Friends Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von Spocht
Rein platonisch... naja, fast...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nicht wirklich realistisch, aber saukomisch- ich denke, das triffts. Was jetzt? Friends doch, so ne Art GZSZ auf amerikanisch, aber ohne pubertierende Gören, ohne irgendwelche Egotrip-Projekte wie Boutiquen und andere tolle Unternehmen, die da laufend gegründet werden.
Nein, auch die „Wer-mit-wem“-Querrelen sind nicht von solch epischer Tragweite wie im vorgenannten deutschen Fersnsehprogramm, sondern wenn überhaupt eher oberst lustig,
Liegt vielleicht daran, dass bei Friends nicht der Erfolg der Lindenstraße der ausschlaggebende Neid-Faktor Faktor war.
(Stelle ich mir übrigens so vor:
Planloser RTL-Manager Eins (PRM1): „Och menno, warum hat denn die öffentlich-rechtliche ARD im Sonntag-Vorabendprogramm son Erfolg?“
Noch planloserer RTL-Manager Zwei (NPRM2): „Du, weißt Du, tolles, Theam, das Du da anschneidest, also, damals, als wir noch auf mit sieben Geschwistern bei unseren Eltern gewohnt haben, da war es wirklich ganz toll, wenn die ganze Familie abends vor dem Radio gesessen hat und-„
PRM1: „Was- Radio? Im Wohnzimmer? Die ganze Familie? Ich dachte, Radios gibt’s nur im Auto- und wie soll ich da die ganze bucklige Verwandtschaft reinbringen? Aber für die ganze Familie... Hmm.. mal nachdenken... da brauchts.... nen jungen zottligen LaHaBoLe (Langhaarische Bommbeleeschä, =mit üppigem Haupthaar gesegneter, rebellischer junger Mensch, politisch meist etwas links der Mitte anzusiedeln; Anm. des Autors) im Latin-Lover-Look als Protagonist- für die Mama, ein dralle Blondine für den Papa, Herz-Schmerz aus dem großen Schmalztopf für die Jugendlichen und natürlich flache Dialoge für alle, weil die Sendezeit genau ins Abendessen fällt und vor lauter Schmatzen geistig hochwertige Dialoge eh Perlen vor die Säue wären...“
MPRM2 „Ja, Du, seh ich zwar nich ganz so, aber es war echt wichtig, dass wir mal drüber gesprochen haben. Kommste nach dem Meeting noch mit ins „Rainbow“ un n Tee schlürfen? Kannst Übrigens Jochen zu mir sagen..“
Jaja, so könnte es gewesen sein- oops, bin ich ein wenig abgeschweift? Tschuldigung.)
Nein, hier gibt es wirklich Unterhaltung- und sogar die Schauspieler sind gut; allen voran derjenige, der Joey darstellt (übrigens auch einen Schauspieler; komischer Zufall, hmm?).
Aber auch andere Figuren aus der Serie sind einfach nett „anders“, z.B. Fiebie (Schreibt sich irgendwie anders, muss dran liegen, dass die Serie aus einem Land kommt, dessen Volk die Wandlung von Barbarei zur Dekadenz ohne den Umweg über die Kultur gemacht hat, sonst hätte man sich natürlich eines ordentlichen Namens bedient), die mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit ins Leben geht- oder sollte man „Naivität“ sagen? Irgendwie ist sie noch „Kind geblieben („Young in mind“, wie der Altgrieche sagt), daher teilweise etwas dümmlich anmutend, aber immer 100%ig ehrlich. Irgendwie das weibliche gegenstück zu Joey- irgendwie.
Jeder bräuchte einen Freund wie einen der beiden: Treu wie Gold, und dumm wie S..... äh troh.
Auch verwöhnte Zicken, die sich aber trotzdem irgendwie einpassen, sind mit dabei; eine heißt, glaube ich, eine davon heißt nicht Monica und ist (wohl eher künstlich) blond und mit Brad Pitt liiert (außerhalb der Serie, klar).
Ein absoluter Durchschnittstyp darf auch nicht fehlen (den Part nimmt dann wohl Chandler ein- Controller- Igitt!!), und zuguterletzt komplettiert ein verklemmter Akademiker, der nichtsdestotrotz schon dreimal geschieden wurde, die Sippschaft. So.
Alle haben ordentliche Frisuren und weder so ne Manta-Matte noch den ach so sexy-trendy-Brad-Pitt-Look als Kerl, die Mädels haben alle einigermaßen „normale“ Haarfarben (zumindest kein Eni-Rosa oder so was ekliges), viele haben noch schnurgebundenene Telefone (werden schon selten im deutschen Vorabend-Soap-Programm), WGs verdienen es noch, so genannt zu werden, da der Zusammenhalt noch da ist (aber, hey? Reden wir hier nicht von „Friends“, also „Freunden“, wie jeder gebildete Mitteleuropäer mit mindestens zwei Jahren Französich-Wahlpflichtunterricht übersetzen kann? Jou, tun wir- Ach so, dehalb...), und auch das gemütliche Zusammensitzen in einem Cafe namens „Central Perk“ zeigt, daß man nicht nur oberflächliche soziale Kontakte per Handy pflegt.
Über die lustige Schreibweise des Cafes möchte ich mich nicht weiter auslassen, vielleicht war es ein Schreibfehler und sollte an einen früher an dieser Stelle gelegenen Schweine-Verladebahnhof erinnnern.. wer weiß... (Huch, jetzt habe ich’s ja doch getan- Tschuldigung)
Naja, sei es wie es sei, vor allem ist es eins- saukomisch. Und das völlig ohne dumme Lagerkommandanten, Außerirdische, Flaschengeister, Plüschhasen oder ähnliches (kleiner Rundumschlag durchs Fernsehprogramm).
Immer wieder lustig- ganz egal, wer mit wem. Außerdem gibt es hier keine „meistgehassten“ Personen (gab es sogar in der Lindenstraße; bei mir war es immer Mutter Beimer, die blöde Glucke), und trotzdem würde ich nicht umschalten, wenn ich zufällig (Naja, solche Zufälle werden im Zeitalter von Internet und Fernsehzeitschriften wohl auch immer seltener) Friends erwische, selbst dann nicht, wenn sich auf einem anderen Programm Laetitia Cast nackich auf irgendeinem IKEA-Sofa rumfläzt- muss dran liegen, dass meine Freundin immer mitschaut.... Wie auch immer.
Also: Eine gelungene Sitcom, nicht so komisch-komisch wie Seinfeld oder so, sondern einfach witzich.
Und wer sich jetzt fragt: „Und was hat der Bericht hier über die Sendung ausgesagt?“, der sollte sich immer vor Augen halten: Die Verpackung macht’s. Marketing ist Hühner klauen, die Beine plattklopfen und als Enten verkaufen. So geht’s. Doch halt: dieser Bericht ist nicht geklaut, sondern
Neues vom Spocht. Gut jetzt, viel Schbass beim Fernsehen!
Nein, auch die „Wer-mit-wem“-Querrelen sind nicht von solch epischer Tragweite wie im vorgenannten deutschen Fersnsehprogramm, sondern wenn überhaupt eher oberst lustig,
Liegt vielleicht daran, dass bei Friends nicht der Erfolg der Lindenstraße der ausschlaggebende Neid-Faktor Faktor war.
(Stelle ich mir übrigens so vor:
Planloser RTL-Manager Eins (PRM1): „Och menno, warum hat denn die öffentlich-rechtliche ARD im Sonntag-Vorabendprogramm son Erfolg?“
Noch planloserer RTL-Manager Zwei (NPRM2): „Du, weißt Du, tolles, Theam, das Du da anschneidest, also, damals, als wir noch auf mit sieben Geschwistern bei unseren Eltern gewohnt haben, da war es wirklich ganz toll, wenn die ganze Familie abends vor dem Radio gesessen hat und-„
PRM1: „Was- Radio? Im Wohnzimmer? Die ganze Familie? Ich dachte, Radios gibt’s nur im Auto- und wie soll ich da die ganze bucklige Verwandtschaft reinbringen? Aber für die ganze Familie... Hmm.. mal nachdenken... da brauchts.... nen jungen zottligen LaHaBoLe (Langhaarische Bommbeleeschä, =mit üppigem Haupthaar gesegneter, rebellischer junger Mensch, politisch meist etwas links der Mitte anzusiedeln; Anm. des Autors) im Latin-Lover-Look als Protagonist- für die Mama, ein dralle Blondine für den Papa, Herz-Schmerz aus dem großen Schmalztopf für die Jugendlichen und natürlich flache Dialoge für alle, weil die Sendezeit genau ins Abendessen fällt und vor lauter Schmatzen geistig hochwertige Dialoge eh Perlen vor die Säue wären...“
MPRM2 „Ja, Du, seh ich zwar nich ganz so, aber es war echt wichtig, dass wir mal drüber gesprochen haben. Kommste nach dem Meeting noch mit ins „Rainbow“ un n Tee schlürfen? Kannst Übrigens Jochen zu mir sagen..“
Jaja, so könnte es gewesen sein- oops, bin ich ein wenig abgeschweift? Tschuldigung.)
Nein, hier gibt es wirklich Unterhaltung- und sogar die Schauspieler sind gut; allen voran derjenige, der Joey darstellt (übrigens auch einen Schauspieler; komischer Zufall, hmm?).
Aber auch andere Figuren aus der Serie sind einfach nett „anders“, z.B. Fiebie (Schreibt sich irgendwie anders, muss dran liegen, dass die Serie aus einem Land kommt, dessen Volk die Wandlung von Barbarei zur Dekadenz ohne den Umweg über die Kultur gemacht hat, sonst hätte man sich natürlich eines ordentlichen Namens bedient), die mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit ins Leben geht- oder sollte man „Naivität“ sagen? Irgendwie ist sie noch „Kind geblieben („Young in mind“, wie der Altgrieche sagt), daher teilweise etwas dümmlich anmutend, aber immer 100%ig ehrlich. Irgendwie das weibliche gegenstück zu Joey- irgendwie.
Jeder bräuchte einen Freund wie einen der beiden: Treu wie Gold, und dumm wie S..... äh troh.
Auch verwöhnte Zicken, die sich aber trotzdem irgendwie einpassen, sind mit dabei; eine heißt, glaube ich, eine davon heißt nicht Monica und ist (wohl eher künstlich) blond und mit Brad Pitt liiert (außerhalb der Serie, klar).
Ein absoluter Durchschnittstyp darf auch nicht fehlen (den Part nimmt dann wohl Chandler ein- Controller- Igitt!!), und zuguterletzt komplettiert ein verklemmter Akademiker, der nichtsdestotrotz schon dreimal geschieden wurde, die Sippschaft. So.
Alle haben ordentliche Frisuren und weder so ne Manta-Matte noch den ach so sexy-trendy-Brad-Pitt-Look als Kerl, die Mädels haben alle einigermaßen „normale“ Haarfarben (zumindest kein Eni-Rosa oder so was ekliges), viele haben noch schnurgebundenene Telefone (werden schon selten im deutschen Vorabend-Soap-Programm), WGs verdienen es noch, so genannt zu werden, da der Zusammenhalt noch da ist (aber, hey? Reden wir hier nicht von „Friends“, also „Freunden“, wie jeder gebildete Mitteleuropäer mit mindestens zwei Jahren Französich-Wahlpflichtunterricht übersetzen kann? Jou, tun wir- Ach so, dehalb...), und auch das gemütliche Zusammensitzen in einem Cafe namens „Central Perk“ zeigt, daß man nicht nur oberflächliche soziale Kontakte per Handy pflegt.
Über die lustige Schreibweise des Cafes möchte ich mich nicht weiter auslassen, vielleicht war es ein Schreibfehler und sollte an einen früher an dieser Stelle gelegenen Schweine-Verladebahnhof erinnnern.. wer weiß... (Huch, jetzt habe ich’s ja doch getan- Tschuldigung)
Naja, sei es wie es sei, vor allem ist es eins- saukomisch. Und das völlig ohne dumme Lagerkommandanten, Außerirdische, Flaschengeister, Plüschhasen oder ähnliches (kleiner Rundumschlag durchs Fernsehprogramm).
Immer wieder lustig- ganz egal, wer mit wem. Außerdem gibt es hier keine „meistgehassten“ Personen (gab es sogar in der Lindenstraße; bei mir war es immer Mutter Beimer, die blöde Glucke), und trotzdem würde ich nicht umschalten, wenn ich zufällig (Naja, solche Zufälle werden im Zeitalter von Internet und Fernsehzeitschriften wohl auch immer seltener) Friends erwische, selbst dann nicht, wenn sich auf einem anderen Programm Laetitia Cast nackich auf irgendeinem IKEA-Sofa rumfläzt- muss dran liegen, dass meine Freundin immer mitschaut.... Wie auch immer.
Also: Eine gelungene Sitcom, nicht so komisch-komisch wie Seinfeld oder so, sondern einfach witzich.
Und wer sich jetzt fragt: „Und was hat der Bericht hier über die Sendung ausgesagt?“, der sollte sich immer vor Augen halten: Die Verpackung macht’s. Marketing ist Hühner klauen, die Beine plattklopfen und als Enten verkaufen. So geht’s. Doch halt: dieser Bericht ist nicht geklaut, sondern
Neues vom Spocht. Gut jetzt, viel Schbass beim Fernsehen!
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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16.03.2002, 23:58 Uhr von undi2
Bewertung: sehr hilfreichKenne auch Friends......und finde die richtig gut. Gruß Undi
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