Europäische Union Allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Juliane18
EMS-DOLLART-REGION
Pro:
ein gemeinsames Europa
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
DIE EMS- DOLLART- REGION
\"Europa kommt, wir gehen hin\" so lautet das Motte für Europa. Ich finde das gemeinsame Euopa sehr wichtig und bin für jede Art von Integrierungsprogramme, deshalb möchte ich euch die EMS-DOLLART-Region vorstellen. Ich finde es nämlich sehr gut und nützlich, dass es Programme zwischen Deutschland und den Niederlanden gibt!
Im Nordwesten von Deutschland und im Nordosten der Niederlande befindet sich die
Ems- Dollart- Region.
Es ist eins der ältesten besiedelten Gebiete Europas.
Im 16. Jahrhundert wurde Emden (eine Stadt in der Region) zu einer blühenden Handel-
und Hafenstadt. Dies geschah durch das gute technische Wissen der Niederländer.
Die Deutschen und Niederländer lebten friedlich miteinander und tauschten ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Gedanken aus.
Es kam jedoch durch den Nationalsozialismus zu einem Vertrauensbruch zwischen den beiden Ländern.
Das Mißtrauen der Niederländer gegenüber den Deutschen ist heute noch spürbar.
Allerdings leben die Leute in den Grenzgebieten friedlich miteinander, so auch im Ems- Dollart- Gebiet.
1977 fing man an die Zusammenarbeit der einzelnen Städte und Gemeinden zu verstärken.
Die Ems- Dollart Region beträgt 11.000km².
Und sie hat mehr als 2Mio Einwohner.
Juristisch gesehen ist die EDR seit dem 1.Januar 1998 ein grenzüberschreitender öffentlich.
rechtlicher „Zweckverband“.
Und zwar ist das ein Vertrag (Vertrag von Anholt) zwischen den Niederlanden, Niedersachsen, NRW und der BRD.
Diese Vertragsmitglieder haben einen EDR-Rat, indem Vorstand des Rates sitzen 6 Niederländer und 6 Deutsche.
Sie erstellen Aktivitätsprogramme und Projekte und haben für das Projekt INTERREG II ca. 23Mio Euro als Zuschuß erhalten.
Das Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative zur Verbesserung Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur.
Man hat dieses Programm in 5 Bereiche unterteilt.
1. Optimierung der Infrastruktur
2. Verstärkung des Tourismus
3. Wirtschaftsförderung
4. Natur und Umweltschutz
5. Gesellschaftliche Integration
Infrastruktur
Die Verkehrsbindungen in der EDR sollen durch mehr Eisenbahnschienen verbessert werden.
Man will vor allem die Linie Groningen-Leer ausbauen.
Es sollen auch mehr Radfahwege für Radfahrwanderer durch die schöne Landschaft
führen.
Außerdem will das Gütherverkehrszentrum eine bessere Verkehrsmöglichkeit für
die Strecke von Rotterdam zu den deutschen Hafenstädten (Bremen, Hamburg)
bauen.
Durch die Erweiterung des Verkehrsnetzes konnten 450 Arbeitsplätze geschaffen
werden.
Der Bau allerdings muß spätestens im Frühjahr beginnen, sonst werden Unterstützungs
Gelder wieder zurückgenommen.
Tourismus
Der Reichtum an Orgeln ist ein Grund für die Touristen in die ERD zukommen.
Es gibt über 300 Orgeln aus 6Jahrhunderten. Es steht u.a. eine der schönsten Orgeln
in Norden. (Orgelwerk Arp Schnitgers; Ludgeri-Kirche)
Aber auch Kunst, Theater und Bildende Kunst ziehen Touristen an.
Da die DER größtenteils aus Kurorten besteht ist auch die Landschaft dem entsprechend
schön.
Wirtschaftsförderung
Um in beiden Ländern auf dem gleichen wirtschaftlichen Stand zu sein, finden
Austausche zwischen den beiden Ländern statt. Zum Beispiel wurden
10 Deutsche- und 10Niederländische Auszubildende im Bereich Hotel- und
Gastronomiewirtschaft ausgetauscht um andere Kenntnisse zu erhalten.
Besonders wichtig ist die Verständigung von kleinen und mittleren Unternehmen, die sich am
Markt des anderen Landes beteiligen wollen.
Es muß nämlich alles genau vorher geplant sein, sonst mißlingt so ein Wechsel. Dies
gilt aber auch für Steuergesetze, Umweltauflagen und die Verkehrstarife. Alles sollte mit
dem Nachbarland übereinstimmen.
Man will eine bessere Kenntnis des Nachbarlandes und der Kulturunterschiede. Dafür
steht eine Summe von 441.019 Euro zur Verfügung.
„People to People“ - Gesellschaftliche Integration
Ziel des Projektes „People to People“ ist die Zusammenarbeit und die Kontakte der Bürger.
Es werden für die Bürger Aktivitäten im Bereich Wirtschaft, Kultur und Sport angeboten.
Zum Beispiel gibt es viele gemeinsame Kulturveranstaltungen und die EDR-Olympiade für
Jugendliche..
Man will damit erreichen, dass es eine große Beteiligung der Bevölkerung gibt und sie sich
vereinigt.
Gerade der Austausch von Azubis u.s.w. führt dazu, dass man viel über das andere Land
kennenlernt.
Es gibt auch ein Pilotprojekt und zwar das Ems-Dollart Radio und -TV unter dem Motto:
„Wir in Europa.“. Es werden abwechselt eine Niederländische und eine Deutsche Stadt
mit ihren einzelnen Bräuchen vorgestellt.
Auch auf für den Kontakt auf dem wissenschaftlichen Gebiet ist gesorgt.
Es handelt sich um ein Wissenschaftsnetz von Bibliotheken, wobei alle Bürger auf die
Bestände zugreifen können. In der Johannes a Lasco Bibliothek (Emden) wurde ein System
entwickelt, indem man auf alle Bücher zugreifen kann. (6Mio. Bücher + 300.000Zeits.)
Diese Bibliothekskooperation soll aber noch verbessert werden.
Arbeitsmarkt
Eine Schwäche der Radregionen ist die Arbeitslosigkeit, so auch in der EDR. Die Arbeitslosen
Zahlen sind höher als in Niedersachen und zwar gibt es 89.053 Arbeitslose.
Auf niederländischer Seite sind die Zahlen um 3,1% und im deutschen Teil um 19,8%
gestiegen. Noch krasser ist es aber bei den arbeitslosen Jugendlichen.
(Niederlande: gesunken um 8,5%; Deutschland: gestiegen um 6,9%.)
Diese ungleiche Entwicklung sieht das Euros-Crossborder-Projekt als Herausforderung.
Dieses Projekt arbeitet mit den Arbeitsämtern zusammen und sucht Stellen und
Weiterbildungs Kurse.
Zum Beispiel hat die Niederlande einen Arbeitskräftemangel im Gesundheitswesen und
in der Metallindustrie. So hat man Deutsche gefunden, die jetzt dort arbeiten. Sie
brauchen noch nicht mal ihren Wohnort zu wechseln, weil sie nur ca. 45 Min fahren
müssen.
Man plant sogar schon ein INTERREG III A Projekt.
Ich finde, dass ist ein großer Schritt, zum wirklich gemeinsamen Europa!
Eure Juliane
\"Europa kommt, wir gehen hin\" so lautet das Motte für Europa. Ich finde das gemeinsame Euopa sehr wichtig und bin für jede Art von Integrierungsprogramme, deshalb möchte ich euch die EMS-DOLLART-Region vorstellen. Ich finde es nämlich sehr gut und nützlich, dass es Programme zwischen Deutschland und den Niederlanden gibt!
Im Nordwesten von Deutschland und im Nordosten der Niederlande befindet sich die
Ems- Dollart- Region.
Es ist eins der ältesten besiedelten Gebiete Europas.
Im 16. Jahrhundert wurde Emden (eine Stadt in der Region) zu einer blühenden Handel-
und Hafenstadt. Dies geschah durch das gute technische Wissen der Niederländer.
Die Deutschen und Niederländer lebten friedlich miteinander und tauschten ihre wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Gedanken aus.
Es kam jedoch durch den Nationalsozialismus zu einem Vertrauensbruch zwischen den beiden Ländern.
Das Mißtrauen der Niederländer gegenüber den Deutschen ist heute noch spürbar.
Allerdings leben die Leute in den Grenzgebieten friedlich miteinander, so auch im Ems- Dollart- Gebiet.
1977 fing man an die Zusammenarbeit der einzelnen Städte und Gemeinden zu verstärken.
Die Ems- Dollart Region beträgt 11.000km².
Und sie hat mehr als 2Mio Einwohner.
Juristisch gesehen ist die EDR seit dem 1.Januar 1998 ein grenzüberschreitender öffentlich.
rechtlicher „Zweckverband“.
Und zwar ist das ein Vertrag (Vertrag von Anholt) zwischen den Niederlanden, Niedersachsen, NRW und der BRD.
Diese Vertragsmitglieder haben einen EDR-Rat, indem Vorstand des Rates sitzen 6 Niederländer und 6 Deutsche.
Sie erstellen Aktivitätsprogramme und Projekte und haben für das Projekt INTERREG II ca. 23Mio Euro als Zuschuß erhalten.
Das Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative zur Verbesserung Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur.
Man hat dieses Programm in 5 Bereiche unterteilt.
1. Optimierung der Infrastruktur
2. Verstärkung des Tourismus
3. Wirtschaftsförderung
4. Natur und Umweltschutz
5. Gesellschaftliche Integration
Infrastruktur
Die Verkehrsbindungen in der EDR sollen durch mehr Eisenbahnschienen verbessert werden.
Man will vor allem die Linie Groningen-Leer ausbauen.
Es sollen auch mehr Radfahwege für Radfahrwanderer durch die schöne Landschaft
führen.
Außerdem will das Gütherverkehrszentrum eine bessere Verkehrsmöglichkeit für
die Strecke von Rotterdam zu den deutschen Hafenstädten (Bremen, Hamburg)
bauen.
Durch die Erweiterung des Verkehrsnetzes konnten 450 Arbeitsplätze geschaffen
werden.
Der Bau allerdings muß spätestens im Frühjahr beginnen, sonst werden Unterstützungs
Gelder wieder zurückgenommen.
Tourismus
Der Reichtum an Orgeln ist ein Grund für die Touristen in die ERD zukommen.
Es gibt über 300 Orgeln aus 6Jahrhunderten. Es steht u.a. eine der schönsten Orgeln
in Norden. (Orgelwerk Arp Schnitgers; Ludgeri-Kirche)
Aber auch Kunst, Theater und Bildende Kunst ziehen Touristen an.
Da die DER größtenteils aus Kurorten besteht ist auch die Landschaft dem entsprechend
schön.
Wirtschaftsförderung
Um in beiden Ländern auf dem gleichen wirtschaftlichen Stand zu sein, finden
Austausche zwischen den beiden Ländern statt. Zum Beispiel wurden
10 Deutsche- und 10Niederländische Auszubildende im Bereich Hotel- und
Gastronomiewirtschaft ausgetauscht um andere Kenntnisse zu erhalten.
Besonders wichtig ist die Verständigung von kleinen und mittleren Unternehmen, die sich am
Markt des anderen Landes beteiligen wollen.
Es muß nämlich alles genau vorher geplant sein, sonst mißlingt so ein Wechsel. Dies
gilt aber auch für Steuergesetze, Umweltauflagen und die Verkehrstarife. Alles sollte mit
dem Nachbarland übereinstimmen.
Man will eine bessere Kenntnis des Nachbarlandes und der Kulturunterschiede. Dafür
steht eine Summe von 441.019 Euro zur Verfügung.
„People to People“ - Gesellschaftliche Integration
Ziel des Projektes „People to People“ ist die Zusammenarbeit und die Kontakte der Bürger.
Es werden für die Bürger Aktivitäten im Bereich Wirtschaft, Kultur und Sport angeboten.
Zum Beispiel gibt es viele gemeinsame Kulturveranstaltungen und die EDR-Olympiade für
Jugendliche..
Man will damit erreichen, dass es eine große Beteiligung der Bevölkerung gibt und sie sich
vereinigt.
Gerade der Austausch von Azubis u.s.w. führt dazu, dass man viel über das andere Land
kennenlernt.
Es gibt auch ein Pilotprojekt und zwar das Ems-Dollart Radio und -TV unter dem Motto:
„Wir in Europa.“. Es werden abwechselt eine Niederländische und eine Deutsche Stadt
mit ihren einzelnen Bräuchen vorgestellt.
Auch auf für den Kontakt auf dem wissenschaftlichen Gebiet ist gesorgt.
Es handelt sich um ein Wissenschaftsnetz von Bibliotheken, wobei alle Bürger auf die
Bestände zugreifen können. In der Johannes a Lasco Bibliothek (Emden) wurde ein System
entwickelt, indem man auf alle Bücher zugreifen kann. (6Mio. Bücher + 300.000Zeits.)
Diese Bibliothekskooperation soll aber noch verbessert werden.
Arbeitsmarkt
Eine Schwäche der Radregionen ist die Arbeitslosigkeit, so auch in der EDR. Die Arbeitslosen
Zahlen sind höher als in Niedersachen und zwar gibt es 89.053 Arbeitslose.
Auf niederländischer Seite sind die Zahlen um 3,1% und im deutschen Teil um 19,8%
gestiegen. Noch krasser ist es aber bei den arbeitslosen Jugendlichen.
(Niederlande: gesunken um 8,5%; Deutschland: gestiegen um 6,9%.)
Diese ungleiche Entwicklung sieht das Euros-Crossborder-Projekt als Herausforderung.
Dieses Projekt arbeitet mit den Arbeitsämtern zusammen und sucht Stellen und
Weiterbildungs Kurse.
Zum Beispiel hat die Niederlande einen Arbeitskräftemangel im Gesundheitswesen und
in der Metallindustrie. So hat man Deutsche gefunden, die jetzt dort arbeiten. Sie
brauchen noch nicht mal ihren Wohnort zu wechseln, weil sie nur ca. 45 Min fahren
müssen.
Man plant sogar schon ein INTERREG III A Projekt.
Ich finde, dass ist ein großer Schritt, zum wirklich gemeinsamen Europa!
Eure Juliane
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