Hewlett Packard HP Photosmart P1000 Testbericht

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ab 51,40
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Geschwindigkeit:  sehr schnell
  • Betriebskosten:  hoch
  • Installation:  einfach
  • Support & Service:  gut

Erfahrungsbericht von Wolfsfrau41

Dieser Drucker hat es in sich

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich über meinen neuen Drucker, HP Photosmart 1000, schreiben, den ich zusammen im Set mit der Digitalkamera, HP Photosmart C618, erworben habe. Über die Kamera werde ich dann später einzeln berichten. Das Set habe ich vor ca. 6 Monaten zum Preis von 1299,-- DM gekauft, was einem Preisvorteil von 300,-- DM zum Einzelkauf entspricht. Mit diesen tollen Geräten habe ich jetzt mein eigenes Fotolabor zu Hause.

Schon beim Auspacken des Druckers fällt einem zuerst die edle Optik ins Auge. Der Drucker ist in einem dunklen Grau gehalten mit einer schwarzen Bedienblende und eigenständigem Display. Im Lieferumfang enthalten ist ein Netzkabel, eine Farbdruckkopfpatrone, eine schwarze Druckkopfpatrone, Software auf CD-ROM, Handbuch sowie ein Schnellstartposter. Auf diesem Poster ist in wenigen Schritten übersichtlich der Anschluß und die Installation des Druckers erklärt. Die Installation ist völlig problemlos und in wenigen Minuten ist das Gerät einsatzbereit. Das Handbuch ist übersichtlich und erklärt leicht verständlich alles wissenswerte über den Drucker.

Nun konnte es also losgehen. Mit meiner neuen Kamera hatte ich schon tolle Fotos geschossen, die ich nun auch zu Papier bringen wollte. Ein Probepäckchen HP Premium Plus Fotopapier war auch dabei, so daß ich den Drucker sofort testen konnte. Als erstes übertrug ich die Fotos von der Kamera an den PC. Mit der mitgelieferten Bildbearbeitungssoftware ArcSoft Photoimpression und Photomontage können die Bilder bearbeitet werden. Darauf verzichtete ich aber bei meinem ersten Test, da die Fotos auch ohne zusätzliche Bearbeitung eigentlich von hervorragender Qualität waren. Ich druckte also mein erstes Foto aus, dabei fiel mir besonders positiv auf, daß der Druckvorgang sehr leise und recht schnell ablief. Von der Qualität des Ausdrucks war ich fasziniert. Durch die super Qualität des mitgelieferten HP Fotopapiers war das Foto kaum von einem im professionellen Fotolabor hergestellten zu unterscheiden.

Im Prinzip kann man sich die Bildbearbeitung am PC auch sparen, da man die Speicherkarte auch direkt in den Drucker einsetzen bzw. über Infrarottechnik die Fotos an den Drucker übertragen kann. Über das Bedienfeld des Druckers werden die Fotos, die man drucken möchte, ausgewählt. Dabei ist es möglich, eine Indexseite auszudrucken, die alle auf der Speicherkarte befindlichen Fotos in Miniaturansicht zeigt. Zu jeder Miniaturansicht wird der Dateiname, das Erstellungsdatum sowie die Indexnummer angezeigt. Man gibt dann nur die Indexnummer der Fotos ein, die man ausdrucken möchte. Das ist vergleichbar mit der Indexseite, die man auch im richtigen Fotolabor mit den Fotos erhält.

Nach der Auswahl der Fotos sollte man das Seitenlayout festlegen. Hier kann man zwischen Fotoalbum bzw. Papiersparmodus unterscheiden. Den Modus Fotoalbum wählt man, wenn die Fotos so gedruckt werden sollen, wie sie in der Digitalkamera ausgerichtet sind. Der Drucker richtet die Seite dann so ein, daß so viel wie möglich Fotos darauf Platz haben. Wurden die Fotos alle im Querformat aufgenommen, so wird die Seite auch im Querformat ausgedruckt. Beim Papiersparmodus werden die Fotos unabhängig von der Ausrichtung ausgedruckt. Diesen Modus nutze ich, weil damit das teure Fotopapier bestmöglich ausgenutzt wird. Anschließend schneide ich die Fotos dann aus.

Über das Bedienfeld des Druckers ist es auch möglich, die Helligkeit eines Fotos zu verändern. Somit kann man ein Foto heller bzw. dunkler als im Original ausdrucken ohne ein Bildbearbeitungsprogramm zu verwenden.

Ich selbst nutze allerdings eher häufiger das Drucken über den PC, da man den Fotos hier noch den letzten Schliff geben kann. Mit dem Bildbearbeitungsprogramm von ArcSoft bin ich sehr zufrieden. Hier ist es möglich, den Bildern einen schönen Rahmen zu geben, Texte einzufügen und zur Belustigung kann man Gesichter auch schon mal verzerren. Die Möglichkeiten der Bildbearbeitung sind mit diesem guten Programm sehr vielfältig und würde sicher hier zu weit führen, diese alle aufzuzählen.

Im folgenden noch einige nennenswerte technische Daten:

Systemanforderungen: Windows(95,98,Me,NT 4.0,2000)
Pentium 233, 64-128 MB RAM
200-500 MB freier
Festplattenspeicher,
800x600 16-Bit-Farbanzeige
4fach CD-ROM

Technik, Farbe: HP PhotoREt III
HP ColorSmart III
HP SmartFocus
autom.Kontrastverbesserung

Druckkopfpatronen: 1 schwarze, 1 Farbe

Drucktechnik: thermischer Tintenstrahldruck

Druckqualität Farbe: bis 2400 x 1200 dpi

Druckqualität schwarz: 600 dpi

Anschluß, Standard: Parallel, USB-Anschluß,
Infrarotanschluß

Speicherkarten: Compact-Flash Typ I und II
Smart Media

Eingabekapazität: 100 Blatt Format A4
20 Blatt 10x15 Fotopapier
15 Briefumschläge,
20 Banner, 30 Karten,
30 Folien
20 Blatt Etiketten

In Verbindung mit der Digitalkamera hab ich mir mein eigenes kleines Fotostudio aufgebaut, was mir sehr viel Freude bereitet. Allerdings die Kosten für hochwertiges Fotopapier und Farbpatronen sind enorm hoch. Man sollte schon genau überlegen, welche Fotos man ausdruckt. Ich selbst drucke nur die allerbesten Fotos bzw. Fotos zum Verschenken aus. Die anderen speichere ich auf Festplatte und brenne sie dann auf CD.

Abschließend kann ich sagen, daß der HP Photosmart 1000 hervorragende Qualität bietet. Ich kann diesen Drucker jedem empfehlen, der Spaß daran hat, seine eigenen Fotos herzustellen. Da es natürlich mit der geeigneten Digitalkamera erst richtig interessant wird, sollte man hier zum Set greifen und den Preisvorteil ausnutzen.

15 Bewertungen, 1 Kommentar

  • tongaman

    26.05.2002, 00:06 Uhr von tongaman
    Bewertung: sehr hilfreich

    Di Kamera ist anständig. Der Drucker auch. Gruss kai-Uwe