Fränkisches Wunderland, Plech Testbericht

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Erfahrungsbericht von Koppy1

Unser Tag im Wunderland

Pro:

für kleine Kinder sehr gut

Kontra:

für Teens nicht, außerdem der Preis

Empfehlung:

Ja

Hallo,

Heute waren ich und meine Familie im Fränkischen Wunderland in Plech. Nachdem wir diesen Tag dort verbracht haben, habe ich mich mal gleich an den Computer gesetzt und einen Bericht verfasst.

Ich denke am Einfachsten ist es, wenn ich ihn unter verschiedenen Punkten aufgliedere; also dann fang ich mal an.

Die Anfahrt:
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Wer sich entscheidet mit den Kindern einen Tag im Fränkischen Wunderland zu verbringen muss die Autobahn A 9 benutzen. Von Nürnberg aus ist das Richtung Berlin. Ich habe jetzt nicht auf den Tacho geschaut, aber ich denke mal es sind auf jeden Fall 50 Km von Nürnberg aus zu fahren.

Verlassen muss man die A 9 bei der Ausfahrt Plech. Also ganz einfach eigentlich. Nach dem Verlassen der Autobahn muss man sich unten links halten. Etwa 200 bis 300 m nach dem Linksabbiegen kommt rechts eine kleine Straße die direkt zum Parkplatz des Freizeitparks führt.


Parkplätze:
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Nachdem wir an einem Montag waren, war natürlich nicht so viel los. Ich hatte keine Schwierigkeiten einen Parkplatz zu finden. Mir ist allerdings aufgefallen, dass auch für mehrere Besucher, weitere Parkplätze zur Verfügung stehen. Für Motorräder und Busse existieren extra Parkplätze.

Eine Parkplatzgebühr musste ich nicht bezahlen. Habe weder einen Parkwächter bzw. einen Parkscheinautomat irgendwo stehen sehen, demnach sage ich jetzt mal, dass man umsonst parken darf, obwohl auf der Homepage steht, dass man 2 Euro bezahlen muss.

Vom Parkplatz aus, geht man ungefähr noch 2 bis 3 Minuten bis man an dem Eingang des Fränkischen Wunderlandes gelangt.


Wartezeit am Eingangsbereich:
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Wie gesagt, wir waren an einem Montag. Die Parkplätze waren nicht gerade voll und dies hat sich auch an der Eingangskasse bemerkbar gemacht. Wir kamen gleich dran. Es war weder vor uns jemand, noch nach uns.

Ob dies nun an einem Wochenende auch so ist, kann ich nicht sagen. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass es am Wochenende mehr Andrang an der Kasse gibt, als unter der Woche.


Eintrittspreise:
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Laut der Homepage (www.wunderland.de) kostet es für Erwachsene 5,00 Euro Eintritt und für Kinder ab 1 Meter bis 1,40 Meter 4,00 Euro Eintritt. An der Kasse wurden mir eines besseren Belehrt. Ich habe für mich und meinen Mann zusammen 22 Euro Eintritt bezahlt. Mein Großer war Gott sei Dank noch kein Meter groß, ansonsten hätte ich für ihn noch extra 9,50 Euro Eintritt bezahlt. Ob ich den Preis für angemessen Erachte, dazu komme ich später noch ausführlich darauf zurück.

An der Kasse befindet sich eine Art Messlatte. Einmal bis zu 1 Meter und einmal bis 1,40 Meter. Dort müssen sich die Kleinen hinstellen, je nach Größer muss man dann eben bezahlen.


Öffnungszeiten:
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Geöffnet hat der Park vom 3.04. bis 03.10.2004, und zwar täglich von 9-18 Uhr.

Im nächsten Jahr hat der Park bereits schon am 19. März bis 03. 10.2005 geöffnet.

Ab 17.00 Uhr darf man umsonst in den Park. Zumindest stand dies so an der Kasse.



Attraktionen:
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Das Fränkische Wunderland besteht aus einem Märchenwald, einer Wild Western-Stadt, und einem Babyland.

Als Fahrgeschäfte gibt es eine Mini-Achterbahn, ohne Looping, eine Mini-Eisenbahn, zwei Karussells, ein Riesenrad und eine Bungeejumping-Kugel.

Ich fang nun mal mit dem Märchenwald an:

Der Märchenwald führt durch eine Art Waldweg, in welchem kleine Häuschen aufgebaut sind, welche beim Drücken eines Knopfes einen Teil eines Märchens erzählen. Wenn man den Märchenwald in Laufrichtung durchgeht, ist das erste Märchen Rotkäppchen und der böse Wolf.

Rotkäppchen und der böse Wolf stehen allerdings ohne ein Häuschen gleich am Anfang des Weges. Bewegen tuen sich auch keine von den beiden Figuren. Es ertönt nach dem Drücken des Knopfes eine Männerstimme, welche die Begegnung von Rotkäppchen und den Wolf im Wald erzählt.

Als nächstes erscheint ein Schloss in welches man hineinrufen muss „Rapunzel, lass Dein Haar hernieder“. Rapunzel lässt dann ihren Zopf nach unten. Niemand erzählt dort eine Geschichte.

Da ich nun nicht jedes Märchen hier genau beschreiben möchte, will ich nur mal kurz eine Aufstellung geben, welche Märchen sich in diesem Wald befinden:

Schneewittchen, Frau Holle, Rübezahl, Dornröschen, Aschenputtel, der Wolf und die 7 Geißlein und Hänsel und Gretel.

Zu Dornröschen, Aschenputtel und Rübezahl kann ich nur sagen, dass dort niemand was erzählt. Man drückt den Knopf vergebens. Auch bei anderen Märchen wird man feststellen, dass dort z. B. Lücken im Band sind, oder sich die Figuren nicht mehr bewegen.

Wenn man den Märchenwald durchquert hat, kommt man unten an der Sommerrodelbahn raus. Hat man Glück, bekommt man einen Schlitten, welchen man den Berg wieder hochziehen kann und dann damit runter zu fahren. Wir hatten kein Glück.

Nach der Sommerrodelbahn kann man sich nun etwas in der Westernstadt umsehen. Wer dort wie ich und meine Kinder Cowboys oder Indianer sucht, der sucht vergebens. Ich habe während den ganzen drei Stunden nicht mal einen getroffen. Mein Großer war schon etwas enttäuscht, da er sich so auf die Cowboy gefreut hatte.

In dieser Westernstadt befinden sich auch die Achterbahn, die Bungee-Kugel und das Karussell mit drehenden Fässern. Außerdem kann man in ein paar Häuser gehen und sich dort entweder Souvenirs kaufen oder etwas zu essen.

In manchen kann man sich auch verschiedene Sachen ansehen, wie z. B. Edelsteine, Schießhalle, Museums, Schmiede und das Sheriff-Büro.

Es gibt auch eine Geisterstadt, in welcher die alten verstorbenen Cowboys als Puppen aufgebaut sind. Wer sich reintraut, ist selber schuld (Scherz). Konnte sie mir leider nicht anschauen, da mein Großer nicht zu den Geistern gehen wollte. Leider kann ich darüber auch nichts schreiben.

Man kann auch für 13 Euro eine Foto in Kostümen vor 100 Jahren (Schwarz-weisaufnahme) von sich machen lassen. Jede weitere Person auf dem Foto kostet 2,60 Euro zusätzlich. Uns war es zu stressig mit den Kindern, dass werden wir mal nachholen, wenn die Kinder etwas älter sind.

Bewegt man sich dann langsam in Richtung Riesenrad befindet sich kurz davor noch mal eine Gelegenheit etwas zu essen. Dort bekommt man z. B. Wiener Schnitzel mit Pommes für 3,50 Euro. Es wird den ganzen Tag warm serviert.

Wie die Portionen aussehen oder wie das Essen schmeckt, kann ich nicht sagen. Wir haben es nicht getestet.

Nachdem wir die Fahrattraktionen durch hatten, haben wir uns langsam auf den Weg in Richtung Babyland gemacht. Dort befindet sich noch ein Drachenturm, welchem man erst hinaufklettern muss um dann hinunterzurutschen.

Neben dem Drachenturm kann man noch Kettenkarussell fahren.

Als wir uns dann in das Babyland direkt begeben haben, konnte ich endlich auch mal meinen Kleinsten herumtoben lassen.

In dem Babyland befinden sich mehrer Schaukeln (gesichert, extra für Kleinkinder), Drehkarussells, Wippen und kleine Häuser, in welchen sich die Kinder verstecken können. Die Eltern können sich in der Zwischenzeit auf die Bänke setzen und ihre Kinder beim Spielen beobachten.

Ein Teil vom Babyland ist überdacht. Dort können die Kleinen u.a. auch einer Rennstrecke Bobycar fahren. Außerdem wird dort auch noch eine Show geboten. Welche kann ich nicht sagen, da wir sie nicht gesehen haben. Die Schaukeln und alles andere im Babyland dürfen nur Kinder unter 6 Jahren benutzen. Steht dort überall ausgeschildert.

Es gibt in den Park noch ein paar andere Gelegenheiten um sich auszutoben. So gibt es z. B. ein Riesentrampolin, einen Kletterberg, Wasserspiele und Sandkästen in welchen man mit Baggern herumbuddeln kann.

Für 2 Euro kann man seine Kinder auf Pferden reiten lassen. Nun ich sag mal auf 2 Pferden, mehr habe ich nicht gesehen. Oder man entschließt sich mit der Postkutsche mal durch die Stadt zu fahren.

Persönliche Eindrücke und Meinung:
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Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass es meinen Kindern schon gefallen hat. Für Kinder über 11 Jahren würde ich jetzt sagen, wird der Park schnell langweilig.

Ich muss auch sagen, dass das Preisleistungsverhältnis hier meiner Meinung nach nicht stimmt. 11 Euro für einen Erwachsenen oder 9,50 Euro für Kinder, sind schon ganz schön happige Preise, wenn man bedenkt, dass man dort keine großartigen Fahrmöglichkeiten hat.

Allerdings bin ich der Meinung, das es doch am wichtigsten ist, wenn es den Kindern dort gefällt. Ich würde zu mindest jeden, welcher Kinder im Alter von 1 bis 11 Jahren hat, raten, sich dort mal umzusehen.

Vielleicht habe ich auch etwas zu viel erwartet von dem Park. Jedenfalls hat es meinen Kindern gefallen, daher will ich den Park wenigstens mal 3 oder 4 Sterne geben. .

Hingehen werde ich bestimmt noch mal mit meinen Kindern, nur allerdings nicht mehr so schnell.

Von den Sanitärenanlagen, kann ich nur sagen, dass diese auf mich einen sauberen Eindruck hinterlassen haben. Es ist auch ausreichend davon vorhanden.

Im Gastronomiebereich, konnte ich auch feststellen, dass die Tische stets nach dem Verlassen eines Gastes mit einem feuchten Lappen abgewischt wurden sind.

Auf der Homepage konnte ich nachlesen, dass am Wochenende dort auch Shows geboten werden. Es wird z. B. einen Aztekentanz aufgeführt und auch Cowboys und Indianer sollen verschieden Showeinlagen dort bieten. Leider haben wir die nicht sehen können, obwohl wir den vollen Eintrittspreis

Falls ihr noch Fragen habt, könnte ihr sie mir gerne ins GB schreiben.


Tipp:
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Für alle die es nicht so eilig haben wieder nach Hause zu kommen, kann ich nur empfehlen die Landstraße in Richtung Hersbruck zu benutzen. Dort fährt man richtig schön durch die Fränkische Schweiz. Es gibt auch reichliche Gaststätten in denen man gut und günstig essen gehen kann.

So ich bedanke mich für das Lesen und Bewerten sowie Kommentieren meines Berichtes.

Ich hoffe, er hat euch gefallen und wünsche euch noch einen

Schönen Abend.

Tschau.

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