Das Lächeln der Fortuna (gebundene Ausgabe) / Rebecca Gablé Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von galeria
1200 Seiten pures Lesevergnügen!
Pro:
Geschichte pur mit einem Schuss Romantik, spannende und faszinierende Unterhaltung
Kontra:
Eigentlich kein Kontra, außer es hätten ruhig noch 1200 Seiten mehr sein können.
Empfehlung:
Ja
Meinen Hang zu Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, sei es Fantasy oder Wirklichkeit, hat mich wieder mal einem Buch näher gebracht, welches ich auf Garantie nicht nur einmal gelesen haben werde. Ich sah nur tiefstes Mittelalter, 100jähriger Krieg und knapp 1200 hauchdünne und ganz klein beschriebene Seiten (verspricht langes Lesevergnügen) und schon war der Wälzer gekauft.
Der junge Robert of Waringham wächst 5 Jahre seines Lebens in einem Kloster auf, sehr einfach und streng. Seine Mutter und seine Geschwister sind an der Pest gestorben. Nur eine Schwester existiert noch, ebenfalls in einem Kloster, und natürlich sein Vater, der Earl of Waringham. Der ist aber immerzu unterwegs, wir erinnern uns, wir haben den 100jährigen Krieg zwischen England und Frankreich und schreiben das Jahr 1360, als alles begann...
Roberts Vater erhängt sich, weil er angeblich Verrat begangen hat am König. Und mit einem Mal steht der 12jährige Junge ohne Geld und Gut da, denn all sein Eigentum inclusive Titel wurden von der Krone konfisziert. Er reißt aus dem Kloster aus und verdingt sich als einfacher Stallbursche auf dem ehemaligen Gestüt seines Vater. Seine Liebe zu den Pferden und seine Gabe, mit ihnen in Gedanken zu kommunizieren, verschafft ihm bald einen angesehenen Ruf in der Umgebung, bis eines Tages der neue Besitzer einzieht in Waringham. Sein Sohn Mortimer ist in Roberts Alter und beide werden bald Erzfeinde.
Robert wird wieder ausreissen, aber diesmal wird er sich zu einem Ritter emporschlagen an der Seite des John of Gaunt, dem Duke of Lancaster. Er ist der Bruder von König Edward III. und Robert wohl gesonnen. Allerdings wird Roberts Leben kein Zuckerschlecken und er wird die Höhen und Tiefen des Rades der Fortuna zu spüren bekommen. Wenn man denkt, es geht ihm endlich wieder gut, da dreht das Glücksrad sich wieder in die andere Richtung. Und wie sein Leben immer auf und ab geht, so wird man durch dieses Buch geschleudert. Ich für meinen Teil konnte einfach nicht mehr anhalten mit Lesen. Und ich frage mich, wann es soweit sein wird, dass man auch im Auto lesen kann, während man es gleichzeitig bedient. Immerzu muss man auf die Straße achten, wie soll man denn da lesen?
Spanndend von der ersten bis zur letzten Seite, so muss ein Buch sein und Rebecca Gable hat es verstanden, mich zu fesseln. Und wer so wie ich ein Fan der Geschichte Englands ist, profitiert hier gleich doppelt und dreifach. Ein Stammbaum der Häuser Plantagenet und Lancaster ist im Anschluss an dieses Ritterepos zu finden. Und das englische Königshaus ist bis auf den heutigen Tag in direkter Linie mit dem John of Gaunt, dem Duke of Lancaster verwandt. Nicht dass ich jetzt irgendwie ein Fan der Monarchie wäre, aber die Geschichte einer ganzen berühmten Königsfamilie bis auf den heutigen Tag zurück verfolgen zu können, das ist faszinierend. Dieses Buch hier umfasst nur die Jahre 1360-1399, aber das sind 39 Jahre uralte Geschichte, die mir ein Prickeln verschafft beim Lesen, dass ich mir manchmal wünschte, dabei gewesen zu sein....aber nur manchmal, dafür war`s mir dann doch eine zu dunkle Zeit mit Sitten und Bräuchen und einem Rechtssystem, das sich einem die Haare im Nacken aufstellen. Außerdem flammt immer wieder hier und da die Pest auf, wer will daran schon schon eingehen?
Naja, und wer gern an Romatik denkt bei dem Wort Ritter, ein bisschen Liebe ist auch vorhanden. Gehört ja auch mit dazu zum Auf und Ab des Lebens. Und geht`s uns nicht auch immer so? Mal ist man so glücklich und dann dreht sich das Rad wieder in die andere Richtung, aber gäb`s keinen Regen, wie sollte man sich da auf die Sonne freuen?
Viel Spass beim Lesen,
Eure Galeria.
Der junge Robert of Waringham wächst 5 Jahre seines Lebens in einem Kloster auf, sehr einfach und streng. Seine Mutter und seine Geschwister sind an der Pest gestorben. Nur eine Schwester existiert noch, ebenfalls in einem Kloster, und natürlich sein Vater, der Earl of Waringham. Der ist aber immerzu unterwegs, wir erinnern uns, wir haben den 100jährigen Krieg zwischen England und Frankreich und schreiben das Jahr 1360, als alles begann...
Roberts Vater erhängt sich, weil er angeblich Verrat begangen hat am König. Und mit einem Mal steht der 12jährige Junge ohne Geld und Gut da, denn all sein Eigentum inclusive Titel wurden von der Krone konfisziert. Er reißt aus dem Kloster aus und verdingt sich als einfacher Stallbursche auf dem ehemaligen Gestüt seines Vater. Seine Liebe zu den Pferden und seine Gabe, mit ihnen in Gedanken zu kommunizieren, verschafft ihm bald einen angesehenen Ruf in der Umgebung, bis eines Tages der neue Besitzer einzieht in Waringham. Sein Sohn Mortimer ist in Roberts Alter und beide werden bald Erzfeinde.
Robert wird wieder ausreissen, aber diesmal wird er sich zu einem Ritter emporschlagen an der Seite des John of Gaunt, dem Duke of Lancaster. Er ist der Bruder von König Edward III. und Robert wohl gesonnen. Allerdings wird Roberts Leben kein Zuckerschlecken und er wird die Höhen und Tiefen des Rades der Fortuna zu spüren bekommen. Wenn man denkt, es geht ihm endlich wieder gut, da dreht das Glücksrad sich wieder in die andere Richtung. Und wie sein Leben immer auf und ab geht, so wird man durch dieses Buch geschleudert. Ich für meinen Teil konnte einfach nicht mehr anhalten mit Lesen. Und ich frage mich, wann es soweit sein wird, dass man auch im Auto lesen kann, während man es gleichzeitig bedient. Immerzu muss man auf die Straße achten, wie soll man denn da lesen?
Spanndend von der ersten bis zur letzten Seite, so muss ein Buch sein und Rebecca Gable hat es verstanden, mich zu fesseln. Und wer so wie ich ein Fan der Geschichte Englands ist, profitiert hier gleich doppelt und dreifach. Ein Stammbaum der Häuser Plantagenet und Lancaster ist im Anschluss an dieses Ritterepos zu finden. Und das englische Königshaus ist bis auf den heutigen Tag in direkter Linie mit dem John of Gaunt, dem Duke of Lancaster verwandt. Nicht dass ich jetzt irgendwie ein Fan der Monarchie wäre, aber die Geschichte einer ganzen berühmten Königsfamilie bis auf den heutigen Tag zurück verfolgen zu können, das ist faszinierend. Dieses Buch hier umfasst nur die Jahre 1360-1399, aber das sind 39 Jahre uralte Geschichte, die mir ein Prickeln verschafft beim Lesen, dass ich mir manchmal wünschte, dabei gewesen zu sein....aber nur manchmal, dafür war`s mir dann doch eine zu dunkle Zeit mit Sitten und Bräuchen und einem Rechtssystem, das sich einem die Haare im Nacken aufstellen. Außerdem flammt immer wieder hier und da die Pest auf, wer will daran schon schon eingehen?
Naja, und wer gern an Romatik denkt bei dem Wort Ritter, ein bisschen Liebe ist auch vorhanden. Gehört ja auch mit dazu zum Auf und Ab des Lebens. Und geht`s uns nicht auch immer so? Mal ist man so glücklich und dann dreht sich das Rad wieder in die andere Richtung, aber gäb`s keinen Regen, wie sollte man sich da auf die Sonne freuen?
Viel Spass beim Lesen,
Eure Galeria.
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