Futurama Testbericht

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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Unterhaltungswert:  sehr gut
  • Informationsgehalt:  sehr gut
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaß:  sehr viel
  • Spannung:  sehr viel
  • Romantik:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Fhrink

FUTURAMA - DIE Zukunftsvision

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Eine der skurrilsten Comic-Serien derzeit ist \"Futurama\", produ-
ziert von David X. Cohen, aus dem Hause \"Simpsons\" von Matt Groening, Bill Morrison & Co.
Viele werden die Serie sicher kennen, doch ich finde, sie hat eine Portion Extra-Werbung verdient.
Der Plot ist folgender: Der Pizzabote Fry wird am Silvester-Abend
1999 durch einen Zufall zum Silvester-Abend 2999 zeitversetzt.
In diesem Zeitalter leben Menschen, Aliens, Roboter munter und
fröhlich mit- und gegeneinander. Die Rassen haben sich längst
vermischt und trotzdem ist bei allen technischen Möglichkeiten
doch vieles so wie 1999.
Nach ein paar Wirrungen landet Fry mit der einäugigen Leela, einem etwas humorlosen Rasseweib, bei Professor Farnsworth, der
ein \"entfernter Verwandter von Fry ist. Farnsworth betreibt eine
Art Weltraum-Spedition, bei der Fry und Leela in Zukunft arbeiten
sollen (wobei Fry\'s Definition von Arbeit eine sehr freie ist...).
Zu dieser Gruppe stößt noch der kuriose Roboter Bender, der u. a.
rostig wird, wenn er keinen Alkohol trinkt und der auch sonst den
Freuden den menschlichen und kybernetischen Lebens wahrlich
nicht abgeneigt ist. Vervollständigt wird die Gruppe durch die
Asiatin Amy und dem Krustenwesen Dr. Zoidberg, dem eine markante
Nase aus 4 schlapprigen Fingern von den Zeichnern verpaßt wurde.
Diese Truppe erlebt auf ihren Speditions- und sonstigen Reisen
zu anderen Planeten die absurdesten Abenteuer und entwickelt
abgefahrenen Macken. Z. B. liebt es der weit über 100jährige
Professor Farnsworth sich ungezwungen nackt zu bewegen.
Auf ihren Touren treffen sie den angeberischen, aufgeblasenen
Weltraumkapitän Zapp Brannigan, der generell scharf auf jedes
weibliche Wesen ist, aber speziell ein Faible für Leela ent-
wickelt, umständehalber auch mal mit ihr schlafen darf und sich
trotz extremer Körbe der Zyklopin auch in den weiteren Folgen
damit brüstet.
Leela erhält in einer Folge Nippler, ein putziges Alien-Haustier,
kaum größer als ein Dackel, das aber in der Lage ist, ganze Raum-
schiffe zu fressen und als Verdauungsprodukt Treibstoff produ-
ziert...
Die Gags dieser Serie sind endlos, phasenweise genial, natürlich,
um auch Kleinkinder zu erreichen, manchmal sehr albern, was aber
leicht zu verschmerzen ist. Köstliche Anspielungen und unsere Zeit und diverse Promis, wie man es auch von den \"Simpsons\" her
kennt, gibt es fast im Sekundentakt.
Echt witzig ist auch die Kopfsammlung des Jahres 3000. Man hat die Köpfe der vermeintlichen wichtigen Leute konserviert und am
Leben erhalten. So gelingt es z. B. in einer Folge Ex-Us-Präsi-
dent Richard Nixon sich zu seinem Kopf einen Roboter-Körper zu
verschaffen und nochmal die Macht zu ergreifen.
Auch die \"Beastie Boys\" wurden konserviert und rappen in 1000
Jahren noch live.
So geht das in dieser Serie pausenlos. Es ist beinahe zu em-
pfehlen, sich die Folgen in Zeitlupe anzusehen, um alle Gags
überhaupt mitkriegen zu können.
Die Zeichnungen sind originell, die Vielfalt der Aliens ist
schier grenzenlos. Eine farbenfrohe Serie, teilweise auch am
Computer animiert, was die Groening-Leute eigentlich nicht so
gerne machen, hier aber dezent und nicht störend eingesetzt
wird.

Die Serie läuft derzeit samstags um 18.00 Uhr auf \"Pro 7\".

Es gibt auch eine Heft-Reihe im \"Dino\"-Verlag. Bisher sind 4
Bände erschienen, die durchaus okay sind, auch wenn sie ein
bißchen \"hüftsteifer\" als die TV-Serie rüber kommen.
Sie erscheint vierteljährlich und kostet pro Band 2 €

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