Feuertanz-Festival Testbericht

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Erfahrungsbericht von Jatzia

Lasst die Feuer tanzen!

Pro:

Tolle Bands, klasse Atmosphäre, einfach genial !

Kontra:

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Empfehlung:

Ja

Feuertanz-Festival auf der Burg Abenberg 2004

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Anreise
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Da ich leider nicht in der Nähe von Abenberg wohne und uns (meiner Mum, deren Freund und mit) eine Autofahrt zu umständlich gewesen wäre, haben wir uns für die Reise mit dem Zug entschieden. Eine jeweils ca. 3 stündige Zugfahrt stand uns nun bevor. Normalerweise wird so etwas dann mit schlafen, lesen oder langweilen verbracht. Doch bei uns war das ganz anders. Von Langeweile kann man hier auf keinen Fall reden. Doch für die Interessierten hier mehr dazu im Ciao Café, direkt abrufbar nach dem Posting dieses Berichts. Schließlich geht es hier um das Festival und nicht das Auffallen durch einfache Beschäftigungen. Nach diversen Aktionen waren wir also in Roth angekommen, dort, wo sich unser Landgasthof befand. Per Taxi ging es nach dem kurzen Zimmerbeziehen ab nach Abenberg.


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Wer war alles da?
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Eine dumme Frage, natürlich ein ganzer Haufen Leute, die sich ebenfalls das Festival anschauen wollten. Der ganze Platz vor der Open Air Bühne war bis zum Rand voll. Doch wir wollen etwas genauer auf diese Leute eingehen. Die meistgetragene Farbe auf diesem Festival war hier auf alle Fälle schwarz, seien es die Feuertanz- oder Band T-Shirts, welche wirklich von einem Großteil der Anwesenden getragen wurden. Jedoch, hingegen meiner Erwartungen waren auch unheimlich viele Gewandete hier. Viele mit dunklen Umhängen, manche mit Rüstung, viele Frauen in Kleidern und sogar viele Herren in Schotten ähnlichen Röcken. Wer hier viel mitspringen wollte, wenn die Band dazu aufforderte, hatte es in diesem kurzen Röckchen nicht leicht, schließlich war es auch etwas windig *g* Nun ja, jedem das Seine.


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Mittelaltermarkt
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Fangen wir zunächst mit dem, auf der Burg aufgebauten Mittelaltermarkt an. Hier gab es einmal die Futterecke (wobei diese vom Mittelaltermarkt ein wenig ausgelagert war, schließlich passen Pommes da nicht hin), zum anderen natürlich die ganzen aufgebauten Stände. Der hier aufgebaute Mittelaltermarkt war natürlich nicht der Größe und man vermisste auch das eine oder andere, aber dennoch war es für Mittelalter-Fans eine große Freude. Von verschiedenen Gewandungen über Hörner, Schmuck, Pfeile und andere Accessoires bis hin zum begehrten Met und anderen feinen Likören war fast alles vorhanden. Leider nicht da waren jedoch jegliche Waffenarten zum Kauf, wie Schwerter, Dolche, Bögen, Äxte etc. Mir selbst haben bei den Gewandungen auch Umhänge gefehlt, immerhin suche ich noch einen solchen.

Nicht zu vergessen natürlich auch die Merchandise-Stände, welche auf einer weiteren kleinen Fläche des Burggeländes aufgebaut waren. Hier konnte man eine ganze Menge verschiedener T-Shirts zu den einzelnen, anwesenden Bands oder auch zum Feuertanz Festival selbst kaufen, was auch von vielen fleißig getan wurde.


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Die Bands
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Kommen wir jetzt zum wohl wichtigsten und interessantesten Teil des Festivals, den Auftritten der Bands. Insgesamt präsentierten sich sechs Bands, die ich an dieser Stelle auch gleich einmal namentlich nennen möchte:
- Potentia Animi
- After Forever
- Faun
- Fiddler’s Green
- Schandmaul
- In Extremo

In genau dieser Reihenfolge traten die in der Burg Abendberg auf und in dieser Reihenfolge will ich sie auch belassen, sie darstellen und euch präsentieren:


Potentia Animi
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Zur Band
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Da nicht jeder die hier aufgetretenen Bands zu kennen vermag, möchte ich zur Einleitung des jeweiligen Auftritts immer ein paar kurze Informationen zur Band geben, um ein kleines Hintergrundwissen bereitstellen zu können.

Vier Männer bilden Potentia Animi, welches übersetzt so viel heißt wie: Kraft der Seele. Sie streifen als Mönche durch das Land und geben so Kunde von den Geschehnissen hinter den Klostermauern. Hört sich ja nicht sonderlich spannend, sondern eher langweilig an, doch hier steckt mehr dahinter, als man zu Anfang glauben mag.

Bestehend aus Mario Gericke (genannt Bruder Nachtfraß), Titus Jany (genannt Bruder Liebe), Phaedro T. Fedrowitz (genannt Bruder Schaft) und Bruder Moeh, legt Potentia Animi die wahren Geschehnisse hinter den Klostermauern an den Tag. Diese waren oft nicht so rein, sauber und sittlich, wie man denken mag. Genau dies bringt Potentia Animi mit schelmischen Texten und mittelalterlichen Klängen an das Publikum.

Zum Auftritt
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Vom eigentlichen Auftritt der Band haben wir leider nicht mehr all zu viel mitbekommen, was man auf unsere etwas späte Ankunftszeit zurückführen kann. Zwischen interessanten Gebets- und Redepassagen der „Brüder" findet man auch viele lateinische Texte, was zu ihrer äußerlichen Erscheinung als Mönche auch sehr gut gepasst hat. Mit einem von „ihnen herbeigerufenen Wunder“ durfte sich die ganze Mannschaft auf der Burg eine kurze Weile im Regen vergnügen, welcher zum Glück jedoch bald der Sonne wieder wich und man beruhigt weiter feiern konnte. Im Ganzen ein gelungener Auftritt, soweit ich dies mitbekommen habe. Ist nun einmal Geschmackssache, ob man an so etwas gefallen finden kann, doch die Meute konnte sich für die zum Teil anrüchigen Texte (was man trotz Latein erkennen konnte) begeistern.


After Forever
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Zur Band
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Die holländische Band After Forever besteht aus fünf Herren und einer Frau. Diese Band ist im Gegensatz zu Potentia Animi nun mehr in den Gothic-Metal Bereich einzuordnen und war früher unter dem Namen Apocalypse bekannt, bis das weibliche Mitglied der Band hinzukam.

Bestehend aus Floor Jansen, Bas Maas, Andre Borgman, Luuk van Gerven, Lando van Gils und Sander Gommans, weiß After Forever was es heißt, sein Publikum mitzureißen. Sie schaffen es orchestrale Elemente mit einigen Metalparts zu kreuzen, was mit der Stimme von Floor einfach verzaubert. Nicht selten kommt es vor, dass sie mit anderen Bands wie Nightwish oder Within Templation verglichen werden.

Zum Auftritt
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After Forever war wirklich eine Band, für die ich mich richtig begeistern konnte. Allein schon durch das äußerliche Auftreten konnten sie sich gleich zu Beginn ihres Auftritts viele Freunde machen (Floor trug einen schwarzen Stoffanzug, der zum Teil aus so dünnem Stoff gemacht war, dass man durchschauen konnte). Schon weit nach vorne geschlagen wirkte der Bass ihrer Musik noch viel besser und ließ die Headbanger unter den Anwesenden zum Vorschein kommen. Aber auch die anderen konnten dieser Musik nicht lange widerstehen und mussten einfach mitgehen. Immerhin war mittlerweile der Platz vor der Bühne auch schon fast voll, da nun fast alle Besucher eingetrudelt waren und der Regen ja auch der Sonne gewichen war.

Wie alle anwesenden Bands hatte auch After Forever ganze 75 Minuten Zeit, sich dem Publikum zu präsentieren und dieses einzuheizen. Obwohl es hier meist nicht möglich war, den Texten zu folgen und mitzusingen, so war dies auch gar nicht nötig. Dennoch herrschte, obwohl es noch hell war, eine erstklassige Stimmung. Sängerin Floor hat sich sogar alle Mühe gegeben, in ihren kurzen Ansagen ein gutes Deutsch an den tag zu legen. Leider musste After Forever jedoch auch bald schon gehen, da sie noch einen weiteren Auftritt in ein paar hundert km Entfernung hatten.

Eine Band, die ich auf alle Fälle nur weiterempfehlen kann. Obwohl ich vorher nicht viel von ihnen wusste, so bin ich jetzt um einiges schlauer und werde mir sicher auch das neue Album Invisible Circles kaufen.


Faun
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Zur Band
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Die Gruppe Faun legt ihre Musik vor allem auf das Mittelalter direkt aus und besteht aus drei männlichen und zwei weiblichen Mitgliedern. Auch ihre Musikinstrumente sind dementsprechend: Drehleier, Schlüsselfiedel, Harfe und Dudelsack werden mitgeführt und sollen das Publikum begeistern.

Flona Rüggeberg, Elisabeth Pawelke, Oliver Sa Tyr, Rüdiger Maul und Niel Mitra bilden die Gruppe Faun und bezaubern die Menge mit ihren Stimmen und Klängen und führen sie zurück ins Mittelalter, so dass alles andere herum vergessen wird. Sie kommen auch aus dem tiefen Mittelalter selbst: München *g* und konnten hier zum ersten Mal auf der Burg Abenberg am Feuertanz Festival mitwirken.

Zum Auftritt
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Allein der Aufbau der Band war wirklich interessant. Ein paar mittelalterliche Gegenstände wurden platziert, sowie ein großer Tisch, der als Altar geschmückt war und sogar mit ein paar Totenschädeln geziert war, die mit Kabelbinder befestigt waren. Doch dem kam noch das mittelalterlichste Werkzeug hinzu, es wurde direkt auf dem Altar ein Notebook aufgebaut. Ich will mich ja nicht beschweren, aber wenn man mittelalterlich tut, dann richtig, oder?

In mittelalterlichem Dress erschien dann auch die Band. Zunächst folgte eine Musik, die über das Notebook erstellt worden war und auch über dieses ablief. Nicht nur diese unglaubliche Lautstärke und der harte Bass machten den Umstehenden zu schaffen. Viel schlimmer war diese Verzerrung, die durch das Notebook entstand, so wie wenn man die eigenen Boxen ganz laut dreht beim Musik hören. Ein auf Dauer unangenehmes Geräusch, das so extrem war, dass sogar die eigene Stimme beim Sprechen verzerrt klang.

Doch nach diesem ersten Schock fingen die weiblichen Mitglieder der Band auch bald an zu singen und wurden nun von etwas schönerer Musik begleitet. Die wirklich guten Stimmen der beiden schafften es, dass Publikum wieder zu besänftigen und erneut anzuheizen. Wir machten uns jedoch erst einmal aus dem Staub und holten uns etwas zu Essen. Diese „Notebookmusik“ war nicht so ganz das, was wir gedacht hatten und auch der leicht orientalische Touch bei Faun gefiel uns nicht so recht. Vielleicht mag dies von anderen als „mystisch“ interpretiert worden sein, aber uns hat es zumindest nicht ganz so gefallen.


Fiddler’s Green
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Zur Band
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Die Band Fiddler’s Green besteht aus fünf Männern, die sich alle samt dem Irish Indipendant Speedfolk verschrieben haben und mit ihrem Stil schon viele Fans gefunden haben. Doch diese Band kann noch mehr, so verschieden wie die Bandmitglieder sind, so verschieden kann auch ihre Musik sein und so manchen Zuhörer das eine oder andere Mal überraschen.

Peter Pathos, Ralf Albers, Rainer Schulz, Tobias Heindl, Stefan Klug und Frank Jooss bilden die Band Fiddler’s Green und mischen das Publikum auf. Auch mit ihrem neuen Album „Nu Folk“ haben sie sich wieder einige Freunde gemacht.

Zum Auftritt
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Nachdem wir uns bei Faun verflüchtigt hatten, kamen wir jedoch rechtzeitig zu Fiddler’s Green wieder, um deren Spiel beiwohnen zu können. Im Gegensatz zum Großteil der anderen Bands war diese nicht in mittelalterliche Outfits gekleidet, sondern trug ganz normale, jedoch schwarze Klamotten.

Im Allgemeinen hatte die Band, zumindest meiner Ansicht nach, einen leichten Western Stile im Bezug auf deren Musik, was das Lied Cotton Eye Joe nur noch untermauerte. Demnach fand ich diese Band nicht ganz so passend, wenn man sie mit den anderen vergleicht, die sich doch mehr dem Mittelalter verschrieben hatten. Dennoch war die Musik nicht schlecht. Vor allem mit dem Song „Shut up and Dance“ von ihrem neuen Album wurde die Menge entfacht und konnte sich nicht mehr fest mit den Füßen auf dem Boden halten. Daher im Ganzen ein wirklich gelungener Auftritt, der durch das interessante „Herumhüpfen“ der Bandmitglieder auf der Bühne sogar etwas Amüsantes erhielt. (Vor allem, da der Sänger eine unglaubliche Ähnlichkeit mit meinem Mathelehrer hatte).


Schandmaul
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Zur Band
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Die Gruppe Schandmaul hat sich mit ihren vier männlichen und zwei weiblichen Mitgliedern dem deutschen Folkrock verschrieben und dies auch noch mit mittelalterlichen Instrumenten. Ein Experiment, das ihnen wahrlich geglückt ist. Somit hatten sie mit „Teufelsweib“ ihren ersten großen Erfolg. Von da an ging es nur noch weiter Berg auf.

Anna Katherina Kränzlein, Birgit Muggenthaler, Thomas Lindner, Stefan Brunner, Martin Duckstein und Matthias Richter bilden zusammen die Band Schandmaul und schaffen es, Geschichte und Gegenwart, sowie Phantasie und Realität verschmelzen zu lassen. Mit dem Gemisch aus E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Schalmei, Dudelsack, Drehleier, Geige und Flöte, bringen sie das Publikum zum Brodeln und lassen durch die deutschen Texte natürlich auch die Möglichkeit zum Mitsingen.


Zum Auftritt
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Jetzt wurde es interessanter und die bekannteren Bands kamen auf die Bühne, begonnen mit Schandmaul. Langsam ging auch sie Sonne unter, so dass ein schon leicht rot gefärbter Himmel ein wunderschönes Ambiente anbot. Durch die band wurde nun eine wirklich tolle Atmosphäre aufgebaut, die wirklich alle Anwesenden zum Mitmachen animierte. Jeder Brocken Text, den man kannte, wurde laut mitgegrölt.

Mit dem Song der Walpurgisnacht wurde die Menge eingeheizt und zum Springen aufgefordert. Schließlich sollte man jetzt keine Wurzeln schlagen. Weiter ging es mit dem Seemannsgrab, gefolgt von den Herren der Winde, die zum Teil ganz allein vom Publikum gesungen wurden. Ein wirklich gelungener Auftritt einer Band, die auch das hält, was sie verspricht. Auf jeden Fall wieder gerne gesehen und gehört!


In Extremo
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Zur Band
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Die Band In Extremo hat es geschafft und sich einen Namen gemacht, der immer weiter bekannt wird. Auf keinem derartigen Festival dürfen sie fehlen. Bestehend aus sieben Männern, mischt In Extremo die modernere Rockmusik mit mittelalterlichen Texten und Stilen und lässt auch die heutigen Instrumente mit denen der Vergangenheit aufeinander prallen.

Bekannt unter ihren Nicknames, bringen „Das letzte Einhorn“, „Der Lange“, „Der Morgenstern“, „Die Lutter“, „Dr. Pymonte“, „Flex der Biegsame“ und „Yellow Pfeiffer“ die Zuhörer in Schwung und versetzen sie zurück in die alten Zeiten. Verschrieben den alten Geschichten, Mythen, Sagen und Texten, behandelt In Extremo immer wieder die meist geforderten Themen wie Liebe, Tod, Krieg und Frieden und haucht ihnen aufs Neue Leben ein.

Zum Auftritt
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Mittlerweile war die Sonne untergegangen und man fand sich im Dunklen wieder, erhellt vom Licht der Bühne, wo sich nun In Extremo präsentierte. Wie bereits erfahren, hatte diese Band auch eine Lichtshow für das Publikum bereit, welche uns nun zu Teil wurde. Mit hellen und grellen Lichtern und auch ein paar interessanten Effekten wurde die musikalische Darbietung wunderbar unterstützt.

Wie auch bei Schandmaul waren fast dem ganzen Publikum die Texte bekannt, welche somit auch lautstark mitgesungen wurden. Zusammen mit den Lichteffekten, der tollen Musik und der einzigartigen Atmosphäre der Burg wurde dieser Auftritt auch wirklich zum Höhepunkt des Abends. Wäre nicht das erste Mal, wenn das Beste für den Schluss aufgehoben wird.
Wobei der eine oder andere Kritiker sicher meinen könnte, dass In Extremo sich nicht mehr ganz diese Mühe und Power gibt, die zum Beispiel die nicht so berühmten Bands an den tag legen, um noch berühmt zu werden. Dennoch, egal wie man es sieht, kann man an dem Auftritt sicher nichts kritisieren, sondern konnte ihn einfach nur genießen!


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Amüsant und doch daneben
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Sagen wir es sei jetzt zwischen 22 und 23 Uhr gewesen. Was bemerkte der noch klare Besucher des Festivals da? Ja, natürlich. Die durchaus stark angetrunkenen Anwesenden, die sich wankend durch die Menge bewegten und wirklich großes Glück hatten, dass so viele anwesend waren. Ansonsten wären viele von ihnen nach dem zweiten Schritt auf dem Boden gelandet und dort liegen geblieben, anstatt sich an den Umherstehenden anlehnen und bald weitergehen zu können.

Warum erwähne ich diesen Punkt? Ich fand zwar dieses Auftreten einiger sehr amüsant, zum Beispiel wenn man einem stark angetrunkenen zuschaut, wie er versucht ein T-Shirt vergebens um den Arm zu wickeln (und dieses sich aber immer weiterwickelt ohne zu halten), oder wenn versucht wird, im schwer betrunkenen Zustand ein Schuh zu binden (was nach 10 Minuten auch geglückt ist *g*

Dennoch frage ich mich immer wieder, welchen Sinn dieses Besäufnis haben sollte? Ein Schlückchen in Ehren kann ja niemand verwehren, aber wenn man derart zugesoffen ist, dass man von dem Festival und der Musik (die zum Ende ja noch besser wurde) schon gar nichts mehr mitbekommt und nur froh ist, wenn man gut wieder aufwacht, dann geht das zumindest nach meiner Ansicht am Sinn der Sache vorbei. Sollte nur als Anmerkung und vielleicht als Rat dienen für das nächste Festival, denn diese Leute verpassen dann das Beste, weil sie schon da liegen und 14 statt 7 Bandmitglieder auf der Bühne sehen….


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Fazit
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Ich muss zugeben, dieses Feuertanz Festival war mein erstes dieser Art. Somit habe ich auch keinen großen Vergleich. Dennoch fand ich es wirklich erste Klasse und freue mich schon auf das nächste. Wenn ich die Möglichkeit nächstes Jahr denn wieder habe, so werde ich auf jeden Fall auch wieder anwesend sein. Darum bleibt mir auch nichts anderes übrig, als für so ein atemberaubendes Festival ganze 5 Sterne zu vergeben! Ein Ereignis das man wirklich nicht verpassen sollte!

(c) Jatzia (alias Evolution bei Ciao)

41 Bewertungen, 8 Kommentare

  • morla

    27.09.2006, 03:54 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Sayenna

    23.04.2006, 03:12 Uhr von Sayenna
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh…...‹(•¿•)›…..LG Ela

  • Doomrider

    20.01.2006, 11:23 Uhr von Doomrider
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da wäre ich auch gern gewsen. Ist aber leider etwas zu weit weg.

  • Connector

    19.01.2006, 22:24 Uhr von Connector
    Bewertung: sehr hilfreich

    Danke für deine Lesung und zur Belohnung folgt auch gleich eine Gegenlesung. LG an Dich!

  • animaldream

    25.11.2005, 07:59 Uhr von animaldream
    Bewertung: sehr hilfreich

    bin aus diesem Alter raus!:) LG animaldream

  • mswmsw

    24.11.2005, 23:00 Uhr von mswmsw
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • pooljoe

    24.11.2005, 22:42 Uhr von pooljoe
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg Jochen

  • sindimindi

    24.11.2005, 22:26 Uhr von sindimindi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Beitrag! - wäre aber schön, wenn Du noch ein paar Bilder von diesem Feuer- Tanzfestival geschossen hättest...:-) <br/>Im realen MA wäre die Musik sicher wesentlich langweiliger und eintöniger ausgefallen. <br/>LG, Roland