Fieber Testbericht

No-product-image
ab 8,69
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(6)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(1)

Erfahrungsbericht von rettchen

Fieber ist gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

denn es zeigt, daß der Körper sich mit den Viren und Bakterien auseinander setzt, die erst ab einer bestimmten Temperatur abgetötet werden. Außerdem werden durch Fieber Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden.

Ich habe zwei Kinder und über dieses Thema könnte ich eine ganze Menge berichten. Mein Großer zum Beispiel, damals noch sehr klein, war dafür sehr empfänglich. Bei ihm kam das Fieber aber nicht etwa beim Zahnen, nein, er fing mit einer Nierenbeckenentzündung an. Nun war es in der Ex DDR damals eigentlich schon fast üblich, das, wenn man mit einem kranken Säugling zum Arzt ging, auch gleich eine Urinprobe abgenommen wurde, so daß er zum Glück dann gleich daraufhin behandelt werden konnte.

Außerdem mußte ich zu jedem Arztbesuch eine Art Fieberkurve mitbringen, was für die Ärztin damals sehr wichtig war, was ich bis heute auch beibehalten habe.

Nun gut, Fieber ist ja das Thema. Mit so einem kleinen Säugling und einer noch recht unerfahrenen Mutter steht man natürlich ersteinmal da und weiß gar nicht, was man tun soll. Aber Schwiegermutter und Mutter waren natürlich gleich mit Tipps da. Ich sollte Umschläge machen ( Wadenwickel ), damals hieß es noch, Handtuch eintauchen in lauwarmes Wasser um das eine Beinchen wickeln, dann ein nächstes Handtuch, auswringen und um das andere Bein. Ist man mit dem letzten Beinchen fertig, ging es gleich von vorne los, abwickeln eintauchen und und. Heute werden die Wickel für maximal 2 Stunden drangelassen.

Tja mein Sohn wollte aber nicht so, wie er sollte, heißt nichts mit Fieber runter. Dann die nächste Möglichkeit Zäpfchen, alle 6 Stunden, natürlich laut Anweisung von seiner Ärztin. Ich bin grundsätzlich gleich, wenn es sehr spät war, den nächsten Tag zum Arzt. Wie gesagt ich war damals noch sehr jung, da ist man übervorsichtig und rennt gleich los, was ich persönlich aber besser finde, als, wenn man zu lange damit wartet. Es stecken nicht immer harmlose Krankheiten dahinter.

Beim Zäpfchen waren wir stehen geblieben, auch da keine Chance. Es half zwar kurzzeitig ,aber nach 3 Stunden war das Fieber wieder voll da und es hielt auch nicht bei 39°C an, es stieg oft über 40°C. Nun geht man als Mutter garantiert nicht schlafen, wenn ein Kind so fiebert, habe dann die Nächte durch gemacht, meinen Sohn beruhigt, so gut es ging, mitbekommen hat er gar nichts mehr. Den nächsten Tag wieder zum Arzt und das tagelang.

Irgendwann ging es dann los, ich habe natürlich der Ärztin erzählt, das bei ihm nichts geholfen hat, ab da an gab es nur noch Penicillin, erst wurde Saft probiert, dann ging es jeden Tag zum Spritzen, sobald er irgendwie erkältet war und wieder mit hohem Fieber kämpfte. Heute bin ich absolut dagegen, denn heute weiß ich, Fieber ist eine Reaktion des Körpers, er kämpft mit den Viren, die erst ab einer bestimmten Temperatur getötet werden.

Dann lernte ich noch eine bestimmte Windetechnik, nichts mit Pampers und Co, nein, dazu brauchte ich immer zwei Stoffwindeln, leider kann ich dies hier nicht erklären, wie es geht. Dies sollte dazu dienen, das viel Luft an die Haut kommt, was das Fieber natürlich senkt.

Außerdem habe ich dann etwas gefunden ( BITTE GANZ VORSICHTIG ), was meinem Sohn geholfen hat. Ich möchte noch einmal warnen, bei anderen Kindern kann es anders wirken und gefährlich werden, Schock , deshalb wirklich Vorsicht, falls Ihr es probiert. Ich habe meinen Sohn in die Wanne gestellt und erst lauwarm und dann immer kälter werdend die Beine abgeduscht, von oben nach unten. Natürlich habe ich seine Reaktionen genau beobachtet in der Zeit ihn dann abgetrocknet und wieder ins Bett gebracht.

Kinder reagieren bei Fieber unterschiedlich, die einen legen sich gleich ins Bett und schlafen viel, andere tanzen munter herum, wiederum andere sind sehr anhänglich. Ich schaue, was mein Sohn möchte und dann lasse ich ihn das tun.

Das einzige, wozu ich beide Kinder zwingen mußte ist das Trinken. Sobald sie fiebern, war es ganz aus damit, nicht einen Tropfen, obwohl es sehr wichtig ist, in dieser Zeit, sehr viel zu trinken. Aber ich habe drauf bestanden und sie haben dann auch wenigstens etwas tzu sich genommen.

Essen finde ich in dieser Zeit nicht so wichtig, wenn sie aber etwas möchten, bekommen sie natürlich meist das, was sie möchten.

Auch mein Kleiner hatte schon Fieber, allerdings nie so hoch, wie sein großer Bruder. Ob es nun nach einigen Impfungen, bei Erkältungen und natürlich beim Zahnen war.

Das erste, was ich jetzt mache, kommt darauf an, wie hoch die Temperatur ist und, wie er sich fühlt und das ist bis 38,5 °C gar nichts, außer beobachten und wenn ich merke, er benimmt sich anders, öfter Fieber messen und vor allen Dingen die Sachen ausziehen, heißt, er läuft, soweit er mag ,leichtbekleidet rum.

Abschließend möchte ich sagen, bin ich jetzt doch sehr viel ruhiger, wenn ein Kind Fieber hat, es sei denn, es geht über die 40°C Marke drüber, dann achte ich natürlich genauer drauf, ob noch irgendwelche anderen Symptome dazu kommen. Ist das der Fall, gehe ich natürlich mit dem Kind so bald, wie möglich zum Arzt.

Ansonsten einfach Kleidung aus ziehen, Kind beobachten, regelmäßig Fieber messen, bei höheren Temperaturen natürlich öfter (stündlich ) und viel trinken.

Empfehlenswert: Tipps haben geholfen
Bewertung: daher sehr gut, bitte daran denken, jedes Kind reagiert anders und nicht jeder Tipp ist gut für jedes Kind

28 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Baby1

    15.09.2007, 22:19 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • hjid55

    11.03.2007, 15:36 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah