Gillette for Men Sensor Excel Testbericht

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Erfahrungsbericht von P.Nibel

Ode an die Männlichkeit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Männergedanken - Männergedanken gibt es Tag für Tag so viele. Zu den Häufigsten zählen

a) Gedanken an die sexuelle Befriedigung,
b) Gedanken an ein kühles Bier und die Bundesliga,
c) Gedanken an die bevorstehende Rasur.

Dem letzten Punkt möchte ich mich heute widmen. Ein schwerwiegendes Thema, welches nicht zu unterschätzen ist. Das beweist schon ein aufmerksames Betrachten der deutschen Werbelandschaft. Neben Wasch- und Spülmitteln (Hauptgedankengut der weiblichen Wesen) sehen wir tagein tagaus Werbespots für Nass- und Trockenrassierer jeder Art; ergänzend sugerieren uns Spots watteweiche Rasierschäume etc. .

Heutige Produktbesprechung: Der Nassrasierer. Freund oder Feind des Mannes?

Vor gar nicht allzu langer Zeit - vorbezeichnetes Gedankengut a) und b) hatte ich erfolgreich verdrängt - war ich zu Gast bei einem guten Freund. Das ständige Nörgeln meiner Mitmenschen im Kopf, dass ich mehr und mehr der Märchenfigur Rübezahl ähnele, entschloss ich mich widerwillig, eine Nassrasur-Operation an mir vorzunehmen. Doch das Schicksal gab mir einen Wink - mein Standard-Rasierer namens "Sensor Excel", hergestellt durch die Rasurexperten Gillette, befand sich nicht im Gepäck.

Notgedrungen griff ich also zum Rasierwerkzeug meines Freundes. "Nassrasierer ist gleich Nassrasierer." dachte ich mir, schäumte kräftig mein Face ein und setzte mit dem "Wilkinson Protector" meines Freundes an.

Erster Zug:

Rauhes Kratzen durchfuhr meinen Körper. Ergebnis = kaum sichtbar.

Zweiter Zug:

Rauhes Kratzen und stechender Schmerz ließen mich aufschreien. Ergebnis = gereizte Haut und Blut waren sichtbar. Stoppeln leider auch.

Dritter Zug:

Der letzte schmerzliche Zug. Das Ergebnis war gleich null. Ich sehnte mich nach meinem "Sensor Excel".

Ergo warf ich den "Wilkinson Protector" schnell in die Ecke und präsentierte mich die nächsten Tage lieber teilrasiert als mit Verband im Gesicht. (c) 31.07.01 P.Nibel.

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Tage später - man nannte mich nun ständig Rübezahl - zurück in der Heimat. Schnellen Schrittes begab ich mich ins Bad, um mich der störrischen Bartstoppeln nun endgültig und absolut proffesionell zu entledigen und mein wahres Ich wieder zum Vorschein zu bringen.

Endlich hielt ich die formschöne matt silberfarbene Apparatur von Gillette in der Hand. Dank der weichen griffigen Flexgrip lag das Wunderwerk der Rasiertechnik bestens in der Hand und schien sich nicht mehr aus der selben lösen zu wollen. Sicherheit über alles.

Kurz den "Sensor Excel" angefeuchtet, Schaum auf das Gesicht aufgebracht und die Operation konnte beginnen: Der breite glitschige Lubrastrip am Ende des Klingenkopfes lies mich den "Sensor Excel" schnurstracks und butterweich über die Wangen ziehen. Kein schmerzhaftes Kratzen, kein stechender Schnitt. Die feinen, weichen Lamellen vor den Klingen richteten die Barthaare und Stoppeln auf, damit die einzeln federnden Klingen unproblematisch und schmerzlos die Barthaare absäbeln konnten. Einige Züge später - das Gesicht weich und blank rasiert - spülte ich mit kühlem Wasser und war wie immer glücklich und zufrieden.

Das Gesicht war kaum gereizt; alle Barthaare hinweg gefegt; blutende Einschnitte gab es nicht. Stolz betrachtete ich den Nassrasierer der amerikanischen Gillette Company. Ich musste wohl meine Auffassung "Nassrasierer ist gleich Nassrasierer." revidieren. Im Vergleich zum vordem benutzten "Wilkinson Protector" war der "Sensor Excel" ein perfektes Rassiergerät ohne Wenn und Aber. (c) 31.07.01 P.Nibel.

Ergo ist es wenig verwunderlich, dass eben dieser amerikanische Nassrasierer in der Anschaffung und Unterhaltung um einiges teurer ist als die Wilkinson-Produkte. Qualität hat eben seinen Preis. Und der ist in der Regel recht happig: Mit rund 11 DM/Rasier bewegt sich Gillette in einem hohen Preissegment. Eine 10er-Packung der präzisen Klingen kostet im Schnitt zwischen 15-20 DM.

Message: Wer eine unproblematische, präzise und langanhaltende Nassrasur bevorzugt sollte den "Sensor Excel" von Gillette verwenden. Es lohnt sich tatsächlich. 11 DM für das original American Shave-Feeling - ein Schnäppchen. Wer hingegen Schmerzen mag und vielleicht zart saddistisch veranlagt ist, dem sei die Schneidemaschine der Konkurrenz Wilkinson ans Herz gelegt. Jedem das seine. Jeder nach seiner Fason!

Babypopo P.Nibel

8 Bewertungen, 3 Kommentare

  • mami_online

    18.05.2005, 03:32 Uhr von mami_online
    Bewertung: sehr hilfreich

    man kann schon schmunzeln. Auch mein Mann bevorzugt den Gilette Sensor.. Ob er damals Erfahrungen mit Wilkinson hatte, weiß ich nicht.....*grins*

  • the_lone_gunmen

    17.08.2003, 14:33 Uhr von the_lone_gunmen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hmm... der Bericht ist zwar sehr gut.. Aber es heisst Façon...nicht Fason! Und wer saddistisch ist, sollte andere mit dem Wilkinson rasieren, doch nicht sich selbst! Jene, die sich selber lieber Schmerzen zufügen bezeichnet man liebevoll als

  • Jaleira

    14.02.2002, 10:22 Uhr von Jaleira
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr amusänter und informativer Bericht! Nun weiß ich ja, was ich meinem Freund zu Valentinstag schenke *g* Grüße.