Graupapagei Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Spielbereitschaft:
Erfahrungsbericht von Judge972
Der Hilferuf eines Graupapageien!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Diese Geschichte ist leiter noch immer wahr, und deshalb möchte Ich sie euch hier aufschreiben. Denn eine solche Tierquälerei sollte doch heutzutage schon lange verboten sein.
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%So nun erst mal die Geschichte.%
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Ich werde diesen schrecklichen Novembernachmittag im vorletzten Jahr wohl nie vergessen. Charly und ich waren mit anderen Graupapageien an einen Versammlungsbaum verabredet.
Als wir dort ankamen, war ich bei der Landung etwas unvorsichtig; und mein rechter Fuß verfing sich in einer Schlinge. So sehr ich auch zappelte: ich konnte mich nicht mehr befreien.
Am Abend kamen die Vogelfänger und holten mich. Dabei verlor ich auch eine Zehe.
Diese schmerzen wahren sehr groß; doch viel viel schlimmer war der Schmerz über die Trennung von meinem Charly. Er war die ganze Zeit bei mir geblieben; doch als die Fänger kamen, ist er aus Angst vor ihnen weggeflogen.
Sie steckten mich dann in einer winzigen Kiste und brachten mich weg. Nach einiger Zeit fand ich mich in einem dunklen Holzverschlag wieder, in dem vieler meiner Freunde und Artgenossen saßen.
Einige kannte ich sogar.
Der Verschlag war für uns viele Vögel viel zu eng, dunkel und zu stickig. Zum Essen bekamen wir nur wenig, und auch nicht das richtige. Ausserdem konnten wir nie alle satt werden.
Mir ging es ziemlich dreckig, doch ich habe überlebt; viele von meinen Freunden und Artgenossen habe ich sterben sehen.
Irgendwann wurden wir restlichen in ein Flugzeug verfrachtet und kamen std. später in Europa an.
Bei einem Großhändler wurden wir dann in Quarantänestationen einquatiert.
Die Unterbringung war nicht viel besser als die letzte; jeder von uns wurde einzeln in viel zu kleinen Käfigen gesperrt, die Versorgung war sehr dürftig und die Medikamentengabe schlauchte uns sehr.
Einige meiner Kameraden haben es auch hier nicht überlebt.
Danach wohnte ich innerhalb weniger Monate bei mehreren Händlern und Züchtern.
Dann hatte ich etwas Glück und bin in ein einigermaßen schönes Zuhause gekommen, wo in einer Großen Freivoliere mehrere Graupapageien waren.
So gebe ich mich hier zufrieden; denn hier habe ich Platz zum Fliegen und neue Freunde habe ich auch gefunden. Dennoch: Die freie Natur und meinen lieben Charly werde ich wohl immer sehr Vermissen.
Ich hoffe für Ihn das er die absolute Freiheit behalten darf.
Deshalb bittet dieser Graupapagei und Ich; Diesen Händlern eine klare Absage zu erteilen.
Kauft Euch Eure Papageien bei einem seriösen Züchter und achtet das es sich Zweifelsfrei um Nachgezüchtete Vögel handelt. (Erkennbar am geschlossenen Ring, der sich nur bei Jungvögeln so zwischen dem 4-6 Tag nach dem schlüpfen befestigen lässt, denn später sind deren Füße zu Groß um die geschlossenen Rinde zu Befestigen.
Und eine Cites-Papier wo die genauern Taten des Vogels eingetragen sind.)
Nur so werden Charly und alle anderen in freier Wildbahn lebenden Vögel weiterhin überleben können.
Ich persönlich habe schon solche Wildvögel in Gefangenschaft gesehen, und sage Euch last Ihnen Ihre Freiheit sie gehen in Menschenhand jämmerlich zu grunde.
Auch der Kaufpreis eines Vogels kann schon erkennen, ob es sich um Nachzuchten oder um gefangene Tiere handelt.
Eine Nachzucht kostet so ca 2500-4000DM
Ein Gefangenen Vogel bekommt man schon für 800- 1000DM.
Also scheut euch nicht, und gebt lieber ein paar Mark mehr aus und last den Vögeln Ihre Freiheit.
Bei weiteren Fragen Bitte ins Gästebuch oder als Kommentar schreiben. Beantworte gerne eure Fragen.
Meine Freundin ist selbst Züchterin gewesen, und kann sehr gute Tips geben.
Dieser Bericht wurde von mir am 16.9.2001 bei Ciao veröffentlicht.
Gruß Judge972
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%So nun erst mal die Geschichte.%
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Ich werde diesen schrecklichen Novembernachmittag im vorletzten Jahr wohl nie vergessen. Charly und ich waren mit anderen Graupapageien an einen Versammlungsbaum verabredet.
Als wir dort ankamen, war ich bei der Landung etwas unvorsichtig; und mein rechter Fuß verfing sich in einer Schlinge. So sehr ich auch zappelte: ich konnte mich nicht mehr befreien.
Am Abend kamen die Vogelfänger und holten mich. Dabei verlor ich auch eine Zehe.
Diese schmerzen wahren sehr groß; doch viel viel schlimmer war der Schmerz über die Trennung von meinem Charly. Er war die ganze Zeit bei mir geblieben; doch als die Fänger kamen, ist er aus Angst vor ihnen weggeflogen.
Sie steckten mich dann in einer winzigen Kiste und brachten mich weg. Nach einiger Zeit fand ich mich in einem dunklen Holzverschlag wieder, in dem vieler meiner Freunde und Artgenossen saßen.
Einige kannte ich sogar.
Der Verschlag war für uns viele Vögel viel zu eng, dunkel und zu stickig. Zum Essen bekamen wir nur wenig, und auch nicht das richtige. Ausserdem konnten wir nie alle satt werden.
Mir ging es ziemlich dreckig, doch ich habe überlebt; viele von meinen Freunden und Artgenossen habe ich sterben sehen.
Irgendwann wurden wir restlichen in ein Flugzeug verfrachtet und kamen std. später in Europa an.
Bei einem Großhändler wurden wir dann in Quarantänestationen einquatiert.
Die Unterbringung war nicht viel besser als die letzte; jeder von uns wurde einzeln in viel zu kleinen Käfigen gesperrt, die Versorgung war sehr dürftig und die Medikamentengabe schlauchte uns sehr.
Einige meiner Kameraden haben es auch hier nicht überlebt.
Danach wohnte ich innerhalb weniger Monate bei mehreren Händlern und Züchtern.
Dann hatte ich etwas Glück und bin in ein einigermaßen schönes Zuhause gekommen, wo in einer Großen Freivoliere mehrere Graupapageien waren.
So gebe ich mich hier zufrieden; denn hier habe ich Platz zum Fliegen und neue Freunde habe ich auch gefunden. Dennoch: Die freie Natur und meinen lieben Charly werde ich wohl immer sehr Vermissen.
Ich hoffe für Ihn das er die absolute Freiheit behalten darf.
Deshalb bittet dieser Graupapagei und Ich; Diesen Händlern eine klare Absage zu erteilen.
Kauft Euch Eure Papageien bei einem seriösen Züchter und achtet das es sich Zweifelsfrei um Nachgezüchtete Vögel handelt. (Erkennbar am geschlossenen Ring, der sich nur bei Jungvögeln so zwischen dem 4-6 Tag nach dem schlüpfen befestigen lässt, denn später sind deren Füße zu Groß um die geschlossenen Rinde zu Befestigen.
Und eine Cites-Papier wo die genauern Taten des Vogels eingetragen sind.)
Nur so werden Charly und alle anderen in freier Wildbahn lebenden Vögel weiterhin überleben können.
Ich persönlich habe schon solche Wildvögel in Gefangenschaft gesehen, und sage Euch last Ihnen Ihre Freiheit sie gehen in Menschenhand jämmerlich zu grunde.
Auch der Kaufpreis eines Vogels kann schon erkennen, ob es sich um Nachzuchten oder um gefangene Tiere handelt.
Eine Nachzucht kostet so ca 2500-4000DM
Ein Gefangenen Vogel bekommt man schon für 800- 1000DM.
Also scheut euch nicht, und gebt lieber ein paar Mark mehr aus und last den Vögeln Ihre Freiheit.
Bei weiteren Fragen Bitte ins Gästebuch oder als Kommentar schreiben. Beantworte gerne eure Fragen.
Meine Freundin ist selbst Züchterin gewesen, und kann sehr gute Tips geben.
Dieser Bericht wurde von mir am 16.9.2001 bei Ciao veröffentlicht.
Gruß Judge972
13 Bewertungen, 4 Kommentare
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11.01.2003, 00:45 Uhr von ypsel
Bewertung: sehr hilfreichHabe auch so einem gefiederten Freund den großen weiteren Handel erspart, eine schöne Gelbnackenamazone, -spricht mitlerweile eine ganze Menge - ist sehr dankbar glaube ich, by
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26.03.2002, 22:32 Uhr von Ilenia
Bewertung: nicht hilfreichDieser bericht wurde im Juli2001 von Palme28 bei Ciao veröffentlicht!!!!!!!!!!!!!!!!
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11.03.2002, 16:31 Uhr von wilma
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr guter Beitrag, der auch beim Lesen sehr weh tut. Traurige Grüße
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18.02.2002, 14:59 Uhr von B-Meise
Bewertung: sehr hilfreichharte geschichte...
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