Gebärmutterhalskrebs Testbericht
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Erfahrungsbericht von GiniX
Ich habe den Krebs besiegt
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Es war Ende Mai 1997, als ich zu einer ganz normalen Routineuntersuchung zu meiner Frauenärztin ging. Ich muss dazu sagen, dass sie sehr genau ist und mich dementsprechend auch untersucht hat. Während der Untersuchung sagte sie mir, dass das Gewebe am Gebärmutterhals verändert aussehe und sie eine Probe ins Labor schicken wolle. Nach ein paar Tagen – es war ein Freitag – hatte ich einen Brief von ihr im Briefkasten. Darin stand, ich solle mich am Montag persönlich mit ihr in Verbindung setzen. Natürlich ließ mir das keine Ruhe und ich rief sie noch am gleichen Tag an, um zu wissen, was denn los sei. Eigentlich wollte sie es mir persönlich sagen, aber ich gab ihr zu verstehen, dass ich das ganze Wochenende nicht genießen könnte und ich – egal was auch sein würde – damit klarkomme. Na ja, und dann sagte sie mir, dass ich Gebärmutterhalskrebs hätte und ins Krankenhaus müsste.
Mein Gott, das war dann aber doch ein Schock!! Und vor allem, wie sollte ich es meiner Mutter sagen, denn mein Vater lag ja auch zu Hause mit Krebs im Endstadium. Sie war natürlich vollkommen fertig, wie Ihr Euch denken könnt und mein Papa natürlich auch. Auch mein Mann und mein Sohn waren völlig von der Rolle. Gina hat Krebs.... das kann doch gar nicht sein!! Aber es war leider so. Das schlimmste war, ich wusste ja nicht, wie weit der Krebs schon vorgedrungen war.
Ja, und dann kam der Tag, an dem ich ins Krankenhaus ging. Ich durfte den ganzen Tag nichts Essen und Trinken. Aber Hunger hatte ich sowieso nicht. Am nächsten Tag sollte ich gleich operiert werden. Es sollte vorerst eine Konisation vorgenommen werden, was bedeutet, dass ein „Kegel“ aus der Gebärmutter herausgeschnitten wird, der dann eingefroren, in hauchdünne Scheiben geschnitten und pathologisch untersucht wird. So kann man feststellen, ob der Krebs weiter fortgeschritten ist.
Als es dann endlich so weit war und in den OP geschoben wurde, war mir natürlich ganz schön mulmig. Endlich die Narkose, endlich erst einmal vergessen!
Nachdem ich wieder aus der Narkose erwacht war, waren mein Mann und auch André (mein Sohn) an meinem Bett. Beide machten so traurige Gesichter, sie taten mir so leid. Aber da ich immer noch sehr müde war, bin ich schnell wieder eingeschlafen.
Am nächsten Tag dann, ich durfte nicht viel aufstehen, weil die Wunde nicht vernäht, sondern verschweißt wurde und ganz schnell wieder aufbrechen kann, bin ich nur kurz aufgestanden, um mich etwas frisch zu machen. Es war schon fast Mittagszeit und plötzlich öffnete sich die Krankenzimmertür und eine Ärztin erschien. Sie rief meinen Namen, denn ich war ja im Bad. Als ich zu ihr ging kam der erlösende Satz: „Frau Kroll, es ist alles in Ordnung. Wir haben mit der Konisation den ganzen Krebs herausholen können. Es sind keine weiteren Organe betroffen.“
Es brach einfach aus mir heraus.... ich konnte nicht anders, habe mich auf´s Bett gesetzt und habe fürchterlich geweint. Mir fiel wirklich ein Stein vom Herzen. Sofort habe ich meinen Mann, André und meine Mama angerufen. Wir waren ALLE so glücklich.
Als ich dann nach einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde – mein Mann hatte sich freigenommen und mich abgeholt -, bin ich zuerst zu meinem Papa gegangen (meine Eltern wohnten nur ein paar Eingänge neben uns). Wir haben uns nur in die Arme genommen und geweint.
Das ist jetzt schon ein paar Jahre her und ich gehe immer noch regelmäßig zur Nachsorge. Aber bis jetzt ist alles in bester Ordnung und ich hoffe, dass dies auch so bleiben wird.
Eure Gina
41 Bewertungen, 15 Kommentare
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23.03.2007, 04:30 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan ;>))))
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10.08.2002, 14:39 Uhr von maeggyholly
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Gina ich drücke Dich ganz fest und wünsche Dir das Du nie wieder damit zu tun haben wirst .
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22.07.2002, 17:41 Uhr von MikaSk
Bewertung: sehr hilfreichein ergreifender Bericht
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19.03.2002, 02:50 Uhr von seehuhn
Bewertung: sehr hilfreichDas freut mich wirklich für dich. Schade nur, dass es so viele Menschen nicht schaffen.
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13.03.2002, 09:08 Uhr von Jakini
Bewertung: sehr hilfreichDu bist wirklich eine starke Frau, aber das habe ich bei ciao ja schon geschrieben. Gruß Anja
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05.03.2002, 00:25 Uhr von antjeeule
Bewertung: sehr hilfreichBei diesem Bericht habe ich mich so richtig mit dir gefreut, dass alles gutgegangen ist.
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03.03.2002, 13:25 Uhr von Alusru
Bewertung: sehr hilfreichIch freue mich mit dir das du wieder gesund bist ganz lieben Gruß Uschi.
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01.03.2002, 11:23 Uhr von Babba
Bewertung: sehr hilfreichMeine Meinung zu diesem super hilfreichen Bericht kennst Du ja.
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28.02.2002, 19:47 Uhr von Sellina
Bewertung: sehr hilfreich.......leider bin ich nicht so gut dabei weg gekommen, schon 2 x "bösartig", aber durch OP doch wohl in den Griff bekommen + Bestrahlungen und Chemo, war eine "böse" Zeit. Aber ich bin ja ein Stehaufmännchen und habe eine
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28.02.2002, 14:29 Uhr von Rosen
Bewertung: sehr hilfreichich wünsche dir wirklich alles gute, weiß wovon du sprichst, Habe Freindin verloren 46 Jahre Brustkrebs. Das ist schon ein Mist alles alles gute und liebe deine Heike
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28.02.2002, 12:08 Uhr von darkunit
Bewertung: sehr hilfreichSowas geht mir voll unter die Haut, ich kann nicht, du weißt meine Mutti...
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28.02.2002, 01:30 Uhr von krawallo
Bewertung: sehr hilfreichHey Gina, jetzt hab ich glatt Gänsehut bekommen...hoffe dir gehts nun gut und wundervoll ist, das du alles geschafft hast. Drück dich ganz lieb;)
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27.02.2002, 19:51 Uhr von bettybo
Bewertung: sehr hilfreichdein Bericht macht bestimmt anderen Betroffenen ne menge Mut
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27.02.2002, 18:37 Uhr von Danczak
Bewertung: sehr hilfreichToi toi toi
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27.02.2002, 14:31 Uhr von Janet
Bewertung: sehr hilfreichMensch Gini da hast du mehr als Glück gehabt. Ich freue mich für dich.
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