Freizeitbad Reinbeck Testbericht

No-product-image
ab 6,26
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(2)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Jakini

Hier hat man eine Menge Spaß

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Da meine Tochter im letzten Jahr schwimmen gelernt hat und wir nicht in Urlaub gefahren sind, da mein Mann seine Uralubstage für die Geburt unserer jüngsten Tochter aufbewahrt hatte, sind wir am Wochenende regelmäßig schwimmen gegegangen. Überwiegend in dem Schwimmbad, in meine Tochter ihren Kurs gemacht hat, doch wir haben uns auch ein paar andere Bäder angesehen, so auch das Freizeitbad in Reinbeck.

Vor ca. 20 Jahren war ich mit Schule dort, und ich habe tatsächlich die Halle wiedererkannt, die noch immer gleich eingerichtet ist, doch sie wirkt auf keinen Fall alt !!! Die Halle ist mit orangenen Kacheln an den Wänden gefliest, die ein warmen Gefühl von sich geben. Die Decke besteht aus Holz, was ich damals schon sehr gemütlich fand. Auch einige Pflanzen sind vertreten, davon aber recht wenige.

Als Eintritt konnten wir eine Familienkarte lösen, die uns DM 21,- für zwei Erwachsene und einen Jugendlichen im Alter von 6 - 17 Jahren, zuzüglich DM 2,-- für unsere kleine Tochter, die ja noch unter 5 Jahre alt ist, gekostet hat. Aber auch so haben mich die Preise eher positiv überrascht, denn auch Einzelkarten waren bezahlbar. Da wir im letzten Sommer in Reinbeck waren, sind mir nur die DM Preise geläufig und mit denen kann nun niemand etwas anfangen, also lasse ich diese Preis dann mal weg. Im letzten Sommer fand ich die Eintritte für ein Frezeitbad jedoch sehr günstig!!!

Karten bekommt man an der Kasse, oder aber an einem Kassenautomaten, der bei unseren Besuch jedoch defekt war. Mit den Karten hat man dann Eintritt in das Bad, wobei man durch eine Drehtür gehen muß, die mit der Eintrittskarte freigeschaltet wird.

Praktisch finde ich, daß man mit den Karten auch die Schränke bedient, man muß also nicht extra zusehen, wo man Kleingeld hierfür herbekommt, denn daran denke ich meistens nicht, wenn ich schwimmen gehen, da so etwas oft auch ganz spontan entschieden wird.

Die Kabinen sind sehr verdammt eng. Es gibt zwar eine Kabine mit einer kleinen Wickelauflage, doch unsere mittlere Tochter, die damals noch keine zwei Jahre alt war, paßte auf die winzige Auflage nicht mehr drauf, für Babys bis ca. 9 Monate ist sie gerade mal ausreichend. Leider stehen auch nur zwei dieser Kabinen zur Verfügung, obwohl bei unseren Besuch in erster Linie Familien zu Besuch im Bad waren, und das Bad ansonsten sehr Kinderfreundlich eingerichtet ist. In erster Linie gibt es im Freizeitbad Reinbek Einzelkabinen und zwei kleine Sammelkabienen für Männer oder Frauen. Weitere Familienkabinen mit vernünftigen Wickelauflagen wären in meinen Augen eine sinnvolle Änderung in diesem Bad.

Die Duschen machten einen sauberen Eindruck. Im Duschraum stehen drei Toiletten zur Verfügung, wie eine Großeraumdusche und einige Einzelkabinen, die aber im Grunde auch offen sind, nur durch Wände eben etwas abgeschirmt, so daß es dort nicht so sehr zieht, wenn jemand den Duschraum betritt.

Vor dort aus kommt man dann in das Bad. Zur linken Seite geht es zur Sonnenbank, die durch Münzeinwurf bedient wird. Direkt vor einem liegt dann das große Becken, das ca. 20 mal 20 Meter groß ist. Doch dieses Becken ist noch unterteilt. In der Mitte befindet sich ein ca. 10 x 10 Meter großes Becken in das man durch einen Sprungturm springt. Zu dem Turm gelangt man über eine kleine Brücke, denn um das Becken herum ist ja der Rest des großen Beckens verteilt.
Links befindet sich das Schwimmerbecken mit einer Wassertiefe von 1,80 m, rechts das für Nichtschwimmer mir einer Wassertiefe von 80 cm. Beide Becken sind nur durch Seile getrennt, wobei aber der Weg unter der Brücke, was die eine Verbindung ausmacht, und der eine offene Weg eine Wassertiefe von 1,35 m haben.
In dem Nichtschwimmerbecken hat sich unsere große Tochter vorzugsweise aufgehalten, und weiter geübt, zu schwimmen. Praktischer Weise standen hierfür von dem Schwimmbad Schwimmbretter zur Verfügung, so daß wir wirklich wie im Schwimmunterricht an der Beinarbeit üben konnte. Die Wassertemperatur betrug hier angenehme 28 Grad.

Außerdem gibt es noch einen extra Becken für Babys, was aber auch eine Wassertiefe von 0,50 m hat. Hier konnte unsere mittlere Tochter dann wunderbar stehen, das Wasser reichte ihr bis zur Brust. Doch die große Attraktion in diesem Becken war natürlich die Rutsche. Hierbei handelt es sich um eine geflieste Rutsche, die sie schon alleine hinaufsteigen und herunter rutschen konnte. Wir haben am Ende auf sie gewartet, und sie "aufgefangen", was aber gar nicht notwendig ist.
Während unsres drei Stündigen Aufenthaltes in dem Bad haben wir mitbekommen, daß aus dem Wasser im Babybecken regelmäßig Wasserproben entnommen wurden, denn klar, die kleinen Gäste lassen doch schon mal etwas in das Wasser. Da finde ich es beruhigend, daß sie offensichtlich regelmäßig kontrolliert wird. Besonders da das Wasser in diesem Bereich 32 Grad betrug.

Neben diesen beiden Becken gibt es noch ein Außenbecken mit einem sog. Wildwasserkanal. Doch hier geht es nicht abwärts, wie ich aus dem Center Park oder vom Weißenhäuser Strand her kenne, sonder einfach nur im Strudel um eine kleine Insel herum.
In einer anderen Runde im Außenbereich sind kleine Unterwassenmassagedüsen angebracht, an denen man sich angenehm den Rücken massieren lassen kann, obwohl das Wasser hier verdammt kalt ist, besonders, wenn man vorher im warmen Babybecken war. Im Außenbecken hatte das Wasser gerade mal 22 Grad. In dieses Becken gelangt man von einem kleinen Becken, das sich noch im Innenraum des Schwimmbades befindet und einen Wasserpilz in der Mitte stehen hat.

Wer sich zwischen dem Schwimmen ausruhen wollte, der hatte hierzu ausreichend Gelegenheit. Zum einen gibt es die Möglichkeit, nach draußen auf eine Liegewiese zu gehen. Da hierfür die Tür die gesamte Zeit geöffnet war, war es in dem Bad auch nicht zu warm, sondern es herrschte eine wirklich angenehme Luft. Allerdings wird im Winter und bei kalten Themperaturen diese Tür geschlossen sein, wir waren ja im Sommer dort, wo es draußen recht warm war.
Aber auch drinnen gab es einige Möglichkeiten, sich auszuruhen. Zum einen vor den Solarien, zum anderen direkt neben dem Babybecken, wo eine wirklich gemütliche Zone eingerichtet ist. Hier stehen ausreichend Liegen zur Verfügung, wie auch kleine Schaukelelefanten für die Kinder, und auch Kinderstühle und eine Sitzecke für Kinder. Auch ein Laufgitter und eine Wickelauflage stehen hier zur Verfügung.

Wer keine eigenen Nahrungsmittel dabei hat, der hat die Möglichkeit, sich im Restaurant etwas zu essen zu kaufen. Das haben wir jedoch nicht getestet, da wir Brötchen dabei hatten und für nach dem Schwimmen ein schönes Essen in einem Restaurant geplant war. Aber die Preisliste habe ich mir angesehen, die Preise waren auf jeden Fall nicht überteuert, sondern gleichen denen eines normalen Imbiss. Auch sahen die Speisen bei den Besuchern, die dort gegessen haben, sehr appetitlich aus. Die Preise für Getränke fand ich aber ehrlich gesagt überzogen, die sollte man auf jeden Fall selber mitbringen. Doch das ist ja meistens so der Fall.

Insgesamt machte das Bad auf mich einen sehr guten Eindruck. Es war sauber, und es standen ausreichend Bademeister zur Verfügung. Besonders Vorteilhaft fand ich, daß Schwimmbretter, aber auch Schwimmflügel zur Verfügung gestellt wurden. So konnten wir mit unseren großen Tochter das Schwimmen damals sehr gut üben, und ich bin mir sicher, dieser Tag in Reinbeck hat sie da ein ganzes Stück weiter gebracht, zu ihrem Seepferdchen.
Auch das Babybecken fand ich sehr gut gemacht, in vielen Schwimmbädern ist es für uns Erwachsene zu unangenehm, dort mit drin zu sein, weil man im Sitzen nicht einmal den Bauch bedeckt bekommt. Hier konnten die Kinder bis zur Brusthöhe sehr gut stehen, und wir Eltern saßen im Wasser. Leider hat das aber auch größere Kinder dazu verleitet, hier zu toben, was für die Kleinen nicht gerade angenehm war.

Optimal finde ich auch das große Becken, mit dem Springturm in der Mitte. Hier gibt es einen 1 Meter und einen 3 Meter Sprungturm, von denen aber immer nur einer der beiden geöffnet ist.

Als wir gegen Mittag in das Bad kamen, war es noch recht leer, so daß wir wirklich in Ruhe Schwimmen, bzw. unsere Kleine rutschen konnte. Doch gegen 15.00 Uhr wurde es dann sehr voll, so daß wir dann besser das Weite gesucht haben, drei Stunden war auch völlig ausreichend.
Leider mußten wir dann nach dem Duschen lange warten, bis eine der beiden Wickelkabienen frei wurde, denn mit Kind in eine normale Kabine, das wird einfach zu eng, abgesehen davon, daß wir nur eine Familientasche dabei hatten und mein Bauch so langsam seine Ausmaße annahm, denn meine Kleine war da ja noch drin.

Nach dem Besuch stehen einem für einen Kostenbeitrag von 10 Pfennig (alter Preis, ich denke, hier wurde 1:1 getauscht) Föhns zur Verfügung, man kann aber auch kostenlos Steckdosen nutzen, falls man einen eigenen Föhn dabei hat. Wir nutzten den Schwimmbadföhn und konnten alle Haare mit einem Einwurf trocknen, jedoch muß ich dazu sagen, daß meine Töchter recht wenig und vorallem dünne Haare haben, die somit sehr schnell getrocknet sind. Dafür brauchen meine längeren Haare immer etwas länger.

Hinaus kommt man wieder nur mit der Karte, die dann in dem Automaten bleibt, der die Drehtür öffnet.
Auch nach dem Besuch im Bad hat man die Möglichkeit in dem Restaurant zu essen, was ich besonders im Winter praktisch finde, denn dann ist man oftmals von dem Besuch im Schwimmbad aufgeheizt und sollte sich ein bisschen regenerieren. Da empfiehlt es sich dann immer besonders noch etwas dort zu essen.

Das Schwimmbad bietet aber auch Schwimmunterreicht für Kinder und Erwachsene, wie eine Wassergymnastik und einen Spielenachmittag in der Woche an.

Wer möchte, der kann auch die dazugehörige Sauna nutzen, was natürlich extra gezahlt werden muß.

Geöffnet ist das Bad

Montag 8.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Dienstag bis Freitag von 6.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Samstag und Sonntag von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Im Winter ist Samstag und Sonntag bis 20.30 Uhr
geöffnet.

Ich kann für junge Familien diese Spaßbad auf jeden Fall empfehlen, denn wir hatten mit unseren Kindern eine Menge Spaß. Gerade für unseren Fall ist dieses Bad optimal geeignet, denn unsere große Tochter ist nun fast 7 Jahre und kann erst seit dem letzten Sommer schwimmen, die Mittlere ist zwei ein halb Jahre und fand das Babybecken optimal. Ich denke, auch unsere Kleiste wird dort ihren Spaß haben, wenn wir das Bad demnächst wieder besuchen.

Für größere Kinder könnte es schon wieder zu langweilig werden, da keine richtige Rutsche zur Verfügung steht, was ich eigentlich schade finde. Denn meiner Meinung nach wäre dort schon noch eine Möglichkeit neben dem Sprungturm, denn wie schon beschriebene ist dieser ja von dem Schwimmbecken umringt, Platz wäre auf jeden Fall vorhanden und es würde für größere Kinder mehr an Attraktivität gewinnen. Das Nichtschwimmerbecken und das Schwimmerbecken würden daran keinen Abbruch nehmen.

Dennoch finde ich es insgesamt sehr gut, daß nicht zu viel Spielkram in dem Bad versteckt ist, hier geht es wirklich noch um das Schwimmen, und man hat die Möglichkeit, im Schwimmerbecken seine Runden zu drehen, was in vielen Spaßbbädern gar nicht möglich ist. Auch die Wassertiefe im Nichtschwimmerbecken finde ich optimal, weil man hier wirklich noch schwimmen lernen kann.

17 Bewertungen, 2 Kommentare

  • jacko

    06.05.2002, 14:28 Uhr von jacko
    Bewertung: sehr hilfreich

    Stimmt, ich bin auch sehr oft mit meiner Tochter Dort. Die Abgrenzung der Sprungbereichs ist eine sehr gute und beruhigende Sache. Gruß

  • MOFFt

    06.05.2002, 14:25 Uhr von MOFFt
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da lob ich mir den Attersee, den ich fast vor der Tür habe ;-) ... mfg MOFFt