Hewlett Packard HP Laserjet 2100 Testbericht

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ab 43,67
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Betriebskosten:  gering
  • Installation:  schwierig
  • Support & Service:  gut

Erfahrungsbericht von Gering

Schnell & Dreckig

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

HP hat im Bereich der Tintenstrahler sicherlich eine verdiente Vorreiterstellung, denn auch wenn ich mittlerweile auch aus Gründen der Anschaffungskosten auf Xerox gewechselt habe, trauere ich das eine und andere Mal den Zeiten meiner 600er hinterher, die bei weitem pflegeleichter waren, als mein derzeitiger Xerox, aber auch doppelt so teuer.
Im Bereich des Laserdrucks konnte/ kann sich HP im Vergleich aber zum Tintendruckerbereich nicht ganz so deutlich von der Konkurrenz absetzen, was durchaus handfeste Gründe hat. Auch wenn HP der weltweit größte Hersteller von Druckern ist.

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Der Laserjet 2100
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Bei uns im Betrieb werden zwei verschiedenen Typen von HP Laser -Druckern verwendet. Zum einen der 2100er, zum anderen der Laserjet 5p, auch der 6er usw. Grundsätzlich sind die Geräte vom Aufbau und den Leistungsdaten vergleichbar – auch wenn HP mitunter andere angibt. Üblich in der Branche.

Die Drucker sind voll netzwerktauglich, die mitgelierten Treiber auch ohne regelmäßiges Updat ohne Schwierigkeiten in NT – Netzwerke zu integrieren, was bei der Konkurrenz nicht ganz so problemlos geglückt ist.

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Technische Daten des 2100er (Bj. 2000!!)
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4 MB RAM
1200x1200 dpi
Betriebssysteme: 95 ,98 ,ME ,2000, NT 4.0, MAC OS 7 u.h.
Druckgeschwindigkeit: real maximal 10 Seiten !!

Platzbedarf: Größe des Druckers (tiefe und Höhe knapp 40cm!!). Laserdrucker sollten in gesonderten und gut belüfteten Räumen stehen !!



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Handhabung
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Etwas betagt an Leib und Seele können die bei uns verwendeten LaserJets 2100 und 5 p bei nicht mehr ganz mit den aktuellen Reihen der verschiedenen Anbieter mithalten, was unter anderem den Tonererbrauch ebenfalls betrifft, wie auch den Bereich der Tonerhygiene. Denn da sind die Laserdrucker von HP, aber auch von OKI, echte gesundheitliche Schmierfinken.
Nach längerem Gebrauch sammeln sich in dem Gerät deutliche Tonerrückstande an, der man regelmäßig mit Hilfe eines kleinen Staubsaugers entfernen sollte, um die Kontamination der näheren Arbeitsumgebung zu vermeiden. Denn, das werden ihr wissen, der Toner von Kopierern und Laserdruckern enthält krebserregende Inhalte, die Dämpfe der Laserdrucker enthalten krebserregende Dämpfe. Deshalb sollte Tonerpuder nirgendwo offen herumliegen bzw. verunreinigte Gegenstände und auch die Haut gründlich gereinigt werden.
und da fängt das Problem an, denn weder die Entnahme einer Tonerkartusche noch das Einsetzen einer neuen gelingt wirklich sauber und tonerfrei. Allein schon das herausziehen des Plastikstreifens aus einer neuen Kartusche ist eine grottengroße Schmiererei, weshalb bei jedem dieser Drucker bei uns auch gleich ein kleiner Staubsauger daneben liegt.
Da ich persönlich Druckerkartuschen aller Hersteller, die bei uns so benutzt werden, entsorgen muss, kann ich dazu nur sagen, dass eigentlich alle Laserdrucker ein wirkliches Tonerproblem haben. Aber was beispielsweise OKI und HP da teilweise abliefern – schrecklich.


Relativ anspruchslos ist das Gerät freilich in der Papierwahl. Selbst das billige und technikfressende Umweltpapier schlechterer Güte wird problemlos verarbeitet, wenn auch im Innern des Druckers deutlich die Staubspuren des groben Papiers zu sehen sind. W
Weder aber die Laufrollen noch die Mechanik haben bisher bei knapp 45000 bedruckten Seiten versagt.
Gier sollte sich HP schnellsten etwa überlegen, den die Laserdrucker von Brother kennen das Problem des Tonerfreisetzen quasi gar nicht. Und wie gesagt: Mit dem Toner ist nicht zu spaßen und deshalb sollte aus Gründen der Gesundheit des Kunden schnellsten Abhilfe geschaffen werden.

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Zugänglichkeit/Wartung
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Da wir vor allem mit Umweltpapier drucken, muss das Innere des PCs relative häufig gründlich gereinigt werden, denn der Abrieb des Papiers ist sehr hoch und verdreckt die Mechanik ( Da müsste der Arbeitgeber einmal durchrechnen, ob man das, was man beim Papiereinkauf spart, nicht wieder durch die Arbeitszeit doppelt und dreifach ausgeben muss, um die Folgen der Verwendung von Umweltpapier zu beheben).
Und da wir relativ oft den Druckern an die inneren Werte gehen, ist das Bauprinzip des Laserjets schon ärgerlich, denn komplett öffnen lässt sich das Gehäuse nicht komplett öffnen. Vorne und hinten finden sich Klappen, die sich öffnen lassen, ob etwaige Papierstaus zu beheben. An den Staub von Umweltpapier scheint dabei bei HP niemand gedacht zu haben und so bleiben die größten Teile der Mechanik dem Schnellputzer a auch unzugänglich. Auch hier bietet BROTHER deutlich aufgeräumtere und besser zugängliche Gehäuse und Architekturen an, weshalb demnächst auch BROTHER Drucker bei uns getestet werden sollen.

Die Tonerkartusche wird an der Vorderseite in das Gerät eingesetzt und zwar von oben. Dazu ist eine Klappe auf der Oberseite vorhanden, die aber auch nur Zugang zur Auflage der Tonerkartusche bietet.


Gesundheits- und Handhabungsbewertung: 2 Stern.


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Druckgeschwindigkeit
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Wie leider üblich bei HP liegt die erreichbare bedruckte Seitenzahl je Minuten unter den Angaben , die HP zu diesem Laserdrucker macht..
Das wird vor allem bei Massendrucks relativ schnell nervig. Grundsätzlich ist aber zu bedenken, das wir recht betagte Geräte im Einsatz haben. Neuere Laserdrucker erreichen höhere Druckzahlen je Minute schon ab 350 €.
10 Seiten je Minuten, mehr schafft der Drucker bei uns nicht – Text, wohlgemerkt. Von den 12 Seiten, die uns in den Ausschreibungsunterlagen angekündigt wurden – nix zu merken.


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Druckbild – Text - Bild
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Die Drucker werden bei uns nur als reine Textdrucker eingesetzt. Bilddruck ist nicht deren Stärke, muss es aber auch nicht, denn die Herstellerspezifikation ist dafür auch nicht ausgelegt.
Die eigentliche Stärke aber ist ohnehin der Textdruck. Das Druckbild ist hier überdurchschnittlich gut, was man aber auch in diesem Preissegment und der Auflösung sicher verlangen darf.
Wenn Bilder bei uns gedruckt werden, ist das Ergebnis für einen Laserdruck sicherlich durchschnittlich – also nicht allzu gut.
Der HP 2100 ist demzufolge wirklich ein reiner Textdrucker.



Fazit

Der Preis des Druckers lag 2000 fast bei 2000 DM – viel zu teuer für einen Laser Drucker, der nur durchschnittliche Leistungsmerkmale aufweisen kann, was die Seitenzahl je Minute angeht, aber auch die Schwächen beim Bilddruck.
Auch aus diesem Grund sollen BROTHER Drucker ausprobiert werden – die gleiches billiger leisten können (meiner Meinung nach!!)
Ich selbst finde den HP LaserJet deshalb auch nur als Durchschnitt, nicht mehr, denn es gibt bessere Alternativen.


Michael

5 Bewertungen