Erste Hilfe Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von kulosa
Erste Hilfe bei Unfällen durch Strom
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich einmal aus der Sicht eines Elektrikers Hinweise geben, wie man sich nach einem Stromunfall verhalten sollte. Da ich auch Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen ausfühern darf und muß, sorgt mein Brötchengeber natürlich auch regelmäßig für Lehrgänge und Schulungen. Was ich da gelernt habe, möchte ich nun im Folgenden weitergeben.
Strom Abschalten
Als erstes muß natürlich der Verunfallte vom Stromnetz getrennt werden, falls das nicht schon der FI- Schalter, auch Personenschutzschalter genannt, getan hat. Da man sich aber nicht darauf verlassen sollte, ist man gut beraten, wenn man ihn mit einem nichtleitenden Gegenstand vom Stromführenden Gerät oder Stromleiter entfernt. Im Haushalt sollte man sich daher auch mal als unerfahrene Person ansehen oder zeigen lassen, wo man im Ernstfall den Stromkasten findet und abschalten könnte.
Nun muß man sofort die Vitalfunktionen überprüfen. Also Puls und Atmung überprüfen und entprechend den Regeln der Ersten Hilfe die Renimation und oder Atemspende durchführen. Dabei sollte man aber am besten Zeitgleich, falls möglich, den Notarzt verständigen.
Kleiner elektrischer Schlag
Wenn man einmal einen elektrischen Schlag bekommen hat, es einem danach aber den Umständen entsprechend wieder gut geht, sollte man das auf keinen Fall auf sich beruhen lassen. Denn noch bis zu 48h danach können Probleme mit dem Kreislauf, beispielsweise Herzkammerflimmern, auftreten. Also auch bei einem kleinem Unfall zumindest den Hausharzt aufsuchen, der dann mögliche Schäden ausschließen kann.
Hochspannung
Besonders gefährlich sind Stromunfälle an Hochspannungsanlagen. Von Hochspannung redet man ab 1000 Volt. Das betrifft aber fast auschließlich Freileitungen oder Trafostationen der Energieversorger. In so einem Fall darf man sich dem Verunfallten auf keinem Fall nähern. Vorallem wenn Spannungführende Teile den Boden berühren, kann man selbst noch ein einigen Metern Entfernung gefärdet sein. Hier muß man sich leider damit begnügen den Notarzt, Polizei und oder Feuerwehr zu verständigen und den Unfallort zu sichern, damit keine anderen Presonen versehentlich gefährdet werden könen. Den Energieversorger zu verständigen hat wenig Sinn, da meist wertvolle Zeit vergeht, ehe man zum richtigen Ansprechpartner verbunden wurde. Das erledigen ohnehin die Rettungskräfte.
Wenn man allerdings sicherstellen kann, daß keine Spannung mehr anliegt, sollte man natürlich wie ober beschrieben verfahren. Etwa wenn der Verunfallte vom Hochspannungsmast gefallen ist, aber die Leitungen noch unversehrt am Mast hängen.
Vorbeugung
In modernen Haushalten kann heutzutage eigentlich nichts passieren, wenn man sich an einige Regeln hällt. Sowohl die elektrischen Anlagen, als auch die Geräte sind mehrfach gegen gefährliche Berührungsspannungen gesichert. Wenn man also nicht selber irgendwo dranrumbastelt wo man nichts zu suchen hat, ist es kaum möglich zu verunfallen. Selbst der Fön in der Badewanne kann heute kaum noch Schaden anrichten, auch wenn das manche Krimiautoren anders sehen, da da die flinken Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter für Sicherheit sorgen. Ausprobieren möchte ich es aber nicht !!! Und Ihr solltet das auch nicht tun !!!
Defekte Geräte und Anlagen sollten sofort nach Feststellung von Schäden von einem Fachmann überprüft werden oder bei Billigeräten dem Mülleimer zugeführt werden. Bei Kleinkindern im Haushalt sollten Steckdosen mit Schutzabdeckungen versehen werden und oder ein zusätzlicher FI-Schutzschalter (15mA) eingebaut werden.
Fazit
Wenn man sich an diese Regeln hält, ist es wahrscheinlicher von einem Blitz getroffen zu werden, als durch einen elektrischen Schlag im Haushalt oder der Arbeitstelle zu Verunfallen.
Einen noch Spannungsfreien Tag wünscht Jan
Strom Abschalten
Als erstes muß natürlich der Verunfallte vom Stromnetz getrennt werden, falls das nicht schon der FI- Schalter, auch Personenschutzschalter genannt, getan hat. Da man sich aber nicht darauf verlassen sollte, ist man gut beraten, wenn man ihn mit einem nichtleitenden Gegenstand vom Stromführenden Gerät oder Stromleiter entfernt. Im Haushalt sollte man sich daher auch mal als unerfahrene Person ansehen oder zeigen lassen, wo man im Ernstfall den Stromkasten findet und abschalten könnte.
Nun muß man sofort die Vitalfunktionen überprüfen. Also Puls und Atmung überprüfen und entprechend den Regeln der Ersten Hilfe die Renimation und oder Atemspende durchführen. Dabei sollte man aber am besten Zeitgleich, falls möglich, den Notarzt verständigen.
Kleiner elektrischer Schlag
Wenn man einmal einen elektrischen Schlag bekommen hat, es einem danach aber den Umständen entsprechend wieder gut geht, sollte man das auf keinen Fall auf sich beruhen lassen. Denn noch bis zu 48h danach können Probleme mit dem Kreislauf, beispielsweise Herzkammerflimmern, auftreten. Also auch bei einem kleinem Unfall zumindest den Hausharzt aufsuchen, der dann mögliche Schäden ausschließen kann.
Hochspannung
Besonders gefährlich sind Stromunfälle an Hochspannungsanlagen. Von Hochspannung redet man ab 1000 Volt. Das betrifft aber fast auschließlich Freileitungen oder Trafostationen der Energieversorger. In so einem Fall darf man sich dem Verunfallten auf keinem Fall nähern. Vorallem wenn Spannungführende Teile den Boden berühren, kann man selbst noch ein einigen Metern Entfernung gefärdet sein. Hier muß man sich leider damit begnügen den Notarzt, Polizei und oder Feuerwehr zu verständigen und den Unfallort zu sichern, damit keine anderen Presonen versehentlich gefährdet werden könen. Den Energieversorger zu verständigen hat wenig Sinn, da meist wertvolle Zeit vergeht, ehe man zum richtigen Ansprechpartner verbunden wurde. Das erledigen ohnehin die Rettungskräfte.
Wenn man allerdings sicherstellen kann, daß keine Spannung mehr anliegt, sollte man natürlich wie ober beschrieben verfahren. Etwa wenn der Verunfallte vom Hochspannungsmast gefallen ist, aber die Leitungen noch unversehrt am Mast hängen.
Vorbeugung
In modernen Haushalten kann heutzutage eigentlich nichts passieren, wenn man sich an einige Regeln hällt. Sowohl die elektrischen Anlagen, als auch die Geräte sind mehrfach gegen gefährliche Berührungsspannungen gesichert. Wenn man also nicht selber irgendwo dranrumbastelt wo man nichts zu suchen hat, ist es kaum möglich zu verunfallen. Selbst der Fön in der Badewanne kann heute kaum noch Schaden anrichten, auch wenn das manche Krimiautoren anders sehen, da da die flinken Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter für Sicherheit sorgen. Ausprobieren möchte ich es aber nicht !!! Und Ihr solltet das auch nicht tun !!!
Defekte Geräte und Anlagen sollten sofort nach Feststellung von Schäden von einem Fachmann überprüft werden oder bei Billigeräten dem Mülleimer zugeführt werden. Bei Kleinkindern im Haushalt sollten Steckdosen mit Schutzabdeckungen versehen werden und oder ein zusätzlicher FI-Schutzschalter (15mA) eingebaut werden.
Fazit
Wenn man sich an diese Regeln hält, ist es wahrscheinlicher von einem Blitz getroffen zu werden, als durch einen elektrischen Schlag im Haushalt oder der Arbeitstelle zu Verunfallen.
Einen noch Spannungsfreien Tag wünscht Jan
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