der britischen Kolonie bis hin zum Amerika der Jetztzeit.
-Japan
Von Amerika nach Japan sind es etwa 50 Meter, schon steht man vor typisch japanischen Gebäuden, man kann Sushi essen oder eine japanische Ausstellung über traditionelle Krieger und Waffen besuchen.
-Marokko
Als einziges afrikanisches Land stellt sich Marokko vor, mit einem typischem Basar, einer Ausstellung über die Künste und Schätze des Landes und einem Restaurant, in dem man die typischen Speisen des Landes geniessen kann.
-Frankreich
Wieder zurück in Europa präsentiert sich Frankreich mit einer Mini-Ausgabe des Eifelturmes, französischen Weinen und Champagners sowie einem Film über Frankreich im 180°-Format
-Großbritannien
Ja, auch die Engländer dürfen nicht fehlen. Wer unbedingt Fish und Chips essen möchte, und dabei ein Ale trinken mag, der ist hier genau richtig!
-Kanada
Als letztes Land reisen wir nach Kanada, wo wir in einem kanadischem Steakhaus essen können oder uns einen sehr guten Film über Kanada im 360°-Format ansehen können.
Neben den Einkaufsmöglichkeiten und Speisen des jeweiligem Landes bietet Disney aber auch Strassenkünstler und Musik, die den jeweiligen Ländern zugeordnet werden kann.
Neben den Parkplänen am Eingang gibt es auch Showpläne, auf denen die Shows, die am Tag stattfinden, genau aufgeführt sind.
Besonders gefallen hat mir das amerikanische Drums and Fifes Korps, das uramerikanische Lieder darbietet, sowie die keltischen Drums and Pipes-Band, die in England auftrat.
An gewissen Tagen kann man in Italien auch Rondo Veneziano betrachten. Die Band, die Barokmusik mit modernen Instrumenten verbindet, ist auch in unseren Breitengraden ein Begriff.
Verzichtet haben wir übrigens auf die typisch deutsche Musikeinlage: Die Oktoberfestmusikanten!
Höhepunkt des Tages bzw Abends ist das täglich um 21 Uhr stattfindende „Illuminations\" - ein Feuerwerk der Spitzenklasse, das man auf keinen Fall verpassen darf!!
Einziger Wermutstropfen: Mit ca 50 $ pro Person ist der Park wie alle anderen auch verhältnismäßig teuer.
Ein Tipp: Disney bietet Mehr-Tages-Tickets an, die entweder für 4 oder für 5 Tage gelten.
Vorteil dieser Tickets ist, daß man nicht an einen Park pro Tag gebunden ist. Mit diesen sogenannten Hopper-Pässen kann man z.B. morgens Magic Kingdom geniessen, Mittags im Animal Kingdom Spaß haben und dann Abends EPCOT besuchen.
So kann man seinen Besuch in den Disneyparks optimieren, weil einige der Disneyparks früher schliessen als andere, Animal Kingdom schloss im Januar zum Beispiel bereits um 17 Uhr, EPCOT ist hingegen jeden Tag bis 21 Uhr geöffnet.
Ein weiterer Vorteil: Bei den 4-Tages-Pässen bekommt man 1 Tag, bei den 5-Tages-Pässen sogar 2 Tage gratis Eintritt in die 3 großen Disney-Wasserparks, für Disney Quest oder für Pleasure Island. Und als ob das nicht schon genug Vorteile wären, bietet Disney eine Lebenslange Gültigkeit der Pässen an.
Preislich sind die Pässe allerdings nicht wesentlich günstiger als die normalen 1-Tages-Eintrittskarten. Mein Tipp: Informiert euch in eurem Reisekatalog, denn man kann diese Tickets schon in Deutschland buchen.
*°*° Fazit *°*°
Auf den ersten Blick klingt EPCOT recht unspektakulär. Keine Achterbahnen, keine Kinderkarussels, keine besonderen Rides.
EPCOT ist allerdings alles andere als langweilig! Die Rides und Attraktionen, die geboten werden, verbinden Wissen mit Unterhaltung, selten hat lernen so viel Spaß gemacht!
Die World Showcase fanden wir beide eher weniger interessant, hier herrschte einfach zu sehr das Klischee, in der Future World hätten wir uns dagegen den ganzen Tag aufhalten können, so viel gab es hier zu sehen und zu machen.
Auch, wenn EPCOT nicht durch spektakuläre Attraktionen glänzt, ist der Park sehr zu empfehlen!!
30 Bewertungen, 4 Kommentare
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17.10.2002, 23:47 Uhr von Rioja
Bewertung: sehr hilfreichOoooh ... neidischguck! Ich frage mich, warum die Amis immer denken, Deutschland würde nur aus Bayern bestehen .... tztztztz
-
27.02.2002, 02:03 Uhr von NB112
Bewertung: sehr hilfreichso, nun bin ich durch... hast gute Berichte, alle Achtung... Gruß Norbert
-
14.02.2002, 10:36 Uhr von bettybo
Bewertung: sehr hilfreichDas nenne ich einen ausführlichen guten Bericht Hut ab
-
13.02.2002, 23:45 Uhr von Bettina-l
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht und du bist doch net prominent!
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