Fernsehturm Berlin Testbericht

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Erfahrungsbericht von Calauer

Super Aussicht, schlechtes Essen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Am Sonntag - Abend haben wir irgendwie noch nach irgendwas gesucht, was man am Abend machen kann. Da fiel mir doch mal die Idee einer Kollegin ein, die mal auf dem Berliner Fernsehturm war, und davon so begeistert war. Also nix wie hin, denn der soll neuerdings wieder geöffnet sein.


So fährt mal also mit der S-Bahn bis zum Alexander - Platz und sieht dann hier auch gleich den Funkturm. Dieser ist 368 Meter hoch also nicht zu übersehen. Schaut man von hier nach oben, kann man auch diese runde Kugel sehen, die in einer Höhe von 207 Metern als Aussichtsplattform genutzt werden kann. Keine Angst... die ist innerhalb und man steht dort also nicht im Freien.


Erstmal läuft man dann durch den Eingang unten hinein. Hier steht so ein Typ, der Fotos von einem macht und diese angeblich innerhalb einer Minute entwickeln will... aber wir waren ja nicht die klassischen Touristen und so hatten wir kein Interesse. Außerdem konnte man seine Unterschrift analysieren lassen und so herausfinden, was für ein Charaktertyp man doch wäre. Haben wir aber auch sein gelassen. Läuft man dann die Treppe hinauf, kommt man zu einem kleinen Kassenhäuschen, wo man dann die relativ teuren Preise für die Auffahrt zur Aussichtstelle sieht: Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder bezahlen 3 Euro. Ganz schön heftig. Aber wenn man schon mal da ist, läßt man sich eben hinreißen und bezahlt das Ganze.


Dann läuft man durch eine Drehtür und steht vor einem Fahrstuhl. Dieser öffnete sich dann auch ziemlich schnell und heraus traten ne Menge Leute. Eine Art Fahrstuhlfahrer sagte dann, dass die Auffahrt 40 Sekunden dauern würde. Na das wäre ja auch kein Job für mich. Den ganzen Tag Fahrstuhl fahren und außerdem hatte man ganz schön Probleme mit den Ohren. Aber zum Glück kamen wir schnell oben an.


Hier tritt man dann gleich in den Kreis, wo man aus den Fenstern auf die dunkle Nacht mit ihren vielen Lichtern schauen kann. Hier waren auch schon ne Menge Leute. Und der Anblick von Berlin war schon gewaltig. Überall Lichter, wobei man noch nicht einmal genau, das Ende der Stadt erkennen konnte. Auch die vielen Straßen konnte man super erkennen und fragte sich zugleich, welches erleuchtete Gebäude das wäre, welches man gerade sieht. Hierzu gab es dann zu jeder Aussichtsseite Informationstafeln, wo man gut die Gebäude ableiten konnte.


Irgendwann war man dann ringsrum und schaute auch noch mal oben in das Drehrestaurant hinein. Und wir entschieden uns schnell, dass wir noch was essen wollten. Zuerst forderte uns aber die Kellnerin auf, dass wir unten noch einmal unsere Jacken abgeben sollten. Die Garderobe kostete zum Glück nix. Dann suchten wir uns einen Tisch, wobei es doch anfänglich ungewohnt war, weil sich alle Tische auf einer Scheibe befanden, die sich im Kreis drehte, sodass man immer eine wechselnde Aussicht auf Berlin hatte.


Etwas enttäuschend war dann das Essen. Ich hatte zwar nur einen Salat bestellt, doch erstens war das mal richtig wenig und die Hähnchenfiletstücke waren auch noch kalt. Das schien aber irgendwie auch gewollt zu sein, aber das ganze sah nicht gerade nach frischer Zubereitung aus. Vielleicht sollte man sich dann hier mehr auf das Bier trinken beschränken und die Aussicht genießen.


Auf jeden Fall kann man hier aber mind. 2 Stunden verbringen und so einen netten Abend haben.


Schöne Grüße vom


Calauer

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