Erfahrungsbericht von TeenSpirit
GENUG - Bitte nicht mehr davon...
Pro:
siehe Meinung
Kontra:
siehe Meinung
Empfehlung:
Nein
Da ist er nun, der neue Film von unserer Latina, unserer sexy Stimme, unser aller Hintern. Lange genug haben wir darauf gewartet.
Oder?
Nun, über die Qualität des Films lässt sich sicher streiten. Da die schnuckelige Jennifer Lopez mitspielt, wird er sicherlich ein Erfolg an den Kinokassen, aber ist er wirklich sehenswert?
Meine Meinung ist folgende:
Überraschend konsequent gute schauspielerische Leistungen bestimmen das Geschehen auf der Leinwand, auf der auch eine durchaus nachvollziehbare Geschichte nacherzählt wird:
Eine scheinbar glücklich verheiratete Frau (aka J.Lo) stellt nach kurzer Zeit fest, dass sie einem Tyrann verfallen ist und versucht vergeblich, vor ihm zu fliehen.
Gut, nachvollziehbar ist diese Story - aber längst nicht neu. Filme dieser Art werden auch oft genug mittwochs auf Sat.1 als \"FilmFilm\" oder so gezeigt. *gähn*
Leider kommt zu diesem absolut durchschnittlichen Drehbuch noch eine Portion unnötige Utopie, die schon in \"Karate Kid\" ihre Premiere fand: Körperlicher Schwächling ohne Mumm nimmt sich mal eben einen Coach und ist innerhalb kürzester Zeit in der Lage, jeden noch so übermächtigen Gegner windelweich zu schlagen. Naja.
Zugegeben, diese Handlungssequenz ist auf diesen Film bezogen schon einfallsreich - aber völlig fehl am Platz! In einen Film, in dem es um eine verfolgte Frau geht, in dem jeder halbwegs normale Zuschauer hofft, dass sie mit ihrem Kind Frieden findet, passt doch beim besten Willen keine Szene, in der die Frau plötzlich zur Muskelbraut mutiert und ihren Ex sämtlliche Knochen bricht!? Wo bleibt denn da bitte das Niveau? Zugegeben, objektiv betrachtet sind diese Szenen gut gelungen, immerhin wirken die Bilder gut und geben dem Zuschauer so etwas wie Genugtuung, dass der Bösewicht verloren hat; die geschickte Art der Kameraführung und ein Hauch von Witz in den Dialogen verleihen für manche vielleicht den Flair eines Willis-Films - aber wie gesagt, der Film als ganzes betrachtet wird nur noch lächerlich.
Da die Schauspieler für das schwache Drehbuch allerdings nichts können, bewerte ich den Film als Durchschnitt, denn an deren Leistung habe ich nichts zu bemängeln.
Fazit: Wer unserer Jenny auf den Hintern glotzen will, hat oft genug Gelegenheit dazu und soll dies ruhig tun, alle anderen, die wenigstens etwas Wert auf Glaubwürdigkeit und Niveau legen, sollten sich stattdessen lieber einen anderen Film ansehen. Zum Beispiel nächsten Mittwoch auf Sat.1...!
Oder?
Nun, über die Qualität des Films lässt sich sicher streiten. Da die schnuckelige Jennifer Lopez mitspielt, wird er sicherlich ein Erfolg an den Kinokassen, aber ist er wirklich sehenswert?
Meine Meinung ist folgende:
Überraschend konsequent gute schauspielerische Leistungen bestimmen das Geschehen auf der Leinwand, auf der auch eine durchaus nachvollziehbare Geschichte nacherzählt wird:
Eine scheinbar glücklich verheiratete Frau (aka J.Lo) stellt nach kurzer Zeit fest, dass sie einem Tyrann verfallen ist und versucht vergeblich, vor ihm zu fliehen.
Gut, nachvollziehbar ist diese Story - aber längst nicht neu. Filme dieser Art werden auch oft genug mittwochs auf Sat.1 als \"FilmFilm\" oder so gezeigt. *gähn*
Leider kommt zu diesem absolut durchschnittlichen Drehbuch noch eine Portion unnötige Utopie, die schon in \"Karate Kid\" ihre Premiere fand: Körperlicher Schwächling ohne Mumm nimmt sich mal eben einen Coach und ist innerhalb kürzester Zeit in der Lage, jeden noch so übermächtigen Gegner windelweich zu schlagen. Naja.
Zugegeben, diese Handlungssequenz ist auf diesen Film bezogen schon einfallsreich - aber völlig fehl am Platz! In einen Film, in dem es um eine verfolgte Frau geht, in dem jeder halbwegs normale Zuschauer hofft, dass sie mit ihrem Kind Frieden findet, passt doch beim besten Willen keine Szene, in der die Frau plötzlich zur Muskelbraut mutiert und ihren Ex sämtlliche Knochen bricht!? Wo bleibt denn da bitte das Niveau? Zugegeben, objektiv betrachtet sind diese Szenen gut gelungen, immerhin wirken die Bilder gut und geben dem Zuschauer so etwas wie Genugtuung, dass der Bösewicht verloren hat; die geschickte Art der Kameraführung und ein Hauch von Witz in den Dialogen verleihen für manche vielleicht den Flair eines Willis-Films - aber wie gesagt, der Film als ganzes betrachtet wird nur noch lächerlich.
Da die Schauspieler für das schwache Drehbuch allerdings nichts können, bewerte ich den Film als Durchschnitt, denn an deren Leistung habe ich nichts zu bemängeln.
Fazit: Wer unserer Jenny auf den Hintern glotzen will, hat oft genug Gelegenheit dazu und soll dies ruhig tun, alle anderen, die wenigstens etwas Wert auf Glaubwürdigkeit und Niveau legen, sollten sich stattdessen lieber einen anderen Film ansehen. Zum Beispiel nächsten Mittwoch auf Sat.1...!
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