Fisher Price Großer Marktstand Testbericht

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Erfahrungsbericht von Albatros

Ländlicher Kapitalismus für die Kleinen - den Eltern keine Chance...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Letzten Freitag waren wir beim Real und wollten uns eigentlich nur für´s Wochenende eindecken (Schmackofatz!). Da stieß die beste Ehefrau von allen auf ein Sonderangebot der ganz speziellen Art. Für 25 Euro und damit um runde 50 % im Preis reduziert gab es dort den "Fisher Price Großer Marktstand". Endlich war der Quantensprung geschafft. Unser kleiner Thies Kenneth konnte somit im zarten Alter von 19 Monaten seine ersten kaufmännischen Erfahrungen sammeln. Schon seit längerem hatten wir uns umgesehen, um gegebenenfalls einen Kaufmannsladen günstig zu erstehen, auch wenn unser Kleiner noch nicht sofort damit spielen kann. Es gab ein kurzes Getuschel und schon lag ein Riesenkarton auf der unteren Ablage unseres Einkaufswagens....


Verpackung:

Ein großer, bunter Karton (ca. 100 x 80 x 40 cm) auf dem unterhalb des Fisher Price Logos ein Foto des Marktstandes befindet. Der Verkaufsstand besteht aus mittelbraunen Seitenteilen und grünen Schubelementen. Die Ablagefläche ist in Beige gehalten. Zusätzlich sind eine robuste Kasse, eine Waage und diverse Kisten mit Obst und Gemüse zu sehen. Aus der Beschriftung des Kartons geht weiterhin hervor, dass das Spielzeug für Kinder ab 2 Jahren geeignet ist.


Inhalt (Überblick):

Im ersten Moment nach dem Öffnen des Kartons, denkt man, dass das doch ein ziemliches Durcheinander ist, was einem da entgegenschaut. Also erst einmal die Sachen auspacken, nach Farbe ordnen und vor allem die Bauanleitung suchen. Auf den zweiten Blick stellt man dann sehr schnell fest, dass der Karton doch eine gewisse Ordnung hat; so sind alle Kleinteile (Obst, Gemüse, Schrauben usw.) sauber in einer Klarsichtplastiktüte verpackt. Auf den ersten paar Seiten der Bauanleitung sind dann auch die Einzelteile mit Bild und Anzahl aufgelistet, so dass man problemlos feststellen kann, dass der Inhalt vollzählig ist. Also dann mal ans Werk....


Zusammenbau:

Die Anleitung ist sehr detailliert und unsere erste Befürchtung, dass der Aufbau eine ganze Stunde oder länger dauern könnte, hat sich nicht bestätigt. In ca. 15 - 20 Minuten war alles vorbei (vielleicht wäre es noch ein wenig schneller gegangen, wenn der Kleine nicht so hartnäckig geholfen hätte....*g*). Der Marktstand selbst wird aus den Seitenteilen und den Schubelementen und Ablagen regelrecht zusammengesteckt und durch eine Reihe von Kreuzschlitzschrauben gesichert. Wenn der Stand fertig ist, dann müssen eigentlich nur noch ein paar Aufkleber angebracht und die Kisten gefaltet und zusammengesteckt werden.


Inhalt (Detail):

So, hier nun eine Liste der enthaltenen Gegenstände, die neben dem eigentlichen Stand enthalten sind:

5 Kisten
3 grüne Äpfel
3 Paprikas (je eine grün, gelb, rot)
3 Wurzeln (zu einem Bund zusammensteckbar)
3 rote Tomaten
3 Würstchen (lassen sich zur Kette zusammenstecken und mit einem Haken aufhängen)
2 Bananen (auch mit Haken zum aufhängen)
1 Kasse (mit Lade, die sich per Knopfdruck öffnet)
2 Spielmünzen 1 Euro (gelb)
2 Spielmünzen 2 Euro (orange)
2 Spielmünzen 3 Euro (rot)
2 Spielmünzen 4 Euro (grün)
1 Waage (mit vier Gewichten in der gleichen Farbfolge und Nummerierung)
1 gelbe Ecke Käse
1 Hühnerbein
1x 2 Eier (siamesische Spezialzüchtung...*g*)
1 Fisch
2 Kekse (1 Stern und 1 Herz)
1 Stangenbrot
1 Croissant
1 weiße Milchtüte
1 Messer (ungefährlich, da stumpf.... so wie sich das gehört
1 gelbe Blume (inklusive "halbem" rotem Eimer; wird am Stand festgesteckt)
1 rotes Einkaufsnetz
3 Tafeln (2 kleine zur Beschriftung der Kisten, eine große, inklusive Kreide)
4 "Einkaufszettel" (aus stabilem Kunststoff, in den gleichen Farben wie die Münzen)


Benutzung:

Unser kleiner Thies Kenneth war sofort Feuer und Flamme und hat erst mal alles, was da so an Einzelteilen war ausgiebig benuckelt und anschließend alles säuberlich in der gesamten Wohnung verteilt. Inzwischen ist er aber soweit, dass er die Sachen ins Einkaufsnetz steckt und meiner Frau oder mir in die Hand drückt. Allerdings hat er auch schon begriffen, was dann kommt. Mit wichtiger Miene stellt er sich dann an die Kasse und fordert: "Papa zahlen!". Das war es dann also mit der kindlichen Unschuld. Ab sofort ist unser Kleiner mit seinen 19 Monaten aufgebrochen ein knallharter Geschäftsmann zu werden.
Die Spielmöglichkeiten sind so vielfältig, dass ich mir sicher bin, dass dieser Marktstand über die nächsten paar Jahre nicht langweilig wird. Je nach Entwicklungsstand kann das Spiel um die grafischen Einkaufszettel (Bilder der Gegenstände) und um die Tafeln zum Beschriften der Kisten erweitert werden. Die Einkaufszettel können mit einem Ratschen durch die Kasse gezogen werden, deren Lade sich dann zum Bezahlen per Knopfdruck und mit einem Klingeln öffnen lässt.


Fazit:

Der Fisher Price Marktstand ist ein ausgereiftes Konzept. Sehr gut gefallen hat mir, dass sämtliche Einzelteile so geformt sind, dass sie nicht verschluckt werden können. Das gilt auch für die bunten Münzen. Weiterhin sind Stand und Zubehör aus abwaschbarem Kunststoff, was die Reinigung sehr erleichtert. Der Sonderpreis von 25 Euro ist sehr günstig. Auch für normalerweise 50 Euro ist der Gegenwert in Ordnung. Wir hätten ihn wahrscheinlich auch zum vollen Preis gekauft. Volle Punktzahl für ein gutes Produkt mit angemessenem Preis...


Vielen Dank für´s Lesen. Für Fragen und Anregungen bin ich selbstverständlich stets offen....

Vg

Euer Alba

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