Flatrates Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von heimo2
T-DSL Flatrate mit ISDN XXL mit Router und vier Teilnehmern
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Und plötzlich musste ich mir was einfallen lassen, wie man mich und drei weitere Personen an einen Anschluss bringt, eine DSL-Flatrate freischaltet, telefonieren kann und zur Not auch über ISDN ins Netz kommt. War, das muss ich zugeben, anfangs total überfordert, da ich überhaupt keinen blassen Schimmer hatte, wie das funktionieren soll. Und dann immer die Leute um einen herum, die sagen, die Telekom bringt es nicht auf die Reihe, Deutschlandweit DSL anzubieten und ich könne es eh gleich vergessen. Also erst mal Infos einholen. Für alle, die bei dem Nummernwald nicht durchblicken, die Telekom geizt da auch etwas mit Infos: Die Nummer des Infozentrums is: 08003301000. Soll auch kostenfrei sein. Nach drei mal klingeln hebt auch ne Frau ab, ich schildere ihr etwas dilettantisch mein Problem und sie stoppt mich erst mal mit dem Vorschlag, in ihrem Computer nachzusehen, ob das in meiner Gegend möglich wäre. Kurz geschaut, positives Ergebnis. Diese Hürde also mal genommen. Dann erklärte ich ihr, dass ich nen DSL-Anschluss will an den mehrere PCs unabhängig voneinander laufen können, mit dem ich telefonieren kann und der mit ner Flatrate betrieben wird. Bis dahin bin ich eben davon ausgegangen, dass das wie beim Modem ist, dass man nen Zugang freigeschaltet bekommt und sich dann über dieses DSL-Modem einwählt, das man bekommt. Weit gefehlt. Also erklärt sie mir, dass ein NTBA, ein Switch, ein DSL Modem und ein Router nötig wären. Da stand ich also wieder im Wald.
Der NTBA stellt also das Bindeglied zwischen der Analogen Telekomleitung, wie sie jeder hat und der digitalen Seite des ISDN dar. Sozusagen ein Digital-Analogwandler. Dann kommt der Switch, ein kleines Kästchen, das die DSL-Daten von denen der Telefonleitung trennt. So weit auch noch klar. Das DSL-Modem stellt die Verbindung zwischen Computer und DSL-Leitung sicher, also wie das altbekannte Modem auch. Bleibt also noch der Router. Für vier Teilnehmer insgesamt schlug mir die Frau also die Telefonanlage Eumex 704PC LAN vor. Und jetzt? Naja, meinte sie, dieses Gerät habe ein integriertes ISDN-Modem und ist ein eigenständiger Verteiler, der die vier PCs unabhängig voneinander ins Netz bringt, 24 Stunden, ohne dass ein Rechner ständig laufen muss. Das kann man sich so vorstellen, dass in Wirklichkeit der Router, also die Eumex-Anlage, im Internet hängt, und wenn man Lust hat, schließt man einfach seinen Rechner per Netzwerkkabel an das Gerät, öffnet ohne irgendwas einzustellen seinen Internet Explorer, und schon is man im Netz. Und es funktioniert auch wirklich. Benötigt wird nur eine 100mBit Netzwerkkarte. Die muss natürlich richtig installiert sein. Ein Rechner allerdings ist über USB am Router angeschlossen und dient als Kommandozentrale. Über ihn konfiguriert man kinderleicht über eine anschauliche Windows-Bedienerführung den Router. Software installieren, Router anstecken, über die Routerkonfigurtation die Daten eintragen, die man mit dem DSL-Paket erhält, fertig. Man darf allerdings bei dem Telefonat mit der Info Hotline nicht vergessen zu sagen, dass man über T-Online rein will, weil sonst steht man mit den Geräten da, und hat keine Zugangsdaten. Man kann nämlich genauso gut auch über 1&1 oder Arcor oder Tiscaly oder so über deren Flatrate ins Netz. Is zum Teil auch günstiger. Hab mich, ich bin ehrlich, der Bequemlichkeit halber für T-Online entschieden. Die Frau war auch nicht so begeistert, als ich fragte, ob man auch andere Zugangsmöglichkeiten als die Telekom hat.
Jetzt ging es um die Tarife.
Sie betete mir eine Litanei von Tarifen runter, die man sich auf die Schnelle gar nicht merken kann. Hier ein Link zu den aktuellen Tarifen: (Einfach mit der Maus markieren, mit strg + c in die Zwischenablage kopieren und beim Explorer oben in die Adresszeile einfügen mit strg + v. Ewig langer link, ich weiß, aber es funktioniert.)
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Das ist übrigens die Tariftabelle der offiziellen Telekom Homepage.
Ich entschied mich also für die pauschale Flatrate ohne Datenbegrenzung im Up-, und Download. Was weiß denn ich, was die anderen so treiben, die am Router hängen. Dann legte sie mir noch ISDN-XXL ans Herz wegen der günstigen Tarife und meinte, sie schicke das alles morgen raus.
Gut, dachte ich mir, dauert ja bekanntlich ewig.
Am nächsten Tag klingelt es und ein Mechaniker einer Telekom Vertragsfirma steht vor der Tür. Der klemmt alles um, so wie es sein muss, montiert den NTBA und den Switch, verschwindet wieder. Die Kosten seien dann auf der Telekom-Rechnung zu sehen. Waren sie dann auch mit knapp 15€. Geht eigentlich. Noch einen Tag später kommt die Post mit allen Geräten. Das ging ja fix. Also alles ausgepackt, angeschlossen wie auf der Zeichnung des Routers beschrieben, Software installiert, Strom, USB.... Und nichts tut sich. Anruf bei der Info Hotline. Ja, meint sie, das dauere noch, und überhaupt würde mir das noch mitgeteilt werden. Nach und nach kamen dann in den nächsten Tagen Briefe mit Zugangsdaten und allgemeinen Infos an. Nach zehn Tagen dann endlich zeigte das Lämpchen am Modem Zugang zum Netz an. Und es klappte auch wirklich. Hätte ich nicht gedacht. In der Zwischenzeit konnte ich über das integrierte ISDN-Modem über Arcor ins Internet wie davor auch.
Seitdem hängen Tag und Nacht vier Rechner an dem Router, wobei der, der über USB saugt, keine Netzwerkkarte braucht, zwei Telefone, die unabhängig voneinander funktionieren, eigene Nummern und ne kostenlose TNET-Box haben, und ein Faxgerät. Natürlich auch mit eigener Nummer. Die Konfiguration war supereinfach und die Anlage lässt sich leicht übers Internet updaten. Ich sag euch Leute, mit 41,27 € Monatlich, die wir ja durch vier teilen, ist das Teil gar nicht mehr weg zu denken. Bin ja kein Fan der Telekom, aber hier haben se wirklich ne fixe Lösung gefunden. Die Kosten für das Telefon kommen noch dazu, aber das ist wirklich kleines Geld, und mit dem XXL-Paket kann man sonntags und an Feiertagen kostenlos ins deutsche Festnetz telefonieren.
Ach ja, die Gerätekosten. Die sind nicht gerade mickrig. Für die Anlage, also den Router haben wir 250€ berappt, für das Modem 70€, eine Netzwerkkarte mussten wir mitbestellen für 52 cent, der Switch und das NTBA waren nochmal bei 70€. Teures Welches. Aber dafür surfen wir jetzt mit lockeren 768 kb/s, und das rund um die Uhr ohne einen Cent extra.
Der NTBA stellt also das Bindeglied zwischen der Analogen Telekomleitung, wie sie jeder hat und der digitalen Seite des ISDN dar. Sozusagen ein Digital-Analogwandler. Dann kommt der Switch, ein kleines Kästchen, das die DSL-Daten von denen der Telefonleitung trennt. So weit auch noch klar. Das DSL-Modem stellt die Verbindung zwischen Computer und DSL-Leitung sicher, also wie das altbekannte Modem auch. Bleibt also noch der Router. Für vier Teilnehmer insgesamt schlug mir die Frau also die Telefonanlage Eumex 704PC LAN vor. Und jetzt? Naja, meinte sie, dieses Gerät habe ein integriertes ISDN-Modem und ist ein eigenständiger Verteiler, der die vier PCs unabhängig voneinander ins Netz bringt, 24 Stunden, ohne dass ein Rechner ständig laufen muss. Das kann man sich so vorstellen, dass in Wirklichkeit der Router, also die Eumex-Anlage, im Internet hängt, und wenn man Lust hat, schließt man einfach seinen Rechner per Netzwerkkabel an das Gerät, öffnet ohne irgendwas einzustellen seinen Internet Explorer, und schon is man im Netz. Und es funktioniert auch wirklich. Benötigt wird nur eine 100mBit Netzwerkkarte. Die muss natürlich richtig installiert sein. Ein Rechner allerdings ist über USB am Router angeschlossen und dient als Kommandozentrale. Über ihn konfiguriert man kinderleicht über eine anschauliche Windows-Bedienerführung den Router. Software installieren, Router anstecken, über die Routerkonfigurtation die Daten eintragen, die man mit dem DSL-Paket erhält, fertig. Man darf allerdings bei dem Telefonat mit der Info Hotline nicht vergessen zu sagen, dass man über T-Online rein will, weil sonst steht man mit den Geräten da, und hat keine Zugangsdaten. Man kann nämlich genauso gut auch über 1&1 oder Arcor oder Tiscaly oder so über deren Flatrate ins Netz. Is zum Teil auch günstiger. Hab mich, ich bin ehrlich, der Bequemlichkeit halber für T-Online entschieden. Die Frau war auch nicht so begeistert, als ich fragte, ob man auch andere Zugangsmöglichkeiten als die Telekom hat.
Jetzt ging es um die Tarife.
Sie betete mir eine Litanei von Tarifen runter, die man sich auf die Schnelle gar nicht merken kann. Hier ein Link zu den aktuellen Tarifen: (Einfach mit der Maus markieren, mit strg + c in die Zwischenablage kopieren und beim Explorer oben in die Adresszeile einfügen mit strg + v. Ewig langer link, ich weiß, aber es funktioniert.)
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Das ist übrigens die Tariftabelle der offiziellen Telekom Homepage.
Ich entschied mich also für die pauschale Flatrate ohne Datenbegrenzung im Up-, und Download. Was weiß denn ich, was die anderen so treiben, die am Router hängen. Dann legte sie mir noch ISDN-XXL ans Herz wegen der günstigen Tarife und meinte, sie schicke das alles morgen raus.
Gut, dachte ich mir, dauert ja bekanntlich ewig.
Am nächsten Tag klingelt es und ein Mechaniker einer Telekom Vertragsfirma steht vor der Tür. Der klemmt alles um, so wie es sein muss, montiert den NTBA und den Switch, verschwindet wieder. Die Kosten seien dann auf der Telekom-Rechnung zu sehen. Waren sie dann auch mit knapp 15€. Geht eigentlich. Noch einen Tag später kommt die Post mit allen Geräten. Das ging ja fix. Also alles ausgepackt, angeschlossen wie auf der Zeichnung des Routers beschrieben, Software installiert, Strom, USB.... Und nichts tut sich. Anruf bei der Info Hotline. Ja, meint sie, das dauere noch, und überhaupt würde mir das noch mitgeteilt werden. Nach und nach kamen dann in den nächsten Tagen Briefe mit Zugangsdaten und allgemeinen Infos an. Nach zehn Tagen dann endlich zeigte das Lämpchen am Modem Zugang zum Netz an. Und es klappte auch wirklich. Hätte ich nicht gedacht. In der Zwischenzeit konnte ich über das integrierte ISDN-Modem über Arcor ins Internet wie davor auch.
Seitdem hängen Tag und Nacht vier Rechner an dem Router, wobei der, der über USB saugt, keine Netzwerkkarte braucht, zwei Telefone, die unabhängig voneinander funktionieren, eigene Nummern und ne kostenlose TNET-Box haben, und ein Faxgerät. Natürlich auch mit eigener Nummer. Die Konfiguration war supereinfach und die Anlage lässt sich leicht übers Internet updaten. Ich sag euch Leute, mit 41,27 € Monatlich, die wir ja durch vier teilen, ist das Teil gar nicht mehr weg zu denken. Bin ja kein Fan der Telekom, aber hier haben se wirklich ne fixe Lösung gefunden. Die Kosten für das Telefon kommen noch dazu, aber das ist wirklich kleines Geld, und mit dem XXL-Paket kann man sonntags und an Feiertagen kostenlos ins deutsche Festnetz telefonieren.
Ach ja, die Gerätekosten. Die sind nicht gerade mickrig. Für die Anlage, also den Router haben wir 250€ berappt, für das Modem 70€, eine Netzwerkkarte mussten wir mitbestellen für 52 cent, der Switch und das NTBA waren nochmal bei 70€. Teures Welches. Aber dafür surfen wir jetzt mit lockeren 768 kb/s, und das rund um die Uhr ohne einen Cent extra.
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