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Erfahrungsbericht von schnulli0815
Wild in der Küche - Fasan
Pro:
Mut zum Risiko bei Rezepten muss sein!!!
Kontra:
Nicht jeder mag Ingwer... man liebt in oder mag ihn garnicht
Empfehlung:
Ja
Hier ein Bericht aus meiner Serie über Rezepte mit Wildfleisch, diesmal zum Thema
*** Der beste Fasanenbraten ***
Wie einige Leser meiner Wildrezepte vielleicht noch wissen, war meine Oma einem Förster sehr... sagen wir mal vorsichtig... angetan. Daher gabs auf ihrem Speiseplan dann auch mal öfter Wild... Fasan war dabei etwas eher seltenes.
*******************************************
*** Allgemeines zum Fasan ***
*******************************************
Der Fasan gehört zur Gattung der Feldhühner und hat den lateinischen Namen fasanus colchicus. Jeder hat bestimmt schon einmal einen Fasan gesehen und kann sich an das sehr farbige Gefieder der männlichen Tiere erinnern. Die Weibchen sind eher unscheinbar braun... also überhaupt kein Vergleich zu uns Menschen... da sind die Weibchen ja eher aufgedonnert... aber lassen wir das besser :-))) Insgesamt sind die männlichen Tiere etwas größer und schwerer als die weiblichen, das Gewicht liegt zwischen 750 g bis 1500 g.... wie war das nochmal bei den Menschen??? Sind da die Männers oder Weibers schwerer *frechgrins*... Fasane erhält man nicht nur als bejagdtes Wild sondern auch aus Zuchten wie Hühner, sogenannten Fasanerien. Ab und an findet man sie tiefgekühlt in der Kaufhäusern, ich jedoch empfehle, sich einmal auf den Wochenmärkten umzuschaun... frisch und nicht tiefgekühlt schmeckts am besten.
Nun aber zu dem Rezept:
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*** Fasan mit Ingwer ***
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Zutaten:
1 Fasan, selbstverständlich küchenfertig
50 Gramm Butter, zerlassen
4 Speckscheiben
2 Zwiebeln
2 Möhren
4 Stückchen Ingwer, geschält, ca. 1 cm x 1 cm groß
4 Wacholdenbeeren
1 Glas Rotwein
1/2 Becher Creme Fraiche
Salz, Pfeffer
Für die Sauce:
Rotwein
1 Stückchen Ingwer, gerieben, ca. 1 cm x 1 cm groß
1 Eßlöffel Honig oder Rübensirup
1 Prise Chilipfeffer
Den Fasan von innen und außen salzen und pfeffern, sowie mit der zerlassenen Butter gründlich einreiben bzw. bepinseln.
Auf den Rücken in einen Bräter legen und die obere Brustseite mit den Speckscheiben belegen. Neben der Fasan die gewürfelten Zwiebeln und Möhren, sowie die Ingwerstückchen und die Wacholderbeeren in den Bräter geben. 1 Tasse Wasser dazu und zunächst für 45 Minuten bei 220 Grad im Backofen braten, dabei alle 15 Minuten mit den Bratfett begießen.
Den Backofen auch 180 Grad zurückdrehen und die Speckscheiben oben vom Fasan entfernen. Den Rotwein angießen und den Fasan mit der Creme Fraiche bestreichen, auch ca. 1 Eßlöffel voll in die Bauchhöhle geben. Nun nochmals 20 Minuten weiterbraten, aber 1x zwischendurch mit dem Bratensaft begießen.
Den Fasan nun im warmen Backofen noch etwas beiseite stellen und aus dem Bratensaft die Sauce zubereiten. Hierzu erstmal alles durch ein Sieb - am besten aus Metall - geben, dabei die weichen Zwiebel, Möhre und Ingwer schön durchdrücken. Notfalls mit einem Pürierstab oder einer Gabel zerkleinern und ab damit in die Sauce. Das Ganze füllen wir mit Rotwein bis zur gewünschten Saucenmenge auf. Ich rechne bei 4 Personen gut und gerne 1 Liter Sauce... lieber zuviel, als zu wenig. Alles nochmals gut aufkochen... hmmm, der Rotwein geht schön in die Nase und 1 Stückchen Ingwer reiben wir zu allem Überfluss nun noch frisch zusätzlich in die Sauce. Nun kommt ein Eßlöffel Honig... oder noch besser Rübensirup... mit rein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und notfalls etwas andicken. Ganz zum Schluss noch die Prise Chili dazu... wer keinen hat oder es nicht so scharf mag, kanns auch weglassen.
Als Beilage eignen sich hier besonders: Rotkohl und Kartoffelklösse... aber bitte aus rohen Kartoffeln.
**************
*** Fazit ***
**************
Mal wieder ein Rezept, das etwas Mut erfordert. Der Fasan braucht keine besondere Zubereitung, da die Sauce der Haupt - Geschmacksträger ist. Durch die aufgestrichene Creme Fraiche bekommt der Fasan den letzten Schliff und wird schön kross und saftig. Schaut man sich die Zutaten der Sauce an, kann man leicht erraten, wonach sie schmeckt... eben etwas asiatisch. Der Ingwer gibt eine schöne Süsse und zugleich Schärfe, der Honig eine andere Süsse... wobei Rübensirup einen karamelligen Geschmack erzeugt. Mit dem Chili sollte man sehr vorsichtig umgehen... ein Zuviel läßt sich nicht mehr beheben... also bitte nur 1 Prise... sonst tränen die Augen. Rotkohl eignet sich wunderbar als Beilage, bei den Klößen sollten es schon welche aus rohen Kartoffeln sein, die sind kräftiger im Geschmack und passen so besser zu der sehr dominanten Sauce.
Meine Meinung: Mal was gaaanz besonderes!!!
... Guten Appetit ...
*** Der beste Fasanenbraten ***
Wie einige Leser meiner Wildrezepte vielleicht noch wissen, war meine Oma einem Förster sehr... sagen wir mal vorsichtig... angetan. Daher gabs auf ihrem Speiseplan dann auch mal öfter Wild... Fasan war dabei etwas eher seltenes.
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*** Allgemeines zum Fasan ***
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Der Fasan gehört zur Gattung der Feldhühner und hat den lateinischen Namen fasanus colchicus. Jeder hat bestimmt schon einmal einen Fasan gesehen und kann sich an das sehr farbige Gefieder der männlichen Tiere erinnern. Die Weibchen sind eher unscheinbar braun... also überhaupt kein Vergleich zu uns Menschen... da sind die Weibchen ja eher aufgedonnert... aber lassen wir das besser :-))) Insgesamt sind die männlichen Tiere etwas größer und schwerer als die weiblichen, das Gewicht liegt zwischen 750 g bis 1500 g.... wie war das nochmal bei den Menschen??? Sind da die Männers oder Weibers schwerer *frechgrins*... Fasane erhält man nicht nur als bejagdtes Wild sondern auch aus Zuchten wie Hühner, sogenannten Fasanerien. Ab und an findet man sie tiefgekühlt in der Kaufhäusern, ich jedoch empfehle, sich einmal auf den Wochenmärkten umzuschaun... frisch und nicht tiefgekühlt schmeckts am besten.
Nun aber zu dem Rezept:
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*** Fasan mit Ingwer ***
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Zutaten:
1 Fasan, selbstverständlich küchenfertig
50 Gramm Butter, zerlassen
4 Speckscheiben
2 Zwiebeln
2 Möhren
4 Stückchen Ingwer, geschält, ca. 1 cm x 1 cm groß
4 Wacholdenbeeren
1 Glas Rotwein
1/2 Becher Creme Fraiche
Salz, Pfeffer
Für die Sauce:
Rotwein
1 Stückchen Ingwer, gerieben, ca. 1 cm x 1 cm groß
1 Eßlöffel Honig oder Rübensirup
1 Prise Chilipfeffer
Den Fasan von innen und außen salzen und pfeffern, sowie mit der zerlassenen Butter gründlich einreiben bzw. bepinseln.
Auf den Rücken in einen Bräter legen und die obere Brustseite mit den Speckscheiben belegen. Neben der Fasan die gewürfelten Zwiebeln und Möhren, sowie die Ingwerstückchen und die Wacholderbeeren in den Bräter geben. 1 Tasse Wasser dazu und zunächst für 45 Minuten bei 220 Grad im Backofen braten, dabei alle 15 Minuten mit den Bratfett begießen.
Den Backofen auch 180 Grad zurückdrehen und die Speckscheiben oben vom Fasan entfernen. Den Rotwein angießen und den Fasan mit der Creme Fraiche bestreichen, auch ca. 1 Eßlöffel voll in die Bauchhöhle geben. Nun nochmals 20 Minuten weiterbraten, aber 1x zwischendurch mit dem Bratensaft begießen.
Den Fasan nun im warmen Backofen noch etwas beiseite stellen und aus dem Bratensaft die Sauce zubereiten. Hierzu erstmal alles durch ein Sieb - am besten aus Metall - geben, dabei die weichen Zwiebel, Möhre und Ingwer schön durchdrücken. Notfalls mit einem Pürierstab oder einer Gabel zerkleinern und ab damit in die Sauce. Das Ganze füllen wir mit Rotwein bis zur gewünschten Saucenmenge auf. Ich rechne bei 4 Personen gut und gerne 1 Liter Sauce... lieber zuviel, als zu wenig. Alles nochmals gut aufkochen... hmmm, der Rotwein geht schön in die Nase und 1 Stückchen Ingwer reiben wir zu allem Überfluss nun noch frisch zusätzlich in die Sauce. Nun kommt ein Eßlöffel Honig... oder noch besser Rübensirup... mit rein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und notfalls etwas andicken. Ganz zum Schluss noch die Prise Chili dazu... wer keinen hat oder es nicht so scharf mag, kanns auch weglassen.
Als Beilage eignen sich hier besonders: Rotkohl und Kartoffelklösse... aber bitte aus rohen Kartoffeln.
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*** Fazit ***
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Mal wieder ein Rezept, das etwas Mut erfordert. Der Fasan braucht keine besondere Zubereitung, da die Sauce der Haupt - Geschmacksträger ist. Durch die aufgestrichene Creme Fraiche bekommt der Fasan den letzten Schliff und wird schön kross und saftig. Schaut man sich die Zutaten der Sauce an, kann man leicht erraten, wonach sie schmeckt... eben etwas asiatisch. Der Ingwer gibt eine schöne Süsse und zugleich Schärfe, der Honig eine andere Süsse... wobei Rübensirup einen karamelligen Geschmack erzeugt. Mit dem Chili sollte man sehr vorsichtig umgehen... ein Zuviel läßt sich nicht mehr beheben... also bitte nur 1 Prise... sonst tränen die Augen. Rotkohl eignet sich wunderbar als Beilage, bei den Klößen sollten es schon welche aus rohen Kartoffeln sein, die sind kräftiger im Geschmack und passen so besser zu der sehr dominanten Sauce.
Meine Meinung: Mal was gaaanz besonderes!!!
... Guten Appetit ...
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