Futurama Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Unterhaltungswert:  sehr gut
  • Informationsgehalt:  sehr gut
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaß:  sehr viel
  • Spannung:  sehr viel
  • Romantik:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von hirni

Die Serie hat jetzt schon kult und wurde abgesetzt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

In diesen Bericht möchte ich über die weltbeste Science-Fiction-Zeichentrickserie Futurama schreiben. Sie stammt wie der „große Bruder“ die Simpsons (habe darüber übrigens auch einen Bericht geschrieben) von Matt Groening. Nur hat sie einen kleinen Unterschied zur gelbsten Serie der Welt, sie spielt 1000 Jahre später.



Um was geht’s?

Futurama ist einen Zeichentrickserie, die im Jahr 4. Jahrtausend spielt (also Jahr 3000) und sie startete zur realen Jahrtausendwende. Damals war Fry (einer der Hauptdarsteller aus Futurama) Pizzabote in New York und trank am liebsten Bier und guckte Fernsehen auf der Coach und hat somit schon gewisse Ähnlichkeiten mit Homer Simpson, nur das Fry nicht ganz so dick ist. (c) Hirni Er hatte damals keine Freunde und viel bei einer Auslieferung in ein „Gefrierschrank“ für Menschen genau zur Jahrtausendwende. Er lag da also eingefroren und 1000 Jahre später taute er wieder auf.
Er befindet sich nun in Neu New York, also im original New New York. Die Gesellschaft von New York ist immer noch gleich geblieben, nur laufen lauter Roboter herum, Autos fliegen bzw. schweben und es gibt ein Rohrensystem, durch das die „Fußgänger“ geschossen werden, so dass sie nicht mehr laufen müssen.
Es ist schon lange her, als ich die erste Folge gesehen habe, falls ich also einen Fehler geschrieben habe, korrigiert mich doch einfach durch Kommentare.
In einer Selbstmordzelle, Fry weiß natürlich nicht, dass es eine ist, sie sieht nämlich eher wie eine Telefonzelle aus, trifft er Bender, ein Zigarren Qualmender, Alkoholbetriebener Biegeroboter, der alles was funkelt und nicht Niet- und Nagelfest ist klaut. Er wird sein zukünftiger Freund.
Außerdem trifft er auf Prof. Farnsworth (im Nachfolgenden einfach Professor genannt), der ein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Neffe von Fry ist (Enkel geht ja nicht, da Fry keine Kinder hatte) und ein durchgeknallter Erfinder und Inhaber des Planet-Express-Zustelldiestes mit Brillengläsern, die mindestens 15 cm dick sind.
Er wir beim Planet-Express aufgenommen und hat somit die fast gleiche Arbeit wie im alten Jahrtausend, die ihm damals schon nicht gefallen hat, nur diesmal muss er seine Ware, welche keine Pizzen sind, mit einem Raumschiff ausliefern.
Der Captain vom Team und Raumschiff ist Leela, die zyklopische Raumschiffpilotin und Kampfsportexpertin.
Dann gibt es noch in der Crew Hermes Conrad, Buchhalter der Planet Express, Dr. Zoidberg, krabeliger (er ist ein zu groß geratener Hummer) Betriebsarzt und Amy Wong, Praktikantin beim Planet Express.
Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, sind es äußerst seltsame Wesen (für uns irdischen, altmodischen Lebesformen), wie Zyklopen, Roboter und Riesen Hummer.

Die Lieferungen entsprechen meistens einer Episode und es verschlägt die Crew zu irgendwelche Planeten. (c) Hirni Manchmal kommt auch in einer Episode keine Lieferung vor.



Wer spielt da mit?

Fry spielt mit Bender und Leela die Hauptrollen. Er ist jung und dumm und sein einziger Freund ist Bender. Manchmal kommt er mit der Gesellschaft des neuen Jahrtausends nicht so gut zurecht, schließlich hat er einen Wechsel von einem Jahrtausend hinter sich und deshalb wünscht er sich ab und zu zurück, was natürlich nicht geht, weil es noch keine Zeitmaschine gibt. Er ist in Leela verliebt, die aber nichts von ihm will, weil er sich immer so kindisch und unreif anstellt.

Bender ist ein Roboter der 22. Unit. Er ist ein durchgeknallter Biegeroboter, der, wenn er kein Bier trinkt verrostet. Dieses und noch mehr bewahrt er einem Behälter auf, der sein Bauch bildet.
Eigentlich sieht er aus wie ein Mensch, hat also zwei Augen, einen Mund, die gleiche Größe und zwei Arme und Beine.
Sein bester Freund ist eigentlich Fry, doch würde er Geld bekommen, für das Töten von Fry, würde er ihn (und jeden anderen auch) umbringen.
Er klaut alles was funkelt und nicht Niet- und Nagelfest ist und beklaut auch seine Freund.
Das Geld verspielt er und gibt er an Roboternutten aus und er flucht wann er nur kann.

Leela ist die zyklopische Raumschiffpilotin und der strenge Kapitän von der Crew. Sie versucht immer alle Aufträge gut zu erledigen und man könnte sie fast mit Marge Simpson vergleichen. Sie versucht Fry und Bender zu erziehen und ist sehr streng. Außerdem hat sie auch eine komische Haarfarbe, nämlich irgendwas zwischen rosa und lila (Leela spricht man lila…).
Eigentlich ist sie auch gutaussehend, hätte sie nur zwei Augen. Dieses eine Auge ist auch oft ein Laster für sie und da sie die letzte von ihrer Rasse ist, weiß sie auch nichts über ihre Rasse.

Professor Farnsworth ist der Leiter und „Boss“ des Planet-Express. Außerdem ist er ein verrückter Erfinder und „megaschlau“. Er hat schon viele Erfindungen herausgebracht, wie ein „Duftoskop“ eine Arte Teleskop, nur dass man nicht sieht, sondern riecht, was da, in einer paar Millionen Kilometern duftet. Oder ein „Was-Wäre-Wenn-Gerät“, einen Art Fernseher, der nach einer Frage wie „Was wäre wenn ich ... gemacht hätte?“ anzeigt, was passiert wäre. (c) Hirni
Durch sein Alter von 149 Jahren, ist er auch schon recht „verschrumpelt“ und etwas senil.

Dr. Zoidberg ist eigentlich Betriebsarzt, nur dass er sich gar nicht mit dem menschlichen Körper auskennt, sondern nur mit Krabben und Hummern (ist ja schließlich selbst einer). Er hat keine Freunde und wenn er nicht mehr da wäre, würde ihn keiner von der Crew vermissen. Er ist über sich selbst oft traurig.

Amy Wong ist die Tochter vom schwerreichen Mars Wong und ist beim Plante-Express, weil sie dort als Praktikantin ist. Sie ist die tollpatschigste und jüngste vom Team und eine wirkliche Hilfe ist sie auch nicht.

Hermes Conrad ist der Buchhalter vom Planet-Express und stammt aus Jamakai.



Was ist daran so gut?

Die Größte Stärke an Futurama ist der geniale Humor. Es ist ein anderer Humor als bei den Simpsons, geht aber in die gleiche Richtung. Am witzigsten ist Bender zusammen mit Fry. Benders Ausdruck alleine kann einen schon zum lachen bringen. Viele der Gags habe mir schon Tränen in die Augen getrieben, weil sie einfach genial sind. Leider gehen durch die Synchronisation viele Gags verloren, da man einige nur durch Wortspiele verstehen kann, oder weil sie zu sehr auf das Wissen der Amerikaner zugeschnitten sind.
Die Vorstellung von der Zukunft entspricht der, wie sie sich viele vorstellen, aber wahrscheinlich fast unmöglich ist. So eine ähnliche Vorstellung hatten schon Leute vor 50 Jahren mit der heutigen Zeit. Aber die Gesellschaft, die Charaktere sind alle gleich geblieben und im Grunde hat sich gar nicht so viel verändert. Es kann auch alles rein, was sich die Autoren vorstellen
Außerdem treten oft Gastars auf, wie bei den Simpsons, nur in anderer Form, da sich ja nicht mehr leben können. Es sind dann nur die Köpfe, die in einem Wasserbehälter konserviert worden sind, was da geht, so dass die Köpfe noch weiterleben und auch munter reden können.



Was kann man als Futurama-Infizierter tun?

Viele Leute, wie ich auch, kennen schon (fast) alle alten Folgen, da nächste Woche (10.8.) die letzte Folge der dritten Staffel auf Pro Sieben um 18.00 Uhr läuft. Im Moment laufen auch alle alten Folgen auf ProSieben Wochentags um 18.30 Uhr, also vor den Simpsons, da das aber nur ein paar Folgen sind und ich (wie die meisten anderen auch) schon alle kenne, sind die keine gute Möglichkeit um die Wartezeit zur nächsten Staffel zu verkürzen. Klar, man kann Simpsons gucken, aber das ist (zum Glück) etwas ganz anderes.
(c) Hirni Für die wirklichen Futurama-Süchtigen gibt es die Futurama-Comics. Sie erscheinen alle zwei Monate, kosten zwei Euro und erscheinen von Bongo bzw. Dino Verlag.
Die Comics haben, außer den Charakteren, keine Gemeinsamkeit mit den Fernsehfolgen, so dass sie immer etwas neues bieten. Leider erscheinen die Comics auch nur einmal im Monat mit nur einer Geschichte, aber immerhin besser als gar nichts. Der Humor ist übrigens der gleiche, also ihr könnt sie als Futurama-Fan unbesorgt kaufen.



Fazit:

Wem Simpsons gefällt, wird Futurama lieben. Es hat den gleichen Geschmack, aber ich finde der Humor ist noch besser, vielleicht liegt es daran, dass sich die Simpsons durch bisher 12 Staffeln einfach ausnutzen. Futurama hingegen ist etwas neues, mit neuen Charakteren und nicht einfach eine Simpsons Umsetzung in die Zukunft.
Futurama hat mehr das ältere Publikum als Zielgruppe, aber auch viele Jugendliche gucken die Folgen. Nur unter 10 Jahren würde ich sie nicht empfehlen, da doch (trotz der deutschen Synchronisation) einige „schmutzige“ Wörter vorkommen.



© by Hirni (Yopi) und Neo87 (ciao) 2002


TRAURIGE NACHRICHT:
Ich habe gerade in einen anderen Bericht gelesen, dass die Kultserie keine weiteren Folgen haben wird und sie abgesetzt ist. Wer mehr lesen will, kann es gerne tun unter der URL: http://www.yopi.de/meinungen.php?template=beitrag&kategorieID=116917&beitragID=64769&
ACHTUNG, ICH ÜBERNEHME KEINE VERANTWORTUNG ÜBER DEN INHALT UND ÜBER DIE WAHRHEIT DES BERICHTES BZW. DER MELDUNG!!!

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