Fränkisches Wunderland, Plech Testbericht
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Erfahrungsbericht von Andreas1501
DER Freizeitpark in Franken!?
Pro:
recht preiswert, sehr viele Attraktionen, annehmbare Gastronomie
Kontra:
wenig Action für ältere Jugendliche
Empfehlung:
Ja
DER Freizeitpark in Franken!?
Einleitung
~~~~~~~~~
Während unseres Kurzurlaubs in der Fränkischen Schweiz in den Osterferien 2003 besuchten wir einen ganzen Tag lang den Freizeitpark \"Fränkisches Wunderland\". Über diesen Tag möchte ich hier ausführlich berichten, denn ich bin schon der Meinung, dass dieser Freizeitpark einen lobenden Bericht verdient hat.
Anfahrt
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An unserem Besuchstag kamen wir über die Landstraße aus Richtung Pottenstein - mit der Anfahrt gab\'s keine Probleme. Wer jedoch aus Richtung Nürnberg oder Bayreuth über die Autobahn A9 kommt, kann den Park auf keinen Fall verfehlen, denn er liegt genau an der Abfahrt Plech. Schon von der Autobahn aus kann man mindestens das Riesenrad sehen, wahrscheinlich aber auch noch einige andere Bauten des Parks. Insofern ist für eine problemlose Anreise bestens gesorgt. Für die Autos und Busse der Besucher gibt es direkt vor dem Parkeingang einen großen Parkplatz, für den man leider bezahlen muss. 2,00 Euro sind zwar nicht unbedingt viel Geld, aber in dieser Randlage direkt an der Autobahn könnte man das Parken ruhig kostenlos anbieten - andere Parks können das auch.
Eintritt
~~~~~~~~
Schon vor der Fahrt zum Park hatten wir uns im Internet unter www.wunderland.de ausgiebig informiert und so auch die Preise erfahren. Erwachsene (besser gesagt Menschen jeglichen Alters ab einer Größe von 1,40 Meter) zahlen 11,00 Euro, Kinder und Jugendliche zwischen 1,00 und 1,40 Meter zahlen 9,50 Euro, Kinder unter 1,00 Meter sind frei. Zur Prüfung der Größe gibt es an der Kasse zwei Messlatten, die zu unserer Zufriedenheit abgelesen wurden: Unsere Tochter mit einer zuhause gemessenen Größe von 1,01 Meter kam kostenlos in den Park - so hatten wir uns das vorgestellt. Natürlich gibt es Sonderpreise für Gruppen, Behinderte, Rentner usw. Wer Genaueres wissen möchte, sollte auf der o. a. Homepage des Parks nachlesen; meinen Bericht weite ich damit nicht unnötig aus. Wir zahlten jedenfalls 31,50 Euro an der einzigen geöffneten Kasse (ich glaube, insgesamt gibt es zwei Kassen) und waren nach 5 Minuten Wartezeit \"drinnen\".
Der Park ist in diesem Jahr vom 12. April bis zum 5. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Ich empfehle eine frühe Ankunft, denn erstens ist morgens deutlich weniger los als nachmittags, und zweitens dürfte man keine Schwierigkeiten haben, die Öffnungszeiten komplett auszunutzen. Wir jedenfalls waren um 9.15 Uhr im Park und verließen ihn gegen 17.30. Unsere Kinder konnten die Augen kaum noch aufhalten und sind im Auto nach wenigen Metern selig entschlummert...
Publikum
~~~~~~~~
Im fränkischen Wunderland sind vorrangig Familien mit Kindern zu Gast, deren Alter so bis ca. 15 Jahre geht. Oftmals sieht man auch Großeltern, die ihre Enkel begleiten. Ältere Jugendliche oder junge Paare ohne Kinder haben wir kaum gesehen, für die ist der Park vielleicht nicht gerade so optimal geeignet. Dafür gibt es dann wieder Seniorengruppen, die zum Kaffeetrinken kommen oder sich die eine oder andere Show betrachten. Insgesamt: ein sehr junges Publikum, und genau danach richtet sich der Park aus. Wer pure Action sucht, sollte woanders hingehen.
Das Ambiente des Parks
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das \"Fränkische Wunderland\" besteht aus mehreren Teilen: Rechts vom Eingang ist das Babyland, links vom Eingang - auf einen Berg hochgezogen - befindet sich der Märchenwald. Geht man geradeaus weiter, kommt man zum größten Teil des Parks, der auch das Ambiente bestimmt: Aufgebaut ist eine umfangreiche Westernstadt mit Saloons, Bars, Kutschen, Bergwerk und allem, was man sich als heutiger Mitteleuropäer so unter Western-Atmosphäre vorstellen mag. John Wayne würde in diese Stadt ohne Zweifel gut hineinpassen. Passend zum wilden Westen auch die Ausgestaltung der Straßen: alles Sand bzw. feiner Schotter, also nichts für vornehmes Schuhwerk. Wie so oft sind Turnschuhe anzuraten, alles andere sieht nach wenigen Minuten fürchterlich aus.
~~~~~~~~~~~~
Attraktionen
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Es wird nicht möglich sein, in diesem Bericht alle Attraktionen des Parks zu beschreiben. Ich folge unserem Rundgang und gehe auf diejenigen Dinge ein, die uns besonders gefallen haben.
Spielplatz und Babyland
------------------------------
Gleich nach dem Eingang finden sich einige Spielgeräte, Schaukeln, Wippen, Rutschen und einige Meter weiter das Babyland - dazu etwas später. Es war uns längere Zeit nicht möglich, auch nur 50 Meter vorwärts zu kommen, denn die Kinder spielten von der ersten Minute an, was das Zeug hielt. Vor allem die große Tunnelrutsche gleich hinter dem Eingang hatte es den Kleinen angetan. Für unsere Tochter war diese Rutsche sicherlich eine Mutprobe, mit ihren gerade mal drei Jahren war sie bisher deutlich kleinere Rutschen gewohnt. Aber auch alle anderen Geräte wurden feste benutzt. Einige Schritte nach rechts befindet sich das Babyland, wo unzählige Spielgeräte für Kinder bis 6 Jahre vorhanden sind, teilweise sogar in einer kleinen Halle überdacht. Auch hier wurde alles nach Herzenslust ausprobiert, und es fiel uns sehr schwer, die Kinder zum Weitergehen zu überreden. Für Eltern mit Kleinkindern könnte der Parkbesuch eigentlich hier enden, unsere Kinder hätten sich wahrscheinlich nicht beschwert, wenn nicht mehr viel gekommen wäre.
Kettenkarussell und Drachenturm
------------------------------------
An diesen beiden Attraktionen sind wir staunend stehengeblieben, aber benutzt haben wir sie nicht. Das Kettenkarussell flößte den Kindern noch Angst ein, da wollten sie nicht mitfahren, und allein wäre ich mir darauf etwas doof vorgekommen. Der Drachenturm ist recht hoch - man geht viele Treppen nach oben und kann dann über verschiedene sehr lange und sehr kurvige Rutschen nach unten sausen. Den Benutzern schien es zu gefallen, für unsere Kinder war es wohl etwas zu hoch. Beim nächsten Besuch dürfte es dann so weit sein...
Western-Riesenrad
-------------------------
Eine recht neue Attraktion ist das Riesenrad direkt neben der Autobahn. Hier sind wir mehrere Touren mitgefahren und fanden es sehr schön. Die Kabinen sind in Form von Westernkutschen ausgeführt, was dem Riesenrad ein interessantes Aussehen verleiht. Die Höhe hält sich in Grenzen, aber für den Gesamtüberblick über den Park und die angrenzenden Gebiete reicht sie locker aus.
Bergwerk-Rutsche
-----------------------
Wieder eine sehr schöne Anlage mit großen Rutschen, die entweder durch einen \"Bergwerksstollen\" hindurch oder über einen recht steilen Weg zu erreichen sind. Begeisterung pur - hier blieben wir lange! Zum Glück ist daneben gleich eine Kneipe für die wartenden Eltern der Meisterrutscher.
Whisky-Karussell
----------------------
Dies ist ein Karussell, das in ähnlicher Form auch auf Jahrmärkten zu finden ist - nur dort kostet eine Fahrt pro Person ca. 2,00 Euro. Die Bezeichnung Whisky im Namen kommt vom Design des Fahrgeschäfts und deutet wohl auch an, dass man sich nach der Fahrt wie nach Whisky-Genuss fühlen könnte, nämlich leicht schwankend. Man sitzt in einem stilisierten Fass, das sich um die eigene Achse dreht, und dann dreht sich das ganze Karussell auch noch, man wird jedenfalls ganz schön durchgewirbelt - Eltern und Kinder waren happy.
Westerneisenbahn
------------------------
Eine etwas langweilige Fahrt mit einem kleinen Dampfzug, aber den Kindern hat es gefallen - wir mussten gleich nochmal dran glauben. Noch langweiliger war die noch kleinere Eisenbahn im Dinoland, deshalb schreibe ich dazu auch nichts mehr.
Kansas-City-Express
---------------------------
Hierbei handelt es sich um eine \"Familienachterbahn\". Wie der Name schon andeutet: hier können auch Kinder gefahrlos mitfahren, die Bahn ist absolut harmlos. Nichtsdestotrotz macht eine Fahrt durchaus Spaß. Leider mussten wir zweimal hinlaufen, denn beim ersten Mal war gerade eine Stunde Mittagspause.
Sommerrodelbahn
-----------------------
Wer hier zu viel erwartet, wird enttäuscht sein: Eine Mini-Sommerrodelbahn, bei der man die \"Schlitten\" sogar selbst den Berg hochziehen muss. Einmal hat mir das gereicht....
Märchenwald mit Waldspielplatz
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Viele Freizeitparks haben vor 30 Jahren mit einem Märchenwald begonnen, so offensichtlich auch das fränkische Wunderland. Jedenfalls gibt es einen Märchenwald mit wirklich ausgesucht schönen und großzügig gestalteten Darstellungen. Im Vergleich zu vielen anderen Parks ist das Wunderland in diesem Gebiet vorbildlich. Der Waldspielplatz mit einer für kleinere Kinder sehr schwierigen Kletter-Rutschen-Kombination verführte unsere Kleinen zu wahren Kraftanstrengungen und forderte einigen Mut ab - sehr gut!
Kletterberg Himalaya
---------------------------
Zum Schluss des Tages ging es noch für eine gute halbe Stunde zum Kletterberg. Das ist eine recht hohe Erhebung, die es barfuß zu erklettern gilt. Zu diesem Zweck sind auf der Plastikplane, die den Berg bildet, Halterung eingelassen, an denen man sich nach oben ziehen kann. Das ist trotzdem sehr schwierig und wird von den meisten Kletterern nicht geschafft - wer hängen bleibt, rutscht ganz automatisch wieder nach unten zurück. Wer es schaffen sollte, kann als Belohnung mittels einer Rutschbahn den \"Berg\" elegant wieder verlassen. Dass unsere Kinder trotz ihrer schon stark merklichen Ermüdung ohne Unterlass immer wieder versuchten, nach oben zu kommen, hat mich sehr beeindruckt.
Weiteres
------------
Viele weitere größere und kleinere Attraktionen konnte ich nicht nennen, der Bericht ist so schon viel zu lang geworden. Ich denke aber, dass ich deutlich machen konnte, dass der Park eine Menge zu bieten hat. Wenn wir das nächste Mal in dieser Gegend sind, gehen wir sicher wieder hin.
Gastronomie
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Das gastronomische Angebot ist reichhaltig und nach meinem Eindruck nicht zu teuer. Für viele Geschmäcker ist was dabei, und auch verschiedene Preisklassen sind abgedeckt. Auch für einen Kaffee zwischendurch ist bestens gesorgt, so dass man nirgends Hunger oder Durst leiden muss. Wir haben zunächst mal Mitgebrachtes verzehrt, dann aber zum Mittagessen bei einem der SB-Restaurants Halt gemacht. Es gab Schnitzel bzw. Hühnchen mit Pommes bzw. für meine Frau irgendwas Exotisches (mexikanische Reispfanne oder so). Die Portionen waren in Ordnung, die Qualität war ebenso durchschnittlich wie das Preisniveau. Beispiele: Hähnchennuggets mit Pommes 4,80 Euro, großes Schnitzel mit Pommes 6,00 Euro, Getränke wie Cola für 0,5-Liter-Flaschen 1,50 - 2,50 Euro je nach Restaurant oder Automat. In anderen Parks war das Essen meistens nicht besser, manchmal aber teurer - insgesamt kann man im fränkischen Wunderland mit der Gastronomie einigermaßen zufrieden sein.
Fazit
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Ob das \"Fränkische Wunderland\" wirklich DER Freizeitpark in Franken ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen - ich kenne womöglich zu wenige Parks in dieser Gegend. Für mich steht aber fest, dass dieses Wunderland wirklich einen Besuch wert ist, zumindest wenn kleinere Kinder im Spiel sind. Die einfache Anfahrt, die recht günstigen Preise und das umfangreiche Angebot für jeden Geschmack lassen eine Empfehlung und eine gute Gesamtnote zu. Aufgrund des Fehlens von so richtig großen Attraktionen vergebe ich nicht ganz die Höchstnote.
© Andreas Wilhelm, 29.05.2003
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Einleitung
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Während unseres Kurzurlaubs in der Fränkischen Schweiz in den Osterferien 2003 besuchten wir einen ganzen Tag lang den Freizeitpark \"Fränkisches Wunderland\". Über diesen Tag möchte ich hier ausführlich berichten, denn ich bin schon der Meinung, dass dieser Freizeitpark einen lobenden Bericht verdient hat.
Anfahrt
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An unserem Besuchstag kamen wir über die Landstraße aus Richtung Pottenstein - mit der Anfahrt gab\'s keine Probleme. Wer jedoch aus Richtung Nürnberg oder Bayreuth über die Autobahn A9 kommt, kann den Park auf keinen Fall verfehlen, denn er liegt genau an der Abfahrt Plech. Schon von der Autobahn aus kann man mindestens das Riesenrad sehen, wahrscheinlich aber auch noch einige andere Bauten des Parks. Insofern ist für eine problemlose Anreise bestens gesorgt. Für die Autos und Busse der Besucher gibt es direkt vor dem Parkeingang einen großen Parkplatz, für den man leider bezahlen muss. 2,00 Euro sind zwar nicht unbedingt viel Geld, aber in dieser Randlage direkt an der Autobahn könnte man das Parken ruhig kostenlos anbieten - andere Parks können das auch.
Eintritt
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Schon vor der Fahrt zum Park hatten wir uns im Internet unter www.wunderland.de ausgiebig informiert und so auch die Preise erfahren. Erwachsene (besser gesagt Menschen jeglichen Alters ab einer Größe von 1,40 Meter) zahlen 11,00 Euro, Kinder und Jugendliche zwischen 1,00 und 1,40 Meter zahlen 9,50 Euro, Kinder unter 1,00 Meter sind frei. Zur Prüfung der Größe gibt es an der Kasse zwei Messlatten, die zu unserer Zufriedenheit abgelesen wurden: Unsere Tochter mit einer zuhause gemessenen Größe von 1,01 Meter kam kostenlos in den Park - so hatten wir uns das vorgestellt. Natürlich gibt es Sonderpreise für Gruppen, Behinderte, Rentner usw. Wer Genaueres wissen möchte, sollte auf der o. a. Homepage des Parks nachlesen; meinen Bericht weite ich damit nicht unnötig aus. Wir zahlten jedenfalls 31,50 Euro an der einzigen geöffneten Kasse (ich glaube, insgesamt gibt es zwei Kassen) und waren nach 5 Minuten Wartezeit \"drinnen\".
Der Park ist in diesem Jahr vom 12. April bis zum 5. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Ich empfehle eine frühe Ankunft, denn erstens ist morgens deutlich weniger los als nachmittags, und zweitens dürfte man keine Schwierigkeiten haben, die Öffnungszeiten komplett auszunutzen. Wir jedenfalls waren um 9.15 Uhr im Park und verließen ihn gegen 17.30. Unsere Kinder konnten die Augen kaum noch aufhalten und sind im Auto nach wenigen Metern selig entschlummert...
Publikum
~~~~~~~~
Im fränkischen Wunderland sind vorrangig Familien mit Kindern zu Gast, deren Alter so bis ca. 15 Jahre geht. Oftmals sieht man auch Großeltern, die ihre Enkel begleiten. Ältere Jugendliche oder junge Paare ohne Kinder haben wir kaum gesehen, für die ist der Park vielleicht nicht gerade so optimal geeignet. Dafür gibt es dann wieder Seniorengruppen, die zum Kaffeetrinken kommen oder sich die eine oder andere Show betrachten. Insgesamt: ein sehr junges Publikum, und genau danach richtet sich der Park aus. Wer pure Action sucht, sollte woanders hingehen.
Das Ambiente des Parks
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das \"Fränkische Wunderland\" besteht aus mehreren Teilen: Rechts vom Eingang ist das Babyland, links vom Eingang - auf einen Berg hochgezogen - befindet sich der Märchenwald. Geht man geradeaus weiter, kommt man zum größten Teil des Parks, der auch das Ambiente bestimmt: Aufgebaut ist eine umfangreiche Westernstadt mit Saloons, Bars, Kutschen, Bergwerk und allem, was man sich als heutiger Mitteleuropäer so unter Western-Atmosphäre vorstellen mag. John Wayne würde in diese Stadt ohne Zweifel gut hineinpassen. Passend zum wilden Westen auch die Ausgestaltung der Straßen: alles Sand bzw. feiner Schotter, also nichts für vornehmes Schuhwerk. Wie so oft sind Turnschuhe anzuraten, alles andere sieht nach wenigen Minuten fürchterlich aus.
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Attraktionen
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Es wird nicht möglich sein, in diesem Bericht alle Attraktionen des Parks zu beschreiben. Ich folge unserem Rundgang und gehe auf diejenigen Dinge ein, die uns besonders gefallen haben.
Spielplatz und Babyland
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Gleich nach dem Eingang finden sich einige Spielgeräte, Schaukeln, Wippen, Rutschen und einige Meter weiter das Babyland - dazu etwas später. Es war uns längere Zeit nicht möglich, auch nur 50 Meter vorwärts zu kommen, denn die Kinder spielten von der ersten Minute an, was das Zeug hielt. Vor allem die große Tunnelrutsche gleich hinter dem Eingang hatte es den Kleinen angetan. Für unsere Tochter war diese Rutsche sicherlich eine Mutprobe, mit ihren gerade mal drei Jahren war sie bisher deutlich kleinere Rutschen gewohnt. Aber auch alle anderen Geräte wurden feste benutzt. Einige Schritte nach rechts befindet sich das Babyland, wo unzählige Spielgeräte für Kinder bis 6 Jahre vorhanden sind, teilweise sogar in einer kleinen Halle überdacht. Auch hier wurde alles nach Herzenslust ausprobiert, und es fiel uns sehr schwer, die Kinder zum Weitergehen zu überreden. Für Eltern mit Kleinkindern könnte der Parkbesuch eigentlich hier enden, unsere Kinder hätten sich wahrscheinlich nicht beschwert, wenn nicht mehr viel gekommen wäre.
Kettenkarussell und Drachenturm
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An diesen beiden Attraktionen sind wir staunend stehengeblieben, aber benutzt haben wir sie nicht. Das Kettenkarussell flößte den Kindern noch Angst ein, da wollten sie nicht mitfahren, und allein wäre ich mir darauf etwas doof vorgekommen. Der Drachenturm ist recht hoch - man geht viele Treppen nach oben und kann dann über verschiedene sehr lange und sehr kurvige Rutschen nach unten sausen. Den Benutzern schien es zu gefallen, für unsere Kinder war es wohl etwas zu hoch. Beim nächsten Besuch dürfte es dann so weit sein...
Western-Riesenrad
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Eine recht neue Attraktion ist das Riesenrad direkt neben der Autobahn. Hier sind wir mehrere Touren mitgefahren und fanden es sehr schön. Die Kabinen sind in Form von Westernkutschen ausgeführt, was dem Riesenrad ein interessantes Aussehen verleiht. Die Höhe hält sich in Grenzen, aber für den Gesamtüberblick über den Park und die angrenzenden Gebiete reicht sie locker aus.
Bergwerk-Rutsche
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Wieder eine sehr schöne Anlage mit großen Rutschen, die entweder durch einen \"Bergwerksstollen\" hindurch oder über einen recht steilen Weg zu erreichen sind. Begeisterung pur - hier blieben wir lange! Zum Glück ist daneben gleich eine Kneipe für die wartenden Eltern der Meisterrutscher.
Whisky-Karussell
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Dies ist ein Karussell, das in ähnlicher Form auch auf Jahrmärkten zu finden ist - nur dort kostet eine Fahrt pro Person ca. 2,00 Euro. Die Bezeichnung Whisky im Namen kommt vom Design des Fahrgeschäfts und deutet wohl auch an, dass man sich nach der Fahrt wie nach Whisky-Genuss fühlen könnte, nämlich leicht schwankend. Man sitzt in einem stilisierten Fass, das sich um die eigene Achse dreht, und dann dreht sich das ganze Karussell auch noch, man wird jedenfalls ganz schön durchgewirbelt - Eltern und Kinder waren happy.
Westerneisenbahn
------------------------
Eine etwas langweilige Fahrt mit einem kleinen Dampfzug, aber den Kindern hat es gefallen - wir mussten gleich nochmal dran glauben. Noch langweiliger war die noch kleinere Eisenbahn im Dinoland, deshalb schreibe ich dazu auch nichts mehr.
Kansas-City-Express
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Hierbei handelt es sich um eine \"Familienachterbahn\". Wie der Name schon andeutet: hier können auch Kinder gefahrlos mitfahren, die Bahn ist absolut harmlos. Nichtsdestotrotz macht eine Fahrt durchaus Spaß. Leider mussten wir zweimal hinlaufen, denn beim ersten Mal war gerade eine Stunde Mittagspause.
Sommerrodelbahn
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Wer hier zu viel erwartet, wird enttäuscht sein: Eine Mini-Sommerrodelbahn, bei der man die \"Schlitten\" sogar selbst den Berg hochziehen muss. Einmal hat mir das gereicht....
Märchenwald mit Waldspielplatz
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Viele Freizeitparks haben vor 30 Jahren mit einem Märchenwald begonnen, so offensichtlich auch das fränkische Wunderland. Jedenfalls gibt es einen Märchenwald mit wirklich ausgesucht schönen und großzügig gestalteten Darstellungen. Im Vergleich zu vielen anderen Parks ist das Wunderland in diesem Gebiet vorbildlich. Der Waldspielplatz mit einer für kleinere Kinder sehr schwierigen Kletter-Rutschen-Kombination verführte unsere Kleinen zu wahren Kraftanstrengungen und forderte einigen Mut ab - sehr gut!
Kletterberg Himalaya
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Zum Schluss des Tages ging es noch für eine gute halbe Stunde zum Kletterberg. Das ist eine recht hohe Erhebung, die es barfuß zu erklettern gilt. Zu diesem Zweck sind auf der Plastikplane, die den Berg bildet, Halterung eingelassen, an denen man sich nach oben ziehen kann. Das ist trotzdem sehr schwierig und wird von den meisten Kletterern nicht geschafft - wer hängen bleibt, rutscht ganz automatisch wieder nach unten zurück. Wer es schaffen sollte, kann als Belohnung mittels einer Rutschbahn den \"Berg\" elegant wieder verlassen. Dass unsere Kinder trotz ihrer schon stark merklichen Ermüdung ohne Unterlass immer wieder versuchten, nach oben zu kommen, hat mich sehr beeindruckt.
Weiteres
------------
Viele weitere größere und kleinere Attraktionen konnte ich nicht nennen, der Bericht ist so schon viel zu lang geworden. Ich denke aber, dass ich deutlich machen konnte, dass der Park eine Menge zu bieten hat. Wenn wir das nächste Mal in dieser Gegend sind, gehen wir sicher wieder hin.
Gastronomie
~~~~~~~~~~~~
Das gastronomische Angebot ist reichhaltig und nach meinem Eindruck nicht zu teuer. Für viele Geschmäcker ist was dabei, und auch verschiedene Preisklassen sind abgedeckt. Auch für einen Kaffee zwischendurch ist bestens gesorgt, so dass man nirgends Hunger oder Durst leiden muss. Wir haben zunächst mal Mitgebrachtes verzehrt, dann aber zum Mittagessen bei einem der SB-Restaurants Halt gemacht. Es gab Schnitzel bzw. Hühnchen mit Pommes bzw. für meine Frau irgendwas Exotisches (mexikanische Reispfanne oder so). Die Portionen waren in Ordnung, die Qualität war ebenso durchschnittlich wie das Preisniveau. Beispiele: Hähnchennuggets mit Pommes 4,80 Euro, großes Schnitzel mit Pommes 6,00 Euro, Getränke wie Cola für 0,5-Liter-Flaschen 1,50 - 2,50 Euro je nach Restaurant oder Automat. In anderen Parks war das Essen meistens nicht besser, manchmal aber teurer - insgesamt kann man im fränkischen Wunderland mit der Gastronomie einigermaßen zufrieden sein.
Fazit
~~~~~~~~
Ob das \"Fränkische Wunderland\" wirklich DER Freizeitpark in Franken ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen - ich kenne womöglich zu wenige Parks in dieser Gegend. Für mich steht aber fest, dass dieses Wunderland wirklich einen Besuch wert ist, zumindest wenn kleinere Kinder im Spiel sind. Die einfache Anfahrt, die recht günstigen Preise und das umfangreiche Angebot für jeden Geschmack lassen eine Empfehlung und eine gute Gesamtnote zu. Aufgrund des Fehlens von so richtig großen Attraktionen vergebe ich nicht ganz die Höchstnote.
© Andreas Wilhelm, 29.05.2003
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31 Bewertungen, 1 Kommentar
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10.06.2006, 13:52 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.
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