Goldenes Gässchen, Prag Testbericht
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Summe aller Bewertungen
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- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von new_siveritas
Früher Kafka - heute Tourimassen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Neulich verschlug es klein siveritas im Zuge eines Besuches bei einem Freund in Dresden auch für einen Tag (! -ziemliche Gewalttour) nach Prag.
Nachdem wir uns von dem Bahnhof über die Karlsbrücke auf den Hradschin geschleppt hatten und mit hängender Zunge vor dem St. Veits-Dom standen, sagte klein siveritas: Lass uns ins Goldene Gässchen gehen, das muss man unbedingt gesehen haben. Ich kannte es schon: Ich war schon mal nachts da - die einzige Chance, das pittoreske Sträßchen menschenleer zu sehen- am Tage schieben sich hier die Massen durch!
Das goldene Gässchen liegt am Rande des Burgbergs Hradschin. Es ist eine der ältesten Straßen Prags. Kleine Häuserchen (sehen wie Knusperhäuschen aus) stehen an der "unteren" bzw. "linken" Seite des Gässchens. Früher wohnt der bekannte tschechische Schriftsteller Franz Kafka in einem von ihnen. Heute beherbergen sie Souvenirläden, und wenn man diese betritt, kann man sich ein BIld davon machen, welch qualvolle Enge hier früher geherrscht haben muss! Die Räume sind wirklich winzig.
Warum heißt das Goldene Gässchen GOldenes Gässchen? Nun, früher lebten hier, am Rande des umfriedeten Bereichs, die Alchimisten oder Goldmacher, eine suspekte und nicht eben geachtet Zunft.
Wenn ihr mal ganz genau drauf achtet, seht ihr - gerade mal einen Meter von den Häuserfronten entfernt - eine Veränderung des Straßenpflasters. Ob ihr's glaubt oder nicht - hier befanden sich früher die Häuserfronten der anderen "Straßen" seite. Es muss so unglaublich eng gewesen sein!
Heute drängt sich tagsüber in dem nach wie vor nicht gerade breiten Gässchen Tourist an Tourist - ist doch das Goldene Gässchen eine DER Attraktionen Prags. Die Preise in den umliegenden Restaurants sind für tschechische Verhältnisse dementsprechend gepfeffert - das heißt, sie erreichen beinahe westeuropäisches Niveau. Ähnlich sieht es mit den Souvenirläden aus. Was man jedoch wohl bis zu einem gewissen Grad empfehlen kann, ist ein Pfeifenladen, der sich ebenfalls hier befindet - das bestätigte mir jedenfalls der Freund, mit dem ich da war - er ist Pfeifenkenner.
Wenn ihr euch das Goldene Gässchen angeschaut - und viel Zeit - habt, begebt Euch zur Stärkung in eine weniger belebte Gegend, lasst euch in einem Restaurant ein böhmisches Bierchen für ne Mark (51 ct) schmecken.
Also: Geht da auch mal nachts hin - es lohnt sich.
Nachdem wir uns von dem Bahnhof über die Karlsbrücke auf den Hradschin geschleppt hatten und mit hängender Zunge vor dem St. Veits-Dom standen, sagte klein siveritas: Lass uns ins Goldene Gässchen gehen, das muss man unbedingt gesehen haben. Ich kannte es schon: Ich war schon mal nachts da - die einzige Chance, das pittoreske Sträßchen menschenleer zu sehen- am Tage schieben sich hier die Massen durch!
Das goldene Gässchen liegt am Rande des Burgbergs Hradschin. Es ist eine der ältesten Straßen Prags. Kleine Häuserchen (sehen wie Knusperhäuschen aus) stehen an der "unteren" bzw. "linken" Seite des Gässchens. Früher wohnt der bekannte tschechische Schriftsteller Franz Kafka in einem von ihnen. Heute beherbergen sie Souvenirläden, und wenn man diese betritt, kann man sich ein BIld davon machen, welch qualvolle Enge hier früher geherrscht haben muss! Die Räume sind wirklich winzig.
Warum heißt das Goldene Gässchen GOldenes Gässchen? Nun, früher lebten hier, am Rande des umfriedeten Bereichs, die Alchimisten oder Goldmacher, eine suspekte und nicht eben geachtet Zunft.
Wenn ihr mal ganz genau drauf achtet, seht ihr - gerade mal einen Meter von den Häuserfronten entfernt - eine Veränderung des Straßenpflasters. Ob ihr's glaubt oder nicht - hier befanden sich früher die Häuserfronten der anderen "Straßen" seite. Es muss so unglaublich eng gewesen sein!
Heute drängt sich tagsüber in dem nach wie vor nicht gerade breiten Gässchen Tourist an Tourist - ist doch das Goldene Gässchen eine DER Attraktionen Prags. Die Preise in den umliegenden Restaurants sind für tschechische Verhältnisse dementsprechend gepfeffert - das heißt, sie erreichen beinahe westeuropäisches Niveau. Ähnlich sieht es mit den Souvenirläden aus. Was man jedoch wohl bis zu einem gewissen Grad empfehlen kann, ist ein Pfeifenladen, der sich ebenfalls hier befindet - das bestätigte mir jedenfalls der Freund, mit dem ich da war - er ist Pfeifenkenner.
Wenn ihr euch das Goldene Gässchen angeschaut - und viel Zeit - habt, begebt Euch zur Stärkung in eine weniger belebte Gegend, lasst euch in einem Restaurant ein böhmisches Bierchen für ne Mark (51 ct) schmecken.
Also: Geht da auch mal nachts hin - es lohnt sich.
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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05.06.2003, 16:47 Uhr von komerzhasi
Bewertung: sehr hilfreichLeider kostet es mittlerweile einen Obolus von rund 1,50 €.
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