Flughafen Dresden Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von helko2000
Das neue Terminal ist endlich gut!
Pro:
neues Terminal; wenig Verspätungen
Kontra:
wenig Direktverbindungen
Empfehlung:
Ja
1. Die Geschichte
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Im Jahr 1934 begannen die Bauarbeiten für einen Flughafen (eher Flugplatz) in Dresden-Klotsche, der dann ein Jahr später auch schon für Inlandsverbindungen eröffnet wurde.
Nach dem Krieg wurde dieser Flughafen aber erst einmal nur von der sowjetischen Armee genutzt bevor er seit 1959 wieder einen zivilen Flughafen für internationale Flüge bildete.
Zum nächsten großen Umbau kam es aber erst 1989, so das dann durch die Wiedervereinigung auch andere Fluggesellschaften landen konnten. Damit ergab sich eine weitere Nachfrage, so das DRS weiter ausgebaut wurde und das komplett neue Terminal im August 2001 in Betrieb gehen konnte.
2. Die Lage & Verkehsanschluss
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DRS leigt nördlich von Dresden an der A4 beim Ortsteil Klotsche. Durch diese günstige Lage ist er über die Autobahn problemlos zu erreichen - solange es keinen Stau gibt. Allerdings ist gerade die Ausfahrt aus dem Elbtal immer wieder ein Stück, wo man mit Stau rechnen muss. Daher unbedingt mehr Zeit einplanen zur Sicherheit!
Die Autobahnabfahrt ist sehr gut beschildert und auch die 4-streifige Straße zum Terminal macht keine Probleme.
Wer mit der Bahn anreist kann ab dem Dresdner Hauptbahnhof die S-Bahn 2 nutzen; diese fährt tagsüber im 30 Minutentakt direkt ins Terminal, da der Bahnhof unter der 0. Etage liegt.
Weiterhin verbindet ebenfalls die Buslinie 73 DRS (Parkhausausgang, Terminaleingang) mit dem Zentrum.
Die Parkhäuser auf dem Airport beiten wirklich genügend Kapazitäten und sind bestimmt nie ausgelastet. Ich nutze immer das direkt am Terminal; das kostet zwar knapp 65 ? je Woche aber man ist gleich beim Check-In.
3. Orientierung auf dem Airport & Flugverspätungen
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Da DRS eher ein sehr kleiner Airport ist, kann nicht viel passieren. Alles spielt sich hier in einem einzigen Terminal ab. In der untersten Etage hält die S-Bahn, darüber ist der Ankunftsbereich und eine Etage höher befindet sich der Abflugbereich.
Direkt gegenüber dem Terminal befindet sich das Parkhaus, das man über eine Fußgängerbrücke leicht erreichen kann. Die Beschilderung ist immer gut.
4. Check-In & Service
----------------------
Ich kenne ja den Airport noch mit dem alten Terminal. Damals sah es schon sehr nach Provinz aus. Es gab fast keine Geschäfte im Terminal und auch nur ein Restaurant.
Dank Bau des neuen Terminals hat sich hier zum Glück auch an den Serviceeinrichtungen etwas verändert. Es gibt jetzt wirklich viele Geschäfte (die aber meist keinen Kunden haben) und auch das Restaurant ist um ein vieles größer geworden. Durch die Aussichtsterasse ganz oben hat man einen prima Blick auf das Rollfeld, allerdings sieht man auf Grund des geringen Flugverkehrs nur selten Flieger. Ganz wichtig bei Restaurants: Wie ist das Preisniveau? Hier steht DRS anderen Airports um nichts nach und ist fast so teuer wie Tegel.
Der Check-In erfolgt ganz einfach in der zweiten Etage. Wie immer gilt, das man bei LH nicht warten muss, während die Ferienflieger meist nur einen oder zwei Schalter offen haben, so das es sich hier staut.
Danach geht es durch die Sicherheitskontrolle in den Abflugbereich, von dem man auch einen Blick auf das Rollfeld hat. Mich stört hier aber, das es offentsichtlich keine Klimaanlage gibt und da der Abflugbereich eine große Glasfront hat wird es bei
Sonne sehr heiß. Auch sonst gibt es teilweise zu wenig Sitzplätze.
Ansosnten macht der Airport einen sehr sauberen und gut gepflegten Eindruck.
5. Flugaufkommen
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Das Flugauskommen ist sehr gering. Selbst Team LH fliegt nur innerdeutsche Ziel an (z.B. FRA, MUC, Köln) und es gibt noch City-Air und Hahn Air, die aber auch nur kurze Strecken befliegen, wie z.B. nach Leipzig, Wien, Budapest.
Allerdings fliegen einige Ferienflieger ab/an DRS zu Zielen in Südeuropa und Nordafrika. Klarer Vorteil für DRS ist hier die günstige Lage zu Polen und Tschechien, da viele Einwohner dieser Länder mitfliegen.
6. Meine Meinung
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Nun, es ist ein kleiner Airport, was natürlich Vor- und Nachteile hat. Mir gefällt die Übersichtlichkeit und die sehr kurzen Wege vom Parkhaus zum Check-In. Auch die Preise an den Bistros sind okay, aber für diese Größe schon ein bichen übetrieben.
Obwohl die LH-Lounges recht klein sind, hat man immer Platz, da diese kaum einer nutzt.
Nachteil ist natürlich die sehr begrenzte Anzahl an Direktflügen an/ab DRS und die Massen von Dörflern, die es sogar auf so einem kleinen Airport schaffen Chaos zu stiften. Ich war einmal hinter einem im Parkhaus, der schaffte es auf der Auffahrt zu
rangieren, da er unbedingt in den ersten Platz der ersten Etage wollte und dabei dann alles andere aufhielt.
Weiterhin gibt es wohl nirgendswo in Deutschland solche Probleme mit der Personenkontrolle. Jedes zweite mal wenn ich durch will, hat bestimmt einer der vor mir stehenden irgendetwas illegales bei sich. Am Häufigsten kommen dabei Taschenmesser oder auch Nagelscheren vor; die Begründung ist jedesmal die Selbe \"no ischt woos doch nisch des die verboooten sinnn\" - und warum stehen dann diese großen gelb-umrandeten Hinweisschilder unmittelbar davor?
Ich fliege natürlich ab und zu an/ab DRS, da doch die Serviceangebote nicht schlecht sind und ich natürlich nicht erst ein paar hundert Kilometer mit dem Auto fahren will, um endlich abzufliegen. Von der Qualität her ist DRS sicherlich besser als die Berliner Airports.
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Im Jahr 1934 begannen die Bauarbeiten für einen Flughafen (eher Flugplatz) in Dresden-Klotsche, der dann ein Jahr später auch schon für Inlandsverbindungen eröffnet wurde.
Nach dem Krieg wurde dieser Flughafen aber erst einmal nur von der sowjetischen Armee genutzt bevor er seit 1959 wieder einen zivilen Flughafen für internationale Flüge bildete.
Zum nächsten großen Umbau kam es aber erst 1989, so das dann durch die Wiedervereinigung auch andere Fluggesellschaften landen konnten. Damit ergab sich eine weitere Nachfrage, so das DRS weiter ausgebaut wurde und das komplett neue Terminal im August 2001 in Betrieb gehen konnte.
2. Die Lage & Verkehsanschluss
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DRS leigt nördlich von Dresden an der A4 beim Ortsteil Klotsche. Durch diese günstige Lage ist er über die Autobahn problemlos zu erreichen - solange es keinen Stau gibt. Allerdings ist gerade die Ausfahrt aus dem Elbtal immer wieder ein Stück, wo man mit Stau rechnen muss. Daher unbedingt mehr Zeit einplanen zur Sicherheit!
Die Autobahnabfahrt ist sehr gut beschildert und auch die 4-streifige Straße zum Terminal macht keine Probleme.
Wer mit der Bahn anreist kann ab dem Dresdner Hauptbahnhof die S-Bahn 2 nutzen; diese fährt tagsüber im 30 Minutentakt direkt ins Terminal, da der Bahnhof unter der 0. Etage liegt.
Weiterhin verbindet ebenfalls die Buslinie 73 DRS (Parkhausausgang, Terminaleingang) mit dem Zentrum.
Die Parkhäuser auf dem Airport beiten wirklich genügend Kapazitäten und sind bestimmt nie ausgelastet. Ich nutze immer das direkt am Terminal; das kostet zwar knapp 65 ? je Woche aber man ist gleich beim Check-In.
3. Orientierung auf dem Airport & Flugverspätungen
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Da DRS eher ein sehr kleiner Airport ist, kann nicht viel passieren. Alles spielt sich hier in einem einzigen Terminal ab. In der untersten Etage hält die S-Bahn, darüber ist der Ankunftsbereich und eine Etage höher befindet sich der Abflugbereich.
Direkt gegenüber dem Terminal befindet sich das Parkhaus, das man über eine Fußgängerbrücke leicht erreichen kann. Die Beschilderung ist immer gut.
4. Check-In & Service
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Ich kenne ja den Airport noch mit dem alten Terminal. Damals sah es schon sehr nach Provinz aus. Es gab fast keine Geschäfte im Terminal und auch nur ein Restaurant.
Dank Bau des neuen Terminals hat sich hier zum Glück auch an den Serviceeinrichtungen etwas verändert. Es gibt jetzt wirklich viele Geschäfte (die aber meist keinen Kunden haben) und auch das Restaurant ist um ein vieles größer geworden. Durch die Aussichtsterasse ganz oben hat man einen prima Blick auf das Rollfeld, allerdings sieht man auf Grund des geringen Flugverkehrs nur selten Flieger. Ganz wichtig bei Restaurants: Wie ist das Preisniveau? Hier steht DRS anderen Airports um nichts nach und ist fast so teuer wie Tegel.
Der Check-In erfolgt ganz einfach in der zweiten Etage. Wie immer gilt, das man bei LH nicht warten muss, während die Ferienflieger meist nur einen oder zwei Schalter offen haben, so das es sich hier staut.
Danach geht es durch die Sicherheitskontrolle in den Abflugbereich, von dem man auch einen Blick auf das Rollfeld hat. Mich stört hier aber, das es offentsichtlich keine Klimaanlage gibt und da der Abflugbereich eine große Glasfront hat wird es bei
Sonne sehr heiß. Auch sonst gibt es teilweise zu wenig Sitzplätze.
Ansosnten macht der Airport einen sehr sauberen und gut gepflegten Eindruck.
5. Flugaufkommen
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Das Flugauskommen ist sehr gering. Selbst Team LH fliegt nur innerdeutsche Ziel an (z.B. FRA, MUC, Köln) und es gibt noch City-Air und Hahn Air, die aber auch nur kurze Strecken befliegen, wie z.B. nach Leipzig, Wien, Budapest.
Allerdings fliegen einige Ferienflieger ab/an DRS zu Zielen in Südeuropa und Nordafrika. Klarer Vorteil für DRS ist hier die günstige Lage zu Polen und Tschechien, da viele Einwohner dieser Länder mitfliegen.
6. Meine Meinung
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Nun, es ist ein kleiner Airport, was natürlich Vor- und Nachteile hat. Mir gefällt die Übersichtlichkeit und die sehr kurzen Wege vom Parkhaus zum Check-In. Auch die Preise an den Bistros sind okay, aber für diese Größe schon ein bichen übetrieben.
Obwohl die LH-Lounges recht klein sind, hat man immer Platz, da diese kaum einer nutzt.
Nachteil ist natürlich die sehr begrenzte Anzahl an Direktflügen an/ab DRS und die Massen von Dörflern, die es sogar auf so einem kleinen Airport schaffen Chaos zu stiften. Ich war einmal hinter einem im Parkhaus, der schaffte es auf der Auffahrt zu
rangieren, da er unbedingt in den ersten Platz der ersten Etage wollte und dabei dann alles andere aufhielt.
Weiterhin gibt es wohl nirgendswo in Deutschland solche Probleme mit der Personenkontrolle. Jedes zweite mal wenn ich durch will, hat bestimmt einer der vor mir stehenden irgendetwas illegales bei sich. Am Häufigsten kommen dabei Taschenmesser oder auch Nagelscheren vor; die Begründung ist jedesmal die Selbe \"no ischt woos doch nisch des die verboooten sinnn\" - und warum stehen dann diese großen gelb-umrandeten Hinweisschilder unmittelbar davor?
Ich fliege natürlich ab und zu an/ab DRS, da doch die Serviceangebote nicht schlecht sind und ich natürlich nicht erst ein paar hundert Kilometer mit dem Auto fahren will, um endlich abzufliegen. Von der Qualität her ist DRS sicherlich besser als die Berliner Airports.
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