Fürst Mozartkugeln Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von Gaeltacht
Ein fürstlicher Genuss
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer hat sie nicht schonmal genüsslich verspeisst, diese kleinen Kalorienbomben aus der Residenzstadt an der Salzach, besser bekannt unter dem Namen "Mozartkugeln".
Wer über Gaeltachts Profil zu dieser Meinung gelangt ist, der wird sich ohnehin wundern, wieso hier zwei "Mozartkugel"-Meinungen unmittelbar aufeinandertreffen! Die Erklärung will ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten. Gaeltacht war heute mit seiner Liebsten auf einem Adventsausflug im schönen Salzburg, und hatte von verschiedenen Freunden Mitbringaufträge für verschiedene Mozartkugeln erhalten. Die einen bestanden auf Produkten der Firma "Mirabell" (nächste Meinung), die anderen wollten die Kugeln der Konfiserie "Fürst" am alten Markt! Und plötzlich blitze in Gaeltachts Hirn die Idee auf, den ultimativen "Mozartkugel-Vergleichstest" durchzuführen. Beladen mit mindestens, ja wenn nicht noch mehr Kalorien schleppte ich mich zurück nach Hause, um den Kugeln mit Messer, Waage, Zähnen und Gaumen zuleibe zu rücken.
In dieser Meinung soll es nun um die Produkte der Firma "Fürst" gehen. Was äußerlich bereits auffällt, ist die Bezeichnung "Original" Salzburger Mozartkugeln, und ein Blick in die Packung verrät, was es damit auf sich hat: ein kleines Zettelchen verrät dem Geniesser, dass der Salzburger Konditor Paul Fürst im Jahre 1890 die berühmte Mozartkugel erfunden hat, eine Tatsache, die auch die Konkurrenzfirma "Mirabell" auf ihrer Homepage berichtet. 1905 wurde ihm für seine Kration in Paris eine Goldmnedaille zuteil und auch heute noch werden die Kugeln vom Urenkel Norbert Fürst auf dieselbe Weise hergestellt.
Typisch für die Kugeln von Fürst ist ihre Herstellung in reiner Handarbeit: Zuerst wird eine kleine Kugel aus Marzipan geformt, die wiederum in eine Schicht Nugat eingerollt wird. Dann werden die leicht erhärteten Kugeln auf kleine Holzspiesschen gesteckt und in Zartbitterschokolade getaucht. Ist die Schokolade getrocknet, werden die Stäbchen entfernt und das Loch mit einem weiteren Klecks Schoko verschlossen.
Die Produktion von Hand hat zur Folge, daß die Kugeln alle unterschiedlich gross sind und auch eine recht unregelmäßige Form haben. Eine Kugel wiegt etwa 22 Gramm, ist also etwa 5 Gramm schwerer als die Mirabell-Kugel. Verpackt werden die Mozartkugeln von Fürst in Silberfolie, die - na wer hätte das gedacht - das Konterei des Wolferls trägt.
Und der Geschmack.... na da kann ich nur sagen, dass handgemacht halt doch noch einen kleinen Qualitätsvorsprung hat. Die Zutaten für sich schmecken einfach einen Tick feiner und auch das Nugat sticht nicht ganz so hervor, wie bei der Konkurrenz. Alles in allem sind die Kugeln von Fürst ausgewogener und leckerer.
Der Mehraufwand in der Herstellung zeigt sich auch im Preis. Die "fürstlichen" Leckereien kosten 8 Schilling pro Stück und sind somit drei Schilling teurer als der Rivale - aber das sind sie auch wert!
So, und ich lasse mir jetzt noch die letzte, vom test übriggebliebene Mozartkugelhälfte schmecken... mjam!
Wer über Gaeltachts Profil zu dieser Meinung gelangt ist, der wird sich ohnehin wundern, wieso hier zwei "Mozartkugel"-Meinungen unmittelbar aufeinandertreffen! Die Erklärung will ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten. Gaeltacht war heute mit seiner Liebsten auf einem Adventsausflug im schönen Salzburg, und hatte von verschiedenen Freunden Mitbringaufträge für verschiedene Mozartkugeln erhalten. Die einen bestanden auf Produkten der Firma "Mirabell" (nächste Meinung), die anderen wollten die Kugeln der Konfiserie "Fürst" am alten Markt! Und plötzlich blitze in Gaeltachts Hirn die Idee auf, den ultimativen "Mozartkugel-Vergleichstest" durchzuführen. Beladen mit mindestens, ja wenn nicht noch mehr Kalorien schleppte ich mich zurück nach Hause, um den Kugeln mit Messer, Waage, Zähnen und Gaumen zuleibe zu rücken.
In dieser Meinung soll es nun um die Produkte der Firma "Fürst" gehen. Was äußerlich bereits auffällt, ist die Bezeichnung "Original" Salzburger Mozartkugeln, und ein Blick in die Packung verrät, was es damit auf sich hat: ein kleines Zettelchen verrät dem Geniesser, dass der Salzburger Konditor Paul Fürst im Jahre 1890 die berühmte Mozartkugel erfunden hat, eine Tatsache, die auch die Konkurrenzfirma "Mirabell" auf ihrer Homepage berichtet. 1905 wurde ihm für seine Kration in Paris eine Goldmnedaille zuteil und auch heute noch werden die Kugeln vom Urenkel Norbert Fürst auf dieselbe Weise hergestellt.
Typisch für die Kugeln von Fürst ist ihre Herstellung in reiner Handarbeit: Zuerst wird eine kleine Kugel aus Marzipan geformt, die wiederum in eine Schicht Nugat eingerollt wird. Dann werden die leicht erhärteten Kugeln auf kleine Holzspiesschen gesteckt und in Zartbitterschokolade getaucht. Ist die Schokolade getrocknet, werden die Stäbchen entfernt und das Loch mit einem weiteren Klecks Schoko verschlossen.
Die Produktion von Hand hat zur Folge, daß die Kugeln alle unterschiedlich gross sind und auch eine recht unregelmäßige Form haben. Eine Kugel wiegt etwa 22 Gramm, ist also etwa 5 Gramm schwerer als die Mirabell-Kugel. Verpackt werden die Mozartkugeln von Fürst in Silberfolie, die - na wer hätte das gedacht - das Konterei des Wolferls trägt.
Und der Geschmack.... na da kann ich nur sagen, dass handgemacht halt doch noch einen kleinen Qualitätsvorsprung hat. Die Zutaten für sich schmecken einfach einen Tick feiner und auch das Nugat sticht nicht ganz so hervor, wie bei der Konkurrenz. Alles in allem sind die Kugeln von Fürst ausgewogener und leckerer.
Der Mehraufwand in der Herstellung zeigt sich auch im Preis. Die "fürstlichen" Leckereien kosten 8 Schilling pro Stück und sind somit drei Schilling teurer als der Rivale - aber das sind sie auch wert!
So, und ich lasse mir jetzt noch die letzte, vom test übriggebliebene Mozartkugelhälfte schmecken... mjam!
7 Bewertungen, 1 Kommentar
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19.02.2002, 13:12 Uhr von denjuandemarco
Bewertung: sehr hilfreichBon appetit...
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