Gurken Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Gesundheitsfaktor:  sehr gering

Erfahrungsbericht von Anonym113

Weckt Gurken ein!

Pro:

ich kann den Geschmack bestimmen

Kontra:

kostet etwas Zeit

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser

Ich habe letztes Wochenende damit verbracht, Bohnen zu schnibbeln und einzufrieren. Jetzt gibt es dazu ja nicht all so viel zu sagen. Wie man einfriert weiß ja jeder. Aber mir ist dabei eingefallen was in der nächsten Zeit noch so alles ansteht. Deshalb dachte ich, ich könnte euch jetzt schon erzählen wie man Gurken einweckt, damit ihr auch gerüstet seid, wenn diese dann geerntet werden.


1.) Rezept von meiner Mutter
2.) Rezept von mir


1.) Gurken mit Kandis

Beim Gurken einkochen kommt es selbstverständlich auf die Menge an die man geerntet, oder gekauft hat. Deshalb berechnet man den Essigsud auch literweise.

Ich wasche die Gurken selbstverständlich zuerst und ich habe auch zu diesem Zweck eine extra Nagelbürste, die nur für solche Sachen benutzt wird. Damit bürste ich die Gurken richtig sauber. Als nächstes nehme ich mir eine Vorlegegabel und steche die Gurken zwei bis drei mal ein. (Eine Vorlegegabel nennt man auch Serviergabel, sie hat nur zwei Zinken.)

Dann nehme ich meine Einmachgläser, oder andere größere Schraubgläser, die ich das Jahr über gesammelt habe und spüle sie gut aus. Jetzt beginne ich die Gurken in die Gläser zu füllen. Wenn man das sehr sorgfältig tut, kriegt man auch viele in ein Glas. Man kann zum Schluss auch mal ein Stück einer Gurke abschneiden und so einige Lücken füllen. Wenn die Gurken mal sehr groß ausfallen sollten, schneide ich sie auch schon mal in Scheiben.

Dann brauche ich noch kleine Zwiebeln die ich zu den Gurken in die Gläser gebe. So etwa vier Stück.
Auf jedes Glas Gurken kommt jetzt ein Esslöffel Ostmann Gurkengewürz. Das schütte ich mir in eine Schüssel und sortiere die Nelken aus um die Köpfe zu entfernen, sonst können diese schon mal den Geschmack dominieren.

Jetzt koche ich den Essig. Pro Liter brauche ich:

1 Ltr. Wasser
7 Esslöffel 25 %ige Essig-Essenz braun
200 g brauner Kandis
1 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Salz

Wie viel Liter ihr braucht kommt auf die menge der Gurken an. Bei mir waren es schon mal 7 bis 8 Liter.

Zuerst koche ich das Wasser mit dem Essig und danach gebe ich Salz, Zucker und den Kandis dazu. Das wird dann alles unter rühren aufgelöst. ( Jeder kann selbstverständlich nach seinem Geschmack abschmecken, aber diese feine Süße sollte erhalten bleiben)

Mit dem fertigen Essig schütte ich dann die Gläser auf und verschließe diese sofort. Dabei achte ich darauf, dass der Rand der Gläser sauber ist, sonst bleiben sie nach dem einkochen nicht zu. Zum Schluss werden die Gläser in den Einkochapparat gestellt, welcher halb hoch mit Wasser aufgefüllt wird und dann koche ich sie bei 80° C 12 Minuten. Danach lasse ich sie abkühlen, trockne sie ab und bewahre sie im Vorratskeller, oder in der Speisekammer auf. Halten tun sich die Gurken ein paar Jahre, wenn man sie nicht vorher schon gegessen hat.


2.) Meine sauren Gurken

Dazu brauche ich den gleichen Essig wie zuvor, aber ohne Kandis also:

Pro Liter Wasser
7 Esslöffel 25 %ige Essig-Essenz braun
1 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Salz

Wenn die Gurken auch hier gewaschen, eingepiekst und in Gläser gefüllt sind, kommt noch auf jedes Glas

1 Esslöffel Ostmann Gurkengewürz
bis zu 4 kleine Zwiebel
3 Scheibchen einer Karotte
3 Scheibchen einer grünen Peperoni ohne Kerne
1 Lorbeerblatt
und etwas Dill


Danach den Essig wie zuvor kochen und über die ebenso vorbereiteten Gläser mit den Gurken gießen. Die Glasränder säubern und alles gut verschließen. Auch diese werden bei 80° C 12 Minuten lang eingekocht.
Ebenfalls abkühlen lassen, trocknen und bei den anderen Vorräten lagern.


Sollte jemand keinen Einkochapparat besitzen, dann kann er das auch im Backofen tun. Man braucht dazu nur ein Blech mit einem etwas höheren Rand, denn es muss Wasser auf dem Blech sein, wobei aber zwei Finger oh schon ausreichend sind.


Viel Spaß in der Einmachzeit und lasst mich wissen, ob es euch geschmeckt hat.


Vielen Dank für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren.

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