Der Medicus (Taschenbuch) / Noah Gordon Testbericht

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Erfahrungsbericht von sweety179

Ein Muss für jeden Bücherwurm!!

Pro:

spannende, ergreifende Geschichte

Kontra:

das Einlesen, Nachschlagen der jüdischen Begriffe

Empfehlung:

Ja

Hallo ihr Lieben! Also heute traue ich mich mal in eine andere Sparte als immer nur Kosmetik und Ernährung. Heute bin ich mal unter die Leseratten gegangen und nun möchte ich euch meine gerade abgeschlossene Lektüre einmal vorstellen!



Einleitung
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Wie viele wissen bin ich im Moment ja in der 10ten Klasse eines Gymnasiums und dann hat man eigentlich nicht so viel Zeit zum lesen, als jedoch mehr als ein Duzend meiner Freunde mir ein Buch empfohlen hatten, konnte ich einfach nicht anders und habe mir dieses Buch gleich ausgeliehen: Zum Glück hatten das alle von meinen Freunden.
Eigentlich habe ich ja nicht viel Zeit zum Lesen und bei mir ist auch immer das Einlesen schwierig, denn eine Geschichte muss von Anfang an gut sein, damit ich überhaupt einen Grund habe, weiter zu lesen.
Also bei meiner gerade abgeschlossenen Lektüre handelt es sich um ein Meisterstück von Noah Gordon! Undzwar um den Medicus!



Die Geschichte
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Alles beginnt im Jahre 1022 in London. Dort lebt ein junger Mensch namens Robert Jeremy Cole mit seinen Eltern und seinen 3 Geschwistern William Steward, Jonathan Carter und Anne Mary. Sie sind nicht gerade eine reiche Familie, da der Vater ein Zimmermann ist und die Mutter nebenher ein wenig mit Stickereien verdient.

Die schreckliche und gleichzeitig gute Zeit für Rob beginnt, als erfährt er, dass er eine Gabe hat, denn er kann, wenn er die Hände eines Menschen berührt, sagen, wie viel Lebensenergie noch in diesem Menschen steckt und ob man ihn noch heilen kann, oder ob er sterben muss.


Zu der Zeit war die finanzielle Lage für niemanden leicht. Robs Geschwister fanden schnell eine andere Familie. William bei einem Priester, Anne Mary bei einem Bäcker und Jonathan kam zu dem Leiter der Zimmermannszunft seines verstorbenen Vaters. Doch wer sollte einen kräftigen Jungen wie Rob durchfüttern?

Jedoch wurde er bald einem Bader zugewiesen, der im seine Künste der Medizin und Heilung beibrachte. Sie zogen durch ganz England, überquerten jedoch nicht die Grenze nach Schottland. Rob musste dem Bader helfen, Kunden anzulocken und so musste er verschiedene Kunststücke lernen, wie z.B. das Jonglieren oder Zaubertricks.


Robs schrecklichen Schicksalsschläge sollten aber nicht vorbei sein, denn bald starb auch der Bader, der ihm ein sehr guter Freund geworden ist. Das bedeutete für Rob, dass er alleine in dem Wagen weiterziehen musste um sich seinen Lebensunterhalt verdienen zu können.

Im lag viel daran, Menschen zu heilen und alles über die Medizin zu erfahren, was er nur konnte, deshalb wanderte er nach Isfahan um dort Medizin zu studieren.

Damit fingen seine Lügen eigentlich erst richtig an. Er wollte nach Persien um Arzt zu werden. Da nur Juden und Perser dort aufgenommen wurden, musste er sich zu einem Juden machen. Während er mit einer riesigen Karawane nach Persien reiste, kaufte er sich alles, was ein Jude auch hatte. Er musste Persisch lernen und zum Glück fand er welche in seiner Karawane. Doch auch die Gebete, die Sitten und Gebetsgegenstände musste er alle neu erwerben. Sein Bart musste in eine bestimmte Form wachsen und er musste sich auch so kleiden.

Während der Fahrt mit der Karawane lernte er die junge Schottin Mary Cullen, die mit ihrem Vater nach Indien reiste um ihre Schafzucht zu verbessern und um wertvollere Schafe zu erwerben. Er verliebte sich in sie und sie verbrachten eine wilde Nacht zusammen.
Doch irgendwann musste Rob auch die Karawane verlassen und er entschied sich dazu, seine erste große Liebe Mary allein zu lassen um für die Medizin nach Isfahan zu wandern.


Nach kurzer Zeit traf er nicht weit entfernt Mary wieder. Mary war bereit bis zum Ende Robs Studienzeit in Isfahan zu leben, ihn zu heiraten um dann später mit ihm nach England zurückzukehren, damit er dort seinen Beruf ausüben konnte.


Während seines Studiums erkannte Rob die vielfältigen Seiten der Medizin und brach eines der höchsten Gesetze aller Religionen. Er konnte sich nicht damit abfinden, dass so viele Menschen an der Seitenkrankheit starben und er wollte sein wissen aufbessern. Er sezierte viele Leichen um den menschlichen Körper besser verstehen zu können und zeichnete alles auf. Dieses Verbrechen brachten ihm viele Erkenntnisse und er war sich keiner Schuld bewusst, da er mit seiner Tat so viele Menschenleben retten könnte.

Nachdem das Studium endlich beendet und Rob und Mary zwei Kinder hatten, konnten sie endlich nach Endland zurückkehren.


Mary ritt mit ihren Kindern nach Schottland vor.
Als Rob dann endlich nach einem Jahr die Reise nach Schottland antrat und endlich seine Frau wieder in den Armen halten konnte, war es für ihn so, als hätte er sein Lebensziel erreicht.



Meine Meinung
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Da ich das Buch regelrecht verschlungen habe und es sehr interessant finde, habe ich jedoch auch ein bisschen Kritik.
Es ist sehr kompliziert, es am Ende zu lesen, da men sehr oft die jüdischen Worte nachschlagen muss und daher auch mal das Lesen unterbrechen muss.

Außerdem werden einige Dinge, wie zum Beispiel das Verbrechen, das er begeht (das Sezieren der Menschen) fast übersprungen. Es ist ja so, dass das früher verboten war und man deshalb ein wenig mehr darüber schreiben könnte. Doch es macht es auch ein wenig interessanter. Man rechnet immer damit, dass er erwischt und verurteilt wird, jedoch passiert dies nicht.

Etwas, was leider zu genau beschrieben ist, ist das Verhältnis zu Ibn Sins, dem Arzt aller Ärzte, und das zu Ala Shahansha, dem König aller Könige. Ich muss sagen, dass ich an einigen solchen Stellen nicht mit Vergnügen gelesen habe, da es weniger interessant wirkt und auch keine große Rolle bei der ganzen Geschichte macht.


Was ein wenig "alltäglich" wirkt, ist, dass es am Schluss zu einem Happy End kommt. Das mag bei vielen Geschichten sehr gut wirken und die meisten Menschen wünschen sich das, doch bei einer solchen Geschichte mit so viel Brutalität wäre ein "schlimmes Ende" viel logischer und sehr viel interessanter.



Mein Fazit
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Bei meinem Fazit muss ich sagen, dass der Text nicht für alle Altersklassen geeignet ist. Normalerweise kann man das Buch nur als Erwachsener richtig verstehen, doch auch Menschen in meinem Alter, die sich ein wenig für diese Zeit interessieren, können das Buch nur lieben. Da es sehr anspruchsvoll und auch schwer zu lesen ist, da man immer mal wieder jüdische Wörter hinten nachschlagen muss, habe ich ein wenig länger gebraucht, als für andere Bücher mit der selben Anzahl von Seiten, nämlich rund 630.

Aber zusammenfassend kann ich wirklich nur empfehlen, das Buch zu lesen, denn es ist alles drin: die alte Geschichte, andere Kulturen und auch viel Haut ;o)
Ich werde dieses Buch bestimmt noch einige Male lesen und es mir auch noch einmal zulegen, da ich es ja bis jetzt nur geliehen hatte.



Viel Spass beim Lesen! Yourz -=[sweety179]=-

25 Bewertungen, 6 Kommentare

  • Baby1

    12.02.2009, 23:07 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • paula2

    28.11.2008, 18:07 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • anonym

    23.02.2006, 19:52 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    das buch bin ich gerade am lesen. find es bis jetzt sehr gut

  • marina71

    29.01.2006, 17:06 Uhr von marina71
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das finde ich auch super, das Buch. lg

  • Nina1805

    08.01.2006, 14:11 Uhr von Nina1805
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das will ich auch mal noch lesen! ;-)

  • Fluetie

    30.10.2005, 23:13 Uhr von Fluetie
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr nützlich ( Sprache: Altyopi ) :-) lg Dirk