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Erfahrungsbericht von tina65
Spinnentiere!
Pro:
interessant und nützlich
Kontra:
ekelerregend für manchen Menschen!
Empfehlung:
Ja
Ich schreibe zwar nicht über die Vogelspinne, aber hier ist ja ansonsten kein anderes Thema über Spinnentiere!
Ich mag sie, die Spinnen. Nicht im üblichen Sinne wie: Heute kuschel ich mit meiner Spinne! Mit meinen Hunden kuschel ich wohl lieber, woll! Nein, ich sehe in den Spinnen Tiere, Insekten, ohne diee die Welt wohl ziemlich arm dran wäre. Gäbe es die Spinnen nicht, würden wir von anderen Insekten wahrlich überflutet werden. Sicherlich sind Spinnen nicht gerade attraktive Mitbewohner in unseren Schlafzimmern, aber man sollte es sich immer genau überlegen, ob man sie mit dem Schuh platt macht. Als Kind habe ich immer die Weberknechte von unserer Hauswand geholt und sie über meinen Arm krabbeln lassen. Ich war immer ganz fasziniert von ihnen, von den kleinen Körpern und den so langen Beinen. Ich stelle Euch einige von unseren beheimateten Spinnentieren vor, die man oft in Hecken, aber auch in unseren Stuben findet. Alles ganz harmlose Tierchen, vor denen man sich nicht fürchten muß.
Fangen wir direkt mit dem Weberknecht (Phalangium opilio) an, den wohl jeder kennt. Dieses Insekt wird zwischen 5 und 9 mm groß. Die Beine dieser Spinne erreichen das 15fache des Körpers. Den Weberknecht finden wir in Kellerräumen, Scheunen, aber auch in Büschen und Bäumen. Die Weberknechte bauen keine Nester, sondern fangen ihre Beute im Lauf. Zu ihren bevorzugten Mahlzeiten gehören Asseln, Milben und andere Insekten. Aber sie verzehren auch Früchte, Pilze und tote Tierkörper. Versucht man einen Weberknecht zu fangen, lassen sie oft da Bein abbrechen, an dem man versucht sie festzuhalten. Das Bein wächst auch nicht wieder nach. Die Weibchen legen ihre Eier am liebsten in feuchte Erde, aber auch in Baumrinden oder Zimmerecken ab. Danach ist der Nachwuchs auf sich allein gestellt. Es wird sich nicht mehr drum gekümmert. Was ich anmerken möchte, niemals verlor ein Weberknecht ein Bein, wenn ich ihn aufgenommen hatte. Trotzdem soll es vorkommen!
Die Hausspinne(Tegenaria ferruginea) macht wohl den meisten Menschen Angst, weil sie so schön schwarz und fett ist. Sie wird bis zu 20 mm groß. Dein Beine erreichen eine Länge von bis zu 6 cm. Auch sie lebt in Kellern, Dachböden und Ställen. Sie baut Deckennetze, in denen sie sich auch aufhält. An diese Netze baut sie sogenannte Stolperfäden und bei der geringsten Erschütterung schießt sie aus ihrem Netz und fägt die Beute. Die Hausspinne paart sich ausschließlich im Sommer und baut Einetze in der Nähe ihres Baus, dort legt sie dann die Eier ab.
Die Kreuzspinne (Araneus diadematus) wird 10 bis 18 mm groß. Während die Männchen nur eine Grösse von 6,5 mm erreichen. Bei uns im Garten finden wir im Sommer haufenweise Kreuzspinnen. Manchmal, wenn man ihre Netze nicht sieht, rennt man einfach hinein. Das Kennzeichen dieses Insekts ist wohl das weiße Kreuz auf ihrem Hinterleib. Sie gehört zu der Gruppe der Radnetzspinnen und baut kreisrunde Netze an Pflanzen, Gebäuden und Zäunen. Meistens sitzt die Spinne im Zentrum des Netzes oder in einem nahen Versteck. Sie lähmt ihre Beute mit einem Biss um sie dann später auszusaugen (wohlgemerkt saugt sie ander Insekten aus). Für den Menschen ist diese Spinne vollkommen harmlos. Die Weibchen der Kreuzspinnen legen einige hundert Eier im Herbst. Das Männchen muß sich hüten, denn das Weibchen versucht es nach der Paarung zu fressen. (Auch nicht schlecht, grins!) Die Jungen schlüpfen in der Regel im kommenden Frühjahr.
Dann gibt es da noch die Labyrinthspinne (Agelena labyrinthica). Sie wird bis zu 14 mm groß. Sie ist eine flinke Gewebespinne, schwarzgrau ist ihr Rücken, die Bauchseite ist mit einem hellgrauen Mittelband versehen. Sie wohnt an sonnigen Orten, im Gras und Hecken. Sie spinnt Trichternetze, zwischen Grashalmen oder im Gestrüpp. Die Eier dieser Spinnengattung werden in Kokons geschützt im Nest gehalten und vom Männchen bewacht.
Die Harlekinspinne (Salticus scenicus) ist besonders interessant. Sie ist klein, 4 bis 7 mm groß. Sie gehört zu den Springspinnen! Und hat ein hervorragendes Formen und Farbsehen. Springspinnen verfügen über die am besten entwickelte Sehkraft der Spinnentiere. Die Harlekinspinne hat einen gedrungenen Körper, kurze Beine und ist schwarzbraun mit weißen Querbändern. Sie bewohnt Mauern und Baumstämme. Sie schleicht sich an ihre Beute heran um sie dann aus geringer Entfernung snzuspringen. Auch diese Spinnenart legt ihre Eier in Kokons, nur hier ist es das Weibchen welches die Eier bewacht.
Die Zebraspinne (Agriope bruennichii) hat ihren Ursprung in Südeuropa, ist aber hier auch heimisch geworden. Auffällig ist ihr wespenartiger (gelbschwarzer) Körper. Sie wird 25 mm groß, die Männchen sind wieder kleiner, nur 3 bis 5 mm groß, (na ja, irgendwo gibt es doch noch Gerechtigkeit auf dieser Welt, hi, hi!) Auch sie gehört zu der Gruppe der Radnetzspinnen. Sie lebt auf trockenen Weiden oder nassen Wiesen. Ihre Eier werden in Kokons neben dem Fangnetz aufgehängt. Sie legen zwischen 300 und 400 Eiern. Nach 4 Wochen schlüpfen die Jungen, häuten sich und überwintern im Kokon. Diesen verlassen sie dann erst im Mai.
Die gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) ist mit eine der grössten und häufigsten Spinnen in unserer Heimat. Sie wird 20 mm groß, ist rotbraun, oft mit kleinen weißen Punkten. Sie lebt in Sümpfen, Gewässern und Wäldern. Sie webt keine Netze, sondern gehört zu den Raubspinnen. Sie lauert auf den Blättern von Wasserpflanzen und läuft über das Wasser, um sich vorbeitreibende Insekten zu holen. Sie kann sogar tauchen! Die Weibchen legen 2mal im Jahr Eier. Nach dem Schlüpfen der Jungen hängen sie den Kokon unter zusammengesponnenen Grashalmen auf und bewachen ihn.
Dies sind nur einige Arten unserer beheimateten Spinnentiere. Auch der Holzbock, besser wohl unter Hundefreunden bekannt als Zecke, ist ein Spinnentier. Charakteristisch sind immer die 8 Beine. Nur, finde ich, sind wohl Zecken die schlimmsten Spinnen, die wir hier haben. Denn sie übertragen gefährliche Krankheiten, die uns Menschen, aber auch unseren Tieren gefährlich werden können, während die anderen von mir hier beschriebenen Spinnen für uns keine Gefahr darstellen. Also, keine Panik vor den kleinen kriechenden Tieren!
Ich mag sie, die Spinnen. Nicht im üblichen Sinne wie: Heute kuschel ich mit meiner Spinne! Mit meinen Hunden kuschel ich wohl lieber, woll! Nein, ich sehe in den Spinnen Tiere, Insekten, ohne diee die Welt wohl ziemlich arm dran wäre. Gäbe es die Spinnen nicht, würden wir von anderen Insekten wahrlich überflutet werden. Sicherlich sind Spinnen nicht gerade attraktive Mitbewohner in unseren Schlafzimmern, aber man sollte es sich immer genau überlegen, ob man sie mit dem Schuh platt macht. Als Kind habe ich immer die Weberknechte von unserer Hauswand geholt und sie über meinen Arm krabbeln lassen. Ich war immer ganz fasziniert von ihnen, von den kleinen Körpern und den so langen Beinen. Ich stelle Euch einige von unseren beheimateten Spinnentieren vor, die man oft in Hecken, aber auch in unseren Stuben findet. Alles ganz harmlose Tierchen, vor denen man sich nicht fürchten muß.
Fangen wir direkt mit dem Weberknecht (Phalangium opilio) an, den wohl jeder kennt. Dieses Insekt wird zwischen 5 und 9 mm groß. Die Beine dieser Spinne erreichen das 15fache des Körpers. Den Weberknecht finden wir in Kellerräumen, Scheunen, aber auch in Büschen und Bäumen. Die Weberknechte bauen keine Nester, sondern fangen ihre Beute im Lauf. Zu ihren bevorzugten Mahlzeiten gehören Asseln, Milben und andere Insekten. Aber sie verzehren auch Früchte, Pilze und tote Tierkörper. Versucht man einen Weberknecht zu fangen, lassen sie oft da Bein abbrechen, an dem man versucht sie festzuhalten. Das Bein wächst auch nicht wieder nach. Die Weibchen legen ihre Eier am liebsten in feuchte Erde, aber auch in Baumrinden oder Zimmerecken ab. Danach ist der Nachwuchs auf sich allein gestellt. Es wird sich nicht mehr drum gekümmert. Was ich anmerken möchte, niemals verlor ein Weberknecht ein Bein, wenn ich ihn aufgenommen hatte. Trotzdem soll es vorkommen!
Die Hausspinne(Tegenaria ferruginea) macht wohl den meisten Menschen Angst, weil sie so schön schwarz und fett ist. Sie wird bis zu 20 mm groß. Dein Beine erreichen eine Länge von bis zu 6 cm. Auch sie lebt in Kellern, Dachböden und Ställen. Sie baut Deckennetze, in denen sie sich auch aufhält. An diese Netze baut sie sogenannte Stolperfäden und bei der geringsten Erschütterung schießt sie aus ihrem Netz und fägt die Beute. Die Hausspinne paart sich ausschließlich im Sommer und baut Einetze in der Nähe ihres Baus, dort legt sie dann die Eier ab.
Die Kreuzspinne (Araneus diadematus) wird 10 bis 18 mm groß. Während die Männchen nur eine Grösse von 6,5 mm erreichen. Bei uns im Garten finden wir im Sommer haufenweise Kreuzspinnen. Manchmal, wenn man ihre Netze nicht sieht, rennt man einfach hinein. Das Kennzeichen dieses Insekts ist wohl das weiße Kreuz auf ihrem Hinterleib. Sie gehört zu der Gruppe der Radnetzspinnen und baut kreisrunde Netze an Pflanzen, Gebäuden und Zäunen. Meistens sitzt die Spinne im Zentrum des Netzes oder in einem nahen Versteck. Sie lähmt ihre Beute mit einem Biss um sie dann später auszusaugen (wohlgemerkt saugt sie ander Insekten aus). Für den Menschen ist diese Spinne vollkommen harmlos. Die Weibchen der Kreuzspinnen legen einige hundert Eier im Herbst. Das Männchen muß sich hüten, denn das Weibchen versucht es nach der Paarung zu fressen. (Auch nicht schlecht, grins!) Die Jungen schlüpfen in der Regel im kommenden Frühjahr.
Dann gibt es da noch die Labyrinthspinne (Agelena labyrinthica). Sie wird bis zu 14 mm groß. Sie ist eine flinke Gewebespinne, schwarzgrau ist ihr Rücken, die Bauchseite ist mit einem hellgrauen Mittelband versehen. Sie wohnt an sonnigen Orten, im Gras und Hecken. Sie spinnt Trichternetze, zwischen Grashalmen oder im Gestrüpp. Die Eier dieser Spinnengattung werden in Kokons geschützt im Nest gehalten und vom Männchen bewacht.
Die Harlekinspinne (Salticus scenicus) ist besonders interessant. Sie ist klein, 4 bis 7 mm groß. Sie gehört zu den Springspinnen! Und hat ein hervorragendes Formen und Farbsehen. Springspinnen verfügen über die am besten entwickelte Sehkraft der Spinnentiere. Die Harlekinspinne hat einen gedrungenen Körper, kurze Beine und ist schwarzbraun mit weißen Querbändern. Sie bewohnt Mauern und Baumstämme. Sie schleicht sich an ihre Beute heran um sie dann aus geringer Entfernung snzuspringen. Auch diese Spinnenart legt ihre Eier in Kokons, nur hier ist es das Weibchen welches die Eier bewacht.
Die Zebraspinne (Agriope bruennichii) hat ihren Ursprung in Südeuropa, ist aber hier auch heimisch geworden. Auffällig ist ihr wespenartiger (gelbschwarzer) Körper. Sie wird 25 mm groß, die Männchen sind wieder kleiner, nur 3 bis 5 mm groß, (na ja, irgendwo gibt es doch noch Gerechtigkeit auf dieser Welt, hi, hi!) Auch sie gehört zu der Gruppe der Radnetzspinnen. Sie lebt auf trockenen Weiden oder nassen Wiesen. Ihre Eier werden in Kokons neben dem Fangnetz aufgehängt. Sie legen zwischen 300 und 400 Eiern. Nach 4 Wochen schlüpfen die Jungen, häuten sich und überwintern im Kokon. Diesen verlassen sie dann erst im Mai.
Die gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) ist mit eine der grössten und häufigsten Spinnen in unserer Heimat. Sie wird 20 mm groß, ist rotbraun, oft mit kleinen weißen Punkten. Sie lebt in Sümpfen, Gewässern und Wäldern. Sie webt keine Netze, sondern gehört zu den Raubspinnen. Sie lauert auf den Blättern von Wasserpflanzen und läuft über das Wasser, um sich vorbeitreibende Insekten zu holen. Sie kann sogar tauchen! Die Weibchen legen 2mal im Jahr Eier. Nach dem Schlüpfen der Jungen hängen sie den Kokon unter zusammengesponnenen Grashalmen auf und bewachen ihn.
Dies sind nur einige Arten unserer beheimateten Spinnentiere. Auch der Holzbock, besser wohl unter Hundefreunden bekannt als Zecke, ist ein Spinnentier. Charakteristisch sind immer die 8 Beine. Nur, finde ich, sind wohl Zecken die schlimmsten Spinnen, die wir hier haben. Denn sie übertragen gefährliche Krankheiten, die uns Menschen, aber auch unseren Tieren gefährlich werden können, während die anderen von mir hier beschriebenen Spinnen für uns keine Gefahr darstellen. Also, keine Panik vor den kleinen kriechenden Tieren!
33 Bewertungen, 4 Kommentare
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12.07.2006, 11:39 Uhr von Tweety30
Bewertung: sehr hilfreichNee, Spinnen mag ich ja nun überhaupt gar nicht!
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28.05.2006, 23:53 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.
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10.04.2006, 14:22 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichEin klasse Bericht....LG Sandy :-)))
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22.11.2005, 12:47 Uhr von Flute
Bewertung: sehr hilfreichIch hab' vor lauter schüttel kaum den Mauszeiger zum bewerten platzieren können ;-) Bääähhh <br/>Lg. Dunja
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