Hewlett Packard HP Deskjet 615C Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Druckqualität:
- Betriebskosten:
- Installation:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von audicla
Hilfe, die Druckerpatrone ist schon wieder leer!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hilfe, die Druckerpatrone ist schon wieder leer!
Vor nunmehr ca. 2 Jahren habe ich bei Aldi ein Schnäppchen geschlagen. Den Hewlett Packard Tintenstrahl-Drucker DeskJet 615C. Richtig begeistert war ich davon einen Marken-Drucker zu dem sagenhaften Preis von 149,00 DM (man beachte die Währung!) zu bekommen. Da ich mich davor noch mit einem Uralt-Nadeldrucker herumgequält und mitten in der Nacht das gesamte Haus ausgeweckt habe, wenn ich mal was ausdrucken musste, war ich wirklich froh für so wenig Geld einen Tintenstrahl-Drucker zu bekommen. Mitgeliefert wurden neben einem Handbuch und einer CD-Rom zur Installation zwei vollständige Patronen sowohl in schwarz als auch in farbig.
Zu Hause angekommen hatte ich begierig den Drucker ausgepackt und sogleich angeschlossen. Doch – oh Schreck – es funktionierte rein gar nichts – nicht einmal ein Testbild wollte er drucken. Da ich zunächst dachte ich wäre vielleicht zu blöd wartete ich noch ein paar Tage auf kompetente Hilfe aus meinem Freundeskreis. Aber auch PC-Fachleute waren nicht in der Lage den Drucker zu starten. Nun gut, ich hatte ja einen Kassenbon, eine einjährige Garantie und einen Zettel vom Medion Technologie Center, welche den Service für den Drucker machen und auch eine Hotline haben. Diese hat eine 01805-Nummer, kostet also (wenn die alten Zahlen noch stimmen) 12 Cent pro Minute. Aber nun ja, es musste sein. Ich brauchte auch zum Glück gar nicht so lange mit dem Techniker herumzuquatschen. Dass der Drucker kein Testbild druckte, war ihm Beweis genug, dass dieser kaputt und ich ihn bei Aldi wieder umtauschen könnte.
Gesagt getan, gleich nächsten Tag bin ich hin, weil ich Angst hatte, dass sonst keine Drucker mehr da wären. Ich hatte Glück (oder nicht – na, dazu komme ich noch) – es war noch genau ein Drucker im Laden.
Nachdem ich also diesen zweiten Drucker mit – zugegeben – etwas weniger Enthusiasmus ausgepackt und angeschlossen hatte, gab es zunächst keine Probleme. Alles funktionierte wunderbar.
Bevor ich zu einigen Daten komme möchte ich Euch jetzt erst einmal meine sonstigen Erfahrungen mit diesem Drucker darlegen:
Der Drucker funktioniert seit nunmehr 2 Jahren einwandfrei. Die Druckqualität bei den normalen schwarzen Textausdrucken ist in Ordnung. Lediglich wenn man nicht darauf achtet das Papier vernünftig einzuspannen, kann es passieren, dass der Druck etwas schräg auf das Papier kommt. Obwohl der Drucker von der Beschaffenheit (alles Kunststoff) zunächst einen etwas billigen Eindruck auf mich machte, muss ich sagen, dass er trotzdem gut gehalten und auch schon einen Umzug und mehrere Umstellungen überstanden hat, ohne dass etwas abgebrochen ist, was ich zunächst befürchtete. Der Farbdruck ist von der Qualität nicht immer ganz einwandfrei, wobei ich manchmal allerdings nicht weiß, ob nicht vielleicht mein Scanner daran auch mit Schuld ist. Normale Seiten z. B. aus dem Netz werden auch farbig recht passabel ausgedruckt. Vom Scanner allerdings ist die Farbe oft verändert, mitunter mit einem leichten Rot-Touch.
Das Handbuch und die CD-Rom sind übersichtlich und helfen auch Laien gut und schnell Probleme zu erkennen. Farbpatronen-Wechsel sowie Wartung werden idiotensicher erklärt.
Auch minderwertiges Papier (ich bedrucke oft Rückseiten und Altpapier) erkennt der Drucker problemlos an. Obwohl ich schon mehrmals versehentlich geheftete Seiten eingelegt hatte, ist der Drucker nicht zu Schaden gekommen sondern hat sie einfach rausgeschmissen.
Tatsächlich muss ich sagen, dass dieser zweite Drucker noch nie den Geist aufgegeben oder irgendwelche technischen Probleme gemacht hat. Sicherlich kommt mal eine Anzeige Druck abgebrochen o. ä. – aber beim zweiten Mal geht es mit Sicherheit. Der Drucker scheint mir von daher sowohl robust als auch verlässlich und technisch o.k. zu sein.
Einziger aber leider schwerwiegender Nachteil sind die hohen Kosten für die Druckerpatronen. Dabei ist zu sagen, dass der Drucker nur bei Vorhandensein von der schwarzen und der farbigen Patrone läuft. Man muss also beide haben. Da ich mitunter sehr viel drucke, benötige ich von daher häufiger eine neue Patrone und musste feststellen, dass die Anschaffung von zwei neuen Patronen schon fast eine Neuanschaffung rechtfertigt. Auch nach vielen Preisvergleichen habe ich die schwarze Patrone nicht unter einem Preis von 32 Euro finden können, die farbige ist noch etwas teurer. Geht man von einem heutigen Preis von 75 Euro für den Drucker aus hätte man also für zwei neue Patronen schon fast einen neuen Drucker kaufen können. Pro Jahr muss ich ungefähr 2 neue Schwarz-Patronen und 1 neue Farb-Patrone kaufen = jährliche Kosten für den Drucker: ca 100 Euro! Das ist doch ein Batzen Geld und das Papier ist noch gar nicht mitgerechnet. Dabei drucke ich im Durchschnitt ca. 5 Seiten täglich.
Ich hatte dann von kompatiblen no-name-Patronen gehört und meine Hoffnung da hineingelegt. Aber oh weh – es gibt fast für alle möglichen HP-Drucker diesen günstigen Ersatz – nicht aber für den Deskjet 615C – die wussten schon warum sie ihn so billig bei Aldi angeboten haben – damit Dummköpfe wie ich ihn kaufen und zukünftig beste Abnehmer für ihre teuren Patronen werden.
Gerechter Weise muss aber gesagt werden, dass Patronen im allgemeinen viel zu teuer verkauft werden und sie bei einem anderen Drucker immer noch recht viel Geld verschlingen. Trotzdem sollte man vor Anschaffung eines Druckers bedenken, wie viel man druckt. Druckt man ohnehin nur wenig, so kann ein günstiger aber robuster Drucker wie dieser genau das richtige sein.
Nun noch ein paar Daten, die ich dem Handbuch entnommen habe:
Thermischer Tintenstrahldrucker
Druckgeschwindigkeit für Schwarzweißtext: normal (mittel) 3 Seiten pro Minute
(man kann einstellen: Hoch, Normal und EconoFast)
Druckgeschwindigkeit für gemischte Dokumente: normal (mittel) 0,85 Seiten pro Minute
Auflösung von Text mit schwarzer Schrift: normal (mittel) 600 x 300 dpi
Farbauflösung für Pen-Satz: 300 x 300 dpi auf normalen Papier
Druckerbefehlssprache: HP PCL Level 3
Softwarekompatibilität: MS Windows 3.1x, 95, 98 und NT 4.0 sowie MS-Dos Anwendungen
Eingebaute Schriftarten: Courier, CG Times, Letter Gothic und Univers
Papierzuführung: bis zu 100 Blatt, bis zu 20 Umschläge, bis zu 30 Karten, bis zu 50 Transpartenfolien und bis zu 25 Blatt Etiketten
Druckerspeicher: 512 KB Arbeitsspeicher, 32 KB Empfangsspeicher
Abmessungen: 436,8 mm breit, 199 mm hoch und 405 mm tieg
Gewicht: 5,3 kg
Energieverbrauch: ausgeschaltet: bis zu 2 Watt, Stand-by: bis zu 4,5 Watt, Betrieb: bis zu 12 Watt
Garantie gab es ehemals ein Jahr darauf, sollte aber wegen rechtlichen Änderungen jetzt 2 Jahre sein.
Fazit: Es gibt sicherlich weit besser Drucker als diesen – aber nicht zu diesem Preis. Insgesamt hält er, was er verspricht, verursacht aber hohe Nutzerkosten. Alles in allem bewerte ich ihn mit mittel als 3 Sternen mit leichtem Trend nach oben.
Vor nunmehr ca. 2 Jahren habe ich bei Aldi ein Schnäppchen geschlagen. Den Hewlett Packard Tintenstrahl-Drucker DeskJet 615C. Richtig begeistert war ich davon einen Marken-Drucker zu dem sagenhaften Preis von 149,00 DM (man beachte die Währung!) zu bekommen. Da ich mich davor noch mit einem Uralt-Nadeldrucker herumgequält und mitten in der Nacht das gesamte Haus ausgeweckt habe, wenn ich mal was ausdrucken musste, war ich wirklich froh für so wenig Geld einen Tintenstrahl-Drucker zu bekommen. Mitgeliefert wurden neben einem Handbuch und einer CD-Rom zur Installation zwei vollständige Patronen sowohl in schwarz als auch in farbig.
Zu Hause angekommen hatte ich begierig den Drucker ausgepackt und sogleich angeschlossen. Doch – oh Schreck – es funktionierte rein gar nichts – nicht einmal ein Testbild wollte er drucken. Da ich zunächst dachte ich wäre vielleicht zu blöd wartete ich noch ein paar Tage auf kompetente Hilfe aus meinem Freundeskreis. Aber auch PC-Fachleute waren nicht in der Lage den Drucker zu starten. Nun gut, ich hatte ja einen Kassenbon, eine einjährige Garantie und einen Zettel vom Medion Technologie Center, welche den Service für den Drucker machen und auch eine Hotline haben. Diese hat eine 01805-Nummer, kostet also (wenn die alten Zahlen noch stimmen) 12 Cent pro Minute. Aber nun ja, es musste sein. Ich brauchte auch zum Glück gar nicht so lange mit dem Techniker herumzuquatschen. Dass der Drucker kein Testbild druckte, war ihm Beweis genug, dass dieser kaputt und ich ihn bei Aldi wieder umtauschen könnte.
Gesagt getan, gleich nächsten Tag bin ich hin, weil ich Angst hatte, dass sonst keine Drucker mehr da wären. Ich hatte Glück (oder nicht – na, dazu komme ich noch) – es war noch genau ein Drucker im Laden.
Nachdem ich also diesen zweiten Drucker mit – zugegeben – etwas weniger Enthusiasmus ausgepackt und angeschlossen hatte, gab es zunächst keine Probleme. Alles funktionierte wunderbar.
Bevor ich zu einigen Daten komme möchte ich Euch jetzt erst einmal meine sonstigen Erfahrungen mit diesem Drucker darlegen:
Der Drucker funktioniert seit nunmehr 2 Jahren einwandfrei. Die Druckqualität bei den normalen schwarzen Textausdrucken ist in Ordnung. Lediglich wenn man nicht darauf achtet das Papier vernünftig einzuspannen, kann es passieren, dass der Druck etwas schräg auf das Papier kommt. Obwohl der Drucker von der Beschaffenheit (alles Kunststoff) zunächst einen etwas billigen Eindruck auf mich machte, muss ich sagen, dass er trotzdem gut gehalten und auch schon einen Umzug und mehrere Umstellungen überstanden hat, ohne dass etwas abgebrochen ist, was ich zunächst befürchtete. Der Farbdruck ist von der Qualität nicht immer ganz einwandfrei, wobei ich manchmal allerdings nicht weiß, ob nicht vielleicht mein Scanner daran auch mit Schuld ist. Normale Seiten z. B. aus dem Netz werden auch farbig recht passabel ausgedruckt. Vom Scanner allerdings ist die Farbe oft verändert, mitunter mit einem leichten Rot-Touch.
Das Handbuch und die CD-Rom sind übersichtlich und helfen auch Laien gut und schnell Probleme zu erkennen. Farbpatronen-Wechsel sowie Wartung werden idiotensicher erklärt.
Auch minderwertiges Papier (ich bedrucke oft Rückseiten und Altpapier) erkennt der Drucker problemlos an. Obwohl ich schon mehrmals versehentlich geheftete Seiten eingelegt hatte, ist der Drucker nicht zu Schaden gekommen sondern hat sie einfach rausgeschmissen.
Tatsächlich muss ich sagen, dass dieser zweite Drucker noch nie den Geist aufgegeben oder irgendwelche technischen Probleme gemacht hat. Sicherlich kommt mal eine Anzeige Druck abgebrochen o. ä. – aber beim zweiten Mal geht es mit Sicherheit. Der Drucker scheint mir von daher sowohl robust als auch verlässlich und technisch o.k. zu sein.
Einziger aber leider schwerwiegender Nachteil sind die hohen Kosten für die Druckerpatronen. Dabei ist zu sagen, dass der Drucker nur bei Vorhandensein von der schwarzen und der farbigen Patrone läuft. Man muss also beide haben. Da ich mitunter sehr viel drucke, benötige ich von daher häufiger eine neue Patrone und musste feststellen, dass die Anschaffung von zwei neuen Patronen schon fast eine Neuanschaffung rechtfertigt. Auch nach vielen Preisvergleichen habe ich die schwarze Patrone nicht unter einem Preis von 32 Euro finden können, die farbige ist noch etwas teurer. Geht man von einem heutigen Preis von 75 Euro für den Drucker aus hätte man also für zwei neue Patronen schon fast einen neuen Drucker kaufen können. Pro Jahr muss ich ungefähr 2 neue Schwarz-Patronen und 1 neue Farb-Patrone kaufen = jährliche Kosten für den Drucker: ca 100 Euro! Das ist doch ein Batzen Geld und das Papier ist noch gar nicht mitgerechnet. Dabei drucke ich im Durchschnitt ca. 5 Seiten täglich.
Ich hatte dann von kompatiblen no-name-Patronen gehört und meine Hoffnung da hineingelegt. Aber oh weh – es gibt fast für alle möglichen HP-Drucker diesen günstigen Ersatz – nicht aber für den Deskjet 615C – die wussten schon warum sie ihn so billig bei Aldi angeboten haben – damit Dummköpfe wie ich ihn kaufen und zukünftig beste Abnehmer für ihre teuren Patronen werden.
Gerechter Weise muss aber gesagt werden, dass Patronen im allgemeinen viel zu teuer verkauft werden und sie bei einem anderen Drucker immer noch recht viel Geld verschlingen. Trotzdem sollte man vor Anschaffung eines Druckers bedenken, wie viel man druckt. Druckt man ohnehin nur wenig, so kann ein günstiger aber robuster Drucker wie dieser genau das richtige sein.
Nun noch ein paar Daten, die ich dem Handbuch entnommen habe:
Thermischer Tintenstrahldrucker
Druckgeschwindigkeit für Schwarzweißtext: normal (mittel) 3 Seiten pro Minute
(man kann einstellen: Hoch, Normal und EconoFast)
Druckgeschwindigkeit für gemischte Dokumente: normal (mittel) 0,85 Seiten pro Minute
Auflösung von Text mit schwarzer Schrift: normal (mittel) 600 x 300 dpi
Farbauflösung für Pen-Satz: 300 x 300 dpi auf normalen Papier
Druckerbefehlssprache: HP PCL Level 3
Softwarekompatibilität: MS Windows 3.1x, 95, 98 und NT 4.0 sowie MS-Dos Anwendungen
Eingebaute Schriftarten: Courier, CG Times, Letter Gothic und Univers
Papierzuführung: bis zu 100 Blatt, bis zu 20 Umschläge, bis zu 30 Karten, bis zu 50 Transpartenfolien und bis zu 25 Blatt Etiketten
Druckerspeicher: 512 KB Arbeitsspeicher, 32 KB Empfangsspeicher
Abmessungen: 436,8 mm breit, 199 mm hoch und 405 mm tieg
Gewicht: 5,3 kg
Energieverbrauch: ausgeschaltet: bis zu 2 Watt, Stand-by: bis zu 4,5 Watt, Betrieb: bis zu 12 Watt
Garantie gab es ehemals ein Jahr darauf, sollte aber wegen rechtlichen Änderungen jetzt 2 Jahre sein.
Fazit: Es gibt sicherlich weit besser Drucker als diesen – aber nicht zu diesem Preis. Insgesamt hält er, was er verspricht, verursacht aber hohe Nutzerkosten. Alles in allem bewerte ich ihn mit mittel als 3 Sternen mit leichtem Trend nach oben.
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