Fürst Bismarck Wellness Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Grad der Süße:
- Erfrischungsfaktor:
- Eignung zum Durstlöschen:
Erfahrungsbericht von scherpe
Wespenköder
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Von den üblichen Verdächtigen genötigt, wieder einmal kostbare Arbeitszeit mit einem Bericht für Ciao zu verschwenden(?), fiel mein Auge auf die stetig größer werden Leergutsammlung in meinem Büro. Daran ist allerdings nicht dass böse, böse „Zwangspfand“ (welches ich ausdrücklich unterstütze) schuld, sondern erstens meine Vorliebe für „Fürst Bismarck Wellness\" und zweitens meine eigene Faulheit.
Letzter soll aber nicht Thema dieses Beitrages sein, sondern vielmehr nach dieser Einleitung das köstliche Wellness-Wässerchen.
Wie es sich bei der Beurteilung von Genussmitteln geziemt, eine Aufteilung nach sensorischen Kriterien:
1. Optik
Peppige grüne Aufmachung, aufgeklebt auf die 0,7 l Fürst-Bismarck-Standard-Flasche. Der verwischte Kreis im Zentrum des Aufklebers suggeriert Modernität und Dynamik. In der linken oberen Ecke wird man/frau aber dankenswerterweise noch einmal mit dem Holzhammer darauf gestoßen. Weiße Schrift auf rotem Grund: „Belebung + Wohlfühlen“. So ist’s! Und damit es ja nicht in Vergessenheit gerät wird der Slogan auf der unteren Seite des Etiketts noch einmal wiederholt. Diesmal dunkelgrüne Schrift auf hellgrünem Grund. Pfiffig.
Auch das Fürst-Bismarck-Logo im klassischen blau fehlt nicht. Gutes Design im Rahmen des möglichen!
Der Flascheninhalt passt sich farblich an: Dezent grünlich und natürlich durchsichtig.
2. Geruch
Gesund. Süß. (Fruchtig? Cremig?) Nicht besonders aufregend. Aber soll ja auch gesund sein, da wollen wir ja nicht zu viele Aromastoffe reintun, dass macht den Kunden ja misstrauisch…
3. Tastsinn
Muss diesmal aussetzen.
4. Geschmack
Na endlich, denn hierauf kommt es an. Und, liebe Leserinnen und Leser, ich bin begeistert. Allerdings komme ich ja ursprünglich aus dem Dänenland, und die Dänen sind ja aller zuckerfanatisch. Und hier werde ich dann gut bedient. Dem Sensorischen Zucker-Großangriff (die Zahnärzteinnung freut sich) werden dann aber noch undefinierbare Elemente beigemischt, die das Ganze dann zum Genuss werden lassen. Hat so ein bisschen was von Kräutern. Den versprochenen Ginseng (dazu später mehr) erkennen meine Geschmacksknospen nicht. Alles in allem schmeckt’s ein wenig so wie das Sucht-Getränk meiner Jugend: Faxe Kondi aus Dänemark. (Ja, liebe Tankstellen-Bierkäufer, Faxe ist nicht nur ein Bier! Und übrigens: „Faxe Fad“ ist keine Produktbeschreibung sondern heißt übersetzt „Faxe vom Fass“. Da ist nix fade!)
Kohlensäure hat’s auch ganz ordentlich.
5. Inhaltsstoffe + Kalorien
Weg vom Sensortest und den Verstand eingeschaltet. Auf der Aufschrift heißt’s mit Ginseng und Kräuteressenzen, das soll den Wellness-Effekt auslösen. Laut Beschreibung wird beigemischt:
a) Natürliches Mineralwasser (das will ich auch schwer hoffen!)
b) Fructose (???)
c) Traubensaftkonzentrat (davon stand aber nichts in großen Buchstaben)
d) Kohlensäure (ach daher die Bläschen…)
e) Säurungsmittel Zitronensäure (lassen wir durchgehen – auch wenn zuckrig schmeckt!)
f) Ginsengextrakt (da isses!)
g) Kräuterextrakte (in der Werbung hieß es doch „Essenzen“…)
h) Antioxidationsmittel (die Flasche soll ja keine Rost ansetzten und mein Darm auch nicht)
i) Natürliches Aroma (was auch immer)
Aber warum schmeckt das ganze so nach Zuckerwasser?
Zumindest keine offensichtlichen bösen krebserregenden E-Stoffe. Ich bin beruhigt. Und Ginseng ist auch drin, ich bin ja über 30 und muss an meine Prostata denken. Dafür soll’s ja gut sein, habe ich gehört.
Brennwert pro 100ml sind übrigens 24kcal (101 kj), also ungefähr 5 min. auf dem Powerstepper.
6. Fazit
Klang vielleicht bisher nicht so, aber ich bin von „Wellness“ sehr angetan. Zur Zeit bin ich auf ungefähr einer Flasche täglich, sehr zur Freude meiner spottenden Kollegen, die unken, ich würde mich gesundtrinken wollen.
Meine Zuneigung zum Wellness-Wässerchen hat sicherlich auch mit dem schon erwähnten Kindheits-Faxe-Kondi-Retro-Gefühl zu tun. Gut, dass Zeug ist süß und eignet sich mit Sicherheit als Wespenköder im Sommer, aber mir schmeckt’s!
Letzter soll aber nicht Thema dieses Beitrages sein, sondern vielmehr nach dieser Einleitung das köstliche Wellness-Wässerchen.
Wie es sich bei der Beurteilung von Genussmitteln geziemt, eine Aufteilung nach sensorischen Kriterien:
1. Optik
Peppige grüne Aufmachung, aufgeklebt auf die 0,7 l Fürst-Bismarck-Standard-Flasche. Der verwischte Kreis im Zentrum des Aufklebers suggeriert Modernität und Dynamik. In der linken oberen Ecke wird man/frau aber dankenswerterweise noch einmal mit dem Holzhammer darauf gestoßen. Weiße Schrift auf rotem Grund: „Belebung + Wohlfühlen“. So ist’s! Und damit es ja nicht in Vergessenheit gerät wird der Slogan auf der unteren Seite des Etiketts noch einmal wiederholt. Diesmal dunkelgrüne Schrift auf hellgrünem Grund. Pfiffig.
Auch das Fürst-Bismarck-Logo im klassischen blau fehlt nicht. Gutes Design im Rahmen des möglichen!
Der Flascheninhalt passt sich farblich an: Dezent grünlich und natürlich durchsichtig.
2. Geruch
Gesund. Süß. (Fruchtig? Cremig?) Nicht besonders aufregend. Aber soll ja auch gesund sein, da wollen wir ja nicht zu viele Aromastoffe reintun, dass macht den Kunden ja misstrauisch…
3. Tastsinn
Muss diesmal aussetzen.
4. Geschmack
Na endlich, denn hierauf kommt es an. Und, liebe Leserinnen und Leser, ich bin begeistert. Allerdings komme ich ja ursprünglich aus dem Dänenland, und die Dänen sind ja aller zuckerfanatisch. Und hier werde ich dann gut bedient. Dem Sensorischen Zucker-Großangriff (die Zahnärzteinnung freut sich) werden dann aber noch undefinierbare Elemente beigemischt, die das Ganze dann zum Genuss werden lassen. Hat so ein bisschen was von Kräutern. Den versprochenen Ginseng (dazu später mehr) erkennen meine Geschmacksknospen nicht. Alles in allem schmeckt’s ein wenig so wie das Sucht-Getränk meiner Jugend: Faxe Kondi aus Dänemark. (Ja, liebe Tankstellen-Bierkäufer, Faxe ist nicht nur ein Bier! Und übrigens: „Faxe Fad“ ist keine Produktbeschreibung sondern heißt übersetzt „Faxe vom Fass“. Da ist nix fade!)
Kohlensäure hat’s auch ganz ordentlich.
5. Inhaltsstoffe + Kalorien
Weg vom Sensortest und den Verstand eingeschaltet. Auf der Aufschrift heißt’s mit Ginseng und Kräuteressenzen, das soll den Wellness-Effekt auslösen. Laut Beschreibung wird beigemischt:
a) Natürliches Mineralwasser (das will ich auch schwer hoffen!)
b) Fructose (???)
c) Traubensaftkonzentrat (davon stand aber nichts in großen Buchstaben)
d) Kohlensäure (ach daher die Bläschen…)
e) Säurungsmittel Zitronensäure (lassen wir durchgehen – auch wenn zuckrig schmeckt!)
f) Ginsengextrakt (da isses!)
g) Kräuterextrakte (in der Werbung hieß es doch „Essenzen“…)
h) Antioxidationsmittel (die Flasche soll ja keine Rost ansetzten und mein Darm auch nicht)
i) Natürliches Aroma (was auch immer)
Aber warum schmeckt das ganze so nach Zuckerwasser?
Zumindest keine offensichtlichen bösen krebserregenden E-Stoffe. Ich bin beruhigt. Und Ginseng ist auch drin, ich bin ja über 30 und muss an meine Prostata denken. Dafür soll’s ja gut sein, habe ich gehört.
Brennwert pro 100ml sind übrigens 24kcal (101 kj), also ungefähr 5 min. auf dem Powerstepper.
6. Fazit
Klang vielleicht bisher nicht so, aber ich bin von „Wellness“ sehr angetan. Zur Zeit bin ich auf ungefähr einer Flasche täglich, sehr zur Freude meiner spottenden Kollegen, die unken, ich würde mich gesundtrinken wollen.
Meine Zuneigung zum Wellness-Wässerchen hat sicherlich auch mit dem schon erwähnten Kindheits-Faxe-Kondi-Retro-Gefühl zu tun. Gut, dass Zeug ist süß und eignet sich mit Sicherheit als Wespenköder im Sommer, aber mir schmeckt’s!
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