Gardasee Testbericht
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Erfahrungsbericht von CocoK
Ein Ziel für jeden..
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Schon Goethe schwärmte von dem Gardasee, für den sich ein Umweg auf einer seiner Reisen wegen des köstlichen Schauspiels gelohnt habe. So erging es auch uns. Wir erreichten den See in Torbole am Nordzipfel kurz vor Sonnenuntergang und fuhren an der Ostseite des Sees entlang bis hinunter nach Lazise. Zur Rechten immer den Blick auf den im Sonnenlicht glitzernden See. Der Blick in die schmalen Gassen der kleinen Ortschaftten, läßt uns jetzt schon erahnen, dass es sich lohnen wird, ausgedehnte Streifzüge durch die vielen Boutiquen, Tante-Emma-Läden und über die Märkte zu machen.
Mit seinen 50 Kilometern Länge und 10 bis 17 Kilometern Breite ist der Gardasee das größte italienisch Binnengewässer. Die Tiefe von bis zu 350 m bewirkt seine fantastisch blaue Farbe. In der Hochsaison ist der Gardasee fest in deutscher Hand, aber das milde Klima bewirkt, dass er sich auch für eine Reise im Frühjahr oder Herbst anbietet. Der Massentourismus hat dem See erstaunlich wenig anhaben könne. So wird derjenige, der die Idylle sucht, auch heute noch Orte finden, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben, und die abwechslungreiche Landschaft bietet für jeden reichlich Möglichkeiten zu Aktivitäten. Jeder kommt auf seine Kosten: Segler, Surfer, Kunstinteressierte, Kletterer, Wanderer und Sonnenhungrige. Gerade bei Wassersportlern findet der See heute großen Anklang, und der Wind mach ihn zu einem Paradies für Surfer.
Wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs und wollen daher an den südlichen Bogen des Sees, wo sich die ca 150 Campingplätze befinden. Die meisten liegen zwischen Garda und Peschieraam Ostufer und zwischen San Felice und Desenzano an der westlichen Riviera. Hier ist der Küstenabschnitt auch wesentlich flacher als im fjodähnlichen Norden mit seinen Felsenriffen. Dort findet man eher die Apatmenthäuser und Hotels. Die meisten hiervon sind mit Swimmingpool und Klimaanlagen ausgestattet, so dass man auf keinerlei Komfort verzichten muss. Aber auch die Campingplätze bieten für jeden etwas. Wer es etwas ruhiger mag, sucht einen der zahllosen kleinen Plätze auf, die in der Regel auch eine ordentliche Ausstattung haben, was die Sanitäranlagen betrifft. Einer der luxuriösesten liegt in der Nähe von Lazise. Neben Pool und mehreren Restaurants bietet er auch ein Unterhaltungsprogramm, welches von über 30 Animateuren gestaltet wird. Das südliche Westufer des Sees wiederum ist fest in den Händen der jungen Campinggeneration.
Wir wählen einen kleineren Campingplatz in der Nähe von Lazise, der auch unmittelbar am Ufer des Sees liegt und von dem man den kleinen Ort in 15 Minuten zu Fuß (immer am See entlang) erreichen kann. Das malerische Dorf war unter venizianischer Herrschaft ein bedeutender Handelsort. Aus dieser Zeit findet man daher auch noch etliche Bauwerke, die zum größten Teil erstaunlich gut erhalten sind. Leider sind zum Beispiel das beeindruckende Scaligerkastell und die Villa Bernini im Privatbesitz, so dass es keine Möglichkeit zur Besichtigung gibt. Wer das Kastell und die darunterliegende Hafenanlage in ihrer ganzen Schönheit genießen möchte, sollte an bord eines Schiffes in Richtung Sirmione gehen, zumal Sirmone eh Pflicht für einen Besuch ist.
Schon zu Zeiten der Römer war Sirmione ein Erholungsort. Die Lage an der Spitze der vier Kilometer langen Halbinsel allein ist schon einzigartig. Über eine ehemalige Zugbrücke kommt man direkt in das alte autofreie Zentrum. Hier bieten sich dem Besucher eine Vielzahl von kleinen Läden oder Restaurants. Geht man die Hauptgasse bis zum Ende, so gelangt man in einen Park mit Pinien und Zypressen und man blickt auf ein grünbewachsenes Felsplateau. Von hier aus führen mehrere Wege zum Strand. Eine sehr einladende Ecke. Auch die unmittelbare Nähe von Sirmione bietet für jeden Geschmack etwas. Gardaland zum Beispiel ist ein riesiger Vergnügungspark a la Disneyworld, wo sich groß und klein vergnügen können. Zwischen Achterbahn und karussells fühlt man sich mal nach ägypten versetzt und mal in den Grand Canyon. Am Wochenende sollte man den park allerdings meiden, da dann der Besucherstrom doch recht groß ist.
Neben den beiden erwähnten Städtchen gibt es rund um den Gardasee natürlich noch eine Vielzahl von sehenswerten Ortschaften. An erster Stelle zu erwähnen sind hier natürlich Garda, Bardollino, Torbole, Malcesine oder das ganz im Norden gelegene Riva. Durch das überaus große Sportangebot bedingt, trifft man hier hauptsächlich auf jüngeres Publikum, was sich auch in den oft vollen Discos zeigt.
Da auch die nähere Umgebung des Gardasees einiges zu bieten hat, erwähnen will ich nur die nahen Alpen oder auch Verona, denke ich, dass es ein sehr schönes Urlaubsziel für jedermann sein kann. Meiden sollte man die Monate Juli und August, da während dieser Monate die Touristenströme doch zu groß sind. Auch diejenigen, die einen nur Strandurlaub machen wollen, sind wohl am Meer besser aufgehoben.
Mit seinen 50 Kilometern Länge und 10 bis 17 Kilometern Breite ist der Gardasee das größte italienisch Binnengewässer. Die Tiefe von bis zu 350 m bewirkt seine fantastisch blaue Farbe. In der Hochsaison ist der Gardasee fest in deutscher Hand, aber das milde Klima bewirkt, dass er sich auch für eine Reise im Frühjahr oder Herbst anbietet. Der Massentourismus hat dem See erstaunlich wenig anhaben könne. So wird derjenige, der die Idylle sucht, auch heute noch Orte finden, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben, und die abwechslungreiche Landschaft bietet für jeden reichlich Möglichkeiten zu Aktivitäten. Jeder kommt auf seine Kosten: Segler, Surfer, Kunstinteressierte, Kletterer, Wanderer und Sonnenhungrige. Gerade bei Wassersportlern findet der See heute großen Anklang, und der Wind mach ihn zu einem Paradies für Surfer.
Wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs und wollen daher an den südlichen Bogen des Sees, wo sich die ca 150 Campingplätze befinden. Die meisten liegen zwischen Garda und Peschieraam Ostufer und zwischen San Felice und Desenzano an der westlichen Riviera. Hier ist der Küstenabschnitt auch wesentlich flacher als im fjodähnlichen Norden mit seinen Felsenriffen. Dort findet man eher die Apatmenthäuser und Hotels. Die meisten hiervon sind mit Swimmingpool und Klimaanlagen ausgestattet, so dass man auf keinerlei Komfort verzichten muss. Aber auch die Campingplätze bieten für jeden etwas. Wer es etwas ruhiger mag, sucht einen der zahllosen kleinen Plätze auf, die in der Regel auch eine ordentliche Ausstattung haben, was die Sanitäranlagen betrifft. Einer der luxuriösesten liegt in der Nähe von Lazise. Neben Pool und mehreren Restaurants bietet er auch ein Unterhaltungsprogramm, welches von über 30 Animateuren gestaltet wird. Das südliche Westufer des Sees wiederum ist fest in den Händen der jungen Campinggeneration.
Wir wählen einen kleineren Campingplatz in der Nähe von Lazise, der auch unmittelbar am Ufer des Sees liegt und von dem man den kleinen Ort in 15 Minuten zu Fuß (immer am See entlang) erreichen kann. Das malerische Dorf war unter venizianischer Herrschaft ein bedeutender Handelsort. Aus dieser Zeit findet man daher auch noch etliche Bauwerke, die zum größten Teil erstaunlich gut erhalten sind. Leider sind zum Beispiel das beeindruckende Scaligerkastell und die Villa Bernini im Privatbesitz, so dass es keine Möglichkeit zur Besichtigung gibt. Wer das Kastell und die darunterliegende Hafenanlage in ihrer ganzen Schönheit genießen möchte, sollte an bord eines Schiffes in Richtung Sirmione gehen, zumal Sirmone eh Pflicht für einen Besuch ist.
Schon zu Zeiten der Römer war Sirmione ein Erholungsort. Die Lage an der Spitze der vier Kilometer langen Halbinsel allein ist schon einzigartig. Über eine ehemalige Zugbrücke kommt man direkt in das alte autofreie Zentrum. Hier bieten sich dem Besucher eine Vielzahl von kleinen Läden oder Restaurants. Geht man die Hauptgasse bis zum Ende, so gelangt man in einen Park mit Pinien und Zypressen und man blickt auf ein grünbewachsenes Felsplateau. Von hier aus führen mehrere Wege zum Strand. Eine sehr einladende Ecke. Auch die unmittelbare Nähe von Sirmione bietet für jeden Geschmack etwas. Gardaland zum Beispiel ist ein riesiger Vergnügungspark a la Disneyworld, wo sich groß und klein vergnügen können. Zwischen Achterbahn und karussells fühlt man sich mal nach ägypten versetzt und mal in den Grand Canyon. Am Wochenende sollte man den park allerdings meiden, da dann der Besucherstrom doch recht groß ist.
Neben den beiden erwähnten Städtchen gibt es rund um den Gardasee natürlich noch eine Vielzahl von sehenswerten Ortschaften. An erster Stelle zu erwähnen sind hier natürlich Garda, Bardollino, Torbole, Malcesine oder das ganz im Norden gelegene Riva. Durch das überaus große Sportangebot bedingt, trifft man hier hauptsächlich auf jüngeres Publikum, was sich auch in den oft vollen Discos zeigt.
Da auch die nähere Umgebung des Gardasees einiges zu bieten hat, erwähnen will ich nur die nahen Alpen oder auch Verona, denke ich, dass es ein sehr schönes Urlaubsziel für jedermann sein kann. Meiden sollte man die Monate Juli und August, da während dieser Monate die Touristenströme doch zu groß sind. Auch diejenigen, die einen nur Strandurlaub machen wollen, sind wohl am Meer besser aufgehoben.
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