Erasco Spagetti in Tomatensosse Testbericht
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Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Der Hunger treibt es rein
Pro:
schnell und problemlos zubereitet, aber das ist auch alles
Kontra:
matschige Nudeln, wässrige Sauce, die teilweise künstlich shcmeckt, da gibt es wirklich besseres
Empfehlung:
Nein
Genau aus diesen diversen Gründen habe ich auch immer ein paar davon in meiner Speisekammer, denn die meisten sind Konserven und somit auch ohne besondere Kühlung lange haltbar, was ihre Lagerung natürlich sehr einfach macht. Andere finden sich natürlich im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe, wie zum Beispiel Fischstäbchen oder Ähnliches.
Und genau um solch ein Konserven-Fertiggericht soll es in diesem Beitrag gehen und zwar von einem Hersteller von dessen prinzipieller Qualität ich zwar überzeugt bin, dennoch war ich von diesem Gericht mehr als enttäuscht, genau gesagt handelt es sich um Erasco Spaghetti in Tomatensauce. Man bekommt dieses Fertiggericht in einer handelsüblichen Konservendose mit 800 Gramm Inhalt, deren weitere Beschreibung wohl eher überflüssig ist, so daß ich sie Euch und mir an dieser Stelle erspare. Natürlich schwankt auch bei diesem Produkt der Preis ein wenig je nach Geschäft und Angebotslage und so habe ich 1,29 Euro bezahlt und so mit etwa plus/minus zehn bis zwanzig Cent zu diesem Preis dürfte das Preisfenster für diesen Artikel wohl treffend beschrieben sein.
Bevor wir uns noch näher mit dem Inhalt der Dose beschäftigen, zunächst einmal wieder der für kerlimaus99 übliche Blick auf die Zutaten und Nährwerte dieses Fertiggerichtes. Es besteht aus Wasser, irgendwie klar, aber als Hauptbestandteil, 9,5 % Spaghetti, wow, nicht so viele auf einmal, Tomatenmark, Zwiebeln, Zucker, jodiertem Speisesalz, Weizenmehl, Würze, modifizierter Stärke, pflanzlichem Öl, Wein-Branntweinessig, Aromen, Gewürzen, Ascorbinsäure als Antioxidationsmittel, Petersilie, Guarkernmehl als Verdickungsmittel und Zitronensäure als Säuerungsmittel. Nährwerttechnisch ergeben sich für 100 Gramm Doseninhalt 239 kJ, 2,2 Gramm Eiweiß, 10,1 Gramm Kohlenhydrate und nur 0,8 Gramm Fett.
Zubereiten kann man es natürlich auf verschiedene Arten, wobei die Erwärmung der Dose im Wasserbad wohl inzwischen aus der Mode sein dürfte, aber in meiner Kindheit war es eine durchaus übliche Zubereitungsart. Also gibt man entweder den Doseninhalt in einen Topt erwärmt sie bei gelegentlichem Umrühren und mittlerer Hitze auf dem Herd oder gibt sie in die Mikrowelle, wo die Zubereitung je nach eingestellter Wattzahl etwa vier bis fünf Minuten dauert.
Während es nach dem Öffnen der Dose nur leicht fruchtig nach Tomaten riecht, so verstärkt sich dieses Aroma doch während des Erwährmens und nimmt auch an Würze zu, was eigentlich Lust auf mehr macht, aber erstmal abwarten, wenn wir das Zeug oder sollte ich jetzt schon sagen die Pampe auf dem Teller haben. Bei der Mikrowellenzubereitung ist auf jeden Fall zu beachten, daß sich aufgrund des hohen Wasseranteils auch der benutze Teller oder die Schüssel ordentlich erwärmt, so daß ein Küchenhandschuh oder ein entsprechendes Tuch bei der Entnahme sicher nicht schaden kann.
So, nun aber noch schnell Besteck aus der Schublade genommen und Essen fassen. Beschäftigen wir uns zunächst einmal mit der Konsistenz des Gerichtes und herbei als erstes mit den Nudeln, die ich ob ihrer Länge oder sollte man nicht besser Kürze sagen allerhöchstens als Spaghettini bezeichnen würde, denn mit den typischen italienischen Langnudeln, die man so schön aufrollen kann, wenn man es denn kann, haben die nun nichts zu tun, dafür sind sie einfach viel zu kurz. Dosennudeln lassen ja im Allgemeinen schon den nötigen Biss vermissen, was ich meistens auch verschmerzen kann, aber so etwas Matschiges habe ich wirklich selten auf dem Teller gehabt. Auch die Sauce stellt nichts besonderes dar, außer das ihre Menge viel zu viel für die Nudeln ist, so daß man gut daran tut, sich noch ein paar Scheiben Toast für die übriggebliebene Sauce zurecht zu legen. Geschmacklich ist sie absolut kein Highlight, schmeckt halt nach Tomaten mit Gewürzen und doch irgendwie nicht besondeers frisch und lecker und eher etwas künstlich.
Nun bin ich nicht der Typ, der Lebensmittel so ohne weiteres wegwirft und essen konnte man es ja, zumindest irgendwie, so daß es wohl zutreffend ist, daß der Hunger es reingetrieben hat, wie ich bereits in der Überschrift schrieb. Wenn ich das jetzt nachkochen sollte und dazu ein paar Billigspaghetti einer Hausmarke nehmen würde, dazu für die Sauce ein Päckchen passierte Tomaten, die man etwas würzt und vieleicht noch etwas Kräuter und/oder Ketchup zugibt, so hat man erstens richtige Spaghetti und zweitens sicher ein schmackhafteres Gericht, das drittens bestimmt auch nicht teurer ist.
Somit kann ich natürlich auch dieses Fertiggericht nicht empfehlen und werde auch nur eine recht schlechte Punktzahl vergeben. Vor der Mindestpunktzahl rettet es eigentlich nur, daß man es schon essen kann, aber die matschigen Nudeln, die etwas künstlich schmeckende und wässrige Sauce lassen einfach keine bessere Bewertung zu. Zum Glück ist das Produkt nicht so teuer auch wenn man es nicht als billig bezeichnen kann. Gerichte dieser Art bekommt man auch als NoName oder von Hausmarken und ist dort erstens meistens besser und zweitens auf jeden Fall billiger bedient, so ist ich in Zukunft lieber hier zugreifen werde und dieses Erasco-Produkt lieber stehen lasse. Es war wirklich eine Enttäuschung für mich, war ich doch sonst mit Erasco meist mehr als zufrieden.
In diesem Sinne, Guten Appetit, aber hoffentlich zu etwas Schmackhafterem.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind wie immer und gegebenenfalls in einem Update ihren Niederschlag finden werden.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages, der Euch hoffentlich gefallen hat.
Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag
Euer Gerd, der heute selber kocht
© kerlimaus99 11.07.2003
Shake Hands und NICHT IN MEINEM NAMEN !!!
P.S.: Wer Rechtschreib-, Grammatik- oder andere Fehler findet, darf sie natürlich behalten, kann sie aber auch versteigern oder als Lektüre an Billy Boy schicken, der sich bestimmt freut.
72 Bewertungen, 7 Kommentare
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05.01.2009, 16:17 Uhr von ronald65
Bewertung: sehr hilfreichlg
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20.12.2008, 20:20 Uhr von LiFo
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße aus dem Saarland =D
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09.05.2006, 02:47 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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05.05.2006, 02:52 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreich<b>* * * SH * * * <br/>Liebe Grüße <br/>RenÖ ;o </b>
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04.03.2006, 01:01 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich...sh....*g*...Lg, Christina
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02.03.2006, 10:08 Uhr von kakaue
Bewertung: sehr hilfreichsh lg chris, gegenlesungen sind willkommen und gibts auch von mir :-)
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25.01.2006, 15:40 Uhr von Mekki83
Bewertung: sehr hilfreichlg melli
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