Gummibaum Testbericht
ab 35,21 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von DagSonja
Passt eigentlich in jede Wohnung als Blickfang
Pro:
relativ anspruchslos
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Wer einen Gummibaum kennt, der weiss, dass er ein schöner solider Blickfang in der Wohnung ist und mit seinen festen glänzenden lederartigen Blättern eine solide Grösse darstellt.
Was ist das überhaupt für eine Pflanze ?
===============================
Sie gehört zur Gattung Ficus und dazu gehören viele Arten reizvoller und unterschiedlich wachsender und aussehender – so auch kletternde und baumartige Blattpflanzen.
Dazu gehören zum Beispiel die Arten Ficus lyata - , diese ist die Geigenfeige mit grossen, geigenförmigen, hell geaderten, dunkelgrünen Blättern, die aber an der Unterseite hellgrün sind.
Dann gibt es noch die Juniorfeige – Ficus benjamina - , deren dünne Zweige unzählige, kleine, grüne und teilweise gelb-weisse Blätter tragen.
Eine sehr schöne Art ist auch die sogenannte Clownfeige - Ficus aspera - , die Pflanze hat weißgefleckte, farbenfrohe, dünne Blätter.
Die Australische Feige – Ficus rubiginosa – hat kleine gelbe gefärbte und derbe Blätter.
Bei dem Gummibaum Ficus deltoidea ist das Schönste die erbsengrossen grünen, und später gelb werdenden Früchte.
Es gibt dann auch noch die Kletterfeige – Ficus pumila – diese hat dünne Zweige mit kleinen, runden, grünen oder auch weisslichen Blättern, die sich gern an Moosstäben hochranken wollen.
Ähnlich im Wachstum ist auch die Ficus sagittata , deren Blätter sind länglich gehalten, fast spitz und in grün-weisser Farbe.
Die meistverbreitete Art, die in unseren Wohnungen steht, ist der Ficus elastica , oder auch die Ficus elastica „Decora“. Beide zusammen sind sogenannte Brüder. Sie unterscheiden sich nur in Feinheiten der Blätter. Der erste hat lange schmal, sich etwas neigende Blätter, dem anderen seine sind etwas breiter und stehen etwas vom Stamm ab.
Haben diese beide Arten der gängigen Gummibäume gelbliche Blattränder oder weisse Flecken auf den Blättern, dann stellen sie etwas höhere Ansprüche.
Was muss ich bei der Pflege dieser Pflanzen beachten ?
===========================================
Sie alle entwickeln sich gut auf einem hellen Platz im Zimmer , aber vertragen keine pralle Sonne und auch keinen Gegenzug. Im Winter sollten sie zwischen 15 und 18 Grad Celsius möglichst haben. Stehen sie zu dunkel oder zu kühl, werfen sie die Blätter ab.
Die Pflanzen müssen sorgfältig gegossen werden – aber natürlich darf nie eine „Nässe“ entstehen, auch das ist nicht günstig für diese Pflanze. Vor allem von Oktober bis Februar reicht es, wenn man nur einmal pro Woche giesst.
Aber man sollte regelmäßig die Blätter säubern, denn auf den Flächen setzt sich ja auch Staub ab, dann kann die Pflanze nicht mehr atmen und es sieht ja auch unschön aus. Dazu sollte man ganz leichtes Fit-Wasser nehmen und die Blätter abwaschen. Es gibt auch ein Pflegemittel, was man dann auf die gesäuberten Blätter aufträgt, so dass sie schön glänzen.
Düngen sollte man die Gummibäume von März bis August und dann im Abstand von 14 Tagen. Beim Umtopfen muss man schauen, wie gross die Pflanze gewachsen ist und wie gross die Wurzeln im Topf sind, um zu erkennen, ob er zu klein geworden ist oder nicht und auch die Beschaffenheit der Erde, ob die Nährstoffe aufgebraucht sind oder nicht. Eventuell kann man das auch erkennen, wenn sich der Gummibaum im Topf samt Wurzeln bewegen lässt, da ist auf jeden Fall umzutopfen, denn das bedeutet, dass die Wurzeln die gesamte Erde „aufgefressen“ haben.
Am besten legt man beim Umtopfen, eine Tonscherbe unten hinein oder auch Holzkohlenstücke, dadurch fliesst eventuelles Giesswasser ab und bleibt nicht im Topf stehen, die Holzkohlenstücke geben auch etwas ab, was für die Erde für die Gummibäume gut ist.
Jetzt noch etwas zur Vermehrung dieser Pflanzen
======================================
Wenn die Gummibäume wachsen, haben sie die Eigenschaft, dass sich auch Äste zur Seite entwickeln. Das kann man zulassen, wenn man die Absicht hat, eigene neue Pflanzen zu ziehen. Wenn diese Äste an der Seite dann gross bzw. lang genug sind, dann schneidet man sie ab und steckt sie erst einmal in nassen Sand oder auch in ein Gefäß mit Wasser, damit sie neue Wurzeln bilden können.
Danach braucht man die neuen Klein-Pflanzen nur einzutopfen und schon kann ein neuer Gummibaum wachsen. Auf diese Art habe ich auch schon schöne lebende Geschenke hergestellt, die ich dann also zum Geburtstag oder zu anderen Gelegenheiten überreicht habe. Diese Art von Geschenken sind immer gut angekommen und sie gedeihen auch bei diesen Leuten weiter.
Diese Kopfstecklinge , so nennt man sie , müssten ca. 4 – 5 Blätter haben, bevor man sie abschneiden kann von der Mutterpflanze. Sie sollten ein gut entwickeltes „Auge“ haben, so nennt man die Stelle, aus der dann die Wurzeln entstehen sollen. Vorbereitet werden diese Pflanzen am besten in einer Erde mit einer Mischung von Torf und Sand im Verhältnis 1 : 1 .
Dabei sollte dies bei Temperaturen von 26 – 30 Grad geschehen, später dann aber zwischen 18 – 20 Grad Celsius betragen. Im Winter darf es nicht unter 15 Grad Celsius werden.
Eingetopft werden sie dann in eine Mischung von Lauberde und Torf im Verhältnis 2 :1 mit einem erwünschten Ph-Wert von 5,5 – 6.5 . Zum Düngen nimmt man am besten 0,3 %igen Mischdünger.
Den müsste es in gängigen Blumen- oder Pflanzengeschäften.
*****************
Wenn ein neues Blatt kommt, dann hat es erst eine rote Hülle, die dann abgeworfen wird. Das sieht eigentlich auch sehr schön aus.
Verwelkte oder gelbe Blätter , die sich am unteren Teil manchmal doch einstellen, kann man einfach abknispen bzw. fallen von alleine ab, da kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Ich kann euch jetzt leider nicht sagen, wie viel eine neue Pflanze eines Gummibaumes kostet. Denn ich ziehe ja meine Pflanzen mittlerweile selbst . In meiner Wohnung habe ich allein drei von diesen Exemplaren und ich habe auch schon einige verschenken können.
Ich habe sie in zuggeschützten Ecken, in denen sie einen schönen Blickfang bilden und habe damit viel Freude.
Eure DagSonja
Was ist das überhaupt für eine Pflanze ?
===============================
Sie gehört zur Gattung Ficus und dazu gehören viele Arten reizvoller und unterschiedlich wachsender und aussehender – so auch kletternde und baumartige Blattpflanzen.
Dazu gehören zum Beispiel die Arten Ficus lyata - , diese ist die Geigenfeige mit grossen, geigenförmigen, hell geaderten, dunkelgrünen Blättern, die aber an der Unterseite hellgrün sind.
Dann gibt es noch die Juniorfeige – Ficus benjamina - , deren dünne Zweige unzählige, kleine, grüne und teilweise gelb-weisse Blätter tragen.
Eine sehr schöne Art ist auch die sogenannte Clownfeige - Ficus aspera - , die Pflanze hat weißgefleckte, farbenfrohe, dünne Blätter.
Die Australische Feige – Ficus rubiginosa – hat kleine gelbe gefärbte und derbe Blätter.
Bei dem Gummibaum Ficus deltoidea ist das Schönste die erbsengrossen grünen, und später gelb werdenden Früchte.
Es gibt dann auch noch die Kletterfeige – Ficus pumila – diese hat dünne Zweige mit kleinen, runden, grünen oder auch weisslichen Blättern, die sich gern an Moosstäben hochranken wollen.
Ähnlich im Wachstum ist auch die Ficus sagittata , deren Blätter sind länglich gehalten, fast spitz und in grün-weisser Farbe.
Die meistverbreitete Art, die in unseren Wohnungen steht, ist der Ficus elastica , oder auch die Ficus elastica „Decora“. Beide zusammen sind sogenannte Brüder. Sie unterscheiden sich nur in Feinheiten der Blätter. Der erste hat lange schmal, sich etwas neigende Blätter, dem anderen seine sind etwas breiter und stehen etwas vom Stamm ab.
Haben diese beide Arten der gängigen Gummibäume gelbliche Blattränder oder weisse Flecken auf den Blättern, dann stellen sie etwas höhere Ansprüche.
Was muss ich bei der Pflege dieser Pflanzen beachten ?
===========================================
Sie alle entwickeln sich gut auf einem hellen Platz im Zimmer , aber vertragen keine pralle Sonne und auch keinen Gegenzug. Im Winter sollten sie zwischen 15 und 18 Grad Celsius möglichst haben. Stehen sie zu dunkel oder zu kühl, werfen sie die Blätter ab.
Die Pflanzen müssen sorgfältig gegossen werden – aber natürlich darf nie eine „Nässe“ entstehen, auch das ist nicht günstig für diese Pflanze. Vor allem von Oktober bis Februar reicht es, wenn man nur einmal pro Woche giesst.
Aber man sollte regelmäßig die Blätter säubern, denn auf den Flächen setzt sich ja auch Staub ab, dann kann die Pflanze nicht mehr atmen und es sieht ja auch unschön aus. Dazu sollte man ganz leichtes Fit-Wasser nehmen und die Blätter abwaschen. Es gibt auch ein Pflegemittel, was man dann auf die gesäuberten Blätter aufträgt, so dass sie schön glänzen.
Düngen sollte man die Gummibäume von März bis August und dann im Abstand von 14 Tagen. Beim Umtopfen muss man schauen, wie gross die Pflanze gewachsen ist und wie gross die Wurzeln im Topf sind, um zu erkennen, ob er zu klein geworden ist oder nicht und auch die Beschaffenheit der Erde, ob die Nährstoffe aufgebraucht sind oder nicht. Eventuell kann man das auch erkennen, wenn sich der Gummibaum im Topf samt Wurzeln bewegen lässt, da ist auf jeden Fall umzutopfen, denn das bedeutet, dass die Wurzeln die gesamte Erde „aufgefressen“ haben.
Am besten legt man beim Umtopfen, eine Tonscherbe unten hinein oder auch Holzkohlenstücke, dadurch fliesst eventuelles Giesswasser ab und bleibt nicht im Topf stehen, die Holzkohlenstücke geben auch etwas ab, was für die Erde für die Gummibäume gut ist.
Jetzt noch etwas zur Vermehrung dieser Pflanzen
======================================
Wenn die Gummibäume wachsen, haben sie die Eigenschaft, dass sich auch Äste zur Seite entwickeln. Das kann man zulassen, wenn man die Absicht hat, eigene neue Pflanzen zu ziehen. Wenn diese Äste an der Seite dann gross bzw. lang genug sind, dann schneidet man sie ab und steckt sie erst einmal in nassen Sand oder auch in ein Gefäß mit Wasser, damit sie neue Wurzeln bilden können.
Danach braucht man die neuen Klein-Pflanzen nur einzutopfen und schon kann ein neuer Gummibaum wachsen. Auf diese Art habe ich auch schon schöne lebende Geschenke hergestellt, die ich dann also zum Geburtstag oder zu anderen Gelegenheiten überreicht habe. Diese Art von Geschenken sind immer gut angekommen und sie gedeihen auch bei diesen Leuten weiter.
Diese Kopfstecklinge , so nennt man sie , müssten ca. 4 – 5 Blätter haben, bevor man sie abschneiden kann von der Mutterpflanze. Sie sollten ein gut entwickeltes „Auge“ haben, so nennt man die Stelle, aus der dann die Wurzeln entstehen sollen. Vorbereitet werden diese Pflanzen am besten in einer Erde mit einer Mischung von Torf und Sand im Verhältnis 1 : 1 .
Dabei sollte dies bei Temperaturen von 26 – 30 Grad geschehen, später dann aber zwischen 18 – 20 Grad Celsius betragen. Im Winter darf es nicht unter 15 Grad Celsius werden.
Eingetopft werden sie dann in eine Mischung von Lauberde und Torf im Verhältnis 2 :1 mit einem erwünschten Ph-Wert von 5,5 – 6.5 . Zum Düngen nimmt man am besten 0,3 %igen Mischdünger.
Den müsste es in gängigen Blumen- oder Pflanzengeschäften.
*****************
Wenn ein neues Blatt kommt, dann hat es erst eine rote Hülle, die dann abgeworfen wird. Das sieht eigentlich auch sehr schön aus.
Verwelkte oder gelbe Blätter , die sich am unteren Teil manchmal doch einstellen, kann man einfach abknispen bzw. fallen von alleine ab, da kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Ich kann euch jetzt leider nicht sagen, wie viel eine neue Pflanze eines Gummibaumes kostet. Denn ich ziehe ja meine Pflanzen mittlerweile selbst . In meiner Wohnung habe ich allein drei von diesen Exemplaren und ich habe auch schon einige verschenken können.
Ich habe sie in zuggeschützten Ecken, in denen sie einen schönen Blickfang bilden und habe damit viel Freude.
Eure DagSonja
Bewerten / Kommentar schreiben