Gruselgeschichten Testbericht
ab 10,24 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von novia
Endlich
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Habe mal wieder meinen Fingern die Kontrolle übergeben. Aber bitte lest selbst, was dabei rausgekommen ist.
So viel werde ich verraten:
Es ist eine Liebesgeschichte. Aber keine gewöhnliche Liebesgeschichte.
Hier könnt ihr lesen, wie Liebe zur Krankheit wird. Von einem Besitz ergreift und man die Kontrolle über sich verliert.
Viel Spaß!
Es ist schwül, die Fliegen summen um ihn herum. Sie ärgern ihn schon den ganzen Tag. Sie wollen an die kleinen Schweißperlen, die sich an seinem Gesicht bilden.
Wollen sich an seinem Schweiß laben.
Er versucht sie mit einer Handbewegung zu vertreiben.
Doch die Biester sind hardnäckig. Sie lassen sich nicht vertreiben.
Genauso wenig wie er sich vertreiben lässt.
Er verfolgt sie nun schon seit einem Monat.
Ja, es ist zu einer richtigen Sucht geworden.
Wenn er es einmal nicht schafft, sie verpasst, wird er ganz krank. Ja, es geht ihm dann richtig schlecht. Sie ist wie eine Droge.
Sie macht ihn high.
Er liebt sie.
Heute sah sie besonders hübsch aus.
Ihre langen Beine. Sie war ein so graziles Wesen. So zerbrechlich. So zart.
Sie hatte diesen heißen Rock an.
Diese Art Röcke liebte er.
Er konnte fast alles sehen, wenn sie sich bückte.
Man, dass machte ihn jedesmal verrückt. Aber er mußte sich noch zurückhalten. Durfte seiner Gier noch keinen Lauf lassen.
Sie trug wieder sein Lieblingsparfüm. So süß, so unschuldig, genauso wie sie war. Er hatte es heute morgen gerochen, als sie ganz nah an ihm vorbeiging.
Er war ihr ganz nah, aber sie hatte nichts gemerkt.
Er konnte Ihre kleinen Härchen auf ihrer Wange sehen. Konnte ihren wohlgeformten Mund sehen. Wie schön er aussah.
Sah ihren schlanken Hals. Ihre pochende Pulsader. Oh, wie schön blau sie durch ihre Haut schimmerte. Wie das Blut in ihr pulsierte.
Blut.
Blut ist Leben.
Er konnte sie fast berühren.
Er sog ihren Geruch in sich auf. Verinnerlichte alles. Oh, du schöner Morgen. Wie herrlich war es, ihr so nah zu kommen.
Aber sie hatte ihn nicht bemerkt.
Und nun stand er hier, zehn Meter von ihr entfernt. Wartete auf eine günstige Gelegenheit, sie endlich anzusprechen. Ihr endlich alles Gestehen. Sich nicht mehr vor ihr verstecken zu müssen.
Sie redete noch mit diesem Dummkopf. Diesen aufdringlichen Typen. Merkte er nicht das sie ihn nicht mochte. Ja, sie konnte ihn doch gar nicht ausstehen.
Er, der immer so korrekt gekleidet war. So blendend gut aussah. Dieser Angeber. Dachte wohl das er alles haben kann.
Aber sie bekam er nicht. Niemals!
Dafür würde er schon sorgen.
Endlich.
Endlich ist er gegangen. Das wurde aber auch Zeit.
Sie hatte ihn nur dumm angesehen. Mit ihren großen grauen Augen. Hatte ihn stumm gemustert. Taxiert. Von oben bis unten, als ob er ein Stück Fleisch wäre.
Er hasste so was.
Aber er blieb stehen. Erklärte ihr alles, alles bis ins kleinste Detail.
Sie sah ihn erschrocken an. Ja, er konnte sogar den Abscheu in ihrem Gesicht lesen, als er ihr alles sagte. Ihre Augen wurden dunkel. Ihr Mund war so zusammengekniffen, dass er schon fast weiß war.
Sie sagte, dass er krank sei. Er solle sich einweisen lassen.
Er solle sie in Ruhe lassen. Wenn nicht, hole sie sofort die Polizei.
An ihrer Schläfe puckerte eine Ader. Er konnte gar nicht wegsehen, so faszinierend war dieser Anblick.
Er stellte sich vor...
Nein, jetzt noch nicht.
Später.
Bald ist die Zeit gekommen.
Er hörte einen Schrei.
Ja, sie schrie ihn an.
Spinnt die. Wie konnte sie nur!
Er lief weg.
Diese Schlampe!
Wie kommt sie darauf. Mit ihm war alles o. k.
Natürlich war mit ihm alles o. k.
Was bildet dieses Miststück sich denn ein.
Wenn hier einer in die Klapse müsse, wäre sie das ja wohl.
Wie er sie hasste und doch so liebte.
Wie konnte sie ihm das antun.
Merkte sie nicht, wie sie ihn verletzte.
Sie hat ihn so blamiert, vor all den anderen Leuten. Alle haben ihn angestarrt, als ob ein Monster wäre.
Zum Glück konnte er gleich abhauen.
Das wird sie bereuen!
Er war ganz schön erschöpft.
Es war gar nicht so leicht ein geeignetes Versteck zu finden.
Er mußte eins aussuchen, wo kein Spaziergänger mit seinem Hund vorbeikam und sie entdeckte.
Er mußte es gut auswählen.
Aber er hatte eins gefunden. Niemand würde darauf kommen.
Keiner würde sie finden.
Bald würde er sie wieder besuchen.
Sie gehörte nun ihm. Sie würde ihn nie mehr verlassen.
Sie war bei ihm. Für immer und ewig.
Sie hatte sich ganz schön gewehrt, dieses Biest. Eine richtige kleine Kratzbürste.
Man, ihm tat die Stelle unterm Auge immer noch weh.
Sie hatte ihre spitzen Fingernägel in seine Haut gebohrt. Hatte verzweifelt um ihr Leben gekämpft.
Doch er konnte sie bezwingen. Konnte sie beherrschen.
Er war mächtig.
Es war gar nicht so schlimm wie er dachte. Er hatte es sich schlimmer vorgestellt, als er sah, wie sie starb.
Er hatte seine Hände um ihren Hals gelegt.
Ihre Augen traten hervor. Ja, er sah sogar, wie die kleinen Äderchen in ihrem Auge platzten.
Ihre Augen wurden ganz rot, rot vor Blut. Doch das kümmerte ihn nicht mehr. Er konnte ihre Augen später schließen.
Ihre Adern quollen aus der Haut. Sie hatte so dünne Haut. Er mußte aufpassen, nicht das sie noch blaue Flecken bekam. Das sieht nicht schön aus. Und so verschandelt wollte er sie nicht bei sich haben.
Endlich.
Sie wehrte sich nicht mehr. Keine Todesangst mehr in den Augen. Keine erstickten Laute aus ihrem Mund.
Ruhe.
Sie glitt ihm aus den Händen.
Ihr Körper lag jetzt schlaff auf dem Boden.
Er beugte sich über sie. Berührte ihre Lippen. Sie waren so weich. So zart.
Er küßte sie ein letztes mal.
Endlich war sie bei ihm.
Nie würde sie ihn verlassen.
____________________________________________________
Ich glaube ich habe zu viel Stephen King und Kollegen gelesen.
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten, Kommentieren.
So viel werde ich verraten:
Es ist eine Liebesgeschichte. Aber keine gewöhnliche Liebesgeschichte.
Hier könnt ihr lesen, wie Liebe zur Krankheit wird. Von einem Besitz ergreift und man die Kontrolle über sich verliert.
Viel Spaß!
Es ist schwül, die Fliegen summen um ihn herum. Sie ärgern ihn schon den ganzen Tag. Sie wollen an die kleinen Schweißperlen, die sich an seinem Gesicht bilden.
Wollen sich an seinem Schweiß laben.
Er versucht sie mit einer Handbewegung zu vertreiben.
Doch die Biester sind hardnäckig. Sie lassen sich nicht vertreiben.
Genauso wenig wie er sich vertreiben lässt.
Er verfolgt sie nun schon seit einem Monat.
Ja, es ist zu einer richtigen Sucht geworden.
Wenn er es einmal nicht schafft, sie verpasst, wird er ganz krank. Ja, es geht ihm dann richtig schlecht. Sie ist wie eine Droge.
Sie macht ihn high.
Er liebt sie.
Heute sah sie besonders hübsch aus.
Ihre langen Beine. Sie war ein so graziles Wesen. So zerbrechlich. So zart.
Sie hatte diesen heißen Rock an.
Diese Art Röcke liebte er.
Er konnte fast alles sehen, wenn sie sich bückte.
Man, dass machte ihn jedesmal verrückt. Aber er mußte sich noch zurückhalten. Durfte seiner Gier noch keinen Lauf lassen.
Sie trug wieder sein Lieblingsparfüm. So süß, so unschuldig, genauso wie sie war. Er hatte es heute morgen gerochen, als sie ganz nah an ihm vorbeiging.
Er war ihr ganz nah, aber sie hatte nichts gemerkt.
Er konnte Ihre kleinen Härchen auf ihrer Wange sehen. Konnte ihren wohlgeformten Mund sehen. Wie schön er aussah.
Sah ihren schlanken Hals. Ihre pochende Pulsader. Oh, wie schön blau sie durch ihre Haut schimmerte. Wie das Blut in ihr pulsierte.
Blut.
Blut ist Leben.
Er konnte sie fast berühren.
Er sog ihren Geruch in sich auf. Verinnerlichte alles. Oh, du schöner Morgen. Wie herrlich war es, ihr so nah zu kommen.
Aber sie hatte ihn nicht bemerkt.
Und nun stand er hier, zehn Meter von ihr entfernt. Wartete auf eine günstige Gelegenheit, sie endlich anzusprechen. Ihr endlich alles Gestehen. Sich nicht mehr vor ihr verstecken zu müssen.
Sie redete noch mit diesem Dummkopf. Diesen aufdringlichen Typen. Merkte er nicht das sie ihn nicht mochte. Ja, sie konnte ihn doch gar nicht ausstehen.
Er, der immer so korrekt gekleidet war. So blendend gut aussah. Dieser Angeber. Dachte wohl das er alles haben kann.
Aber sie bekam er nicht. Niemals!
Dafür würde er schon sorgen.
Endlich.
Endlich ist er gegangen. Das wurde aber auch Zeit.
Sie hatte ihn nur dumm angesehen. Mit ihren großen grauen Augen. Hatte ihn stumm gemustert. Taxiert. Von oben bis unten, als ob er ein Stück Fleisch wäre.
Er hasste so was.
Aber er blieb stehen. Erklärte ihr alles, alles bis ins kleinste Detail.
Sie sah ihn erschrocken an. Ja, er konnte sogar den Abscheu in ihrem Gesicht lesen, als er ihr alles sagte. Ihre Augen wurden dunkel. Ihr Mund war so zusammengekniffen, dass er schon fast weiß war.
Sie sagte, dass er krank sei. Er solle sich einweisen lassen.
Er solle sie in Ruhe lassen. Wenn nicht, hole sie sofort die Polizei.
An ihrer Schläfe puckerte eine Ader. Er konnte gar nicht wegsehen, so faszinierend war dieser Anblick.
Er stellte sich vor...
Nein, jetzt noch nicht.
Später.
Bald ist die Zeit gekommen.
Er hörte einen Schrei.
Ja, sie schrie ihn an.
Spinnt die. Wie konnte sie nur!
Er lief weg.
Diese Schlampe!
Wie kommt sie darauf. Mit ihm war alles o. k.
Natürlich war mit ihm alles o. k.
Was bildet dieses Miststück sich denn ein.
Wenn hier einer in die Klapse müsse, wäre sie das ja wohl.
Wie er sie hasste und doch so liebte.
Wie konnte sie ihm das antun.
Merkte sie nicht, wie sie ihn verletzte.
Sie hat ihn so blamiert, vor all den anderen Leuten. Alle haben ihn angestarrt, als ob ein Monster wäre.
Zum Glück konnte er gleich abhauen.
Das wird sie bereuen!
Er war ganz schön erschöpft.
Es war gar nicht so leicht ein geeignetes Versteck zu finden.
Er mußte eins aussuchen, wo kein Spaziergänger mit seinem Hund vorbeikam und sie entdeckte.
Er mußte es gut auswählen.
Aber er hatte eins gefunden. Niemand würde darauf kommen.
Keiner würde sie finden.
Bald würde er sie wieder besuchen.
Sie gehörte nun ihm. Sie würde ihn nie mehr verlassen.
Sie war bei ihm. Für immer und ewig.
Sie hatte sich ganz schön gewehrt, dieses Biest. Eine richtige kleine Kratzbürste.
Man, ihm tat die Stelle unterm Auge immer noch weh.
Sie hatte ihre spitzen Fingernägel in seine Haut gebohrt. Hatte verzweifelt um ihr Leben gekämpft.
Doch er konnte sie bezwingen. Konnte sie beherrschen.
Er war mächtig.
Es war gar nicht so schlimm wie er dachte. Er hatte es sich schlimmer vorgestellt, als er sah, wie sie starb.
Er hatte seine Hände um ihren Hals gelegt.
Ihre Augen traten hervor. Ja, er sah sogar, wie die kleinen Äderchen in ihrem Auge platzten.
Ihre Augen wurden ganz rot, rot vor Blut. Doch das kümmerte ihn nicht mehr. Er konnte ihre Augen später schließen.
Ihre Adern quollen aus der Haut. Sie hatte so dünne Haut. Er mußte aufpassen, nicht das sie noch blaue Flecken bekam. Das sieht nicht schön aus. Und so verschandelt wollte er sie nicht bei sich haben.
Endlich.
Sie wehrte sich nicht mehr. Keine Todesangst mehr in den Augen. Keine erstickten Laute aus ihrem Mund.
Ruhe.
Sie glitt ihm aus den Händen.
Ihr Körper lag jetzt schlaff auf dem Boden.
Er beugte sich über sie. Berührte ihre Lippen. Sie waren so weich. So zart.
Er küßte sie ein letztes mal.
Endlich war sie bei ihm.
Nie würde sie ihn verlassen.
____________________________________________________
Ich glaube ich habe zu viel Stephen King und Kollegen gelesen.
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten, Kommentieren.
29 Bewertungen, 3 Kommentare
-
02.11.2007, 17:00 Uhr von PrinceofLies
Bewertung: sehr hilfreichMit den kurzen Sätzen baust Du eine dichte Athmosphäre auf,gut gemacht
-
28.05.2006, 20:37 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreich‹(•¿•)›…..SH - LG Anja......‹(•¿•)›
-
15.05.2006, 14:50 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich =)
Bewerten / Kommentar schreiben