Giftige Pflanzen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von pimock
Schöne Blumen können giftig sein!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In unseren Gärten und Parks gibt es sehr viele verschiedene Pflanzen und Blumen. Wenn sie blühen sehen sie alle sehr schön aus, aber manche können auch sehr giftig sein.
Als wir uns ein Haus mit Garten gekauft haben, wurden erstmal alle giftigen Pflanzen aus unserem Garten verbannt. Wenn auch Kinder in dem Garten spielen wird schnell mal ein Blatt, eine Blüte oder sonstige Teile einer Pflanze in den Mund gesteckt und gegessen. Bei manchen ist es sehr harmlos, aber einige andere, sehr weit verbreite Blumen, sind hochgiftig.
Ich werde jetzt mal ein paar Pflanzen und Blumen nennen die eigentlich in sehr vielen Gärten und Parks zu finden sind.
Maiglöckchen: (Diese Blume ist ja bekannt)
Beim Maiglöckchen sind alle Pflanzenteile sehr giftig. Eine Vergiftung erkennt man an folgenden Erscheinungen: Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Kanals (Koliken, Durchfälle), absinken der Pulsfrequenz unter 60/Min., Herzrhythmusstörungen mit Blutdruckanstieg, schließlich beschleunigter, fadenförmiger Puls, auftreten von Vorhofflattern und Vorhofflimmern, Abfall des Blutdruckes, Kollaps und tödlicher Herzstillstand. Dies sind sehr schlimme Vergiftungserscheinungen und man sollte sich überlegen ob man diese Blume nicht aus seinen Umfeld verbannt. Es ist ein Fall bekannt bei dem ein 5jähriges Kind starb, nachdem es aus einer Blumenvase, in der ein Maiglöckchenstrauß stand, Wasser getrunken hatte.
Eibe: (Tannengewächs)
Bei der Eibe sind mit Ausnahme des süßlich schmeckenden, roten Fruchtfleisches der Scheinbeeren in allen Teile der Pflanze das äußerst giftige Taxin sowie andere Stoffe enthalten. Die Beeren werden meist unzerkaut wieder ausgeschieden, ohne das der giftige Samen freigesetzt wird. Vergiftungen kommen meist durch das Kauen an Nadeln und Zweigen dieser Pflanze. Es gibt folgende Vergiftungserscheinungen: 1-2 Stunden nach der Giftaufnahme kommt es zu Erbrechen mit Leibschmerzen, Schwindel, Bewußtlosigkeit, Erweiterung der Pupillen, oberlfächlicher Atmung, erst schnellerer dann verlangsamter Puls, Kreislaufschwäche, Tod durch Atemlähmung.
Bärenklau: (Etwa 50-150 cm hohe Kraut mit kantig gefurchten Stengeln mit gelappten Blättern, borstig behaart)
Beim Bärenklau ist besonders der Stengelsaft giftig. Er löst starke Verbrennungen und Verätzungen aus. Die Vergiftungserscheinungen erkennt man an Rötungen der Haut, Schwellungen und Blasenbildung, die bei hoher Lichteinwirkung und hoher Luftfeuchtigkeit noch verstärkt wird.
Gelbe Narzisse: (Blume ist bekannt)
Bei der Gelben Narzisse befindet sich das Gift in den Zwiebeln. Vergiftungen kam schon durch Verwechselung mit der Speisezwiebel vor. Die Vergiftungserscheinungen sind folgende: Durch den Saft der Pflanze können lokal Hautreizungen auftreten. Oral aufgenommen kommt es zu Würgen im Hals, Erbrechen, Durchfall, Schweißausbruch, Benommenheit, Kollaps und Lähmungserscheiungen.
Ich könnte die Liste der giftigen Pflanzen noch so weiter führen, aber so viel Platz ist ja nun auch wieder nicht. Ich habe jetzt die gängigsten Pflanzen beschrieben. Weiter sind auch noch der Besenginster, Goldregen, Fingerhut, Löwenzahn und noch einige andere Pflanzen giftig und können teilweise sehr starke Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Bei den Zimmerpflanzen sind z. B. folgende Pflanzen giftig: Alpenveilchen, Dieffenbachie, Oleander, Gummibaum, Fuchsie und Weihnachtsstern.
Manche Pflanzen lösen bei Erwachsenen keinerlei Vergiftungserscheinungen auf, aber bei Kindern ist die Gefahr doppelt und dreifach so groß und deshalb rate ich eigentlich jedem, der solche Pflanzen im Garten stehen hat, sie entweder zu entfernen oder besonders aufzupassen wenn Kinder in der Nähe spielen.
Wir haben diese Pflanzen alle aus unserem Garten entfernt. Man kann ja nicht jede Sekunde aufpassen was die Kinder so im Garten machen. Man schaut einmal nicht hin und schon ist irgendein Stück einer giftigen Pflanze im Mund verschwunden und man hat es gar nicht bemerkt. Wir fühlen uns jetzt auf jedenfall viel sicherer wenn wir mit unseren Kindern im Garten sind. Die Daten zu den einzelnen Pflanzen habe ich einem Buch von Horst Altmann entnommen. Er hat ein Buch verfasst über Giftpflanzen und Gifttiere. Es ist sehr informativ. Uns hat es schon viel geholfen.
Eure pimock (Elke)
Als wir uns ein Haus mit Garten gekauft haben, wurden erstmal alle giftigen Pflanzen aus unserem Garten verbannt. Wenn auch Kinder in dem Garten spielen wird schnell mal ein Blatt, eine Blüte oder sonstige Teile einer Pflanze in den Mund gesteckt und gegessen. Bei manchen ist es sehr harmlos, aber einige andere, sehr weit verbreite Blumen, sind hochgiftig.
Ich werde jetzt mal ein paar Pflanzen und Blumen nennen die eigentlich in sehr vielen Gärten und Parks zu finden sind.
Maiglöckchen: (Diese Blume ist ja bekannt)
Beim Maiglöckchen sind alle Pflanzenteile sehr giftig. Eine Vergiftung erkennt man an folgenden Erscheinungen: Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Kanals (Koliken, Durchfälle), absinken der Pulsfrequenz unter 60/Min., Herzrhythmusstörungen mit Blutdruckanstieg, schließlich beschleunigter, fadenförmiger Puls, auftreten von Vorhofflattern und Vorhofflimmern, Abfall des Blutdruckes, Kollaps und tödlicher Herzstillstand. Dies sind sehr schlimme Vergiftungserscheinungen und man sollte sich überlegen ob man diese Blume nicht aus seinen Umfeld verbannt. Es ist ein Fall bekannt bei dem ein 5jähriges Kind starb, nachdem es aus einer Blumenvase, in der ein Maiglöckchenstrauß stand, Wasser getrunken hatte.
Eibe: (Tannengewächs)
Bei der Eibe sind mit Ausnahme des süßlich schmeckenden, roten Fruchtfleisches der Scheinbeeren in allen Teile der Pflanze das äußerst giftige Taxin sowie andere Stoffe enthalten. Die Beeren werden meist unzerkaut wieder ausgeschieden, ohne das der giftige Samen freigesetzt wird. Vergiftungen kommen meist durch das Kauen an Nadeln und Zweigen dieser Pflanze. Es gibt folgende Vergiftungserscheinungen: 1-2 Stunden nach der Giftaufnahme kommt es zu Erbrechen mit Leibschmerzen, Schwindel, Bewußtlosigkeit, Erweiterung der Pupillen, oberlfächlicher Atmung, erst schnellerer dann verlangsamter Puls, Kreislaufschwäche, Tod durch Atemlähmung.
Bärenklau: (Etwa 50-150 cm hohe Kraut mit kantig gefurchten Stengeln mit gelappten Blättern, borstig behaart)
Beim Bärenklau ist besonders der Stengelsaft giftig. Er löst starke Verbrennungen und Verätzungen aus. Die Vergiftungserscheinungen erkennt man an Rötungen der Haut, Schwellungen und Blasenbildung, die bei hoher Lichteinwirkung und hoher Luftfeuchtigkeit noch verstärkt wird.
Gelbe Narzisse: (Blume ist bekannt)
Bei der Gelben Narzisse befindet sich das Gift in den Zwiebeln. Vergiftungen kam schon durch Verwechselung mit der Speisezwiebel vor. Die Vergiftungserscheinungen sind folgende: Durch den Saft der Pflanze können lokal Hautreizungen auftreten. Oral aufgenommen kommt es zu Würgen im Hals, Erbrechen, Durchfall, Schweißausbruch, Benommenheit, Kollaps und Lähmungserscheiungen.
Ich könnte die Liste der giftigen Pflanzen noch so weiter führen, aber so viel Platz ist ja nun auch wieder nicht. Ich habe jetzt die gängigsten Pflanzen beschrieben. Weiter sind auch noch der Besenginster, Goldregen, Fingerhut, Löwenzahn und noch einige andere Pflanzen giftig und können teilweise sehr starke Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Bei den Zimmerpflanzen sind z. B. folgende Pflanzen giftig: Alpenveilchen, Dieffenbachie, Oleander, Gummibaum, Fuchsie und Weihnachtsstern.
Manche Pflanzen lösen bei Erwachsenen keinerlei Vergiftungserscheinungen auf, aber bei Kindern ist die Gefahr doppelt und dreifach so groß und deshalb rate ich eigentlich jedem, der solche Pflanzen im Garten stehen hat, sie entweder zu entfernen oder besonders aufzupassen wenn Kinder in der Nähe spielen.
Wir haben diese Pflanzen alle aus unserem Garten entfernt. Man kann ja nicht jede Sekunde aufpassen was die Kinder so im Garten machen. Man schaut einmal nicht hin und schon ist irgendein Stück einer giftigen Pflanze im Mund verschwunden und man hat es gar nicht bemerkt. Wir fühlen uns jetzt auf jedenfall viel sicherer wenn wir mit unseren Kindern im Garten sind. Die Daten zu den einzelnen Pflanzen habe ich einem Buch von Horst Altmann entnommen. Er hat ein Buch verfasst über Giftpflanzen und Gifttiere. Es ist sehr informativ. Uns hat es schon viel geholfen.
Eure pimock (Elke)
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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24.06.2002, 13:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichErinner mich bloß nicht an Bärenklau! Ich bin mal auf einem Spaziergang mit unserem Hund an einem Abhang ausgerutscht und mitten im Bärenklau gelandet, seitdem weiß ich was Schmerzen sind. Ich habe wirklich üble Verbrennungen dav
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