Ferrero Nutella Testbericht
Erfahrungsbericht von Clara12
Süchtig? Die Hormone sind schuld!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich saß vor dem Fernseher und zappte mich durch die Programme. Plötzlich flimmerte die aktuelle Nutella-Werbung .. „Brüder san guat für die Ellenbogen“… über meinen Bildschirm, und in mir erwachte ein schier unstillbarer Appetit auf einen üppig gehäuften Löffel voll von dieser Nuss-Nougat-Creme. Was für ein Ärger, dass ich nicht so häufig Süßes esse und daher nicht immer Nutella im Haus habe.
Am kommenden Tag fuhr ich auf dem Weg zur Arbeit am Supermarkt vorbei und sah ein riesiges Schild, das mich darüber informierte, dass es das 400-Gramm-Glas Nutella im Moment zum Sonderpreis für 0,99 Euro gibt. Mensch, das ist wieder so ein Trick, der bei mir immer zieht. Kaum schreibt jemand „Sonderpreis“ oder „reduziert“ an einen Artikel, will ich ihn haben. Wenn eine solche Anpreisung auch noch mit dem aktuellen Produkt meiner Begierde zusammen in einem Atemzug genannt wird, ist es um mich geschehen. So auch in diesem Fall, und ich kaufte mir eines der flachen, runden Gläser.
Kaum war ich wieder zu Hause angekommen, konnte sich der Inhalt nicht mehr vor mir verstecken. Obwohl er sich geschickt unter einem dünnwandigen, weißen und geriffelten Plastikdeckel und dann noch unter einer Schutzfolie verbarg, hatte er keine Chance. Die Creme sah noch wunderschön glatt und ebenmäßig aus, glänzend und intensiv braun. Auch der Geruch war mir sehr angenehm, denn die Masse roch nach Nüssen und Schokolade.
Was den Geruch anbelangt, so hat er sich nicht verändert, nachdem ich kräftig meinen Löffel in das Nutella hineinstieß. Was sich allerdings geändert hat, war der ebenmäßige Anblick, denn der war sofort zerstört. Die Masse, die in der Hauptsache aus Öl, Zucker und Haselnüssen besteht, ist durch und durch von gleicher Farbe und Konsistenz. Sie ist leicht zäh, aber nicht unangenehm starr und lässt sich gut mit einem Löffel oder Messer aus dem Glas holen. Angenehm ist dabei, dass die Creme durch ihre Streichfähigkeit selbst dann nicht zu fest wird, wenn man sie direkt aus dem Kühlschrank nimmt.
Der Geschmack ist umwerfend gut – und wenn ich, als bekennender Fan herzhaften Essens das sage, dann ist das aus meinem Mund schon ein verblüffendes Erkenntnis. Dadurch, dass die Masse weich und vollkommen ohne feste Bestandteile ist, vermittelt sie mir irgendwie ein „gemütliches Gefühl“ im Mund. Ich muss dazu erklären, dass ich Nutella, wenn ich es denn mal esse, nur pur vom Löffel genieße, denn beim Gedanken, es auf Brot zu streichen, schüttelt es mich. Man kann die Öl-Zucker-Paste pur genossen herrlich im Mund umher schieben und lutschen wie ein Stück Schokolade. Der Geschmack unterscheidet sich meines Erachtens nicht von Schokolade in Tafelform, auch wenn er nicht so rein ist, wie pures Nugat.
Auch wenn mich manchmal der Heißhunger auf Nutella packt, so reicht doch ein kleines 400-Gramm-Glas bei mir ewig lange. Ich bewahre es im Kühlschrank auf, damit es nicht ranzig wird, denn Öl und Nüsse neigen dazu, wenn sie im Warmen stehen.
Da ich gerne koche oder backe, habe ich Nutella auch schon in verschiedene Gerichte eingearbeitet. Besonders lecker finde ich einen schnellen Schokoladenlikör, der einfach aus Nutella, Sahne und Whiskey hergestellt wird. Hierbei werden die angegebenen Zutaten einfach mit einem Schneebesen verquirlt. Mengenangaben gibt es keine, denn hier kommt es auf den individuellen Geschmack an. Auch ist es lecker, für einen schnellen Kakao einen gehäuften Teelöffel Nutella in heiße Milch zu geben.
Leider hat Nutella einen entscheidenden Nachteil, und dieser lässt sich ganz profan in drei kleinen Zahlen ausdrücken: 514 kcal pro 100 Gramm. Das haut einem das Fett schon beinah beim Lesen auf die Hüften, oder? Diese niederschmetternd hohe Zahl wollen wir nun aber auch nicht überbewerten, denn es gibt exakt zwei Argumente, die mich quasi zwingen, doch ab und zu zu Nutella zu greifen, denn Nutella ist ja Schokolade.
Zwingender Grund 1:
Forschungsergebnisse belegen es: Schokolade ist ein Glücklichmacher, denn – wirklich ganz vereinfacht ausgedrückt – durch den in ihr enthaltenen Zucker steigert sie über ein paar kleine Umwege den Serotoninspiegel im Gehirn und vermittelt auf diese Weise ein Glücksgefühl. Dieses wird auch durch viel Licht ausgelöst – ergo ist der Appetit auf Nutella im Dunkeln und im Winter stärker, als im Sommer.
Zwingender Grund 2:
Die Hormone sind schuld! Nach dem Eisprung (Ihgitt! Männer, Augen zu!) sinkt der Serotoninspiegel stetig ab. Was ist die Folge? Frauen BRAUCHEN Schokolade, um gegen die daraus resultierenden Stimmungsschwankungen anzukämpfen.
Nutella hat den Vorteil, erheblich günstiger zu sein, als Schokolade in Tafelform, und nur wer unglücklich und stimmungsschwankend sein möchte, sollte auf den Genuss eines dicken, fetten Löffels dieser leckeren Creme verzichten.
…. Öööps! Schon so dunkel draußen? Dann kann ich mir ja meinen Löffel holen! *Lach*
Am kommenden Tag fuhr ich auf dem Weg zur Arbeit am Supermarkt vorbei und sah ein riesiges Schild, das mich darüber informierte, dass es das 400-Gramm-Glas Nutella im Moment zum Sonderpreis für 0,99 Euro gibt. Mensch, das ist wieder so ein Trick, der bei mir immer zieht. Kaum schreibt jemand „Sonderpreis“ oder „reduziert“ an einen Artikel, will ich ihn haben. Wenn eine solche Anpreisung auch noch mit dem aktuellen Produkt meiner Begierde zusammen in einem Atemzug genannt wird, ist es um mich geschehen. So auch in diesem Fall, und ich kaufte mir eines der flachen, runden Gläser.
Kaum war ich wieder zu Hause angekommen, konnte sich der Inhalt nicht mehr vor mir verstecken. Obwohl er sich geschickt unter einem dünnwandigen, weißen und geriffelten Plastikdeckel und dann noch unter einer Schutzfolie verbarg, hatte er keine Chance. Die Creme sah noch wunderschön glatt und ebenmäßig aus, glänzend und intensiv braun. Auch der Geruch war mir sehr angenehm, denn die Masse roch nach Nüssen und Schokolade.
Was den Geruch anbelangt, so hat er sich nicht verändert, nachdem ich kräftig meinen Löffel in das Nutella hineinstieß. Was sich allerdings geändert hat, war der ebenmäßige Anblick, denn der war sofort zerstört. Die Masse, die in der Hauptsache aus Öl, Zucker und Haselnüssen besteht, ist durch und durch von gleicher Farbe und Konsistenz. Sie ist leicht zäh, aber nicht unangenehm starr und lässt sich gut mit einem Löffel oder Messer aus dem Glas holen. Angenehm ist dabei, dass die Creme durch ihre Streichfähigkeit selbst dann nicht zu fest wird, wenn man sie direkt aus dem Kühlschrank nimmt.
Der Geschmack ist umwerfend gut – und wenn ich, als bekennender Fan herzhaften Essens das sage, dann ist das aus meinem Mund schon ein verblüffendes Erkenntnis. Dadurch, dass die Masse weich und vollkommen ohne feste Bestandteile ist, vermittelt sie mir irgendwie ein „gemütliches Gefühl“ im Mund. Ich muss dazu erklären, dass ich Nutella, wenn ich es denn mal esse, nur pur vom Löffel genieße, denn beim Gedanken, es auf Brot zu streichen, schüttelt es mich. Man kann die Öl-Zucker-Paste pur genossen herrlich im Mund umher schieben und lutschen wie ein Stück Schokolade. Der Geschmack unterscheidet sich meines Erachtens nicht von Schokolade in Tafelform, auch wenn er nicht so rein ist, wie pures Nugat.
Auch wenn mich manchmal der Heißhunger auf Nutella packt, so reicht doch ein kleines 400-Gramm-Glas bei mir ewig lange. Ich bewahre es im Kühlschrank auf, damit es nicht ranzig wird, denn Öl und Nüsse neigen dazu, wenn sie im Warmen stehen.
Da ich gerne koche oder backe, habe ich Nutella auch schon in verschiedene Gerichte eingearbeitet. Besonders lecker finde ich einen schnellen Schokoladenlikör, der einfach aus Nutella, Sahne und Whiskey hergestellt wird. Hierbei werden die angegebenen Zutaten einfach mit einem Schneebesen verquirlt. Mengenangaben gibt es keine, denn hier kommt es auf den individuellen Geschmack an. Auch ist es lecker, für einen schnellen Kakao einen gehäuften Teelöffel Nutella in heiße Milch zu geben.
Leider hat Nutella einen entscheidenden Nachteil, und dieser lässt sich ganz profan in drei kleinen Zahlen ausdrücken: 514 kcal pro 100 Gramm. Das haut einem das Fett schon beinah beim Lesen auf die Hüften, oder? Diese niederschmetternd hohe Zahl wollen wir nun aber auch nicht überbewerten, denn es gibt exakt zwei Argumente, die mich quasi zwingen, doch ab und zu zu Nutella zu greifen, denn Nutella ist ja Schokolade.
Zwingender Grund 1:
Forschungsergebnisse belegen es: Schokolade ist ein Glücklichmacher, denn – wirklich ganz vereinfacht ausgedrückt – durch den in ihr enthaltenen Zucker steigert sie über ein paar kleine Umwege den Serotoninspiegel im Gehirn und vermittelt auf diese Weise ein Glücksgefühl. Dieses wird auch durch viel Licht ausgelöst – ergo ist der Appetit auf Nutella im Dunkeln und im Winter stärker, als im Sommer.
Zwingender Grund 2:
Die Hormone sind schuld! Nach dem Eisprung (Ihgitt! Männer, Augen zu!) sinkt der Serotoninspiegel stetig ab. Was ist die Folge? Frauen BRAUCHEN Schokolade, um gegen die daraus resultierenden Stimmungsschwankungen anzukämpfen.
Nutella hat den Vorteil, erheblich günstiger zu sein, als Schokolade in Tafelform, und nur wer unglücklich und stimmungsschwankend sein möchte, sollte auf den Genuss eines dicken, fetten Löffels dieser leckeren Creme verzichten.
…. Öööps! Schon so dunkel draußen? Dann kann ich mir ja meinen Löffel holen! *Lach*
Bewerten / Kommentar schreiben