Schmidt Spiele Carcassonne Testbericht

Schmidt-spiele-carcassonne
ab 12,49
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von hoschi1977

Mehr dinr als man denkt

4
  • Präsentation:  gut
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  gut
  • Spieldauer:  durchschnittlich, bis zu 1 Stunde
  • Spielerzahl:  ab 2

Pro:

leichter Einstieg richtiges Zeitmaß für eine Partie familienfreundlich

Kontra:

wenig Tiefgang evtl Platzprobleme

Empfehlung:

Ja

Anfangs war ich eher enttäuscht da es sich bei Carcassone um ein simples Legespiel handelt.

2-5 Spieler legen der Reihe nach Karten einer Landschaft auf den Tisch. Hierbei muss die Karte an eine bereits liegende angrenzen. Die Karten selbst zeigen verschiedene Motive der Landschaft als da wären : Wege, Wiesen und Städte, manche davon mit einem Wappen versehen. Ab und an taucht ein skuriles Gebäude auf, aus der informationsreichen Anleitung erfahren wir das es sich hierbei um ein Kloster handelt.
Die Kärtchen sind nicht ausserordentlich hübsch gezeichnet , aber sind jedoch zwecksmäßig bedruckt und allemal nett anzusehen.

Jeder Spieler erhält 8 kleine Holzfiguren, Gefolgsleute genannt, wobei einer dieser direkt für die beiliegende Punkteskala verwendet wird.

Dann geht es reihum los und ein jeder legt sein Kärtchen aus (die Startkarte ist stets die gleiche und farbig markiert) und nach seinem Spielzug hat der Spieler die Möglichkeit einen seiner Gefolgsleute auf seine soeben gelegte Karte zu setzen. Hierbei hat er - je nach Karte - diverse Möglichkeiten.

a) Er legt ihn auf einen Weg wodurch der Gefolsmann zum Wegelagerer wird. Dieser bringt nach Abschluß des Weges pro Karte 1 Punkt ein.
b) Er legt die Figur auf die Stadt. Dies bedeutet dass er bei Fertigstellung der Stadt pro Stadtfeld 2 Punkte + weitere 2 Punkte pro gezeigtes Wappen einstreicht
c) Er nutzt den Gefolgsmann als Bauern und plaziert ihn auf der Wiese. Dieser bringt aber erst am Ende der Spielrunde Punkte, derer 3 pro abgeschlossene Stadt die an diese Wiese angrenzen.
d) Er setzt den Gefolgsmann auf das Kloster und wandelnt ihn in einen Mönchen um. Pro angrenzendes Feld bringt ihm das nach Abschluß 9 Punkte ein ( Kloster + 8 umliegende Felder )

Nach seinem Zug zieht der Spieler eine neue Karte bis das alle Karten aufgebraucht sind welches das Ende des Spieles markiert.

Ganz so ohne Haken und Ösen ist das alles aber nicht zu erreichen.
Denn : Es ist beim Setzen seines Gefolgsmannes nicht erlaubt bereits vergebene Positionen mit zu besetzen.
Bsp Spieler A legt eine Wegkarte und setzt seinen Gefolgsmann als Wegelagerer ein. Spieler B verlängert den Weg. Da der Weg bereits dem A-Wegelagerer gehört muss er sich nach einer Alternative umsehen, welches je nach Situation oder Teilnehmerzhal nicht immer als gewinnbringend herausstellt. Mit List und Tücke kann man diese Regel allerdings aushebeln, wenn zB zwischen verschiedenen Teilbereichen Lücken vorhanden sind die erst im Spielverlauf zusammenwachsen. Bevölkern gleich viele Gefolgsleute die Stadt / den Weg / die Wiese werden die Punkte geteilt, sonst bekommt nur der Besitzer mit der größeren Anzahl der Gefolgsleute die Punkte gutgeschrieben.

Abgerechnet wird immer sobald eine Stadt fertiggestellt oder ein Weg mit 2 Endpunkten oder das Kloster 8 umliegende Landschaften inne hat bekommt der Spieler seine Punkte angerechnet und seine Figur zurück. Ausnahme hierbei ist der Bauer der erst am des Spieles gewertet wird.

Ebenfalls in die Endabrechnung fließen alle Besitzer unfertiger Wege und Städte, Wege weiterhin mit 1 Punkt pro Karte, Klösterlandschaften ebenfalls, Städte jedoch nur zur Hälfte.

Eine Partie dauert zw. 30 und 60 Minuten , je nachdem wie taktisch und/oder geübt die Spieler zu Werke gehen. Anfangs etwas zäh gestaltet sich Carcassonne meines Erachtens mit der Dauer des Spieles zusehends spannender da sich bald die gewinnbringenden Landschaften herauskritallisieren und sich ein jeder um die bestmögliche Ausbeute bemüht.
Das Glück bestimm tzwar weitesgehdns die Art der Karte die man zeiht jedoch obliegt es jedem einzelnen wie er die Karte umsetzt und aus ihr Punkt zu entlocken gewinnt.

Ich habe mehrere Partien zu Viert, Fünft und auch zu Zweit gespielt und alle konnten eine gewisse Spannung zum Ende aufbauen, wenn das Rechnen anfängt wie man sine Karten bestmöglichst plaziert um des einen oder anderen Stadt an der Fertigstellung hindert oder Landschaften zusammenwachsen lässt um sich diese zu sichern.

Die Regeln sind im Handbuch gut erklärt und mittles anschaulicher Situationen gut dokumentiert. Während der ersten Spielrunde ist der Ablauf schnell verinnerlicht.

Für gewiefte Strategen wird das Spiel weniger reizvoll sein, da die Optionenen währnd des Spielverlaufs stark begrenzt sind. Dennoch kann ich Carcassonne durch sein simples System und seine Einstiegsfreundlichekit sowohl Viel als auch Gelegenheitsspieler empfehlen. Erstere können es durchaus als Ausklang eines Spielabends verwenden, letztere weil sie ohne lange Vorbereitung oder Regelstudium 30-60 Minuten mit einem unterhaltendem Spiel verbingen können.

17 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Clarinetta2

    27.09.2007, 19:35 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    schön beschrieben