Die Lüge (gebundene Ausgabe) / Petra Hammesfahr Testbericht

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Erfahrungsbericht von Kira_Leigh

\"Die Lüge\" ist nichts mehr für mich

Pro:

Interessante Story

Kontra:

Unrealistische Story mit wenig Spannung

Empfehlung:

Nein

Ich habe schon mehrere Bücher von Petra Hammesfahr gelesen. Die bisherigen Bücher haben mich nicht sonderlich vom Hocker gehauen. Deshalb hoffte ich, dass \"Die Lüge\" etwas angenehmer zu lesen ist. Aber mehr zu meiner Meinung später.

Allgemeine Angaben:

Die Lüge
ISBN 3-499-23169-7
Rowohlt Verlag
Taschenbuchformat für € 9,90

Weitere Bücher von Petra Hammesfahr:

-Die Mutter
-Die Sünderin
-Der stille Herr Genardy
-Roberts Schwester


Inhalt:

Susanne Lasko begegnet auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch einer Frau, die ihr optisch zum verwechseln ähnlich ist. Die Doppelgängerin Nadia Trenkler macht Susanne kurze Zeit später ein verlockendes Angebot.
Susannes Mutter lebt in einem Altenheim. Diese vertraut Susanne ihr Vermögen zur Verwaltung an. Doch mangels Arbeit /Einkommen bediente sich Susanne heimlich an dem Geld, um wenigstens etwas Essen zu haben. Das schlechte Gewissen plagt sie, was ihren Entschluss, Nadias Angebot anzunehmen, bestärkt.
Ein einfacher Job sei zu erledigen. Susanne soll für 1 bis 2 Tage in Nadias Rolle schlüpfen. Der Job würde gut honoriert werden. Nadias Erklärung, warum sie eine Doppelgängerin benötigt, ist, dass Nadia sich ein paar Tage mit ihrem Geliebten gönnen möchte, ohne dass ihr Mann Verdacht schöpft.
Sie instruiert Susanne Lasko genauestens, kleidet sie in Nadias Stil neu ein, schickt Susanne zum Friseur bis sie sich überhaupt nicht mehr von Frau Trenkler unterscheidet. Susanne \"zieht in das Haus ein\" und das Spiel beginnt. Auch Nadias Mann scheint nichts zu bemerken.
Das Spiel verläuft jedoch anders als geplant, denn Susanne Lasko verliebt sich in den Mann von Nadia Trenkler und alles nimmt seinen Lauf. Brenzlig wird es, als die Doppelgängerin von einem Wochenende \"mit ihrem Liebhaber\" nicht zurückkehrt. Jetzt beginnt der Teil, wo das Buch seinen Titel herhat. Die Aufklärung, warum Nadia Trenkler tatsächlich eine Doppelgängerin benötigte...

Meine Meinung:

Wie gesagt, habe ich schon mehrere Bücher von Petra Hammesfahr gelesen. Sie waren eher durchschnitt. Trotzdem wagte ich mich an \"Die Lüge\". Und mit der letzten Seite habe ich für mich beschlossen: Das war das letzte Buch von Petra, was ich gelesen habe. Ich hatte aufgrund der Beschreibung auf dem Buchrücken mehr erwartet. Das Buch hat keinerlei Spannung. Es ist zwar interessant geschrieben, aber in meinen Augen total unrealistisch. Zwei Frauen, unterschiedlichen Alters, dem Ehemann wird eine \"fremde\" Frau vorgesetzt und der soll nichts bemerken? Sorry, aber wenn er sich schon über gewisse \"Fehler seiner Frau\" wundert? Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn sich eine Frau auf einmal völlig anders verhält (speziell im Bett) das muss \"Mann\" einfach merken. So dumm sind Männer auch nicht *gg*

Petra Hammesfahr beschreibt Susanne Lasko als Person sehr gut, man kann sich gut in ihre Gefühlswelt reinlesen und sich alles gut vorstellen. Bei Nadia Trenkler wird alles im Dunklen gehalten. Seitenweise wird ein Netz aus Lügen aufgeklärt. In meinen Augen alles sehr verwirrend, da extrem viele \"unwichtige\" Charaktere im Buch genannt werden, die alles unnötig kompliziert machen. Als Leser denkt man ja schließlich, man muss sich jeden Namen merken, es könnte ja jeder zur Auflösung beitragen.

Tja und der Schluss...ohne zu sagen, wie das Buch endet: Sehr unrealistisch. Ich glaube kaum, dass so etwas passieren könnte.

33 Bewertungen, 5 Kommentare

  • schnekuesschen

    21.04.2006, 12:49 Uhr von schnekuesschen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einfach ein SH Bericht...LG Sandy :-)))

  • swissflyer

    17.03.2006, 19:14 Uhr von swissflyer
    Bewertung: sehr hilfreich

    ########### <br/>~~~~S H~~~~ <br/>########### <br/> <br/>Grüsse aus der Schweiz, Patrik

  • anonym

    08.03.2006, 00:30 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh

  • Gozo-Bernie

    23.11.2005, 17:44 Uhr von Gozo-Bernie
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich bin da anderer Meinung als PunkFreak (und halte das selbst auch so): das Buch ist zu besprechen! Deshalb ohne wenn und aber: sh (wobei du in der Kategorie verrutscht bist: denn du bist nicht beim Taschenbuch, sndern beid er gebundenen Ausgabe!)

  • PunkFreak

    15.07.2005, 16:57 Uhr von PunkFreak
    Bewertung: sehr hilfreich

    Diesmal hast du deine Meinung sehr gut rübergebracht, nur auch wenn du 2 Bücher von der Autorin darstellst, müsstest du in jedem Bericht einen kleinen "Lebeslauf" der Frau geben. Denn nicht jeder Gast auf dieser Seite schaut sich i