Fethiye Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Mr.Crash
Traumhafter Ausflug in der Türkei
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Unser Reiseziel Nr. 1 ist die Türkei, nicht nur weil uns dieses Land gefällt, sondern in erster Linie, weil wir dort auch ein Feriendomizil besitzen, daß uns im Frühling, Sommer und Herbst als Anlaufstelle dient.
Im Sommer wird in der türkischen Sonne „nur“ Badeurlaub gemacht, während wir im Herbst, und im Frühjahr, wenn es nicht mehr gar so heiß ist, verschieden Ausflüge, Tagestouren und Rundreisen unternehmen.
Im letzten Frühjahr, sprich diesen Februar, waren wir mit einem Reisebus unterwegs, um die Gegend um Kas (gesprochen Kasch) und Fethiye zu erkunden.
Ein Abstecher nach Perge, von wo, der legendäre Nikolaus kommen soll, war auch im Reiseplan eingebunden.
Die Fahrt begann schon morgens um 6:00 Uhr in Incekum ( gesprochen Intschekum), mit der Abholung an einem Hotel, von wo mehrere Gäste noch zu stiegen.
Nach der Anfahrt von weiteren zwei Hotels, war der Bus bis auf zwei Plätze gut gefüllt und es war eine muntere Reisegruppe zusammengewürfelt worden.
Unser Reiseführer, Esem hatte zwar mit der deutschen Sprache etwas Probleme, aber er gab sich alle Mühe, uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Informationen nahe zu bringen.
Die Fahrt ging von Incekum aus in Richtung Antalya, das wohl hinreichend bekannt sein dürfte, da sich dort der bekannteste Touristenumschlagplatz befindet.
Am Flughafen in Antalya fuhren wir vorbei, um schon kurz nach dem Airport und nach einer guten Stunde Fahrt, bereits die erste Pinkel-Pause zu machen, auch konnte hier ein kleines Frühstück, für 2 Euro pro Person eingenommen werden.
Durch Antalya ging es dann im Tagesverkehr durch, immer in Richtung Kemer, von dieser Gegend, konnten wir uns leider nichts anschauen, da dies nicht so im Programm untergebracht war.
Aber durch die Scheibe beobachtet, stellten wir schnell fest, das man hier einmal für längere Zeit herkommen muss, um diese herrliche Landschaft im Raum Kemer zu erkunden.
Bevor man allerdings Fethiye erreicht, muss man unbedingt die Felsenschlucht von Saklikent erkunden. Die Schlucht liegt zwischen Antalya und Mugla.
Die Schlucht ist etwa 20 km lang und man könnte durch sie hindurchlaufen, je nachdem, wie hoch das Wasser gerade ist.
Es gibt in der Felsenschlucht einige gemütliche Restaurants und man sollte hier unbedingt Forelle essen! Allerdings, waren sie jetzt im Februar noch geschlossen, da die Saison ja erst noch beginnt.
Wir sind nur wenige hundert Meter, auf dem dafür vorgesehenen Holzsteg, in die Schlucht hineingelaufen. Direkt über dem reisenden Wasser, ist das schon ein Erlebnis.
Die Fahrt ging weiter über Kas und Ölu Deniz.
Von Kas selbst, konnten wir leider nicht sehr viel anschauen, da der Zeitplan uns einfach keinen Spielraum lies, um hier länger anzuhalten
Direkt am Ölü Deniz Strand geht es naturgemäß um ein vielfaches touristischer zu.
Dafür ist die Landschaft aber auch einmalig, und es gibt kaum einen schöneren Platz für Badefreuden in glasklarem Wasser, als dort! Natürlich haben wir uns das noch verkniffen, denn das Wasser ist im Frühjahr doch noch etwas frisch....
Eine Fahrt in die gebirgige, ja, fast einsame Umgebung, teilweise an der wilden Steilküste entlang, die auch mal mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzt, bietet atemberaubende Ausblicke und gehört zu dem landschaftlich Schönsten, was die Türkei zu bieten hat!
Çalis ist der Vorort von Fethiye, in dem die meisten Hotels stehen. Die Uferpromenade ist von Bars und Restaurants gesäumt und abends gut besucht. Wer hier nichts findet, kann nach Fethiye fahren. Dolmus fahren in der Hochsaison bis 2 Uhr im 5 min. Takt.
Jetzt im Februar, ist allerdings so richtige Ruhe vorhanden, man kann sich auf eine Bank setzen und einfach das Leben und die Leute in diesem kleinen Dorf beobachten.
Fethiye ist eine Hafenstadt an der südwestlichen Mittelmeerküste in der türkischen Ägäis, umgeben von bewaldeten Bergen und herrlichen, zum Baden einladenden, Buchten
Hier leben etwa 55.000 Einwohnern. In früheren Jahren hieß Fethiye noch Telmessos und wurde 1957 von einem Erdbeben nahezu zerstört. An einigen Stellen kann man die Schäden von damals erahnen.
Der Ort Fethiye wurde erstmals im 5. Jh.v.Chr. erwähnt. Unter dem Namen Telmessos war es eine Bundesstadt in Lykien, dem ersten föderalistischen Staat der Welt. Die Herrscher des Osmanischen Reiches (ab 1424) gaben dem Ort zunächst den Namen Makri, später Megri. 1934 erhielt der Ort seinen jetzigen Namen FETHIYE - zum Gedenken an den gefallenen Kriegspiloten Fethi Bey.
Landschaftlich kann man hier einen Traum erleben. Berge, Olivenhaine, riesige Plantagen mit Orangenbäumen und Zitrusfrüchten, findet man überall an den Straßenrändern.
Fethiye hat neben einer Hafenpromenade auch eine sehr schöne Altstadt.
Man findet hier eine Unzahl an Geschäften, Bars und Restaurants. Die Atmosphäre ist gemütlich und man verweilt gern in den kleinen Gassen.
Bazar ist in Fethiye immer am Dienstag.
Von der Altstadt aus kann man auch die Felsengräber von Amyntas sehen. Hat man die unzähligen Stufen erklommen, so wird man mit einem fantastischen Blick über Fethiye belohnt!
Mitten in Fethiye befindet sich der Hafen, in dem noch zahlreiche Boote vor Anker liegen.
In Fethiye selbst, kann man sich der Muse in einem der unzähligen Teehäuser hingeben und einen originalen türkischen Mokka oder Tee trinken.
Seit 1955 gilt Fethiye als besonderes Schutzgebiet.
Es wurden viele neue Bebauungsvorschriften eingeführt. Der Bau von Kläranlagen und Abfallbeseitigungsanlagen wird u.a. durch Kredite für den Wiederaufbau vom türkischen Umweltministerium gefördert.
Einige Flächen sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Hier haben es sich viele Vereine und Genossenschaften zum Ziel gesetzt, die einzigartige Fauna und Flora zu erhalten und zu schützen..
Große Fürsorge gilt, seit etwa 1992, der vom Aussterben bedrohten Caretta Caretta Schildkröte.
Einer, der „nur“ noch vorhanden 17 Niststrände der Schildkröte liegt am Calis-Strand.
Ein schöner, lohnenswerter Ausflug, der insgesamt zwei Tage gedauert hat.
Landschaftlich ein wirklich tolles Bild, Berge, Steilküsten und herrliche Strände sind während der Fahrt auf der Küstenstraße zu entdecken.
Bildschöne, zum Träumen einladende Inselgruppen, finden sich in malerischen Buchten und Lagunen wieder.
© Mr.Crash 2003 für Yopi.de
Im Sommer wird in der türkischen Sonne „nur“ Badeurlaub gemacht, während wir im Herbst, und im Frühjahr, wenn es nicht mehr gar so heiß ist, verschieden Ausflüge, Tagestouren und Rundreisen unternehmen.
Im letzten Frühjahr, sprich diesen Februar, waren wir mit einem Reisebus unterwegs, um die Gegend um Kas (gesprochen Kasch) und Fethiye zu erkunden.
Ein Abstecher nach Perge, von wo, der legendäre Nikolaus kommen soll, war auch im Reiseplan eingebunden.
Die Fahrt begann schon morgens um 6:00 Uhr in Incekum ( gesprochen Intschekum), mit der Abholung an einem Hotel, von wo mehrere Gäste noch zu stiegen.
Nach der Anfahrt von weiteren zwei Hotels, war der Bus bis auf zwei Plätze gut gefüllt und es war eine muntere Reisegruppe zusammengewürfelt worden.
Unser Reiseführer, Esem hatte zwar mit der deutschen Sprache etwas Probleme, aber er gab sich alle Mühe, uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Informationen nahe zu bringen.
Die Fahrt ging von Incekum aus in Richtung Antalya, das wohl hinreichend bekannt sein dürfte, da sich dort der bekannteste Touristenumschlagplatz befindet.
Am Flughafen in Antalya fuhren wir vorbei, um schon kurz nach dem Airport und nach einer guten Stunde Fahrt, bereits die erste Pinkel-Pause zu machen, auch konnte hier ein kleines Frühstück, für 2 Euro pro Person eingenommen werden.
Durch Antalya ging es dann im Tagesverkehr durch, immer in Richtung Kemer, von dieser Gegend, konnten wir uns leider nichts anschauen, da dies nicht so im Programm untergebracht war.
Aber durch die Scheibe beobachtet, stellten wir schnell fest, das man hier einmal für längere Zeit herkommen muss, um diese herrliche Landschaft im Raum Kemer zu erkunden.
Bevor man allerdings Fethiye erreicht, muss man unbedingt die Felsenschlucht von Saklikent erkunden. Die Schlucht liegt zwischen Antalya und Mugla.
Die Schlucht ist etwa 20 km lang und man könnte durch sie hindurchlaufen, je nachdem, wie hoch das Wasser gerade ist.
Es gibt in der Felsenschlucht einige gemütliche Restaurants und man sollte hier unbedingt Forelle essen! Allerdings, waren sie jetzt im Februar noch geschlossen, da die Saison ja erst noch beginnt.
Wir sind nur wenige hundert Meter, auf dem dafür vorgesehenen Holzsteg, in die Schlucht hineingelaufen. Direkt über dem reisenden Wasser, ist das schon ein Erlebnis.
Die Fahrt ging weiter über Kas und Ölu Deniz.
Von Kas selbst, konnten wir leider nicht sehr viel anschauen, da der Zeitplan uns einfach keinen Spielraum lies, um hier länger anzuhalten
Direkt am Ölü Deniz Strand geht es naturgemäß um ein vielfaches touristischer zu.
Dafür ist die Landschaft aber auch einmalig, und es gibt kaum einen schöneren Platz für Badefreuden in glasklarem Wasser, als dort! Natürlich haben wir uns das noch verkniffen, denn das Wasser ist im Frühjahr doch noch etwas frisch....
Eine Fahrt in die gebirgige, ja, fast einsame Umgebung, teilweise an der wilden Steilküste entlang, die auch mal mehrere hundert Meter in die Tiefe stürzt, bietet atemberaubende Ausblicke und gehört zu dem landschaftlich Schönsten, was die Türkei zu bieten hat!
Çalis ist der Vorort von Fethiye, in dem die meisten Hotels stehen. Die Uferpromenade ist von Bars und Restaurants gesäumt und abends gut besucht. Wer hier nichts findet, kann nach Fethiye fahren. Dolmus fahren in der Hochsaison bis 2 Uhr im 5 min. Takt.
Jetzt im Februar, ist allerdings so richtige Ruhe vorhanden, man kann sich auf eine Bank setzen und einfach das Leben und die Leute in diesem kleinen Dorf beobachten.
Fethiye ist eine Hafenstadt an der südwestlichen Mittelmeerküste in der türkischen Ägäis, umgeben von bewaldeten Bergen und herrlichen, zum Baden einladenden, Buchten
Hier leben etwa 55.000 Einwohnern. In früheren Jahren hieß Fethiye noch Telmessos und wurde 1957 von einem Erdbeben nahezu zerstört. An einigen Stellen kann man die Schäden von damals erahnen.
Der Ort Fethiye wurde erstmals im 5. Jh.v.Chr. erwähnt. Unter dem Namen Telmessos war es eine Bundesstadt in Lykien, dem ersten föderalistischen Staat der Welt. Die Herrscher des Osmanischen Reiches (ab 1424) gaben dem Ort zunächst den Namen Makri, später Megri. 1934 erhielt der Ort seinen jetzigen Namen FETHIYE - zum Gedenken an den gefallenen Kriegspiloten Fethi Bey.
Landschaftlich kann man hier einen Traum erleben. Berge, Olivenhaine, riesige Plantagen mit Orangenbäumen und Zitrusfrüchten, findet man überall an den Straßenrändern.
Fethiye hat neben einer Hafenpromenade auch eine sehr schöne Altstadt.
Man findet hier eine Unzahl an Geschäften, Bars und Restaurants. Die Atmosphäre ist gemütlich und man verweilt gern in den kleinen Gassen.
Bazar ist in Fethiye immer am Dienstag.
Von der Altstadt aus kann man auch die Felsengräber von Amyntas sehen. Hat man die unzähligen Stufen erklommen, so wird man mit einem fantastischen Blick über Fethiye belohnt!
Mitten in Fethiye befindet sich der Hafen, in dem noch zahlreiche Boote vor Anker liegen.
In Fethiye selbst, kann man sich der Muse in einem der unzähligen Teehäuser hingeben und einen originalen türkischen Mokka oder Tee trinken.
Seit 1955 gilt Fethiye als besonderes Schutzgebiet.
Es wurden viele neue Bebauungsvorschriften eingeführt. Der Bau von Kläranlagen und Abfallbeseitigungsanlagen wird u.a. durch Kredite für den Wiederaufbau vom türkischen Umweltministerium gefördert.
Einige Flächen sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Hier haben es sich viele Vereine und Genossenschaften zum Ziel gesetzt, die einzigartige Fauna und Flora zu erhalten und zu schützen..
Große Fürsorge gilt, seit etwa 1992, der vom Aussterben bedrohten Caretta Caretta Schildkröte.
Einer, der „nur“ noch vorhanden 17 Niststrände der Schildkröte liegt am Calis-Strand.
Ein schöner, lohnenswerter Ausflug, der insgesamt zwei Tage gedauert hat.
Landschaftlich ein wirklich tolles Bild, Berge, Steilküsten und herrliche Strände sind während der Fahrt auf der Küstenstraße zu entdecken.
Bildschöne, zum Träumen einladende Inselgruppen, finden sich in malerischen Buchten und Lagunen wieder.
© Mr.Crash 2003 für Yopi.de
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