Die Hexe von Freiburg (Taschenbuch) / Astrid Fritz Testbericht

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Erfahrungsbericht von EmilyStrange
Die HExe von Freiburg
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
siehe Bericht
Empfehlung:
Ja
I N H A L T S V E R Z E I C H N I S:
*************************************
1) Allgemeine Buch-Daten + die Beschreibung auf der Buchrückseite
2) Die Autorin
3) Die Geschichte
4) Gibt es noch weitere Teile?
5) Meinung
**************************************
Allgemeine Buch-Daten + die Beschreibung auf der Buchrückseite
Autorin: Astrid Fritz
Seitenzahl: 448 Seiten
Verlag: Rowohlt
Auflage: 17
Kaufpreis: 8,95 DM (heute wird das Buch das gleiche in Euros kosten)
Kaufort: Weltbild
Freiburg im 16. Jahrhundert: Der Hexenwahn fegt über Deutschland. Als in dem Universitätsstädtchen am Rande des Schwarzwalds zum ersten Mal die Flammen über einer Hexe zusammenschlagen, wird Catharina geboren. Ein schlechtes Omen? Das wissbegierige Mädchen wächst zu einer selbstbewussten jungen Frau heran, die ihr Leben lang gegen die Abhängigkeit von den Mänenrn ankämpft. Am Ende droht sie deswegen alles zu verlieren - nur eines bleibt ihr: eine unendliche Liebe, vor der selbst der Tod seinen Schrecken verliert.
Die Autorin
Astrid Fritz wurde in Pforzheim geboren. Und zwar 1959. Dort ist sie auch aufgewachsen.
Nach ihrem Abitur studierte sie in München, Avignon und Freiburg. Als sie ihr Studium absolviert hatte, arbeitete sie als Fachzeitschriftenredakteurin, später als Schulungsreferentin und technische Redakteuerin in Freiburg.
Mittlerweile ist sie freischaffende Autorin und Texterin und lebt in Waiblingen, in der Nähe von Stuttgart.
Die Geschichte
Im Prolog des Buches erzählt eine alte Frau, ihrer Tochter, bessergesagt Nichte die Geschichte von Catharina Stadelmenin, ihrer besten Freundin und Cousine. Sie beginnt damit, dass sie Marthe-Marie sagt, sie solle ihr einmal das dicke Buch aus dem Schrank geben. Und erklärt dann, dass dieses die Lebensgeschichte von Catharina ihrer "Tante" enthält.
Die Geschichte beginnt, als eine "Hexe" in Freiburg verbrandt wird. Ihr Name ist Anna Schweizerin. Sie war eigentlich die erste Frau die in Freiburg als Hexe verbrandt wurde. Zur gleichen Zeit, während draußen die Hinrichtung statt findet, wird Catharina Stadelmenin geboren. Wir schreiben den 26. März des Jahres 1546. Die Hebamme meinte, dass diese Geburt unter keinem guten Stern steht, wegen der Hexenverbrennung die gerade in der Stadt vor sich geht. Die Geburt von Catharina ist für ihre Mutter ziemlich anstrengend. Bei der zweiten Geburt stirbt Catharinas Mutter. Damals ist das Mädchen noch ziemlich klein. Gerade mal 3 oder 4 Jahre alt. Somit kennt sie ihre Mutter nicht wirklich. Sieht ihr aber wahnsinnig ähnlich.
Als ihre Mutter bei der Geburt eines weiteren Kindes stirbt lebt Catharina die ersten Jahre sehr glücklich bei ihrem Vater. Er ist Maler und kümmert sich wirklich rührend um seine Tochter. Erzählt er sehr viele Geschichten, bildet sie, etc. Doch dann heiratet er wieder. Catharinas Stiefmutter behandelt sie ziemlich schlecht. Nicht dass sie großartig geschlagen wurde, allerdings verhält sich die Stiefmutter so als würde Catharina gar nicht existieren. Desweiteren bringt sie 2 weitere Söhne mit in die Ehe. Claudius der Jüngere und Catharina kommen im Großen und Ganzen sehr gut miteinander klar. Allerdings gibt es da auch noch Johnnas den Älteren. Mit ihm wird Catharina im Laufe ihres Lebens noch einige Schwierigkeiten haben. Welche dies allerdings sind bleibt geheim. Das müsst ihr schon selbst heraus finden.
Auch streicht die böse Stiefmutter Catharinas Unterricht in einer Winkelschule und drängt den Vater dazu, sie zu ihrer Tante Marthe, die sich auch schon früher sehr viel um das Mädchen gekümmert hat, zu schicken.
Als Catharina aus dem Haus ist, lebt sie sich sehr schnell bei ihrer Tante, etc ein. Ihre Cousine Lene wird dabei zu ihrer besten Freundin. In ihren Cousin Christoph verliebt sie sich sogar. Ihrer Tante gefällt die Liebschaft allerdings ganz und gar nicht, so schickt sie Christoph in die Lehre zu seinem Onkel nach Villingen. Dort verlobt er sich mit einer anderen. Catharina besucht ihn heimlich und erfährt dann von seiner Verlobung. Sie ist zutiefst getroffen. Als Christoph nach seiner Ausbildung mit Frau und einem Kind wieder nach Lehen in den Gasthof seiner Mutter zieht, nimmt Catharina im Alter von 19 Jahren ihr Leben selbst in die Hand, sucht sich einen anderen Job und zieht aus. Kurz darauf trifft sie ihren späteren Ehemann Michael. Doch wird sie mit ihm glücklich? Kann sie Christoph je vergessen? Was wiederfährt ihr noch alles in ihrem Leben? Und wieso heißt das Buch die Hexe von Freiburg?
Tja diese Fragen werden beantwortet werden, wenn Ihr Euch das Buch selbst durchlest. Mehr will ich nämlich nicht verraten, damit die Story für Euch spannend bleibt.
Gibt es noch weitere Teile?
Ja es gibt insgesamt noch zwei weitere Teile. Dies sind Fortsetzungen dieses Romans und beschreiben die Lebensgeschichte von Catharinas Tochter und ihrer Enkelin.
1. Die Tochter der Hexe (beschreibt das Leben von ihrer Tochter)
2. Die Gauklerin (beschreibt das Leben ihrer Enkeltochter)
Ich habe bisher allerdings nur die Tochter der Hexe fertig gelesen. Am dritten Band "Die Gauklerin" bin ich momentan noch dran. Berichte zu diesen beiden Büchern, werdet ihr dann aber auch hier finden ;-).
Meinung
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Story ist wirklich schön und ergreifend. Das Buch habe ich mittlerweile schon zweimal gelesen und bin noch immer sehr begeistert. Ich muss allerdings sagen, dass es beim ersten Mal besonders aufregend war, da man nicht weiss wie es ausgeht. Auch ich habe mir die Fragen gestellt, als ich gerade an den Punkt der Geschichte kam, als Catharina ihren zukünftigen Mann kennenlernt: Wird sie mit ihm glücklich werden? Wird sie als Hexe angeklagt? Oder wieso heißt das Buch die Hexe von Freiburg? Vergisst sie Christoph?
Auch der Erzählstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist meistens in der dritten Person geschrieben. Ab und an erzählt jedoch Lene, ihre Cousine und beste Freundin ihrer "Tochter" bessergesagt Nichte Marthe-Marie die Geschichte von Catharina. Diese Passagen sind kursiv gedruckt und in der Ich-Form geschrieben. Diese Passagen sind wirklich auch sehr lebendig und man kann sich wirklich vorstellen, dass diese Worte aus dem Mund von Lene kommen. An für sich ist die Geschichte sehr lebendig erzählt und man kann sich alles sehr bildhaft vorstellen. Auch die Charaktere sind sehr schön beschrieben. Gut finde ich auch, dass die Autorin die dramatische Geschichte zwischendurch immer wieder durch kleinere, lustige Erzählungen auflockert.
Historisch gesehen ist das Buch ebenfalls sehr gelungen. Da ich in Freiburg geboren bin, dann zwar mit meinen Eltern nach München gezogen bin, wir trotz allem sehr oft dort bei Verwandten sind, kann ich mir das Freiburg dieser Zeit wirklich sehr gut vorstellen. Auch habe ich mich selbst einmal bei der Stadt wegen dem Aussehen von Früher erkundigt und mir auch schon eingige Bilder angesehen und muss sagen, die Beschreibung von Astrid Fritz stimmt wirklich eins zu eins mit der Wirklichkeit überein.
Die Geschichte von Catharina Stadelmenin beruht auf einer wahren Begebenheit. Allerdings hat die Autorin Sachen wie die Liebesgechichte zu ihrem Cousin Christoph erfunden. Trotzdem durchaus gelungen. Mir gefällt gerade die gelungene Mischung aus Fiktion und wahrer Begebenheit. Durch die vielen stimmigen Tatsachen macht es die Geschichte umso lebendiger.
Auch gefällt mir der Schreibstil der Autorin sehr gut. Zwar ausgeschmückt, jedoch nicht zu stark. Sie zieht die Sätze nicht unnötig in die Länge und weicht auch nicht ständig vom Thema ab.
Die Spannung des Buches wird auf jeden Fall auch bis zum Schluss gehalten. Denn wenn man das Buch zum ersten Mal liest gibt es viele überraschenden Wendungen mit denen man vorher nicht gerechnet hätte. Das gefällt mir wirklich gut, denn ich habe es auch schon oft erlebt, dass bei manchen Büchern das Ende echt sehr vorausschauend ist und man sofort erahnen kann, wie es enden wird.
Man bekommt außerdem einen sehr schönen Einblick in das Leben im Mittelalter und ist froh, dass man in dieser Zeit, in der die Willkür herrschte und die hygienischen und medizinischen Zustände sehr schlecht waren, nicht leben muss. Allerdings war das Leben damals zwar hart aber noch etwas unbeschwerter als in der heutigen Zeit in der sehr viel vom Konsum bestimmt wird. Ich denke mir, dass die Leute damals vielleicht glücklicher waren als wir heute.
Kann das Buch jedem nur empfehlen. Es ist eine gelungene Geschichte des Mittelalters die spannend aubereitet wurde.
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1) Allgemeine Buch-Daten + die Beschreibung auf der Buchrückseite
2) Die Autorin
3) Die Geschichte
4) Gibt es noch weitere Teile?
5) Meinung
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Allgemeine Buch-Daten + die Beschreibung auf der Buchrückseite
Autorin: Astrid Fritz
Seitenzahl: 448 Seiten
Verlag: Rowohlt
Auflage: 17
Kaufpreis: 8,95 DM (heute wird das Buch das gleiche in Euros kosten)
Kaufort: Weltbild
Freiburg im 16. Jahrhundert: Der Hexenwahn fegt über Deutschland. Als in dem Universitätsstädtchen am Rande des Schwarzwalds zum ersten Mal die Flammen über einer Hexe zusammenschlagen, wird Catharina geboren. Ein schlechtes Omen? Das wissbegierige Mädchen wächst zu einer selbstbewussten jungen Frau heran, die ihr Leben lang gegen die Abhängigkeit von den Mänenrn ankämpft. Am Ende droht sie deswegen alles zu verlieren - nur eines bleibt ihr: eine unendliche Liebe, vor der selbst der Tod seinen Schrecken verliert.
Die Autorin
Astrid Fritz wurde in Pforzheim geboren. Und zwar 1959. Dort ist sie auch aufgewachsen.
Nach ihrem Abitur studierte sie in München, Avignon und Freiburg. Als sie ihr Studium absolviert hatte, arbeitete sie als Fachzeitschriftenredakteurin, später als Schulungsreferentin und technische Redakteuerin in Freiburg.
Mittlerweile ist sie freischaffende Autorin und Texterin und lebt in Waiblingen, in der Nähe von Stuttgart.
Die Geschichte
Im Prolog des Buches erzählt eine alte Frau, ihrer Tochter, bessergesagt Nichte die Geschichte von Catharina Stadelmenin, ihrer besten Freundin und Cousine. Sie beginnt damit, dass sie Marthe-Marie sagt, sie solle ihr einmal das dicke Buch aus dem Schrank geben. Und erklärt dann, dass dieses die Lebensgeschichte von Catharina ihrer "Tante" enthält.
Die Geschichte beginnt, als eine "Hexe" in Freiburg verbrandt wird. Ihr Name ist Anna Schweizerin. Sie war eigentlich die erste Frau die in Freiburg als Hexe verbrandt wurde. Zur gleichen Zeit, während draußen die Hinrichtung statt findet, wird Catharina Stadelmenin geboren. Wir schreiben den 26. März des Jahres 1546. Die Hebamme meinte, dass diese Geburt unter keinem guten Stern steht, wegen der Hexenverbrennung die gerade in der Stadt vor sich geht. Die Geburt von Catharina ist für ihre Mutter ziemlich anstrengend. Bei der zweiten Geburt stirbt Catharinas Mutter. Damals ist das Mädchen noch ziemlich klein. Gerade mal 3 oder 4 Jahre alt. Somit kennt sie ihre Mutter nicht wirklich. Sieht ihr aber wahnsinnig ähnlich.
Als ihre Mutter bei der Geburt eines weiteren Kindes stirbt lebt Catharina die ersten Jahre sehr glücklich bei ihrem Vater. Er ist Maler und kümmert sich wirklich rührend um seine Tochter. Erzählt er sehr viele Geschichten, bildet sie, etc. Doch dann heiratet er wieder. Catharinas Stiefmutter behandelt sie ziemlich schlecht. Nicht dass sie großartig geschlagen wurde, allerdings verhält sich die Stiefmutter so als würde Catharina gar nicht existieren. Desweiteren bringt sie 2 weitere Söhne mit in die Ehe. Claudius der Jüngere und Catharina kommen im Großen und Ganzen sehr gut miteinander klar. Allerdings gibt es da auch noch Johnnas den Älteren. Mit ihm wird Catharina im Laufe ihres Lebens noch einige Schwierigkeiten haben. Welche dies allerdings sind bleibt geheim. Das müsst ihr schon selbst heraus finden.
Auch streicht die böse Stiefmutter Catharinas Unterricht in einer Winkelschule und drängt den Vater dazu, sie zu ihrer Tante Marthe, die sich auch schon früher sehr viel um das Mädchen gekümmert hat, zu schicken.
Als Catharina aus dem Haus ist, lebt sie sich sehr schnell bei ihrer Tante, etc ein. Ihre Cousine Lene wird dabei zu ihrer besten Freundin. In ihren Cousin Christoph verliebt sie sich sogar. Ihrer Tante gefällt die Liebschaft allerdings ganz und gar nicht, so schickt sie Christoph in die Lehre zu seinem Onkel nach Villingen. Dort verlobt er sich mit einer anderen. Catharina besucht ihn heimlich und erfährt dann von seiner Verlobung. Sie ist zutiefst getroffen. Als Christoph nach seiner Ausbildung mit Frau und einem Kind wieder nach Lehen in den Gasthof seiner Mutter zieht, nimmt Catharina im Alter von 19 Jahren ihr Leben selbst in die Hand, sucht sich einen anderen Job und zieht aus. Kurz darauf trifft sie ihren späteren Ehemann Michael. Doch wird sie mit ihm glücklich? Kann sie Christoph je vergessen? Was wiederfährt ihr noch alles in ihrem Leben? Und wieso heißt das Buch die Hexe von Freiburg?
Tja diese Fragen werden beantwortet werden, wenn Ihr Euch das Buch selbst durchlest. Mehr will ich nämlich nicht verraten, damit die Story für Euch spannend bleibt.
Gibt es noch weitere Teile?
Ja es gibt insgesamt noch zwei weitere Teile. Dies sind Fortsetzungen dieses Romans und beschreiben die Lebensgeschichte von Catharinas Tochter und ihrer Enkelin.
1. Die Tochter der Hexe (beschreibt das Leben von ihrer Tochter)
2. Die Gauklerin (beschreibt das Leben ihrer Enkeltochter)
Ich habe bisher allerdings nur die Tochter der Hexe fertig gelesen. Am dritten Band "Die Gauklerin" bin ich momentan noch dran. Berichte zu diesen beiden Büchern, werdet ihr dann aber auch hier finden ;-).
Meinung
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Story ist wirklich schön und ergreifend. Das Buch habe ich mittlerweile schon zweimal gelesen und bin noch immer sehr begeistert. Ich muss allerdings sagen, dass es beim ersten Mal besonders aufregend war, da man nicht weiss wie es ausgeht. Auch ich habe mir die Fragen gestellt, als ich gerade an den Punkt der Geschichte kam, als Catharina ihren zukünftigen Mann kennenlernt: Wird sie mit ihm glücklich werden? Wird sie als Hexe angeklagt? Oder wieso heißt das Buch die Hexe von Freiburg? Vergisst sie Christoph?
Auch der Erzählstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist meistens in der dritten Person geschrieben. Ab und an erzählt jedoch Lene, ihre Cousine und beste Freundin ihrer "Tochter" bessergesagt Nichte Marthe-Marie die Geschichte von Catharina. Diese Passagen sind kursiv gedruckt und in der Ich-Form geschrieben. Diese Passagen sind wirklich auch sehr lebendig und man kann sich wirklich vorstellen, dass diese Worte aus dem Mund von Lene kommen. An für sich ist die Geschichte sehr lebendig erzählt und man kann sich alles sehr bildhaft vorstellen. Auch die Charaktere sind sehr schön beschrieben. Gut finde ich auch, dass die Autorin die dramatische Geschichte zwischendurch immer wieder durch kleinere, lustige Erzählungen auflockert.
Historisch gesehen ist das Buch ebenfalls sehr gelungen. Da ich in Freiburg geboren bin, dann zwar mit meinen Eltern nach München gezogen bin, wir trotz allem sehr oft dort bei Verwandten sind, kann ich mir das Freiburg dieser Zeit wirklich sehr gut vorstellen. Auch habe ich mich selbst einmal bei der Stadt wegen dem Aussehen von Früher erkundigt und mir auch schon eingige Bilder angesehen und muss sagen, die Beschreibung von Astrid Fritz stimmt wirklich eins zu eins mit der Wirklichkeit überein.
Die Geschichte von Catharina Stadelmenin beruht auf einer wahren Begebenheit. Allerdings hat die Autorin Sachen wie die Liebesgechichte zu ihrem Cousin Christoph erfunden. Trotzdem durchaus gelungen. Mir gefällt gerade die gelungene Mischung aus Fiktion und wahrer Begebenheit. Durch die vielen stimmigen Tatsachen macht es die Geschichte umso lebendiger.
Auch gefällt mir der Schreibstil der Autorin sehr gut. Zwar ausgeschmückt, jedoch nicht zu stark. Sie zieht die Sätze nicht unnötig in die Länge und weicht auch nicht ständig vom Thema ab.
Die Spannung des Buches wird auf jeden Fall auch bis zum Schluss gehalten. Denn wenn man das Buch zum ersten Mal liest gibt es viele überraschenden Wendungen mit denen man vorher nicht gerechnet hätte. Das gefällt mir wirklich gut, denn ich habe es auch schon oft erlebt, dass bei manchen Büchern das Ende echt sehr vorausschauend ist und man sofort erahnen kann, wie es enden wird.
Man bekommt außerdem einen sehr schönen Einblick in das Leben im Mittelalter und ist froh, dass man in dieser Zeit, in der die Willkür herrschte und die hygienischen und medizinischen Zustände sehr schlecht waren, nicht leben muss. Allerdings war das Leben damals zwar hart aber noch etwas unbeschwerter als in der heutigen Zeit in der sehr viel vom Konsum bestimmt wird. Ich denke mir, dass die Leute damals vielleicht glücklicher waren als wir heute.
Kann das Buch jedem nur empfehlen. Es ist eine gelungene Geschichte des Mittelalters die spannend aubereitet wurde.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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02.03.2010, 20:49 Uhr von wusi
Bewertung: sehr hilfreichsh und viele grüße von der wusi
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