Sofies Welt (Taschenbuch) / Jostein Gaarder Testbericht

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Erfahrungsbericht von Phobia

Die Geschichte der Philosophie, eingebunden in einen spannenden Roman

Pro:

Eine unterhaltsame Alternative, um sein Allgemeinwissen aufzubessern.

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Sofies Welt von Jostein Gaarder:

Die Handlung:

Sofies Welt erzählt von der 14 jährigen Sofie Amundsen aus Oslo,die plötzlich mysteriöse Briefe von einem Unbekannten erhält.
„Wer bist du ?“, „Was ist ein Mensch?“ und „Woher kommt die Welt?“ sind die Fragen, mit denen die pubertierende Sofie nun konfrontiert wird.
In Sofies Welt tun sich immer mehr Rätsel auf, die nach Antworten suchen.
Nicht nur, dass sie anonyme Briefe bekommt, die sie in die Fragen der Welt und somit in einen Lehrgang der Philosophie einführen, auch erhält Sofie plötzlich Botschaften, die sich an eine ihr unbekannte Hilde richten.
„Liebe Hilde! Ich gratuliere Dir herzlich zum 15. Geburtstag. Du verstehst sicher, dass ich Dir ein Geschenk machen möchte, an dem Du wachsen kannst. Verzeih, dass ich die Karte an Sofie schicke. So war es am leichtesten.“ Lautet eine der vielen mysteriösen Nachrichten.
Die Geschehnisse in Sofies Welt werden immer verworrener und rätselhafter.

Aber auch der Leser wird Opfer einer Verwirrung seiner eigenen Welt und seiner eigenen Erwartungshaltung.
Plötzlich findet er sich in den Geschehnissen rund um die 15jährigen Hilde wieder.

Im Laufe des Romans werden einige Rätsel aufgelöst und neue entstehen.



Eigenes Statement:

Ich persönlich habe „Sofies Welt“ nahezu verschlungen. Dieser Roman hat mich buchstäblich in seinen Bann gezogen. Die einzelnen Einheiten des „Philosophielehrganges“ ziehen sich manchmal zwar etwas in die Länge, aber im großen und ganzen ist „Sofies Welt“ für mich eines der faszinierendsten Bücher, die ich bisher gelesen habe.
Eine Einführung in die Philosophie verbindet Jostein Gaarder gelungen mit einem spannenden und philosophischen Handlungsverlauf. Er verknüpft reale mit skurilen Elementen und schafft es so, dass das eigene feste Weltbild des Lesers ins Wanken gerät. Nicht nur Sofie findet sich so in einer Welt von Rätseln wieder, sondern auch der Leser.
Dabei wird es möglich, sich wieder über die Zusammenhänge der Natur zu wundern, anstatt die Umwelt als gegeben hinzunehmen.
Mir persönlich sind die Schlussszenen etwas zu skuril gestaltet, was den Wert des gesamten Romans für mich aber nicht schmälert.
Zu erwähnen ist noch, dass man bei Sofies Welt keine allgemein gültige Auflösung der Geschehnisse erwarten darf. Vieles ist abhängig von der eigenen Interpretation, bzw. von eigenen Denkansätzen. Damit wird meiner Meinung nach aber auch der Sinn eines Philosophielehrganges erfüllt.
In meinem Bekanntenkreis gibt es unterschiedliche Meinungen zu „Sofies Welt“. Einigen waren die philosophischen „Lehreinheiten“ zu langatmig, andere konnten mit den irrealen
Elementen des Romans nichts anfangen. Viele waren aber ebenso begeistert wie ich.


Empfehlung:

Spannender Roman für jung (meine persönliche Meinung ist, dass Sofies Welt ab 12 Jahren gut gelesen werden kann) und alt.

Für alle, die sich für philosophische Denkansätze interessieren, die auch noch spannend verpackt sind.

Eine unterhaltsame Alternative, um sein Allgemeinwissen aufzubessern.

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