Goldfisch Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
Erfahrungsbericht von maier1
Goldfische kann man streicheln
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor 3 Jahren kam ich wie die berühmte Jungfrau zum Kind zu einem Goldfisch: Atilla (so taufte ihn der Sohn meiner Freundin, die damals beschlossen hatte, ich bräuchte ein Haustier).
So, da stand ich nun, ein klassisches Kugelbecken mit einem kleine Sarasa-Kometen ,einer Pflanze und etwas Kies drin.
Ganz nett, nur was braucht denn so ein Fisch eigentlich zum wohlfühlen???
Am nächsten Nachmittag begab ich mich erstmal in die Stadtbücherei und griff alles Lesbare zu Thema Goldfisch/Kaltwasserbecken ab. um mich zu informieren, wie mein neuer Mitbewohner hausen sollte, um sich wohl zu fühlen.
Die erste Erleuchtung kam auf seite 2 des ersten Buches (ich hatte es ja schon geahnt..) das Kugelbecken ist NIX (die Oberfläsche ist zu klein um genügend Sauerstoff ins Wasser zu lassen, die kugelige Form verwirrt den Fisch, er verliert die Orientierung, die Spiegelungen im Wasser sind unrealistisch und beängstigend für das Tier!!!
Also ein eckiges Becken anschaffen. Gut. Kosted ca. 40DM.
Die zweite Erleuchtung kam dann auch prommt: Goldfische sind Schwarmfische, die in Gruppen (mind. 5 Tiere ) gehalten werden sollten um artgerechtes Verhalten zu leben. Grimpf... 5 Fische schluck...
Artgerecht gehalten bedeuted dies: max. Wachstum pro Fisch = 30cm x 2Liter Wasser pro Fischlnge in cm x Liter x5 = 300l Becken . Tolle Wurst. Geht nicht.
Kompromiss: 3 Fische im 100l Becken. Das geht bis sie ca. 8-10 cm groß sind , dann sind Teichbesitzer von nöten, denn dann hilft nur noch ausquartieren.
Bis dahin hatte ich eine Menge Spaß mit den Viechern;
erstmal besorgte ich mir ein gebrauchtes 100l Aquarium mit Abdeckung (ansonstens Fliegengitter mit Klettband ankleben, sonst hüpfen sie vielleicht raus!!) 20 Kilo mittelgroben Aquarienkies (5-10 mm Körnung), einen Starken Filter (eine Klasse höher als für die Wassermenge angegeben, denn die Fisch machen viel Dreck!!!!) und das war\'s.
Ihr vermisst die Pflanzen??? Richtig, die gab\'s , solange die Fische klein( unter 8cm.) waren auch noch; später dienten sie nur noch als Futter und Spielzeug und ich hab einfach keine mehr nachgekauft. Die Fische brauchen die Pflanzen nicht. Gelegentlich ein Salatblatt (Kopfsalat) sorgt für pflanzliche Kost und ansonsten sind Pflanzen nur Deko, mehr nicht. Die Fische werden so kräftig umd wühlen das ganze Becken durch, die reißen einfach jede Pflanze aus und machen sie klein.
Licht gibts im Becken auch - gelegendlich. Die Fische brauchen es überhaupt nicht!!! Im Gegenteil: als Teichbewohner bevorzugen sie das Dunkel.
Aquarienbeleuchtungen dienen vor allem zweierlei: 1. den Pflanzenwuchs (ich hab keine Pflanzen) und zweitens dem Auge des Betrachters, damit er die Fische besser sieht (ich seh genug auch ohne künstliches Licht).
Außerdem habe ich ohne künstliche Beleuchtung nahezu keine Algen im Becken (grünlicher Film an Steinen und Scheiben).
Eine Heizung ist auch nicht nötig, da Goldfische Kaltwasserfisch sind, denen 18-20 grad Wassertemparatur ausreicht.
Das alles macht die Goldfischhaltung super günstig und unkompliziert.
Spaßig wird es erst richtig, wenn man die besonderen Qualitäten dieser Mitbewohner kennenlernt:
Goldfische sind kitzlig!!! Sie haben das sogenannte Seitenstrangorgan. damit orten sie Gefahren/Bewegungen/Erschütterungen in ihrem Umfeld.
Das bedeuted für die Halter/innen von Aqaurienfischen: sie erkennen die Menschen an ihrem Schritt (den Erschütterungen, die sie beim Laufen produzieren) und reagieren auf potentielle \"Futtergeber\" *g*
Allerdings macht es sie auch sehr empflindlich, was das Abstellen von irgenwelschen Gegenständen auf dem Aquarienschrank angeht. Seid vorsichtig, für die Fische ist es ein Erdbeben!!
Ebenso wie sie die Trittwellen erkennen, lassen sich die Fische auch auf Beziehungen zu ihren Pflegen ein:
Sie fressen aus der Hand, schwimmen in die geöffnete Hand, wenn man sie ins Becken hält, und - lassen sich streichel!!! Bitte seind dabei ganz zärtlich, um die empfindliche Schleimhaut der Fische nicht zu verletzen!!
Meine sind so zutraulich, daß ich sie immer wegscheuchen muß, wenn ich das Wasser tausche joder die paar Algen mit dem Schaber entfernen will.
Noch was: wer behaupted Fische seien still, der irrt: haben sie Hunger und den Futtergeber als anwesend registreiert( oder einfach beschlossen, es sei Zeit), dann beginnen sie an der Wasseroberflasche zu schmatzen.
Man hört\'s im nächsten Zimmer!!!
Habt ihr noch Fragen, mailt mir, ich geb gerne mehr Auskunft zur Haltung und Pflege.
So, da stand ich nun, ein klassisches Kugelbecken mit einem kleine Sarasa-Kometen ,einer Pflanze und etwas Kies drin.
Ganz nett, nur was braucht denn so ein Fisch eigentlich zum wohlfühlen???
Am nächsten Nachmittag begab ich mich erstmal in die Stadtbücherei und griff alles Lesbare zu Thema Goldfisch/Kaltwasserbecken ab. um mich zu informieren, wie mein neuer Mitbewohner hausen sollte, um sich wohl zu fühlen.
Die erste Erleuchtung kam auf seite 2 des ersten Buches (ich hatte es ja schon geahnt..) das Kugelbecken ist NIX (die Oberfläsche ist zu klein um genügend Sauerstoff ins Wasser zu lassen, die kugelige Form verwirrt den Fisch, er verliert die Orientierung, die Spiegelungen im Wasser sind unrealistisch und beängstigend für das Tier!!!
Also ein eckiges Becken anschaffen. Gut. Kosted ca. 40DM.
Die zweite Erleuchtung kam dann auch prommt: Goldfische sind Schwarmfische, die in Gruppen (mind. 5 Tiere ) gehalten werden sollten um artgerechtes Verhalten zu leben. Grimpf... 5 Fische schluck...
Artgerecht gehalten bedeuted dies: max. Wachstum pro Fisch = 30cm x 2Liter Wasser pro Fischlnge in cm x Liter x5 = 300l Becken . Tolle Wurst. Geht nicht.
Kompromiss: 3 Fische im 100l Becken. Das geht bis sie ca. 8-10 cm groß sind , dann sind Teichbesitzer von nöten, denn dann hilft nur noch ausquartieren.
Bis dahin hatte ich eine Menge Spaß mit den Viechern;
erstmal besorgte ich mir ein gebrauchtes 100l Aquarium mit Abdeckung (ansonstens Fliegengitter mit Klettband ankleben, sonst hüpfen sie vielleicht raus!!) 20 Kilo mittelgroben Aquarienkies (5-10 mm Körnung), einen Starken Filter (eine Klasse höher als für die Wassermenge angegeben, denn die Fisch machen viel Dreck!!!!) und das war\'s.
Ihr vermisst die Pflanzen??? Richtig, die gab\'s , solange die Fische klein( unter 8cm.) waren auch noch; später dienten sie nur noch als Futter und Spielzeug und ich hab einfach keine mehr nachgekauft. Die Fische brauchen die Pflanzen nicht. Gelegentlich ein Salatblatt (Kopfsalat) sorgt für pflanzliche Kost und ansonsten sind Pflanzen nur Deko, mehr nicht. Die Fische werden so kräftig umd wühlen das ganze Becken durch, die reißen einfach jede Pflanze aus und machen sie klein.
Licht gibts im Becken auch - gelegendlich. Die Fische brauchen es überhaupt nicht!!! Im Gegenteil: als Teichbewohner bevorzugen sie das Dunkel.
Aquarienbeleuchtungen dienen vor allem zweierlei: 1. den Pflanzenwuchs (ich hab keine Pflanzen) und zweitens dem Auge des Betrachters, damit er die Fische besser sieht (ich seh genug auch ohne künstliches Licht).
Außerdem habe ich ohne künstliche Beleuchtung nahezu keine Algen im Becken (grünlicher Film an Steinen und Scheiben).
Eine Heizung ist auch nicht nötig, da Goldfische Kaltwasserfisch sind, denen 18-20 grad Wassertemparatur ausreicht.
Das alles macht die Goldfischhaltung super günstig und unkompliziert.
Spaßig wird es erst richtig, wenn man die besonderen Qualitäten dieser Mitbewohner kennenlernt:
Goldfische sind kitzlig!!! Sie haben das sogenannte Seitenstrangorgan. damit orten sie Gefahren/Bewegungen/Erschütterungen in ihrem Umfeld.
Das bedeuted für die Halter/innen von Aqaurienfischen: sie erkennen die Menschen an ihrem Schritt (den Erschütterungen, die sie beim Laufen produzieren) und reagieren auf potentielle \"Futtergeber\" *g*
Allerdings macht es sie auch sehr empflindlich, was das Abstellen von irgenwelschen Gegenständen auf dem Aquarienschrank angeht. Seid vorsichtig, für die Fische ist es ein Erdbeben!!
Ebenso wie sie die Trittwellen erkennen, lassen sich die Fische auch auf Beziehungen zu ihren Pflegen ein:
Sie fressen aus der Hand, schwimmen in die geöffnete Hand, wenn man sie ins Becken hält, und - lassen sich streichel!!! Bitte seind dabei ganz zärtlich, um die empfindliche Schleimhaut der Fische nicht zu verletzen!!
Meine sind so zutraulich, daß ich sie immer wegscheuchen muß, wenn ich das Wasser tausche joder die paar Algen mit dem Schaber entfernen will.
Noch was: wer behaupted Fische seien still, der irrt: haben sie Hunger und den Futtergeber als anwesend registreiert( oder einfach beschlossen, es sei Zeit), dann beginnen sie an der Wasseroberflasche zu schmatzen.
Man hört\'s im nächsten Zimmer!!!
Habt ihr noch Fragen, mailt mir, ich geb gerne mehr Auskunft zur Haltung und Pflege.
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