Fissler Topfset Gourmet Montana Testbericht

Fissler-gourmet-montana-5-tlg
ab 65,75
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Erfahrungsbericht von Anonym126

Neue Töpfe!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Lange Zeit sträubt man sich ja gegen diese hohe Geldausgabe, denn das gute Töpfe auch gutes Geld kosten ist wohl den meisten bekannt. Doch wer, wie ich, Tag für Tag kochen muss, legt sehr großen Wert auf gute Töpfe und Pfannen. Vor allem wenn er mit minderwertigen Produkten schlechte Erfahrungen gemacht hat. Es ist schon sehr ärgerlich, wenn Töpfe nicht mehr richtig funktionstüchtig sind. So wackelten bei zwei Töpfen ständig die Griffe, was ich als allerdings als Altersschwäche wertete. Doch mit meinem preiswerten Topf-Sortiment hatte ich eigentlich von Anfang Probleme. So lief in die Deckel Wasser, regelmässig brannte mir etwas im Topf an und sauber bekam ich sie auch nicht mehr. Auch speicherte das Material nicht ausreichend genug die Hitze. Der Topfinhalt kühlte sehr rasch ab.

Ich suchte wirklich lange, bevor ich mich zu einem Neukauf entschloß. Gerade bei Töpfen gibt es eine große Auswahl und es ist nicht leicht, Vor-und Nachteile für sich abzuwägen. Dazu kommt noch der enorme Preisunterschied. Doch ich wollte endlich ein Mal richtig gute Töpfe haben und zwar eine Serie, die auf die Kochbedürfnisse einer drei bis vier köpfigen Familie zugeschnitten war. Da ich mit den zwei Fisslertöpfen sehr zufrieden war schaute ich mir natürlich auch die angebotenen Topfserien dieser Marke an, die derzeit auf dem Markt sind.

Fisslersortiment:
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Ich entschied mich für die Fissler Original- Profi Collection, bestehend aus einem 4tlg. Set. Dazu gehören drei Töpfe mit einem Durchmesser von 16cm, 20cm und 24cm. Dazu noch eine Servierpfanne mit 28cm Durchmesser. Diese Pfanne hat eine Protectal Plus Versiegelung. Alle vier Kochgeschirre haben unzerbrechliche Glasdeckel und Kaltmetallgriffe. Sie sind ausgerüstet mit dem CookStar-Allherdboden, spülmaschinenfest und backofengeeignet. Bei dem Set handelt es sich um eine Edelstahlausführung.

Preis:
Der einzige Nachteil ist vielleicht der Preis dieser Collection. Für diese drei Töpfe und die Servierpfanne, alles mit Deckeln ausgestattet, zahlt man im Normalfall 525,- Euro.Das ist sehr viel Geld. Ich hatte es mit dem Kauf der Serie nicht besonders eilig und wartete geduldig auf ein Sonderangebot. Und das kam schließlich. Für 359,- Euro konnte ich mir dieses Topfset endlich kaufen. Auch das ist noch ein sehr hoher Preis. Doch Qualität ist eben nicht für einen "Appel und einem Ei" zu bekommen. Doch denke ich, dass die Zeit beweisen wird, dass diese Wahl die Richtige war.

Erfahrungen:
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Das Design der Töpfe sprach mich sofort an. Edelstahl finde ich überhaupt sehr schön und auch die gerade Form der Töpfe gefiel mir gut. Die leicht geschwungenen Griffe, die aus gebogenen Metallstäben bestehen, sind fest am Topf angelötet und sehen sehr formschön aus. Sie geben dem Design etwas Gemütliches oder auch Nostalgisches. Bei diesen Metallgriffen war ich zuerst sehr skeptisch, denn ich hatte Sorge, dass sie sich beim Kochen mit erhitzen würden. Doch das ist nicht so. Es handelt sich um Kaltmetallgriffe, die tatsächlich kalt bleiben, auch wenn das Anfassen des Topfes Brandblasen verursachen würde. Das ist schon eine tolle Sache, finde ich.

Das erste, was mir in der Praxis auffiel war, dass die Töpfe ziemlich schwer sind. Sie liegen aber trotzdem gut und sicher in der Hand. Die Kochgeräte liegen völlig plan auf der Herdplatte auf, was ja auch sein soll. So ist ein gleichmässiges, konstantes Garen garantiert. Der spezielle Cookstar-Allherdboden aus 18/10 Edelstahl leitet die Hitze sehr schnell an den Topfinhalt weiter. So empfiehlt es sich, zu Beginn des Kochvorgangs die höchste Temperaturstufe einzustellen und wenn es im Topf brodelt, die Herdtemperatur wieder weit hinunter zu drehen. So spart man auf die Dauer Stromkosten. Der besondere Topfboden speichert sehr lange die Hitze und gibt sie kontinuierlich an den Topfinhalt ab. So kocht eine Suppe noch eine Weile weiter, auch wenn sie bereits von der Herdplatte genommen wurde.

Auch die Glasdeckel sind sehr sinnvoll. So kann ich mich mit einem Blick davon überzeugen, ob das Wasser schon kocht oder wie weit der Reis oder das Gemüse bereits gegart sind. Damit erspare ich mir das ständige Abnehmen des Deckels, was ja auch Energie verpulvert, denn die verlorengegangene Hitze muss erst wieder erreicht werden. Die Glasdeckel sind bruchsicher, sagte man mir. Überzeugen konnte ich mich bisher noch nicht davon, da mir noch kein Deckel hingefallen ist. Doch ich gehe mal davon aus, dass die Angabe stimmt.

Was ich noch erwähnen möchte ist der dünne, leicht nach außen gebogene Rand der Töpfe. Das hatten meine alten Fisslertöpfe aber auch schon. Dieser Rand ermöglicht das Umfüllen von Flüssigkeiten in andere Behälter ohne Probleme. Es läuft nichts daneben. Die Flüssigkeit kann in einem kleinen Strahl zielgenau in andere kleinere Behälter umgefüllt werden. Da hatte ich mit meinen billigen Töpfen so meine Schwierigkeiten.

Die Servierpfanne finde ich besonders toll. Sie hat nämlich nicht nur einen Griff sondern stattdessen zwei Metallgriffe, die ebenfalls aus Kaltmetall bestehen. So kann ich die Pfanne sehr gut transportieren und auch auf dem Tisch abstellen. Sie sieht irgendwie gar nicht so recht nach einer Pfanne aus. Sie wirkt eher etwas rustikal und passt hervorragend zu einem deftigen Braten. Der versiegelte Boden der Pfanne erlaubt ein Braten ohne Anbacken. Die Beschichtung ist strapazierfähig, doch ich vermeide es immer, mit spitzen Gegenständen in der Pfanne zu hantieren, aus Sorge, die Beschichtung könnte vielleicht doch darunter leiden. Angebrannt ist mir in dieser Servierpfanne noch nichts. Die Servierpfanne kann ich auch zum Braten oder Überbacken in den Backofen stellen. Die Griffe bleiben auch da kalt, was ich manchmal immer noch nicht glauben kann.

Das Reinigen der Töpfe ist ganz leicht. Sie vertragen ein kräftiges Schrubben, falls sich Essensreste festgesetzt haben. Ich stelle sie aber fast immer in die Spülmaschine. Da alles an den Töpfen aus Metall besteht, kann überhaupt nichts passieren. Auch die beschichtete Servierpfanne könnte ich in die Spülmaschine stellen. Doch da in ihr nichts anbrennt, reicht es, wenn ich sie mit ganz wenig Spülmittel unter heißem Wasser abspüle. Das geht sehr schnell und lässt mir in der Spülmaschine Platz für andere Dinge. Die sehr gute Qualität der Töpfe schützt mich natürlich nicht vor dem Anbrennen von Speisen. Das kann immer mal wieder passieren. Der Boden des Topfes ist dann dunkelbraun bis schwarz und es sieht im ersten Moment aus, als bekomme man das nicht mehr sauber. Doch bei diesen Töpfen ist das wirklich nicht schlimm. Ein guter Trick ist, den Topf mit etwas Wasser noch ein Mal auf die Herdplatte zu stellen und alles vor sich hinköcheln zu lassen. In der Regel lösen sich die angebrannten Reste nach einiger Zeit ab.

Fazit:
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Die Fissler Original-Profi Collection ist bei mir täglich im Einsatz und ich gehe keineswegs zimperlich mit den Töpfen um. Sie müssen bei mir schon einiges aushalten. Die Erwartungen, die ich an diese Topfserie, zu dem relativ hohen Preis, stellte, haben sich erfüllt. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden und empfehle diesen Hersteller und dieses Topfset gern weiter.

Liebe Grüße

Catty

39 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Iris1979

    21.06.2008, 20:56 Uhr von Iris1979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht. LG Iris

  • ronald65

    04.05.2008, 00:19 Uhr von ronald65
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh