Gedichte Testbericht

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Erfahrungsbericht von Cailyn

Schöne Winterzeit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Schnee fiel hernieder
tanzte herum
kalt war die Zeit
der Winter längst da
und die Dunkelheit schon so früh am Tage

Nur noch warm ihr Herz
ließ die Tränen nicht frieren
früher Abend war’s
weit weg von zu Haus
ging sie spazieren

Sie liebte ihn noch
doch sein war sie schon lang nicht mehr
verlassen hatte er sie
ließ sie ganz allein
ihr Leid war noch immer schwer

Die Tränen, die brannten
waren trotz Herzenswärme so kalt
er hatte sie vergessen
war es doch schon Jahre her
und ihre Flehen in seinen Ohren längst verhallt

Wieviel Zeit mag vergehen
bis sie endlich einen andren liebt?
Wieviel Schneeflocken mögen tanzen
leise durch die schöne Winterzeit
bis es für sie endlich wieder einen neuen Prinzen gibt?

Zwei Kinder, die spielten
gleich neben ihr, am Wegesrand
sie lachten, waren munter
„Nach Hause ihr beiden, zu eurer Mutter!“
da hatte sie seine Stimme erkannt

So sieht sie ihm nach
und ihm folgen die beiden
hatte er ihr nicht einst zwei Jungen versprochen
mit blauen Augen und goldenem Haar?
Warum nur ließ er sie so leiden?

Sie legte sich nieder
auf den Boden voll Schnee
und als sie dann jämmerlich zu weinen begann
und Gott um seine Gnade bat
half ihr der Winter mit seiner kalten Armee

Drei Tage darauf...
zwei Kinder wieder spielten da
und fanden tot eine Frau
und der Vater wusste genau
das dies seine einzige Liebe war

Schnee fiel hernieder
tanzte herum
kalt war die Zeit
der Winter längst da
und die Dunkelheit schon so früh am Tage

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-11 22:52:59 mit dem Titel Licht

Kein entkommen
Kein vor
Kein zurück
Ewige Finsternis
Und Nichts

Licht.

Kein entkommen
Kein vor
Kein zurück
Düstre Gedanken
Und Nichts

Licht.

Kein entkommen
Kein vor
Kein zurück
Nur Erinnerungen
an dich
an uns
an dich

ans Licht

Selbstgeschrieben am 14.02.2001

Dieses Gedicht schrieb ich an dem Tag an dem ich mit meinem Freund zusammenkam, und zwar kurz nach dem ich mich entschlossen habe, ihm meine Liebe zu gestehen. Warum ich euch das hier jetzt erzähle? Weil ein gedicht nicht 80 Wörter bracuht, um gut zu sein. Darüber reg' ich mich bei HitWin auch schon immer auf...

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-12 15:14:36 mit dem Titel Kerzenflamme

Wie verlorene Hoffnung
- Nichtexistent und kalt -
Steigt sie auf
Mächtig und stark
Aus dem Nichts
Und sagt :
Ich bin immer da
Wenn ich will

Wie ein kleines Kind
- Fröhlich und voller Leben -
Springt sie auf und ab
Immer zu

Wie die Sonne
- Hellerstrahlt -
Spendet sie Licht
- Winzigklein -
Doch niemals unbedeutend
In der Finsternis

Selbstgeschhrieben im Jahre 2000

Ich glaube dieses Gedicht spricht für sich selbst, so dass man es im Grunde unkommentiert stehen lassen kann.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-12 16:26:37 mit dem Titel Zivilcourage

Durch das Düster
Des Nachtes Finster
Lief sie schnell
Und der Tod lief hinter ihr

Spürte ihn
So lief sie schneller
Zu den Straßenlaternen
- es wurde heller
Doch finster blieb die Nacht.

Von der Angst getrieben
Lief sie kreischend durch die Nacht.
Lief durch die Massen von Menschen
- der Tod steht’s hinter ihr
Und alle haben nur gelacht!

Eiskalt liegt nun ihr Körper
Im See in naher Ferne.
Der Tod hatte sie eingeholt
Denn zu helfen vergaßen die Menschen gerne.

Selbstgeschrieben im Jahre 2001

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-17 18:09:05 mit dem Titel Liebestod

Lass mich wieder fliegen
Will dich spüren
Sei mir wieder nah.

Dein Biss, so sanft und zärtlich,
Ist für mich schon unentbehrlich
Will ihn fühlen, den ewigen Kuss!

Doch du willst mich vernichten,
Willst über mein Leben richten
Und das, weil du mich liebst.

Mein Blut selbst wird mich ertränken
Doch meine Seele wird mir neues Leben schenken
Weil ich aus Liebe starb.

Selbstgeschrieben im Jahre 1999


Dieses Gedicht schrieb ich zu der Zeit, als mich Vampire noch sehr faszinierten. Es beschreibt den Zusatnd von jemanden, der sich in einen Vampir verliebt hat und nun von diesem umgebracht wird.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-17 18:44:19 mit dem Titel Der Magier

Hocherhoben über allem
Weise
Undurchschaubar
Stark

Das wahre Licht
Im Meer der Lichter
Die Kerze
Im hellerleuchtetem Saal

Genialer Verstand getrieben von Sehnsucht,
Von Einsamkeit.
Verlacht von der Wahrheit
Verlacht vom Herzen.

Von Angst getrieben
Von der Wahrheit verfolgt
Liegt in der warmen Sicherheit des Lebens,
Der allgegenwärtigen Macht,
Das Wissen der ehrlichen Existenz.

Erschaffen um zu träumen
Und Träume leben zu lassen,
Erhört von den Göttern
Und dennoch ganz allein.

Selbstgeschrieben im Jahre 2001

Bitte nur ehrliche Meinungen, insbesondre Kommentare sind sehr erwünscht!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-18 09:58:55 mit dem Titel Nichts

Wandere umher
Gedankenlos
Verwirrt
In den endlosen Gleisen der Realität
Getrieben
Vom Nichts
Vom antriebslosen Nichts
- oder zumindest wünschte ich es wäre nichts

Gedankenverloren
Verloren wegen dir
Verloren im Nichts
Im endlosen Nichts
- oder zumindest wünschte ich es wäre nichts

Gefesselt
in der eigenen Realität
Im eigenen Traum
Im eigenen Denken
Gefesselt von dir
Gefesselt im Nichts
Im endlosen Nichts
- zumindest wünschte ich es wäre nichts

Gefesselt von dir
Im Nichts
Bei dir
Alleine

nichts.

Selbstgeschrieben im Jahre 2001

Bitte nur ehrliche Bewertungen, Kommentare sind besonders erwünscht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-18 10:07:06 mit dem Titel Wie du

Fragen
bleiben Fragen
sind Fragen
wie Fragen
fragen
nach dir

Antworten
bleiben Antworten
sind Antworten
wie Antworten
antworten
auf dich

Du
bleibst du
bist du
wie du
du
nur du

Selbstgeschriebn im Jahre 2001

Biite nur ehrliche Bewertungen, Kommentare sind besonders erwünscht.

Warum eigentlich unbedingt 80 Wörter ??? Wieviele Gedichte kommen mit weit aus weniger Wörtern klar und verlieren trotzdem nichts an ihrem Klang? Manchmal sind zuvile Worte einfach überflüssig, da sie dem ganzen seinen ganz besonderen Klang nehmen ...

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-19 22:23:09 mit dem Titel Liebe

Von Sternenlichtern erkoren
Von Sonnen neu erwählt
Von Smaragden weit hinaufgehoben
Von dir geliebt.

Von Rosen frisch erblüht
Von Regenbögen sanft gebettet
Von Monden klar bezaubert
Von dir geliebt.

Von Hoffnung mystisch erleuchtet
Von Freude weit getragen
Von Leben reich erlegt
Von dir geliebt.

Selbstgeschriebn im Jahre 2001

Bitte bewertet nur ehrlich, Kommentare sind mir am liebsten.


Geliebt zu werden ist so ein emisterhaftes Gefühl, dass es dafür eigentlich keine Worte geben kann. Nichts ist schöner als dieses Gefühl, und das soll das Gedicht ausdrücken.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-19 22:34:47 mit dem Titel Sehnsucht

Oft steh‘ ich am Fenster
Oft seh‘ ich dem Regen zu
Oft folge ich den Tropfen mit dem Finger
Und manchmal träum‘ ich einfach nur

Oft geh‘ ich nach draußen
Oft seh‘ ich den Blumen beim Wachsen zu
Oft lächle ich über die bunten Blüten
Und manchmal träum‘ ich einfach nur

Oft seh‘ ich zu den Sternen
Oft bewundere ich ihren Glanz
Oft lass ich mich von ihnen verzaubern
Und manchmal träum‘ ich einfach nur

Oft denk‘ ich an die Zukunft
Oft philosophier‘ ich über die Vergangenheit
Oft, und dennoch viel zu selten, leb‘ ich in der Gegenwart
Doch letzten Endes träum‘ ich einfach nur

Selbstgeschrieben im Jahre 2001

Bitte nur ehrlich bewerten, Kommentare sind besonders erwünscht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-19 22:50:36 mit dem Titel Amnesie

Einsamkeit
Wie dunkel
Allein
Wie schwach
Einsamkeit
Oh süße Finsternis ,
was lässt du mich allein ?

Einsamkeit
Wie große Leere
Allein
Wie nichts
Einsamkeit
Oh süße Finsternis ,
was lässt du mich allein ?

Einsamkeit
Wie fremde Wesen
Allein
Wie große Angst
Einsamkeit
Oh süße Finsternis ,
was lässt du mich allein?

Einsamkeit
Wie alleinsein
Allein
Wie einsamsein
Einsamkeit
Oh süße Finsternis,
was lässt du mich allein?

Selbstgeschrieben im Jahre 2001

Bitte nur ehrliche Bewertungen, Kommentare sind besonders erwünscht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-20 12:43:38 mit dem Titel lieben

Kannst du lachen
an traurigen Tagen?
Kannst du strahlen
wenn der Regen fällt?
Kannst du dich freuen
wenn alles zu Ende geht?
Kannst du mich so lieben
wie ich bin?

Würdest du weinen
wenn ich weine?
Würdest du verzweifeln
wenn ich am Verzweifeln bin?
Würdest du die Hoffnung verlieren
wenn für mich alles hoffnungslos scheint?
Würdest du mich so lieben
wie ich bin?

Könntest du dich in eine andre Welt frei hineinleben...
Würdest du die meine wählen?
Könnest du alles Lachen dieser Welt einfrieren…
Würdest du mich lächeln lassen?
Könntest du nur einen einzigen Kuss geben…
Würdest du ihn mir schenken?
Könntest du die Menschen ändern wie du wolltest…
Würdest du mich genauso lassen?

Könntest du über deine Liebe frei verfügen…
Würdest du mich noch immer lieben?

Selbstgeschrieben im Jahre 2001

Bitte nur ehrlich bewerten, Kommentare sind besonders erwünscht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-20 12:49:54 mit dem Titel Gnadenfeuer

Viel Holz stapelt sich mittig
von geifernden Augen zum Brennen verdammt
Mit den dicken Kreuzen um den Hälsen
und dicken Bäuchen in Kutten gepackt

Viele Worte gesprochen an den Wahren
der sonst nur Gnade für die Schafe kennt
Mit gift’gen Visionen Monster aufbeschworen
dass selbst der Heiland sie verdrängt

Viel Reichtum ist gefangen in Gemäuern
die so von Enthaltsamkeit geprägt
Vor langer Zeit predigte einst ein Mann solch gute Ideen
- und ein anderer machte sich zum Held

Viel Leid schon ging den einen Weg
den sie nun humpelt, mit zertrümmertem Bein
Hat all die Zeit nur auf Gott geschworen
doch sie alle verschwiegen Barmherzigkeit

Viele Qualen hatte sie erlitten
bis sie nun endlich den Wahren auch verriet
Doch das Herz hatte all dies bestritten
da es doch nur den Einen gibt

Viele Feuer kämpfen sich höher
bis ihr Gott nun endlich Gnade erweist
Nimmt die Hitze von ihrem Geiste
nimmt sie auf, mit schützender Hand

Viele Zwerge in braunen Kutten
schleichen Heim, bis das nächste Feuer brennt
Innerlich der Verdammnis nahe
den wahren Glauben teuer verschenkt

Selbstgeschrieben im Jahre 2002

Bitte nur ehrlich bewerten, Kommentare sind besonders erwünscht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-22 10:22:21 mit dem Titel Azurblau

Sitze hier und höre den Song
Den wir zusammen hörten
Den du so liebtest
- Nun liebe ich ihn auch.

Denke immerzu an deine Augen,
So wunderbar blau
- Azurblau sagtest du,
Und wie sie mich ansahen,
So tief
So wahr
Und doch irgendwie fern.
Und deine Stimme
- tief und rau –
So herrlich sanft in meinen Ohren,
Sanfter als jede Stille
Jede Ruhe
Es je sein könnte.

Ich erwachte
Und du warst da,
Das Erste was ich erblickte,
Direkt neben mir.
So herrlich schön begann dieser Morgen,
Schöner als jede Nacht meines Lebens,
Und dann
Später
Hieltest du meine Hand.
Die ganze Zeit
Warst du da,
War nie allein
War immer stark
Stark mit dir
Stark wegen dir.

Jetzt bist du fort,
Nicht weit
Aber fort
Fort von mir.
Und dennoch da,
In meinem Kopf
Meinem Herz,
Deine Augen
Deine Stimme
Du
Alles ist da,
Und diese verfluchte Hoffnung
Sagt:
Vielleicht denkst du auch an mich
Vielleicht bin ich auch bei dir
Vielleicht siehst du meine Augen noch
Vielleicht…
Alles nur ein Traum,
Doch ich will nicht erwachen
Hilf mir!

Selbstgeschhrieben im Jahre 2000

Bitte ehrlich bewerten, Kommentare sind besonders erwünscht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-22 12:07:16 mit dem Titel An meine zweite Seele...

Mein Blick fällt auf die Straße
Die jetzt leer ist
Und allein
Wie ich, im gewissen Maße.
Ist sie nicht schön
So ruhig
Und verlassen?
Nein, diese Stille muss man doch hassen!
Genau wie dieses farblose Grau.

Nun seh' ich zu den Sternen
Die nie einsam sind.
Sie sind Hoffnung und Begleiter für jeden
Dessen Seele frei
Und deshalb alleine ist.
Doch ihrer Schönheit will meine Einsamkeit nicht schwinden,
Denn meine Seele ist auf der Suche,
Jede Nacht,
Nach ihrem zweiten Teil.
Und wenn sie ihre zweite Hälfte gefunden hat,
So weiß ich genau,
Verliert sie ihre Freiheit gerne
Für das ewige Glück des sterblichen Seins.

Selbstgeschrieben im Jahre 1999

Bitte nur ehrlich bewerten, Kommentare sind besonders erwünscht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-24 10:05:33 mit dem Titel Der Vampir

Wie die Schatten der Nacht,
Immer nur an sich gedacht.
Zur tödlichen Jagd stets bereit:
Der Vampir, König der Dunkelheit.

Er lebt im sanften Nebel der Nacht
Und hat dort sein grausames Werk vollbracht.
Er hat sie geliebt, und als Beweis
Trank er ihr Blut, da war's noch heiß.

Jetzt ist es Tag und ihr Körper ist kalt.
Doch die nächste Nacht wird kommen, und zwar bald!
Und die nächste Seele wird jammern: "Ich hab ihm vertraut!"
Denn er hat sie ihrem Körper geraubt.

Die nächste Nacht kommt mit ihren Schatten,
Und sie wird einen neuen Mord gestatten,
Und so wird es noch oft Nacht werden,
Und so werden noch viele sterben.

Selbstgeschrieben im Jahre 1999

Ich weiß, dieses Gedicht kommt nicht an meine anderen ran, aber es ist das erste, dass ich jemals schrieb und deshalb bedeutet es mir doch eine ganze Mennge.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-24 19:31:33 mit dem Titel Sommerregen

Du lässt mich leben,
Lässt mich träumen,
Zeigst mir eine gute Welt.
Denn wenn ich dich spüre,
Deine sanften Küsse fühle,
1000 Stück auf meiner Haut,
Bin ich frei.

Dein Geruch,
Ein Hauch von Sommer
Getragen im Frühlingswind,
Ist nasses Gras auf einer Wiese
So frisch, wild und ungezähmt.

Lass deine Kälte auf mir prickeln
Während die sanfte Wärme mich umgibt.
Und die Sonnenstrahlen durchbrechen weiße Wolkenmauern
So frei und frisch verliebt.

Selbstgeschrieben im Jahre 2000

Bitte nur ehrlich bewerten, Kommentare sind mir am liebsten.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-25 12:54:01 mit dem Titel Du

Scheu kommst du aus deinem Loch
Langsam , vorsichtig , noch halb versteckt
Bist niedlich, so klein noch
Hoff' , dass dich die Katze nicht entdeckt .

Verspielt tappst du durch's Zimmer
Schnell, flink, nach Neuem schauen'
Bist niedlich, so klein noch immer
Hoff', die Katze wird bloß neben dich hauen.

Selbstgeschrieben im Jahre 2000

Bitte nur ehrlich bewerten, Kommenatre sind mir am liebsten.

Dieses Gedichte habe ich für meinen kleinen Bruder geschrieben, der gerade mal sechs Jahre alt ist.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-25 13:27:03 mit dem Titel Kleinigkeiten

Es ist die Art
Wie du blinzelst
Wenn du in die Sonne siehst

Es ist die Art
Wie du das „i“ betonst
In jedem einzelnem Wort

Es ist die Art
Wie du lachst
Bei der Comedy-Show im Fernsehen

Es ist die Art
Wie deine Haare fallen
Wenn du schnell läufst

Es ist die Art
Wie deine Augen funkeln
Wenn ich auf dich zu komme

Es ist die Art…

Es ist deine Art
Wie du du selbst bist
Die dich so einzigartig macht

Für mich.

Selbstgeschrieben im Jahre 2000

Bitte nur ehrlich bewerten, Kommentare sind mir am liebsten.


Dieses Gedicht erweckt wahre Erinerungen wieder... oh man, war ich damals verliebt...

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-25 17:42:15 mit dem Titel Unbeachtet tot

Umgeben von Finsternis
Einsam
Ungesehen
Liegt er dort
Vom roten Leben überdeckt.

Sein Gesicht
Noch da
Noch frisch
Noch jung
Wie er selbst
Doch danach fragt der Tod nicht.

Ein Schrei
Ein Zeichen des Lebens
Durchdringt die Nacht
Doch ist er des Schweigens gleich
Trotz des hilflosen Tons voller Hoffnung
Ungehört.

Ein Herz
Noch zum schlagen bereit
Zum Kämpfen noch fähig
Gibt nicht auf
Ist geliebt
Drum kann es hoffen
Und kämpfen.
Noch.

Finger krümmen sich
Vom Blut benetzt
Greifen in die Luft
Denn die Seele sieht SIE
Will zu IHR
Doch SIE ist nicht da
Und SIE ist die Hoffnung.

Ein stummes Gebet
Durchbricht die dunklen Wolken.
Ein Lebenszeichen,
Das Letzte,
Ein Hilferuf an den Tod,
Er soll ihn erlösen
Soll kommen.
Die Hoffnung ist fort
Irgendwo
Bei IHR.

Der Geist ist benebelt
Fast fort.
Das Herz will nicht mehr
Kapituliert.
Nun ist er endlich nicht mehr ungesehen
Und hilflos

Denn der Tod hat ihn gefunden.


Selbstgeschrieben im Jahre 2000

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-03 18:14:21 mit dem Titel Gregorsdorf*

So friedlich liegst du da
Fast ruhig
Fast schlafend
Doch friedlich bezaubernd
Harmonisch wunderschön.

Deine Felder sind golden
Fast sonnengleich
Umgeben von Gras
Ganz grün und jung.
So liegst du da
Welch‘ herrliche Magie!

Deine Häuser gehören zu dir
Auch eine friedlich schlafende Natur
Sind nicht erbaut
Sondern aus deinen grünen Wiesen erwachsen
Wie die blauen Blumen im Korn
Welch‘ herrliche Magie!

Im roten Himmel schwindet die Sonne
Nacht soll sein
Für dich
Und alles was dein ist.
Und beim ersten Sternenglanz
Kannst du endlich schlafen.
Welch‘ herrliche Magie!

Der Grillen zirpen
Begleitet dich durch die Nacht
Ganz weich und ruhig
Mit wunderbarer Melodie,
Damit du schlafen kannst.
Welch‘ herrliche Magie!

So friedlich liegst du da
Fast ruhig
Fast schlafend
Doch friedlich bezaubernd
Harmonisch wunderschön.

Selbstgeschriben im Jahre 2000

*Hierbei handelt es sich um mein Heimatdorf

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-06 11:49:49 mit dem Titel Ein Tod

Vergessen
Allein
Zog er hinfort
Einsam
Um nicht unbekannt zu bleiben
Und vergessen

Schmerzhaft
Rot
War das Schwert
In seiner Brust
Hart
Kalt
Und schmerzhaft

Vergessen
Allein
Starb er
Einsam
Unbekannt
Und vergessen

Selbstgeschrieben im Jahre 2000

Dieses Gedicht handelt von jemanden, der in einen Krieg zieht um als großer Held gefeiert zu werden, doch letztlich stirbt er in der ersten Schlacht, ohne das je sein Name in der Öffentlichkeit bekannt wurde.
Ich halte nicht viel davon, dass man glaubt, Kriege würden Helden geberen. Wahre Helden sind die, die Kriege schon von vorne weg vergindern... (nicht wahr, Herr Bush???)

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-11 21:07:04 mit dem Titel Selbst

Blutrot beginnt die Nacht
Mit dem Untergang der Sonne,
Des hellen Lichtes,
Endet die Hoffnung auf Leben
In seiner ewigen Pracht.

So rot wie Blut ist das Leben,
Und so tot wie Stein,
Kalt und grau,
Erschaffen wir es Nacht für Nacht,
Seit langer Zeit für die ewige Tradition,
Die wir so anstreben.

Des Nachtes Ende kommt
Und zwar mit hellen Farben
Die von Leben trotzen
Welches wir vernichtet haben
Aus Furcht so prompt.

Denn was lebt
Ist anders
Und was anders ist
Ist gefährlich
Weil es selbst ist
Und nicht angepasst
Oder gleich.

Selbstgeschrieben im Jahre 2000

Bitte nur ehrlich bewerten, Kommentare sind mir am liebsten.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-11 16:42:36 mit dem Titel Eine Lüge / Eine Liebesbeziehung

Vergessen
von der Welt
- denn sie ist die Welt

Die Morgenblume
lächelte verführerisch
und jedes Funkeln
des Tränentropfens
schien
nur meine Seele
in den Bann
der
unendlichen Endlichkeit
zu katapultieren

Die Mittagssonne
hauchte leise
den verrat an roten Rosen
und jeder Dornen des
Gestrüpps
bohrte unaufhaltsam
durch unempfindliche Haut

Der Abendstern
lachte gierig
über jene Bluttropfen
die den Schnee schmolzen
den der plötzliche Winter
unaufhaltsam
über die
Sonnenblumen
brachte

Vergessen
von der Welt
- den sie ist die Welt


Ich kann mich nicht wirklich entscheiden, ob ich das Gedicht \"Eine Lüge\" oder \"Eine Liebesbeziehung\" nennen soll. Für Vorschläge wäre ich da äußerst dankbar.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-12 17:51:42 mit dem Titel Suche

Der Sonnenuntergang ist zu Ende
Die Sterne noch längst nicht da
Der Wind rauscht mit den Blättern
Ich spüre deinen Kuss
- doch du bist fort

Im Meer spiegelt sich dein Lächeln
Abendröte aus Herzensblut
Ich kenn’ nicht den Weg, den ich schlendre
Ich weiß nur, da vorne läufst du

Fußabdrücke sind fest im Sande
Unschuldiges Gras verdeckt sie nur leicht
Dein Leben ist eine Kerzenflamme
Und ich bin dein Wachs

Der Schnee fällt seichte zu Boden
Deinem Weg folg’ ich noch immer gleich
Spüre deinen Atem an meiner Wange
Doch wo bist du? Und wo willst du sein?

Selbstgeschrieben im Jshre 2002

Dies schrieb ich, als ich sehr deprimiert war. Ich glaube, dass man das schon raushört.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-16 14:54:23 mit dem Titel Stiller Retter

Keine Taten vergebens
Kein Gedanke verschwendet
Verspottet, verachtet
Verlacht – doch du hast nie versagt

Kein Rebell im Herzen
Nur der eine Wunsch
Rache
Du weißt, dass du nie versagst
Aber niemand
Wird je unsterblich sein

Unmögliche Träume gelebt
Stiller Retter ignoranter Wesen
Jeder hatte die Zeit
Und du hast sie dir genommen

Rote Augen
Kein Herzenslaut
Kein letztes Wort
Nur ein letzter Traum
Eine letzte Tat
Ein letzter Verrat
Und schmerzlos glücklich
Die letzte Verwüstung
Und der erste Tod


Dieses Gedicht handelt von Cade Foster, dem Helden der Serie \"First Wave\", deren letzte Folge am Mittwoch gewesen war. In der letzte Folge wird er von seinem besten Freund erschossen, kurz nachdem sein Trum in Erfüllung gegangen war. Er hat gesehen, dass er auf der ganzen Welt Verbündete für seinen Kampf gefunden hat (mehr zur Serie könnt meinem Beitrag dazu entnehmen).

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-13 21:09:13 mit dem Titel Nahes Ende

Manchmal
Da reichen Briefe nicht mehr

Wenn im Grunde
Alles nur zerstört wird
Bringt die Gewissheit dieses fernen Tages
Noch ein schönes Leben

Dies glaubst du,
weil du die Tränen nicht siehst

Wenn der Anfang kaum geschaffen,
im Grunde alles erst frisch errichtet
und zum einstürzen verdammt
wird man sicher wohnen
bis alles bricht

Dies glaubst du,
weil du nichts darüber hören willst

Blitzeis erscheint schnell
Unaufhaltsam
Und bloßes Ignorieren dieser Gewissheit
Auf mögliche Gefahr
Schützt dich nicht
Aus dem Nichts
Ins Nichts zu wandern

Warte nicht wieder auf meine Tränen
Um zu wissen
Dass alles einst enden wird
Ob nun bewusst
Oder vergessen

Selbstgeschrieben im Jahre 2002

Kommentare sind immer erwünscht.