Espenlaub Verlag Fritz Flunker Testbericht

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ab 19,85
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  gut
  • Spaßfaktor:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen

Erfahrungsbericht von CyberQueeny

Man weiß nie was passiert

4
  • Präsentation:  gut
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spaßfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nach wenigen Stunden
  • Spieldauer:  durchschnittlich, bis zu 1 Stunde
  • Das Spiel für:  Gelegenheitsspieler
  • Spielerzahl:  ab 3

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Halli Hallo Hallöle!!
Nachdem mein letzter Partyspiele Bericht auf sehr viel Alkohol im Spiel basiert hat, möchte ich auch eine jugendfreie Variante aufzeigen. Es geht wieder darum Punkte zu sammeln durch bestimmte Aufgaben, doch gibt es als Lohn keinen Alkohol, sondern es gibt Flunker-Chips. Dadurch ist das Spiel auch schon für Personen unter 18 geeignet.

Laut dem Hersteller ist das Spiel für Kinder ab acht Jahren geeignet. Ich denke aber, dass aufgeweckte Kinder das Spiel auch schon in einem früheren Alter bewältigen können. Hierbei betone ich aufgeweckt, denn es gibt sicherlich Begriffe oder Dinge, die jüngere Kinder ohne Hilfe nicht bewältigen können.
Die Anzahl der Spieler kann variiert werden. Hierbei ist vorgegeben 3-8 Spieler. Da es mit mehr Spielern viel lustiger ist, können noch extra Spielfiguren verwendet werden und so können mehr Spieler teilnehmen. Wir haben es damals immer zu viert gespielt.

Das Spiel hat damals eine Freundin auf dem Flohmarkt für fünf Euro erstanden. Im Geschäft habe ich es noch nicht gesehen. Daher denke ich, dürfte man mit 15 Euro dabei sein. Wer sich die Mühe gibt, kann es natürlich auch basteln.
Im Karton befindet sich ein Spielbrett. Dazu kommt ein Heft mit den Aufgabenstellungen, acht Spielfiguren, einen roten und schwarzen Würfel, Flunker-Chips und einen Rundenschnuller. Um bestimmte Aufgaben bewältigen zu können muss man noch einen Block und einen Stift auftreiben. Dies dürfte aber in jedem Haushalt schnell zu finden sein.

Das Spielbrett möchte ich nun näher beschreiben, damit ihr euch eine kleine Vorstellung davon machen könnt. Außerdem wissen danach die Personen, die sich das Spiel basteln wollen, wie es auszusehen hat. In der Mitte des Spielfeldes ist der Kopf eines Elches aufgedruckt. Darunter befinden sich sieben Lippenabdrücke. Darum verläuft ein Kreis mit Spielfeldern. Die einzelnen Spielfelder haben unterschiedliche Farben. Es gibt rot, gelb, blau, grün und ein kariert. Ebenfalls findet man auf jedem Spielfeld eine Zahl abgebildet und ein Buchstabe von A-C. Auf die genauere Bedeutung komme ich später zurück. Ein Startfeld gibt es ebenfalls. So sieht das Spielfeld grob beschrieben aus.
Kommen wir nun zu den Farben. Jede Farbe ist für einen bestimmten Bereich. In den Klammern sind Beispiele.
Rot: Hier gibt es Partyspieleaufgaben.
(Singe ein Lied mit, Errate einen Spieler,rufe jemanden an, Sportübungen...)
Blau: Phantomime. Der Spieler muss etwas darstellen und die Mitspieler haben es zu erraten.
(Autofahren,Riesenrad,Sektdusche, Flaschenhals, Ohrring.. )
Grün: Wahrheit oder Lüge. Hier wird eine Frage gestellt, die mit wahr oder falsch beantwortet werden muss. (Ist der Mond ein Trabant?..)
Gelb: Hier ist der Bereich zeichnen. Der Spieler muss einen Gegenstand, der vorgegeben ist, malen, und die Mitspieler müssen raten.(Nutellabrot, Schiff, Tier, Mauerblümchen..)
Kariert: Er kann sich seinen Bereich selber aussuchen

Ist man auf das Spiel eingestimmt, kann es losgehen. Wir fangen immer mit dem jüngsten Mitspieler an. Dieser darf Würfeln. Nun darf der Spieler die gewürfelte Zahl vorrücken. Gewürfelt wird mit dem schwarzen Würfel. Nun kommt es zur Aufgabe, die er bewältigen muss. Da dies etwas komplizierter ist, werde ich hier nun ein Beispiel nennen, damit es vielleicht etwas verständlicher ist.
Die Farbe steht schon fest. Ebenso die Zahl und der Buchstabe. Ich nehme hier für mal das Beispiel ROT, 2, C. Als erstes schlägt man nun den Bereich für Partyspiele, also den Roten, auf. Danach wird gewürfelt. Diesmal werden beide benutzt. Der schwarze steht für Zehner und der rote für die Einer. In meinem Fall nehmen wir mal Schwarz: 4, Rot: 2. Das ergibt folglich die Zahl 42. Nun nimmt man diese Zahl und sucht diese Zahl im jeweiligen Bereich. Hat man sie gefunden, schaut man sich den Buchstaben an. Hat man diesen gefunden, findet man hier im roten Bereich bei der Zahl 42C, eine Auswahl an Aufgabe. Wie oben gesagt, kann sich bei Kariert eine Kategorie ausgesucht werden, aber der Rest ist vorgegeben oder wird gewürfelt.
Die Zahl, die auf dem Feld steht, also hier die 2, gibt an, wie viele Flunker-Chips vergeben werden, wenn die Aufgabe gelöst wird.

Eigentlich ist es nun vorgesehen, dass der Spieler, der auf das Feld gekommen ist, die Frage aussucht und sie seinen Mitspieler stellt. Dabei ist es wie folgt. Wird gezeichnet, dann zeichnet der Spieler und der Spieler, der als erstes den Begriff errät, erhält die Chips. Genauso ist es bei Phantomime. Bei der Wahrheit oder Lüge kann man endweder allen, die es richtig beantworten, die Chips geben oder dem der es als erstes richtig sagt. Beim Spiel kann man endweder einen bestimmen oder alle spielen lassen und wer die Aufgabe löst, bekommt die Punkte. Ist zwar ok, aber wir haben die Regeln dort umgeändert, um es spannender zu machen.
Wir haben es so geändert, dass der Spieler die Aufgabe wie oben bestimmt, aber die anderen Spieler suchen die Aufgabe heraus und entscheiden, welcher Begriff, welche Frage oder Aufgabe genommen wird. Ist es entschieden, stellt der vorherige Spieler die Aufgabe. Endweder zeichnet er den Begriff, stellt ihn da, stellt die Partyaufgabe, die der Spieler lösen soll oder die Frage. Die Punkte bekommt der Spieler, sofern er die Aufgabe löst. Bei Malen und Phantomime haben wir zehn mal raten vorgegeben, danach ist die Aufgabe nicht gelöst. Schafft es eine Person nicht, muss sie die vorgegebene Chipzahl abgeben. So ist es spannender.

Hat nun eine Person gespielt, kommt die nächste Person dran. Kommt ein Spieler über Start, dann kommt der Schnuller zum Einsatz. Dieser liegt am Anfang auf dem ersten Kussmund. Kommt der Spieler über Start, legt er ihn einen Kussmund weiter. Ist er beim Siebten angelangt, kommt er wieder auf den ersten Kussmund. Insgesamt wird dies drei Runden wiederholt. Danach ist das Spiel beendet und gewonnen hat die Person mit den meisten Flunker-Chips.
Die Rundenanzahl kann auch geändert werden oder es wird als Ziel eine bestimmte Chipzahl als Ende angegeben und wer es erreicht hat, hat gewonnen. Da man es jeder Zeit ändern kann und auch weitere Fragen einbauen kann oder sich selbst Aufgaben ausdenken und stellen kann, die vorher aber aufgeschrieben werden müssen, damit man nicht mogeln kann und sagt, du hast verloren, wird es eigentlich nie langweilig. Außer man spielt nur mit den regulären Fragen.

Ich finde das Spiel recht lustig. Für eine Stunde oder auch mal zwei, kann es doch beschäftigen. Spielt man es zu oft, dann kann es schon kurzfristig langweilig werden, aber irgendwann hat man sicher wieder Lust. Zu lachen gibt es auf jeden Fall eine Menge. Vor allem, wenn man die witzigen Zeichnungen und die Darstellungen ansieht und man sich echt fragt, was die Person eigentlich versucht. Voraussetzung für ein faires Spiel ist hier aber, dass auch wirklich versucht wird alles gut darzustellen und man sich Mühe gibt. Sonst bringt es keinen Spaß. Wenn man den Begriff bei Nichtwissen gesagt bekommt, sollte danach schon sagen, ok, darauf bin ich nicht gekommen, aber jetzt wo man es weiß, sieht man es.
Auf Grund des hohen Spielspaßes gebe ich dem Spiel vier Sterne. Den Abzug gibt es, weil die Fragen, Aufgaben und Begriffe nicht vom Hersteller erweitert werden können, sondern man sich selbst was einfallen lassen muss. Da es aber kein wichtiger Grund ist, gibt es nur einen Abzug. Meine Empfehlung gibt es auf jeden Fall.

Danke fürs Lesen und Bewerten..Bis denne, eure Sarah

29 Bewertungen, 8 Kommentare

  • Dewin92

    28.06.2010, 20:53 Uhr von Dewin92
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner bericht...ich würde mich über gegenlesung sehr freuen ;)

  • g0ldfish

    27.06.2010, 12:09 Uhr von g0ldfish
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut berichtet! Wünsche Dir ein schönes Wochenende und ich würde mich über Deine Gegenlesungen freuen. LG

  • senora

    27.06.2010, 10:24 Uhr von senora
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich. LG

  • catmum68

    27.06.2010, 08:06 Uhr von catmum68
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreicher Bericht, LG

  • anonym

    26.06.2010, 19:44 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und ein schönes Wochenende, Lg

  • morla

    26.06.2010, 19:16 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra

  • XXLALF

    26.06.2010, 17:20 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ein wunderschönes wochenende

  • Kaddy

    26.06.2010, 16:33 Uhr von Kaddy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Freue mich über Gegenlesungen! Liebe Grüße, Kaddy