Gillette Mach 3 Turbo Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung & Komfort:
- Haltbarkeit:
Erfahrungsbericht von ViperJP
Der Turbo von Gilette
Pro:
noch einfachere Rasur und besseres Rasurergebnis, griffigerer Rasierer
Kontra:
Klingen teurer als normale Mach3-Klingen
Empfehlung:
Ja
Hallo Liebe Leser,
in diesem Text möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Gilette Mach 3 Turbo mitteilen.
Vorgeschichte
Jeder, der nicht mit einem (Voll-)Bart herumlaufen möchte, kennt das: Die tägliche Rasur. Spätestens nach der Pubertät merken dies vor allem junge Männer und man begibt sich auf die Suche nach einem Rasier. Man hat die Auswahl zwischen einem Trocken- und einem Nassrasierer.
Ich selbst habe mich in der Anfangszeit mit dem alten Trockenrasierer meines Vaters rasiert. Da ich selbst dunkelblond bin und eine noch dunklere \"Gesichtsbehaarung\" (fast schwarze Augenbrauen und auch sehr dunkle Barthaare) habe, musste ich die anfangenden Stoppeln endlich loswerden. So weit so gut... nur meldete sich bald meine Haut zu Worte. Kleine Pickelchen und Rötungen verhießen nichts Gutes... meine Haut vertrug sich nicht mit dem Rasierer meines Vaters. Ergo musste ein eigener Rasierer her.
Ich hörte mich also in meinem Freundeskreis ein wenig um und die Meinung war eigentlich einstimmig: Die Nassrasur ist gründlicher.
Also legte ich mir damals den normalen Mach 3 zu, den ich auch sehr lange benutzte.
Vor einiger Zeit bin ich dann in der Kinowerbung (schaue nur ganz, ganz selten Fernsehen, ansonsten wäre ich wahrscheinlich schon früher darauf aufmerksam geworden) auf den Mach3 Turbo aufmerksam geworden.
Die Werbung war eindeutig: \"Die schnellste Rasur, sogar gegen den Strich!\"
Ich war neugierig und schaute mich ein paar Tage später in den Drogerien um und fand ihn auch, den Mach3 Turbo. Der Letzte im Regal, da er wohl sehr beliebt zu sein scheint.
Am nächsten Tag probierte ich den Turbo dann erst einmal aus. Und wirklich, die Werbung hielt, was sie versprochen hatte.
Produktbeschreibung
Das Rasiergefühl ist wirklich angenehm und scheint tatsächlich noch etwas zügiger vonstatten zu gehen, als mit dem normalen Mach3. Die Grüne AloeVera-Schicht pflegt die Haut bei der Rasur und zeigt zudem an, wann die Klinge gewechselt werden sollte. Zusammen mit einem entsprechendem AfterShave-Balsam (ich bevorzuge Nivea) lässt sich das Rasurergebnis wirklich sehen.
Selbst an etwas problematischeren Stellen, wie z.B. der Kehlkopf, waren nach der Rasur mit dem Turbo keine Stoppeln mehr zu spüren, die Haut fühlt sich nach der Rasur richtig schön glatt an.
Auch habe ich mich mit dem Mach3 noch nie geschnitten. Das gilt sowohl für den normalen Mach3, als auch für den Turbo. Auch über kleine Pickelchen hinweg hat es noch nie geblutet bei mir.
Einzig unter den Achseln, die ich mir auch rasiere, ist das manchmal etwas problematischer. Zwar hat es noch nie geblutet, jedoch wurde die Haut unter den Achseln schon ein paar mal leicht angeratscht, so dass die Stellen brannten, sobald Deo draufgesprüht wurde, oder man sie berührte. Aber nichts weltbewegendes.
Trotz der Schärfe der Klingen ist also noch nichts großartiges bei der Rasur passiert. Die Klingen des Mach3 Turbo sind auch mit der sogenannten \"AntiGrip-Beschichtung\" beschichtet, die die Rasur noch zügiger vonstatten gehen lassen soll. Auch hier muss ich sagen, dass die Werbung hält, was sie verspricht, da die Klinge, auch wenn sie schon öfter in Benutzung war, mühelos durch einen Drei-Tage-Bart gleitet.
Jedoch muss ich sagen, dass ich mich nie mit einer neuen Klinge unter den Achseln rasieren würde. Entweder stelle ich mich dabei wirklich ungeschickt an, oder aber durch die noch stärkeren Unebenheiten der Haut ist dies riskanter. Man braucht ja beim Rasieren den Arm schließlich nur ein wenig zu bewegen, schon verändert sich die Lage der Haut erheblich.
Einzig, was mir aber erst nach dem Kauf des neuen Rasieres aufgefallen war: Die Klingen des Mach3 Turbo hätte ich auch gut und gerne auf meinen normalen Mach3 stecken können, denn von der \"Bauweise\" her sind sie die gleichen. Man kann auch andersherum normale Mach3-Klingen auf den Turbo draufsetzen.
Der Unterschied am Rasierer selbst fällt nicht direkt ins Auge (mal von der Farbe abgesehen). Der Griff des Mach3-Turbo weist eine etwas andere Riffelung auf, als die des normalen Mach3. Die neue Riffelung des Gummis bewirkt, dass der Rasierer noch besser in der Hand liegt und weniger rutscht. Aber das war dann auch schon alles.
Den Preis des Turbo weiß ich leider nicht mehr. Nur finde ich die Klingenpreise etwas überteuert. Denn die sind durchschnittlich etwa einen Euro teurer, als die normalen Mach3-Klingen, was dementsprechend ca. 9 Euro für acht Klingen bedeutet. Und das ist meiner Meinung nach etwas viel, zumal sich die Klingen beim Mach3 Turbo etwas schneller abzunutzen scheinen, als beim normalen Mach3. Jedenfalls verliert sich meiner Ansicht nach die Konsistenz des grünen \"Indikators\" schneller als bei den normalen Klingen.
Fazit
Alles in Allem muss ich sagen, dass ich nunmehr den Mach3 Turbo nicht mehr missen möchte. Die Rasur geht tatsächlich noch etwas einfacher vonstatten, als mit dem normalen Mach3. Die Klingen gleiten besser über die Haut und arbeiten sauberer. Dazu kommt noch die erhöhte Griffigkeit des Rasieres selbst.
Schlusswort
Zur optimalen Rasur (meiner Meinung nach) Empfehle ich neben der Benutzung des Mach3 Turbo auch noch das Rasiergel von Gilette. Dieses ist auch nicht teurer (ca. 2-3 Euro) und reicht auch ein ganzes Weilchen (bestimmt einen Monat bei mir und täglicher Rasur). Als AfterShave benutze ich das Nivea for Men AfterShave Sensitive Balsam. Dieses ist Alkoholfrei und Duftneutral und ich empfinde es als optimale Ergänzung zur Rasur.
Meine Freundin sagt, dass sich meine Haut etwas glatter und besser anfühlt, wenn ich das AfterShave benutze, als ohne. Aber dazu muss ich sagen, dass ich generell positiv gegenüber den Produkten von Nivea eingestellt bin. Vielleicht schreibe ich auch bald noch eine ausführliche Meinung zu dem Nivea AfterShave. :-)
in diesem Text möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Gilette Mach 3 Turbo mitteilen.
Vorgeschichte
Jeder, der nicht mit einem (Voll-)Bart herumlaufen möchte, kennt das: Die tägliche Rasur. Spätestens nach der Pubertät merken dies vor allem junge Männer und man begibt sich auf die Suche nach einem Rasier. Man hat die Auswahl zwischen einem Trocken- und einem Nassrasierer.
Ich selbst habe mich in der Anfangszeit mit dem alten Trockenrasierer meines Vaters rasiert. Da ich selbst dunkelblond bin und eine noch dunklere \"Gesichtsbehaarung\" (fast schwarze Augenbrauen und auch sehr dunkle Barthaare) habe, musste ich die anfangenden Stoppeln endlich loswerden. So weit so gut... nur meldete sich bald meine Haut zu Worte. Kleine Pickelchen und Rötungen verhießen nichts Gutes... meine Haut vertrug sich nicht mit dem Rasierer meines Vaters. Ergo musste ein eigener Rasierer her.
Ich hörte mich also in meinem Freundeskreis ein wenig um und die Meinung war eigentlich einstimmig: Die Nassrasur ist gründlicher.
Also legte ich mir damals den normalen Mach 3 zu, den ich auch sehr lange benutzte.
Vor einiger Zeit bin ich dann in der Kinowerbung (schaue nur ganz, ganz selten Fernsehen, ansonsten wäre ich wahrscheinlich schon früher darauf aufmerksam geworden) auf den Mach3 Turbo aufmerksam geworden.
Die Werbung war eindeutig: \"Die schnellste Rasur, sogar gegen den Strich!\"
Ich war neugierig und schaute mich ein paar Tage später in den Drogerien um und fand ihn auch, den Mach3 Turbo. Der Letzte im Regal, da er wohl sehr beliebt zu sein scheint.
Am nächsten Tag probierte ich den Turbo dann erst einmal aus. Und wirklich, die Werbung hielt, was sie versprochen hatte.
Produktbeschreibung
Das Rasiergefühl ist wirklich angenehm und scheint tatsächlich noch etwas zügiger vonstatten zu gehen, als mit dem normalen Mach3. Die Grüne AloeVera-Schicht pflegt die Haut bei der Rasur und zeigt zudem an, wann die Klinge gewechselt werden sollte. Zusammen mit einem entsprechendem AfterShave-Balsam (ich bevorzuge Nivea) lässt sich das Rasurergebnis wirklich sehen.
Selbst an etwas problematischeren Stellen, wie z.B. der Kehlkopf, waren nach der Rasur mit dem Turbo keine Stoppeln mehr zu spüren, die Haut fühlt sich nach der Rasur richtig schön glatt an.
Auch habe ich mich mit dem Mach3 noch nie geschnitten. Das gilt sowohl für den normalen Mach3, als auch für den Turbo. Auch über kleine Pickelchen hinweg hat es noch nie geblutet bei mir.
Einzig unter den Achseln, die ich mir auch rasiere, ist das manchmal etwas problematischer. Zwar hat es noch nie geblutet, jedoch wurde die Haut unter den Achseln schon ein paar mal leicht angeratscht, so dass die Stellen brannten, sobald Deo draufgesprüht wurde, oder man sie berührte. Aber nichts weltbewegendes.
Trotz der Schärfe der Klingen ist also noch nichts großartiges bei der Rasur passiert. Die Klingen des Mach3 Turbo sind auch mit der sogenannten \"AntiGrip-Beschichtung\" beschichtet, die die Rasur noch zügiger vonstatten gehen lassen soll. Auch hier muss ich sagen, dass die Werbung hält, was sie verspricht, da die Klinge, auch wenn sie schon öfter in Benutzung war, mühelos durch einen Drei-Tage-Bart gleitet.
Jedoch muss ich sagen, dass ich mich nie mit einer neuen Klinge unter den Achseln rasieren würde. Entweder stelle ich mich dabei wirklich ungeschickt an, oder aber durch die noch stärkeren Unebenheiten der Haut ist dies riskanter. Man braucht ja beim Rasieren den Arm schließlich nur ein wenig zu bewegen, schon verändert sich die Lage der Haut erheblich.
Einzig, was mir aber erst nach dem Kauf des neuen Rasieres aufgefallen war: Die Klingen des Mach3 Turbo hätte ich auch gut und gerne auf meinen normalen Mach3 stecken können, denn von der \"Bauweise\" her sind sie die gleichen. Man kann auch andersherum normale Mach3-Klingen auf den Turbo draufsetzen.
Der Unterschied am Rasierer selbst fällt nicht direkt ins Auge (mal von der Farbe abgesehen). Der Griff des Mach3-Turbo weist eine etwas andere Riffelung auf, als die des normalen Mach3. Die neue Riffelung des Gummis bewirkt, dass der Rasierer noch besser in der Hand liegt und weniger rutscht. Aber das war dann auch schon alles.
Den Preis des Turbo weiß ich leider nicht mehr. Nur finde ich die Klingenpreise etwas überteuert. Denn die sind durchschnittlich etwa einen Euro teurer, als die normalen Mach3-Klingen, was dementsprechend ca. 9 Euro für acht Klingen bedeutet. Und das ist meiner Meinung nach etwas viel, zumal sich die Klingen beim Mach3 Turbo etwas schneller abzunutzen scheinen, als beim normalen Mach3. Jedenfalls verliert sich meiner Ansicht nach die Konsistenz des grünen \"Indikators\" schneller als bei den normalen Klingen.
Fazit
Alles in Allem muss ich sagen, dass ich nunmehr den Mach3 Turbo nicht mehr missen möchte. Die Rasur geht tatsächlich noch etwas einfacher vonstatten, als mit dem normalen Mach3. Die Klingen gleiten besser über die Haut und arbeiten sauberer. Dazu kommt noch die erhöhte Griffigkeit des Rasieres selbst.
Schlusswort
Zur optimalen Rasur (meiner Meinung nach) Empfehle ich neben der Benutzung des Mach3 Turbo auch noch das Rasiergel von Gilette. Dieses ist auch nicht teurer (ca. 2-3 Euro) und reicht auch ein ganzes Weilchen (bestimmt einen Monat bei mir und täglicher Rasur). Als AfterShave benutze ich das Nivea for Men AfterShave Sensitive Balsam. Dieses ist Alkoholfrei und Duftneutral und ich empfinde es als optimale Ergänzung zur Rasur.
Meine Freundin sagt, dass sich meine Haut etwas glatter und besser anfühlt, wenn ich das AfterShave benutze, als ohne. Aber dazu muss ich sagen, dass ich generell positiv gegenüber den Produkten von Nivea eingestellt bin. Vielleicht schreibe ich auch bald noch eine ausführliche Meinung zu dem Nivea AfterShave. :-)
8 Bewertungen, 1 Kommentar
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09.09.2007, 16:13 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht
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